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Gemeinde Ribbesbüttel
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Hier gibt es frisch gestochenen Spargel

Spargel – das beliebte Gemüse ist im Landkreis Gifhorn zu Hause und wird von hier in die ganze Region verkauft. Ein Überblick über Sorten, Preise und Verkauf.

Sophie Schroeter

Gifhorn Die Spargelsaison im Landkreis Gifhorn kommt in Gang: Ein trockener Herbst, ein sehr kalter Winter und nun steigende Temperaturen – das seien ideale Bedingungen für das Edelgemüse, sagt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Seit Ende März sind die ersten Stangen im Handel, die Preise gehen derzeit zurück. Die Landwirte im Landkreis Gifhorn rechnen damit, dass mit steigenden Temperaturen in den nächsten Wochen auch der Spargelpreis weiter fallen wird. Diese Übersicht zeigt, wo es den Spargel der großen Höfe im Landkreis zu kaufen gibt und was er aktuell kostet.

Spargelhof Kuhls in Neubokel

Für viele Gifhorner ist der Spargelhof Kuhls die erste Adresse. Der Hofladen in Neubokel ist während der Saison täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Neben Spargel aller Klassen gibt es mit Wein, Kartoffeln und Sauce Hollandaise auch alles, was zu einem Spargelessen gehört. Rund um die Uhr können zudem frische Eier, Grillgut und Milchprodukte im Verkaufsautomaten erworben werden.

  • Verkauf: auf dem Hof, Neubokel, Dorfstraße 15, Stand auf dem Gifhorner Markt, Verkaufstellen in Gifhorner Supermärkten (Kaufland, Famila und Edeka Gamsen)
  • Preise: Klasse I, II, III und Jumbo ungeschält zwischen 10 und 16 Euro pro Kilo; Grüner Spargel 8 Euro pro 500-Gramm-Bund
  • Besonderheiten: Es gibt immer mal wieder Angebote wie 3 Kilo Spargelbruch geschält oder 1 Kilo Spargel mit Rost.
  • Öffnungszeiten: In der Saison täglich 8 bis 18 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen
  • Kontakt: Telefon: (05371) 33 01
  • Internet: www.spargelhof-kuhls.de und auf Instagram .

Der Eickenhof in Eickhorst

Der Spargel vom Eickenhof wächst auf Feldern zwischen Braunschweig und Gifhorn. Dort heißt die Klasse I „Ludwig der Elegante“, Klasse II ist „Heinrich der Schlanke“. Neben Spargel bietet der Hof eigene Erdbeeren, Himbeeren und Tulpen an. Neu in dieser Saison: Weißer Spargel kann online vorab bestellt und im Hofladen abgeholt werden.

  • Verkauf: auf dem Eickenhof in Eickhorst, Eickenhof 4; weitere Stände unter anderem in Meine und Schwülper
  • Preise: Klasse I ungeschält 19 Euro je Kilo, Klasse II ungeschält 18,50 Euro je Kilo
  • Besonderheiten: Neben weißem und grünem gibt es auch violetten Spargel; Online-Bestellung mit Abholung möglich
  • Öffnungszeiten: in der Saison täglich von 8 bis 18 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen.
  • Kontakt: (05304) 91 93 19
  • Internet: www.eickenhof.de und auf Instagram

Spargelhof Kaufmann in Vollbüttel

Seit drei Generationen betreibt Familie Kaufmann den Spargel- und Erdbeerhof in Vollbüttel. Damit liegt der Familienbetrieb in unmittelbarer Nähe der Niedersächsischen Spargelstraße. Angebaut wird auf Heidesandböden, die als besonders geeignet für das beliebte Gemüse gelten. Ab Ende April werden auf dem Hof auch die ersten heimischen Erdbeeren erwartet.

2026 04 18 Bild Birgit Kaufmann Hofladen Kaufmann 

 

  • Verkauf: Hauptstr. 42, 38551 Vollbüttel, weitere Stände gibt es an der B4 zwischen Meine und Rötgesbüttel sowie in Isenbüttel, Ausbüttel, Rühen und Didderse
  • Preise: : Klassen I, II, Jumbo und Spargelbruch, jeweils ungeschält und geschält, zwischen 10 und 16 Euro pro Kilo
  • Besonderheiten: Ab Ende April auch Erdbeeren aus eigenem Anbau
  • Öffnungszeiten: In der Spargelsaison ist der Hofladen von Montag bis Sonntag 8 bis 18 Uhr geöffnet; Verkaufsstände Dienstag bis Sonntag 8:30 bis 18 Uhr
  • Kontakt: (05373) 65 91
  • Internet: www.spargelhof-kaufmann.de

 

2026 04 18 Bild Hofladen Kaufmann

Spargelhof Brenneckenbrück

Seit dem 11. April gibt es auch frischen Spargel aus Brenneckenbrück. Eine Besonderheit des Guts: Als einer der wenigen Betriebe in der Region bietet es Bio-Spargel der Sorte Pacha Mama an. Seit diesem Jahr bewirtschaftet Nick Fiedler als neuer Pächter die sechs Hektar große Anbaufläche.

  • Auf dem Hof direkt an der Zufahrt Gut Brenneckenbrück an der B188, etwa 5 Kilometer westlich von Gifhorn; weitere Stände in Weyhausen (Feldweg an der B188), Vorsfelde (Parkplatz Hohls) Meine (gegenüber von Lidl), Fallersleben (Erich-Netzeband-Straße), Groß Oesingen, Meinersen und Wesendorf
  • Preise: Klassen I, II, Jumbo und Restaurantqualität ungeschält zwischen 10 und 16 Euro je Kilo
  • Besonderheiten: Zertifizierter Bio-Spargel Pacha Mama; außerdem grüner Spargel, Suppenspargel, und die Sorte „Extra“ ist in Restaurantqualität erhältlich
  • Öffnungszeiten: Am Gut Brenneckenbrück montags bis samstags 9 bis 16 Uhr, sonntags 8 bis 16 Uhr; die Zeiten der übrigen Stände variieren – aktuelle Informationen auf der Website.
  • Kontakt: (0152) 29 52 99 89
  • Internet: www.spargel-gifhorn.de

Hof Armbrecht in Leiferde

Vom Hof direkt zum Marktstand: Der Hof Armbrecht verkauft Spargel, Kartoffeln und Zwiebeln aus eigenem Anbau auf sechs Wochenmärkten in Braunschweig und in seinem Hofladen in Leiferde. Darüber hinaus sind saisonales Obst und Gemüse im Angebot.

  • Verkauf: Dorfstraße 1, 38542 Leiferde
  • Preise: Bisher veröffentlicht der Hof keine Angaben zu den Preisen
  • Besonderheiten: Kostenloses Spargelschälen im Hofladen und auf allen Wochenmärkten
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr, samstags 7 bis 15 Uhr, Sonn- und Feiertags 9 bis 12 Uhr
  • Kontakt: (0171) 14 17 86 7 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
  • Internet: auf www.hof-armbrecht.de und auf Instagram

Hof Brand in Ohof

Den Hof Brand in Ohof gibt es bereits seit mehr als 100 Jahren. Im Hofladen werden je nach Saison frischer Spargel, Heidelbeeren und Kohl angeboten.

  • Verkauf: Alte Bundesstraße 3 in Ohof
  • Preise: Verschiedene Sorten ungeschält zwischen 10 und 16 Euro je Kilo
  • Öffnungszeiten: Während der Spargelsaison täglich 9 bis 18 Uhr.
  • Kontakt: (053 72) 13 23
  • Internet: auf Instagram und Facebook

Sie meinen, hier fehlt noch ein Betrieb oder Angaben sind nicht mehr aktuell? Dann mailen Sie uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

18.04.2026 Gifhorner Rundschau

  • Vollbüttel

„Flug der Stare“: Ein altes Haus und drei Schwestern

Von Thorsten Behrens

 

2025 09 26 flug der stare ein altes haus und drei schwestern

Claudia Jünemann veröffentlicht ihren zweiten Roman – Eine kleine, leise Dorfgeschichte

 

Vollbüttel.

Es sind die kleinen Orte, die Claudia Jünemann aus Vollbüttel reizen. Die Leiterin der Grundschule in Wasbüttel, sie unterrichtet selbst Mathematik und Sport, hat jetzt ihren zweiten Roman veröffentlicht: „Flug der Stare“. Und wie der erste Roman, „Livs Glasmurmeln“ (erschienen 2021), spielt ihr zweites Buch in einem überschaubaren Umfeld. Für drei Tage wird ein altes Haus in einem Rundlingsdorf im Wendland Schauplatz einer Familiengeschichte, Treffpunkt dreier Generationen.

Drei Schwestern und ein altes Haus

In „Flug der Stare“ geht es um die Schwestern Luise, Meta und Elisabeth. Luise ist tot – und Meta weiß nicht, was besser ist, langsam oder schnell sterben. Aber sie weiß, sie wird in ihrem Elternhaus bleiben, etwas anderes gab es da nicht. Wäre da nicht Elisabeth, ihre Schwester, die andere Pläne hat. Unterschiedliche Welten treffen aufeinander, und so manche Klarheit gerät ins Wanken. Der Roman erzählt von verschiedenen Sichten auf die Welt und davon, wie besondere Momente Spuren hinterlassen.

Eine Hausbesichtigung auf dem Papier

Spuren haben die Momente, hat das Leben auch an dem alten Haus hinterlassen – dem eigentlichen Protagonisten der Geschichte. Das in die Jahre gekommene Fachwerkhaus steht irgendwie symbolisch auch für die Geschichte, für die Hauptfigur Meta Rogge steht. „Man sieht Leben häufig nur von außen. Ich nehme die Leser und Leserinnen mit auf eine Hausbesichtigung, wir öffnen die Türen und treten hinein, machen einen Rundgang und schauen uns das Leben hinter den verschlossenen Türen an“, sagt Claudia Jünemann. Und dann seien da noch die Stare, die durch die Luft flögen, von denen sich die Menschen noch einiges abschauen könnten…

Die Geschichten von Claudia Jünemann beginnen immer mit einer Person. „Wenn ich die gefunden habe, sie sogar noch einen Namen hat, dann geht ihr Leben in meinem Kopf los. Das war bei meinem ersten Roman ebenso. Ich interessiere mich schon immer für Menschen, auch beruflich, nun eben auch beim Schreiben.“ Anstoß für die Hauptfigur in „Flug der Stare” gab Claudia Jünemanns Großtante, die vier Jahre im Alter von 96 bis 99 Jahren bei ihr gewohnt hat und von der sie sich einige Themen und Verhaltensweisen abgeguckt und als Vorlage genommen hat.

Genauer Plan nur für die Struktur

Die Leiterin der Wasbütteler Grundschule hat Wochenendseminare zum Thema Schreiben besucht und viele andere Wochenenden dafür genutzt. „Nachdem meine drei Kinder nun erwachsen ausgezogen sind, entstand privat etwas Freiraum. Ich habe das große Glück, dass mein Mann mich unterstützt und wir meine Romanfiguren bei uns einziehen lassen. Wir entwickeln Pots gemeinsam und sprechen häufig abends darüber“, erzählt die Autorin.

Die Geschichten entwickeln sich während des Schreibprozesses. „Ich habe zu Beginn viele Ideen, bei diesem Buch waren es erst drei Perspektiven, dann bin ich jedoch nur noch mit meiner jetzigen Hauptprotagonistin weitergegangen.“ Einen genauen Plan im Vorfeld gab es nur in der Struktur, jedoch nicht im Inhalt.

Noch keine Idee für das dritte Buch

Und von der Idee bis zur jetzigen Veröffentlichung war ein ein weiter Weg. „Ich hatte den Text schon etwas länger liegen, aber es brauchte noch meinen Sohn Jano, der mich immer wieder antrieb, damit ich ihn mutig auch veröffentlicht habe.“

Und gibt es bereits Ideen für ein neues Buch? „Nein, leider noch nicht. Aber sicher ist, dass ich noch eines schreiben werde. Und irgendwie scheinen kleine, leise Dorfgeschichten mein Thema zu sein...“, sagt Claudia Jünemann.

Das Buch ist unter anderem in Gifhorn in den Buchhandlungen Dänzer und Nolte sowie bei Graff in Braunschweig erhältlich. Bestellbar ist „Flug der Stare“ aber auch in jeder anderen Buchhandlung mit der ISBN 9783819200205. Das Taschenbuch hat 208 Seiten und kostet 12 Euro.

2025-09-25 Aller Zeitung

  • Vollbüttel

Unternehmerpreis-Sieger Vörsmann – ein bescheidener Macher, der anpackt

Er machte Aerodata zu einem Global Player. Dafür gab es nun den Unternehmerpreis der Region 38.

Daniel Mau

Braunschweig Seine 73 Jahre will sich Peter Vörsmann auch bei der Preisübergabe keinen Deut anmerken lassen. Als ihm Moderator André Ehlers, die doch etwas wuchtige Skulptur aus Holz überreicht, packt Vörsmann entschlossen zu. „Das geht“, entgegnet der Firmengründer auf die höflich gemeinte Erkundigung des Moderators, ob er ihm das nicht gerade leichte Kunstwerk nun überreichen könne. Doch Vörsmann war in seinem Leben stets ein Mensch, der anpackt, und daher wandert die Auszeichnung „Unternehmerpreis der Region 38“ mit einem festen Handgriff sicher in seine Arme.

2025 09 13 GR Voersmann

Peter Vörsmann (rechts) von der Aerodata AG freut sich über die Auszeichnung mit dem „Unternehmerpreis der Region 38". Links neben ihm Laudator Karsten Lemmer.

Am Donnerstag wurde Vörsmann im Medienhaus unserer Zeitung mit diesem Preis als Unternehmerpersönlichkeit und für sein Lebenswerk geehrt. Seine Leistung besteht vor allem darin, dass er aus einem kleinen Start-up in der Luftfahrtbranche einen Global Player in Sachen Flugvermessungssystemen gemacht hat: die Aerodata AG. Sie entstand vor 40 Jahren als Ausgründung aus der TU Braunschweig. Gemeinsam mit Gunther Schänzer, Leiter des Instituts für Flugführung, legte Vörsmann, der inzwischen Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens ist, damals den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte.

„40 Jahre Erfolg sind kein Glück, sondern Können“, sagte Karsten Lemmer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in seiner Laudatio auf den Preisträger. Aerodata sei entscheidend mit dafür verantwortlich, dass Fliegen sicherer als Autofahren sei, und Peter Vörsmann habe seine Firma in den vergangenen Jahrzehnten zu einem „Weltmarktführer“ in der Luftfahrttechnik geformt. „Aerodata treibt die Branche voran und setzt Maßstäbe“, würdigte Lemmer den Betrieb mit Sitz am Forschungsflughafen Braunschweig-Wolfsburg. Und für Vörsmann hatte er noch ein paar ganz persönliche Lobeshymnen parat: „Deine Leistungen für Aerodata und die Luftfahrtbranche sind herausragend. Du bist einfach ein Macher.“

Doch der so Gelobte gab sich bescheiden und das Kompliment in einer launigen Dankesrede gleich mal schnell weiter. „Aerodata ist eine Mannschaftsleistung“, sagte Vörsmann, die Skulptur von Künstler Magnus Kleine-Tebbe dabei locker unter einem Arm geklemmt. Teamarbeit, flache Hierarchien und ein großes Engagement jedes Einzelnen hätten – wie oft in der Luftfahrtbranche – diesen Erfolg möglich gemacht. „Es ist die Mannschaft, die diesen Preis verdient, nicht ich“, sagte der Firmengründer und Aufsichtsratsvorsitzende bescheiden.

Er war aber nur einer der strahlenden Gewinner bei der diesjährigen Vergabe des Unternehmerpreises. Eröffnet wurde der Abend von einem Impulsvortrag von Bärbel Heidebroeck von der Landwind-Gruppe zur Energiewende. Bereits zum achten Mal wurde diese Auszeichnung von den drei Initiatoren Braunschweiger Privatbank, die Familienunternehmer/Regionalkreis Braunschweig und Funke Medien Niedersachsen vergeben. Erneut war eine Vielzahl von guten Bewerbungen dafür eingegangen.

Für Werner Bösemann von den Familienunternehmern ist das ein Zeichen für die „tolle Unternehmenskultur in der Region. „Ein jeder hätte es verdient, hier zu stehen“, sagte er bei seiner Begrüßung auf der Bühne. Letztlich musste die Jury des Unternehmerpreises aber vier Finalisten auswählen, und sie entschied sich dabei für „vier inspirierende Erfolgsgeschichten“, wie Ida Wittenberg, die Redaktionsleiterin von Standort 38, in ihrer Anmoderation der Gewinner betonte.

Neben Peter Vörsmann und der Aerodata AG wurden am Donnerstag noch drei weitere Preise für Unternehmerpersönlichkeiten und ihre Firmen vergeben. Der Preis für regionale Verantwortung und Nachhaltigkeit ging an Isabell Pott und Schlaraffen.Land. Sie hauchte der traditionsreichen Waldgaststätte am Tetzelstein im Elm in den vergangenen Jahren neues Leben ein und versorgt die Kundschaft dort mit regionalen Gerichten und teils selbst hergestellten Produkten.

Aerodata ist eine Mannschaftsleistung. Es ist die Mannschaft, die diesen Preis verdient, nicht ich.

Peter Vörsmann, AR-Vorsitzender von Aerodata bei der Preisverleihung

Der Preis für Diversität und Innovation ging an Atlas Titan aus Vechelde (Landkreis Peine). Das Unternehmen, auf der Bühne vertreten durch Maximilian Sternitzke und Hendrik Vollmer, bietet Projektabwicklung und -unterstützung in der Energiewirtschaft, im Anlagen- und Maschinenbau an und hat sich inzwischen als „ein Treiber der Energiewende“, so Moderator Ehlers, entwickelt.

Die König Holding wurde mit dem Preis für Transformation, den Geschäftsführer Sören König entgegennahm, ausgezeichnet. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren von einem kleinen Betrieb für Heizungstechnik zu einem großen Firmengeflecht mit mehreren Töchtern und rund 150 Mitarbeitern entwickelt.

Alle vier Finalisten sind gute regionale Beispiele, wie sich Unternehmen trotz Krisen und Rückschlägen zum Erfolg führen lassen. Eine Botschaft, die am Donnerstag nicht nur bei den Gästen der Preisvergabe im Braunschweiger Medienhauses verfing, sondern sicherlich auch als Mutmacher angesichts der aktuellen konjunkturellen Schwächephase in Deutschland dienen kann. Oder, um es mit den Worten von Preisträger Vörsmann zu sagen: „Der Schlüssel zum Erfolg ist, den Mut zu haben, etwas Neues zu wagen, selbst wenn auch mal etwas schiefgeht“, erklärte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Und dieser Mut soll mit dem Unternehmerpreis der Region 38 gewürdigt werden.

13.09.2025 Gifhorner Rundschau

  • Ribbesbüttel

Wassertank soll Brandschützer eigenständiger und schlagkräftiger machen

Von Ron Niebuhr

Ribbesbüttel.

Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) stellte Ribbesbüttels Feuerwehr jetzt offiziell in Dienst. Es löste das bisherige Tragkraftspritzenfahrzeug ab. Das musste noch ohne Wassertank auskommen. Die Kosten für den Neuzugang im Fuhrpark beliefen sich auf rund 273.000 Euro.

„Wir haben heute Großes vor“, sagte Christina Petzold. Isenbüttels stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin freute sich, dass die Feuerwehr Ribbesbüttel um Ortsbrandmeister Christian Krüger ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug erhielt. Das war im Feuerwehrbedarfsplan so vorgesehen und ließ sich „überraschend schnell“ umsetzen, denn „das Fahrgestell war schon vorrätig, nur der Aufbau fehlte noch“, erklärte sie. Am 24. November 2024 war der Auftrag vergeben worden, am 16. Mai konnten die Ribbesbütteler Kameradinnen und Kameraden das Fahrzeug abholen.

 

2025 06 23 AZ RB Feuerwehr

Wassertank bringt Eigenständigkeit

Als Basis des von der Herbolzheimer Firma Wiss zusammen gestellten TSF-Ws dient ein IVECO 7,2-Tonner. Der Wassertank fasst 900 Liter. Und die machen den Unterschied zum Vorgänger, verleihen sie Ribbesbüttels Feuerwehr doch bei Bränden deutlich mehr Schlagkraft im Erstangriff. „Sie kann jetzt eigenständig, schnell und effektiv vorgehen, auch ohne Hydrant in der Nähe“, sagte Petzold.

Gemeindebrandmeister Björn Kölsch sagte, dass im TSF-W „ganz viel neue Technik drin steckt“, die es gewiss spannend mache, mit dem Fahrzeug zu arbeiten. Und es bringe die Feuerwehr „kräftig nach vorn“. Angesichts der nicht unerheblichen Kosten sei erfreulich, dass der Samtgemeinderat den Bedarf erkannt und sich für die Neuanschaffung ausgesprochen habe.

Segen für die Brandschützer

Pastor Michael Bausmann empfand es als „große Ehre“, das neue TSF-W und die Feuerwehrleute segnen zu dürfen. Die Feuerwehr sei stets zur Stelle, wenn es „brenzlig“ wird. Sie sei super ausgebildet und verfüge nun über ein wunderbares Fahrzeug. „Dennoch hat sie nicht alles selbst in der Hand“, sagte er. Daher sei es gut, das Fahrzeug unter den Schutz Gottes zu stellen: „Er rückt jetzt immer mit euch aus. Ihr seid nicht allein.“ So toll das neue Fahrzeug auch sei, sei es doch am besten, wenn es kaum gebraucht werde, sagte Bausmann. Dem schloss sich Ribbesbüttels Bürgermeister Hans-Werner Buske an: „Ich wünsche euch möglichst wenig Einsätze damit.“ Das alte TSF wird übrigens online versteigert.

Die Fahrzeugübergabe bot zudem den passenden Rahmen, um Ribbesbütteler Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für ihren Einsatz beim Hochwasser 2023 und 2024 auszuzeichnen. Sie erhielten Ehrennadeln des Landes Niedersachsen.

23.06.2025 Aller-Zeitung

Feuerwehreinsatz: Großer Misthaufen brennt in Vollbüttel

Landwirt und 60 Einsatzkräfte löschen den Brand gemeinsam.

Vollbüttel Ein brennender, etwa 30 Meter langer Misthaufen entlang der Landesstraße 320 zwischen Vollbüttel und Leiferde hat am Montagabend für einen Einsatz der Feuerwehren aus den Samtgemeinden Isenbüttel und Meinersen gesorgt.

Wie die Kreisfeuerwehr Gifhorn mitteilte, hatte ein Landwirt gegen 18 Uhr die Flammen in dem Misthaufen entdeckt und zunächst versucht, mit dem Trecker den brennenden Teil vom Rest des Haufens zu trennen. Trotz dieser Bemühungen konnte das Feuer auf den restlichen Teil übergreifen.

2025 05 28 GR VB Misthaufenbrand

Die Einsatzkräfte der zum Brandort gerufenen Feuerwehren bekämpften die Flammen mit mehreren Stahlrohren, ein weiterer Landwirt setzte sein Güllefass ein, um mit dem Wasser das Feuer zu löschen. Mit einem Traktor wurden nach und nach nicht verbrannte Teile aus dem Haufen herausgelöst. Nach rund einer Stunde war der Brand abgelöscht. Um weitere Glutnester in dem Haufen zu löschen, setzten die Feuerwehren einen Wasserwerfer ein, der den qualmenden Haufen mit Wasser benetzte. Parallel dazu baute der betroffene Landwirt eine Beregnung auf. Mit dieser löste er die Feuerwehren ab, sodass diese ihren Einsatz beenden konnten.

Laut der Kreisfeuerwehr Gifhorn rückten zunächst die Wehren aus Leiferde, Hillerse und Dalldorf sowie der Einsatzleitwagen aus Ahnsen aus. Da das Feuer im Bereich Vollbüttel lag, wurde die Ortswehr Vollbüttel nachalarmiert. Der Ortsbrandmeister von Vollbüttel, Peter Evers, übernahm im Anschluss die Einsatzleitung. Insgesamt rückten rund 60 Einsatzkräfte aus.

Gifhorner Rundschau, 28.05.2025

  1. Spargelzeit in Vollbüttel: So landet das Gemüse auf dem Teller
  2. Allerlauf in Ribbesbüttel
  3. Bus-Chaos vergällt Vollbütteler Erstklässlern Schulstart
  4. Ehrenbürgermeister Stieghahn gestorben

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