Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Vollbüttel aufgeführt.
  • Aus dem Bericht des Bürgermeisters

    Bürgermeister Hans-Werner Buske berichtete, dass Treff und Raiffeisengebäude in Vollbüttel seit 4. Juni wieder geöffnet seien. Fälle von Vandalismus am Treff und am benachbarten Kinomuseum habe man zwar bei der Polizei angezeigt. „Der oder die Täter konnten aber nicht ermittelt werden“, bedauerte Buske.

    Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestelle Dorf in Ausbüttel kostet die Gemeinde 63 500 Euro. Den Löwenanteil der Gesamtkosten von 200 000 Euro trägt das Land Niedersachsen (117 000 Euro), ein weiterer Zuschuss kommt vom Regionalverband Braunschweig (19 500 Euro).

    Giffinet will – trotz nicht erreichter Mindestquote – das Glasfasernetz nun doch in der Gemeinde Ribbesbüttel ausbauen. 60 Prozent der Haushalte im die Samtgemeinden Brome und Isenbüttel umfassenden Vermarktungsgebiet sollten ursprünglich einen Vertrag mit der Firma schließen, nur 43,8 Prozent gingen auf das Angebot ein. Wann der Ausbau erfolge, sei offen, berichtete Buske.

    Den Eichenprozessionsspinner habe man in Birkenweg und Franzosenweg derweil erfolgreich bekämpft. Man wolle prüfen, wie sich die Raupen künftig am besten und zugleich möglichst natürlich beseitigen lassen. rn

    AZ 12.06.2021

  • Ribbesbütteler Politik beschließt Haushalt

    Der Etat wird auf 700.000 Euro gesenkt.

    Daniela Burucker

    Ribbesbüttel In einer eigens für die Verabschiedung des Haushalts angesetzten Gemeinderatssitzung im Raiffeisengebäude in Vollbüttel wurde der Haushalt für 2021 mit zwei Gegenstimmen beschlossen. Krankheitsbedingt fehlten zwei Ratsmitglieder.

    Anlass für die Sonderschicht war die unerwartete Entscheidung der Kommunalaufsicht, die den bereits Anfang März beschlossenen Etat aufgrund eines veranschlagten Kredits von 1,8 Millionen Euro mangels Deckung nicht genehmigt hatte. „Diese Summe war nur für den nicht angestrebten Fall eingestellt, dass wir das geplante Gewerbegebiet als Gemeinde erschließen müssten“, erklärte Bürgermeister Hans-Werner Buske.

    In der Neufassung sind statt 1,8 Millionen Euro nur jene 700.000 Euro als Kredit veranschlagt, die durch die Rücklage gedeckt sind. Nachdem der Etat mit der weitaus höheren Kreditaufnahme einstimmig vom Rat beschlossen wurde, war ich sehr überrascht, dass unerwartet erneuter Redebedarf bestand und ich Überzeugungsarbeit leisten musste“, erklärte Buske, der betonte, dass weiterhin alles darangesetzt wird, einen Investor zu finden.

    Auch der Antrag an die Samtgemeinde, die Erschließung zu übernehmen, wurde lediglich zurückgestellt. „Egal, was kommt, die Entscheidung trifft dann der Rat.“

    Buske berichtete außerdem von Vandalismus am Jugendtreff am Raiffeisengebäude in Vollbüttel. Dort wurde unter anderem der Grill zerstört und der Turm des Kinomuseums beschädigt. Zudem ist das Gelände am Treff massiv mit Glasscherben übersät.

    GR 07.04.2021

  • Regelwerk für Bauten im alten Ortskern steht

    Der Rat Ribbesbüttel beschließt eine Erhaltungssatzung sowie den Etat für 2021.

    Daniela Burucker

    Ribbesbüttel Nach längerer Vorplanung hat die Politik Nägel mit Köpfen gemacht und die Erhaltungssatzung „Alter Ortskern Ribbesbüttel“ beschlossen. Damit ist sichergestellt, dass der Ort in deren Geltungsbereich in seiner Optik erhalten wird.

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    Bürgermeister Hans Werner Buskle (rechts) gratuliert Karin Betker zur Beförderung. Daniela Burucker

    Bei der Sitzung im Vollbütteler Raiffeisengebäude wurde zugleich ein Leitfaden verabschiedet, der Bauwilligen Aufschluss darüber gibt, was bei Um- und Neubauten hinsichtlich Firsthöhe, Dachform und Außenwänden gewünscht ist. Auslöser für die Regelung war der Abriss eines alten Bauernhauses gegenüber der Schule und der Neubau eines Wohngebäudes, das in Große und Optik nicht zur historischen Architektur passt. Dass sich Derartiges wiederholt, wird durch die Begrenzung auf zwei Wohneinheiten bei einer Grundstücksgröße von mindestens 750 Quadratmetern verhindert. „Wenn jemand in diesem Gebiet eine bauliche Veränderung plant, muss er sich mit der Gemeinde auseinandersetzen“, sagte Bürgermeister Hans Werner Buske. „Wir wollen keine strengen Vorgaben sondern individuelle Lösungen.“ Die Arbeitsgruppe, die den Leitfaden entwickelt hat, steht für kostenlose Beratungen in den Startlöchern. Neben den nicht von einem Bebauungsplan erfassten Bereichen der Dorfstraße erstreckt sich der Geltungsbereich auch auf die Freifläche an der Gutsstraße, Heerstraße und Masch.

    Zweites großes Thema war der Haushalt für das laufende Jahr. Der einstimmig beschlossene Etat weist im Ergebnishaushalt ein Volumen von rund 2,1 Millionen Euro und eine Deckungslücke von 216.900 Euro aus. Im Finanzhaushalt beläuft sich der Fehlbetrag bei den Investitionen gar auf 770.000 Euro. Der dickste Brocken ist das Gewerbegebiet in Ribbesbüttel. Falls sich dafür kein Investor findet, fasst die Gemeinde dessen Entwicklung in Eigenregie ins Auge.

    Bis Ende März will Buske geklärt haben, wohin die Reise gehen soll. „Wir hoffen auf einen Investor, der die Gemeinde finanziell aus dem Spiel nimmt“, betonte er. Das Projekt hat ein Volumen von 1,8 Millionen Euro. Bei der Erläuterung der Eckdaten stellte der Bürgermeister den „Corona-Effekt“ heraus, der allein bei der Einkommenssteuer ein Minus von 166.000 Euro zur Folge hat. „Das zieht sich wie ein roter Faden durch den Etat“, sagte er. „Meine persönliche Sicht ist, dass sich der Haushalt erst in einigen Jahren erholen wird.“

    Als Dankeschön für das Werkeln am Haushalt überreichte Buske, Karin Betker einen Blumenstrauß, mit dem Rat und Verwaltung der frisch gekürten Abteilungsleiterin im Samtgemeinde-Finanzressort zugleich zur Beförderung gratulierte. Für die Kommunalwahl am 12. September berief der Rat Tobias Schweckendiek zum Wahlleiter, Stefan Prekale und Petra Rodat zu dessen Stellvertretern.

    GR 06.03.2021

     

  • Sandberg: 1,8 Millionen Euro für Gewerbegebiet

    Ribbesbütteler Rat verabschiedet Haushaltsplan – Corona und die Umlagen machen der Gemeinde schwer zu schaffen

    Von Ron Niebuhr

    Ribbesbüttel.Die Corona-Pandemie wirkt sich in der Gemeinde Ribbesbüttel erheblich auf die Finanzen aus. Noch sehe es verhältnismäßig gut aus, „die Folgen werden wir wohl erst 2022 und 2023 richtig spüren“, sagte Hans-Werner Buske. Der Bürgermeister erläuterte dem Gemeinderat am Donnerstagabend den Haushaltsplan für 2021.

    2020 schloss man im Ergebnishaushalt mit einem etwas geringeren Minus ab als befürchtet – mit 100 000 statt 322 000 Euro in den roten Zahlen. Das sei aber kein Grund zu überschwänglicher Freude, sagte Buske. Denn man habe lediglich weniger ausgegeben, weil coronabedingt einige geplante Maßnahme verschoben wurden. 2021 kalkuliere man mit einem Minus von 217 000 Euro im Ergebnishaushalt.

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    Gewerbegebiet Sandberg: Für die Erweiterung hat die Gemeinde Ribbesbüttel 1,8 Millionen Euro eingeplant.foto: Sebastian Preuß

    „Dickster Brocken“ im Etat ist das geplante Gewerbegebiet am Sandberg. „Wir haben dafür ein Volumen von 1,8 Millionen Euro angesetzt“, sagte Buske. Zugleich betonte der Bürgermeister aber, dass nach wie vor „noch nichts unterschrieben ist“. Man stehe ganz am Anfang und hoffe weiterhin, dass die Samtgemeinde sich vielleicht doch bereit erklärt, Erschließung und Vermarktung zu übernehmen, oder sich alternativ ein Investor dafür findet.

    Die Steuereinnahmen fallen wesentlich geringer aus als in den Vorjahren. Und „je länger Corona dauert, umso tiefer wird es gehen“, sagte Buske. Er hoffe aber, dass man sich in zwei bis vier Jahren vom „Corona-Effekt“ erholt und aufs alte Niveau zurückkehrt. Schwerer noch als bisher wirken sich bis dahin die Fixkosten aus, allen voran die Samtgemeinde- und Kreisumlage. Sie schlagen 2021 wohl mit fast 894 000 beziehungsweise rund 627 000 Euro zu Buche und machen etwa 73 Prozent der Fixkosten aus. „Ob wir wollen oder nicht: Wir sind finanziell immer mit dabei, wenn am Tankumsee mal wieder ein Kristallturm gebaut werden soll“, sagte Buske.

    Sorgen bereitete dem Bürgermeister das noch sehr verhaltene Interesse an Glasfaseranschlüssen. Derzeit hätten im Vermarktungsgebiet nur 15 Prozent der Haushalte einen Vertrag mit Giffinet geschlossen. In der Gemeinde Ribbesbüttel seien es 16 Prozent, was 93 von 581 Haushalten entspricht. Für den Netzausbau erwartet die Firma aber eine Quote von 60 Prozent. „Wir brauchen dringend Glasfaser. Das hat Corona uns sehr deutlich gemacht“, sagte er. Im Gemeindebüro etwa erreiche man im Upload nur zwischen 1,6 und 1,9 Mbit.

    Letztlich sprach sich der Gemeinderat bei lediglich einer Gegenstimme mehrheitlich für die Erhaltungssatzung „Alter Ortskern Ribbesbüttel“ nebst eines Leitfadens aus. Im Kern geht es darum, den dörflichen Charakter im Plangebiet weitestgehend zu bewahren. So soll die Firsthöhe auf neun Meter begrenzt werden. Es sollen nur Tonziegeldächer und Klinkerfassaden erlaubt werden. Grundstücke müssen mindestens 750 Quadratmeter groß sein und dürfen höchstens mit zwei Wohneinheiten bebaut werden. „Wer dort künftig etwas bauen möchte, muss das mit unserem Arbeitskreis besprechen“, sagte Buske.

    AZ 06.03.2021

     

  • Virtueller Besuch beim Wunder von Winkel im Kinomuseum Vollbüttel

    Das Kinomuseum Vollbüttel macht seine Schätze auch in Corona-Zeiten zugänglich: mit einem virtuellen Museumsbesuch und einem 360°-Grad-Rundgang.

    Dirk Kühn

    Vollbüttel Wo begegnen Besucher dem Kleinen König, dem emsigen Hannoveraner und getarnten Überläufer auf nur wenigen Quadratmetern? Ganz klar, das ist einzig im Kinomuseum Vollbüttel möglich – eines der spannendsten Museen im Landkreis Gifhorn, das einlädt zu einem unterhaltsamen Spaziergang durch die technische Welt von Kino, Film und Fernsehen.

     

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    Museumsleiter Peter Schade-Didschies zeigt ein selbstgebautes Tonbandgerät, das knapp 40 Kilo wiegt. Kühn

    Ein Museumsbesuch in Corona-Zeiten? Auch das ist in Vollbüttel möglich. Dürfen die Besucher nicht ins Museum, kommt das Museum halt zu den Besuchern – via Internet ist das zumindest auf ungewöhnliche Weise möglich: mit einem virtuellen Museumsrundgang. So einen Rundgang bietet das Kinomuseum Vollbüttel seit kurzem auf seiner neugestalteten Internetseite an: https://www.kinomuseum.de/

    Per Mausklick können die Besucher durchs Museum spazieren – eine schöne Abwechslung in Zeiten der Pandemie. Denn wann das Museum wieder öffnen darf, ist derzeit nicht absehbar. Normalerweise wäre momentan zwar ohnehin Winterpause, und ab März wieder geöffnet. Doch ob es dazu kommt, bleibt abzuwarten. Umso glücklicher ist das Museumsteam um Peter Schade-Didschies, Wolfgang Graewert und Bernd Riechers, den Kinofans und Technikinteressierten einen komplett neuen Internetauftritt präsentieren zu können.

    Wie beim richtigen Museumsbesuch gilt auch beim virtuellen Rundgang: Die Besucher sollten sich Zeit nehmen und neugierig sein. Blaue Pfeile weisen den Weg. Hinein geht’s, vorbei am kleinen Kinosaal mit seinen 30 Sitzplätzen wartet linker Hand schon der emsige Hannoveraner, ein Projektor der hannoverschen Firma Peck und Kerkhoff, die schon ab 1911 Kinomaschinen baute. Direkt daneben steht der Ernemann Imperator, eines der Glanzstücke des Museums. Die Besonderheit: Er war der erste Projektor, der komplett aus Stahlkomponenten gefertigt wurde. In 23 von 26 Pariser Kinos stand so ein Monstrum. Der nächste Klick führt zum Kleinen König, als Projektor seinerzeit Marktführer. Weiter geht’s zu einem Tonband Marke Eigenbau inklusive Hörerlebnis: Die Neujahrsrede zum Jahreswechsel 1954/55 des damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss. So macht die museale Entdeckungsreise Spaß. Vor allem, wenn der Besucher vor dem Wunder von Winkel steht: eine 35mm-Filmkamera aus dem Nachlass des Winklers Wilhelm Müller, der in den 30er Jahren in der Wochenschau- und Filmszene Fuß fassen wollte.

    Rund 40 Ausstellungsstücke kann der Museumsbesucher beim virtuellen Rundgang besichtigen. Ein Klick genügt, und schon liefert eine Sprecherin allerhand Informationen über beispielsweise einen Loewe-Fernseher aus dem Jahr 1957, der damals der Stolz im Wirtschaftswunder-Haushalt war. Wer möchte, kann zu jedem Objekt Details erfahren, die in einem Videoclip erläutert werden. 40 Ausstellungstücke, 40 Texte, 40 Clips – „das war eine Menge Arbeit“, sagt Schade-Didschies. Die Realisierung lag in den Händen der Wendeburger Firma Lightvision. Jonas und Simon Tittelmeier rückten die Ausstellungsstücke ins rechte Licht, stellten die Clips zusammen und sorgten vor allem für eine nutzerfreundliche Darstellung auf der Internetseite. Eine der Herausforderungen dabei: Bei einem 360°-Grad-Rundgang kommen große Datenpakete zusammen, die so aufbereitet werden müssen, dass die Datengeschwindigkeit nicht leidet und die Nutzer am PC oder Laptop in gewohntem Tempo auf der Seite bequem navigieren können.

    Und selbstverständlich auch mit dem Smartphone. Der neue Internetauftritt ist responsiv und kann auch mit mobilen Endgeräten aufgerufen werden. Überhaupt soll das Smartphone künftig auch ein stückweit den Museumsführer verzichtbar machen und als Audioguide dienen. Über QR-Codes gelangen Besucher zu den Erläuterungen über die Ausstellungsstücke. Das sei auch mit Blick auf die Pandemie ein großer Vorteil, so Schade-Didschies.

    Denn so groß die Freude über den neuen Internetauftritt auch ist – die Besucher sind für das Kinomuseum von existenzieller Bedeutung. Im vergangenen Jahr waren es gerade Mal neun. Kein Freiluftkino, keine Sonderausstellungen. „Alle Veranstaltungen sind weggebrochen“, so Schade-Didschies. „Der Vorstand war sich einig, wir wollten mit Blick auf Corona kein Risiko eingehen. Wer will das verantworten.“ Unterstützung angesichts der entgangenen Einnahmen kam vom Lüneburgischen Landschaftsverband, der dem Förderverein 3500 Euro überweis. Weitere Spenden halfen, um über die Runden zu kommen. Der neue Internetauftritt konnte mit Hilfe der Bundessozialstiftung finanziert werden. Sie zahlte einen zweckgebundenen Zuschuss von 25.000 Euro, rund 4000 Euro kamen aus eigener Kasse, erklärt Schade-Didschies. Die Investition war längst überfällig, der alte Auftritt war gut 20 Jahre alt. „Das neue Internetportal soll uns repräsentativ darstellen, um den Menschen Lust zu machen auf einen Museumsbesuch“, sagt Schade-Didschies. Das ist gelungen – Film ab!

    GR 06.02.2021

  • Schottergärten verhindern:
    Kostenlose Beratung für Bauherren

    Gemeinde Ribbesbüttel und Nabu Leiferde helfen bei naturnaher und pflegeleichter Gestaltung

    Ribbesbüttel. Die Gemeinde Ribbesbüttel möchte dafür sorgen, dass in den Neubaugebieten keine Schottergärten entstehen – Bürgermeister Hans-Werner Buske nennt sie „Gärten des Grauens“. Um die Bürger aus dem Baugebiet Im Langen Ehlern in Vollbüttel zu unterstützen, ihre Gärten anders zu gestalten, hat sie gemeinsam mit dem Nabu einen Flyer entwickelt und bietet darüber hinaus konkrete Unterstützung an. „Wir wollen schon im Vorfeld informieren, damit es gar nicht erst zum Streit beziehungsweise juristischen Auseinandersetzung kommt“, nennt der Bürgermeister den Grund für diesen Flyer.

    „Herzlich willkommen in Vollbüttel“ heißt es im Flyer, den Buske unterschrieben hat. „Mit Ihrem Hausbau im Langen Ehlern sind Sie nun ein Mitglied unserer Gemeinde Ribbesbüttel geworden.“ Dann stellt er kurz die Gemeinde vor, bevor er schreibt: „Unsere Dörfer liegen in einer sehr schönen naturbelassenen Umgebung, dieses soll auch mit Ihrer Unterstützung so bleiben. Insekten, Vögel und andere Gartentiere sollen hier ein zu Hause finden.“ Bevor jemand mit der Gartenplanung beginne, „weise ich ausdrücklich auf die Unzulässigkeit von Schottergärten hin“, schreibt Buske weiter und bezieht sich auf die Niedersächsische Bauordnung. Stattdessen sei ursprünglich geplant gewesen, in Zusammenarbeit mit dem Nabu Leiferde zu einem Vortrag darüber einzuladen, wie ein pflegeleichter und schöner Garten aussehen kann – „aber die derzeitige Lage erlaubt es uns nicht“. Stattdessen hat sich Dierk Hagenah, laut Buske „ein sehr kompetenter Gartenexperte aus Vollbüttel“, bereit erklärt, kostenfrei zu beraten. Wer Fragen zur zukünftigen Pflanzenauswahl habe, könne sich bei ihm melden. Hagenah wohnt in der Hauptstraße 8 in Vollbüttel und ist telefonisch unter (01 62) 233 55 11 sowie unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen. red

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    So nicht: Die Gemeinde Ribbesbüttel will Schottergärten verhindern und bietet Bauherren Unterstützung zur Anlage von naturnahen Gärten an.foto: D. Korsawe

    AZ 02.02.2021

  • Kinomuseum Vollbüttel arbeitet an einem digitalen 360-Grad-Rundgang

    Derzeitiger Internetauftritt der Einrichtung ist rund 20 Jahre alt – Auch ein Audioguide für Smartphones ist in Arbeit

    Von Ron Niebuhr

    Vollbüttel.Das Kinomuseum in Vollbüttel steuert auf das wohl größte Update in seiner bewegten Geschichte zu: einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellungsräume und einen Audioguide für Smartphones! Fördermittel des Lüneburgischen Landschaftsverbandes und der Bundessozialstiftung haben das innovative Projekt ermöglicht, das Anfang 2021 online gehen soll.

    Die Pandemie hat das Kinomuseum schwer getroffen. „Wir hatten in dieser Saison genau neun Besucher“, sagte Peter Schade-Didschies. Mehr war nicht zu verantworten für den Museumsleiter und sein Team: „Wir wollten kein Risiko eingehen, haben uns streng an die Regeln gehalten“, betonte er. Schlagzeilen als Hotspot und Superspreader-Event wollte man mit dem Museum und seinem Freiluftkino als Zugpferd unbedingt vermeiden. Daher schränkte man den Publikumsverkehr stark ein, verzichtete auf Freiluftkino und acht weitere geplante Veranstaltungen. Das wirkte sich negativ auf die Kassenlage aus. Daher sei man dem Lüneburgischen Landesverband für 3500 Euro Soforthilfe dankbar, hob Schade-Didschies hervor.

    Bei der Bundessozialstiftung gelang es, einen zweckgebundenen Zuschuss einzuwerben in Höhe von 25 000 Euro. Damit ist es dem Kinomuseum möglich, seinen Internetauftritt professionell modernisieren und einen Smartphone-Audioguide für Museumsbesucher realisieren zu lassen. An Bord geholt haben Schade-Didschies sowie seine Vorstandskollegen Bernd Riechers und Wolfgang Graewert dafür die Peiner Firma Lightvision.

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    Neuer Internetauftritt: Jonas Tittelmeier führt Peter Schade-Didschies den virtuellen 360-Grad-Rundgang durchs Kinomuseum vor.fotos (3): Ron Niebuhr

    Den Audioguide konzipieren die Profis von Lightvision so, dass er für die Museumsbesucher per QR-Code abrufbar ist. „Dann müssen wir keine Geräte bereitstellen und sie auch nicht desinfizieren und warten“, sagte Schade-Didschies. Pandemietauglich ist auch der neue virtuelle Rundgang. Bei dem erleben Interessierte das Kinomuseum bequem von zuhause aus. Sie können sich per Mausklick durch die Ausstellung bewegen. „40 Objekte sind zum Start anwählbar“, sagte Riechers. Die erklärenden Texte hat Museumsleiter Schade-Didschies verfasst, einsprechen mochte er sie aber nicht selbst: „Das überlasse ich Profis. Ich bin weder Sprecher noch Schauspieler. Ich stand 36 Jahre hinter der Kamera. Da habe ich mich immer wohler gefühlt“, sagte er.

    Der bisherige Internetauftritt hat schon mehr als 20 Jahre aus dem Buckel. Die rundum neu gestaltete Internetseite, für die ein neuer Provider gefunden werden musste, soll das Kinomuseum zeitgemäß präsentieren. Der virtuelle 360-Grad Rundgang als Kernstück soll Lust auf einen realen Besuch in Vollbüttel wecken, sobald es die Coronalage zulässt. Bis dahin können Freunde des Museums online in Erinnerungen an zurückliegende Events schwelgen und Neulinge einen Eindruck gewinnen, was das Museum über die Ausstellungsräume hinaus zu bieten hat. „Wir stellen nämlich auch selbst gedrehte Filme unserer Veranstaltungen auf die Seite“, sagte Schade-Didschies. Zum Beispiel Aufnahmen aufwendig selbst erstellter Kulissen, etwa der Rathausturmuhr aus „Zurück in die Zukunft“, der Eisenbahn aus „Manche mögen’s heiß“ oder eines Goldclaims aus „Winnetou“.

    Zu hören ist online künftig auch der Mitschnitt der 20-minütigen Neujahrsrede zum Jahreswechsel 1954/55 des damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss. „Er spricht über den Egoismus der Menschen – und ist damit heute wieder erschreckend aktuell“, sagte Schade-Didschies. Aufgenommen wurde die Rede vor mehr als 60 Jahren mit einem Tonbandgerät der Marke Eigenbau, das nun im Besitz des Museums ist: „Es nähert sich vom Gewicht her einem Zentner an“, schätzte der Museumsleiter. Besonders spannend sei das beiliegende „Riesenkonvolut“ von Tonbändern, unter anderem der Mitschnitt der ersten Verbrecherfahndung per Rundfunk in Deutschland und eine Aufnahme von Ella Fitzgeralds Gastspiel in Hamburg. „Da steckt sehr viel Potenzial drin“, freute sich Schade-Didschies darauf, alle Bänder mindestens ein Mal anzuhören.

    Der neue Internetauftritt ist nahezu fertig. Anfang Januar soll er online gehen – auch für Smartphones. „Unsere alten Internetseiten sind darüber nicht aufrufbar. Sie werden falsch dargestellt“, sagte Graewert. Offline ist der Saisonstart des Kinomuseums dagegen für März vorgesehen, sofern die Pandemie nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

    AZ 29.12.2020

     

  • Aufgrund des Corona Lockdowns mußte die offizielle Hauptgedenkveranstaltung in Ribbesbüttel abgesagt werden. 

    Aus diesem Grund fand lediglich ein stilles Gedenken mit Herrn Pastor Bausmann und dem Bürgermeister Hans-Werner Buske in Ribbesbüttel statt. 

    Doch wieso sind drei Bilder beigefügt?

    Die Gemeinde Ribbesbüttel besteht aus den Orten Ausbüttel, Ribbesbüttel und Vollbüttel und jede Gemeinde hat eine andere Kirchenzugehörigkeit. 

    Ausbüttel - Kirche Isenbüttel

    Ribbesbüttel - Kirche Ribbesbüttel

    Vollbüttel - Kirche Leiferde

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    Friedhof in Ribbesbüttel

     

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    Friedhof Ausbüttel

     

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     Friedhof Vollbüttel

     

  • Von Allerbüttel aus geht es in die Ferne

    Der Yachthafen am Mittellandkanal ist der Ausgangspunkt für viele Fans von Urlaub auf Seen und Flüssen.

    Maximilian Wiescher

    Calberlah Der Hafen am Mittellandkanal liegt ein wenig versteckt neben der Landstraße Calberlah–Wolfsburg. Das Hafenbecken, ein Lagerplatz und das Clubheim samt Bar, Wintergarten und Grill-Pavillon sind die Heimat des Yacht-Clubs Hoffmannstadt Fallersleben. An den Wänden zeugen Flaggen von anderen Yacht-Clubs von Berlin bis Karlsruhe von weit gereisten Gästen. 22 der 25 Liegeplätze im Hafen sind für die Motorboote und Yachten der Clubmitglieder reserviert, die restlichen werden für Gäste frei gehalten.

    „Dieses Jahr haben wir hier viele Holländer als Gäste, die in Berlin, Brandenburg oder an der Müritz Urlaub machen“, erzählt Jürgen Schmidt, Vorstandsmitglied des Clubs. Letztes Jahr gab es 250 Gastlieger. „Es ist möglich, dass es dieses Jahr genauso viele werden. Corona kann sich negativ oder positiv auswirken. Viele, die sonst nach Italien, Kroatien oder in der Türkei gereist wären, verbringen mehr Zeit hier am Kanal.“ Viele weit gereiste Boots-Urlauber legen in Allerbüttel einen eintägigen Zwischenstopp ein, manche bleiben auch für mehrere Tage.

    Der Club hat oft weit gereiste Gäste

    Schließlich habe der Hafen in Allerbüttel zwei wichtige verkehrstechnische Pluspunkte, wie Schmidt meint: Zum einen liege er etwa in der Mitte des Mittellandkanals zwischen Berlin und den Niederlanden, zum anderen sei der Elbe-Seitenkanal in der Nähe. Das sei vor allem gut für diejenigen, die mit ihrem Boot nach Hamburg oder Lübeck fahren wollen. „Allerdings sind Kanäle für Boots-Urlauber recht langweilig. Der Elbe-Seitenkanal ist die langweiligste Binnenwasserstraße in Deutschland, 110 Kilometer lang.“ Flüsse gelten als viel interessanter, weil man dort rechts und links nicht nur Spundwände sieht.

    Für die meisten „Wasserwanderer“ gelte das Motto „Der Weg ist das Ziel“: Für eine Yacht seien zehn Stundenkilometer die entspannteste und für den Motor sparsamste Geschwindigkeit. Wer sechs Stunden auf seinem Boot verbringt, kommt also ein einem Tag 60 Kilometer weit – zum Beispiel von Allerbüttel bis Haldensleben in der Magdeburger Börde. Aber Schmidt kennt auch andere Boots-Urlauber: Manche bringen zum Urlaubsbeginn ihr Boot mit einer langen Nonstop-Fahrt nach Brandenburg, um dann umso mehr Zeit für die Potsdamer Seen, die Gewässer Berlins oder sogar die Mecklenburgische Seenplatte zu haben.

    Mit der Yacht ging es zur Ostsee

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    Peter und Helga Markert aus Vollbüttel unternahmen in diesem Sommer eine Bootsreise zur Ostsee. Maximilian Wiescher BZV

    Zu den weit gereisten Boots-Urlaubern gehörten in diesem Sommer auch Peter und Helga Markert aus Vollbüttel: Zusammen mit sechs weiteren Mitgliedern des Yacht-Clubs unternahmen sie eine dreiwöchige Ostsee-Reise. Drei Tage lang reisten insgesamt drei Boote über den Elbe-Seitenkanal und den Elbe-Lübeck-Kanal zur Ostsee, anschließend verbrachte die Reisegruppe mehrere Tage in Lübeck, Travemünde, Grömitz, Boltenhagen und Kühlungsborn.

    „Das Wetter war super, kein bisschen Sturm, alles tiefenentspannt“, resümiert Peter Markert. „Boots-Urlaub ist wie Camping: Du fährst in den Hafen, meldest dich an und hast dann dein Boot als Unterkunft.“ Schließlich sind Yachten auch mit Lagerräumen, Schlafkabinen, Badezimmern und Miniküchen ausgestattet – ähnlich wie Wohnmobile, allerdings mit wesentlich mehr Platz.

    GR 15.08.2020

     

  • Landfrau, Sportlerin, Gärtnerin – jetzt Jubilarin

    Am heutigen Montag feiert Luise Jäger aus Vollbüttel ihren 100. Geburtstag.

    Reiner Silberstein

    Vollbüttel Als Luise Jäger aus Vollbüttel am 27. Juli 1920 das Licht der Welt erblickte, hatte die Weimarer Republik gerade ihre erste reguläre Reichstagswahl hinter sich, erholte sich vom Kapp-Putsch und hatte Preußen erst die Standesvorrechte des Adels abgeschafft. Am heutigen Montag feiert die lebenslustige Frau ihren 100. Geburtstag.

    An die frühen politischen Ereignisse während der 1920er Jahre kann sich die Jubilarin natürlich nicht mehr erinnern. Aber: „Ich hatte eine sehr schöne Kindheit.“ Sie wuchs wohlbehütet als das fünfte Kind der Familie Thölke in Ahnsen auf. „Mein Vater war Bahnbeamter an der Strecke Hannover-Berlin.“ Ihre Geschwister waren viel älter als sie, was den Vorteil mit sich gebracht habe, dass sie stets die größten Geschenke bekam.

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    Luise Jäger aus Vollbüttel feiert heute ihren 100. Geburtstag. Reiner Silberstein BZV

    1927 ging sie zur Schule ihres Dorfs. „Wir hatten zwei Lehrer, einen strengen und einen nicht so strengen. Der Unterricht war anders als heute“ – zwei Stunden vormittags im Sommer, vier im Winter. Alles war auf die Landwirtschaft ausgerichtet. Vor allem das Jahr 1936 blieb Luise im Gedächtnis: „Wir standen Spalier an der Hauptstraße, als die Olympiafahne nach Berlin getragen wurde.“ In der Schule lernte sie auch ihre beste Freundin kennen: Lieschen Witt. „Sie war für mich wie eine Schwester“ – bis zu ihrem Tod vor fünf Jahren.

    Drei Jahre arbeitete Jäger in der Ahnser Gastwirtschaft, dann fünf Jahre lang in einem Hannoveranischen Haushalt. Sie hatte Glück: Bevor dort immer wieder Weltkriegsbomben einschlugen, kam sie zurück nach Ahnsen, arbeitete im Büro des Bürgermeisters.

    Das Jahr 1951 veränderte ihr Leben: Bei einer Feier ihrer Cousins in Ahnsen traf sie auf Albert Jäger aus Vollbüttel. Sie verliebten sich, heirateten im Jahr darauf, zogen auf seinen Hof (wo sie heute noch lebt) und bekamen 1953 Sohn Albert junior. Die Umstellung auf Landwirtschaft mit Schweinen, Pferden, Hühnern, Hunden und Katzen fiel ihr nicht schwer: „Ich war ja auf dem Land groß geworden. Am liebsten waren mir die Kühe, die gaben die Milch.“

    Klar, als Landwirte gab es nicht viel Urlaub, nur einmal zur Silberhochzeit war der Harz das Ziel. Sonst unternahm Luise Reisen stets ohne ihren beiden Alberts – dafür mit den Landfrauen. Das Paar war aber sonst im ganzen Dorfleben fest integriert, die Jubilarin vor allem im Sportverein: „Ich habe mein ganzes Leben Sport gemacht, bis über 80.“ Die Gymnastiksparte war die ihre. Mit ihrem Mann, der 1999 starb, ist sie aber auch immer nach Gifhorn zum Schwimmen gefahren. Wie man sich über Wasser hält, hatte sie einst als Kind in der Oker gelernt.

    Heute verbringt sie gern viel Zeit im Garten und zupft mal hier und dort das Unkraut, sofern es die Kräfte zulassen. Abwehrkräfte hat sie jedenfalls reichlich, Krankheiten habe sie selten gehabt, sagt Jäger und stellt Vermutungen an, woran das liegt: „Wir haben einen großen Obstgarten.“ Sonst sind Bücher, Rätsel und das Kartenspiel ihre Hobbys. Auch den Haushalt bewältigt teils noch allein.

    Die Feier mit Freunden, Nachbarn, Neffen, Nichten und Bürgermeister am Montag – Corona-bedingt an Zehnertischen in einem Saal – organisieren Sohn Albert junior, Schwiegertochter Birgit und Enkelsohn Jan. „Ich weiß von nichts!“, sagt sie mit einem Augenzwinkern, „aber ich freue mich sehr darauf.“ Seit Wochen schon sei sie aufgeregt. Besondere Wünsche habe sie aber nicht – „ich bin wunschlos glücklich“ – außer Gesundheit und Gottes Segen. Das ist auch das Motto der Einladungen.

    GR 27.07.2020

     

  • Dias und Super-8-Filme stapeln sich

    Die Aufnahmen des Wolfsburgers Reinhard Biek haben für das Kinomuseum lokalhistorische Bedeutung.

    Reiner Silberstein

    Vollbüttel Die halbe Cafeteria des Vollbütteler Kinomuseums ist zugestellt – mit Kisten voller Dias, Bücher, Plakate und vor allem mit etlichen Super-8-Filmen. Es ist der fast vollständige Nachlass von Reinhard Biek aus Wolfsburg. Den hat seine Tochter, Heidrun Hirt aus Gifhorn, am Montag dem Museums-Chef Peter Schade-Didschies überreicht. Die Schachteln tragen Beschriftungen wie „Auf Captain Cooks Spuren“, „Unter den goldenen Kuppeln von Kiew und Leningrad“ sowie „Im Dschungel des Amazonas“. Klarer Fall: Da hat jemand viele Reisen unternommen und reichlich gefilmt und fotografiert. Andere Schachteln tragen Texte wie „Brome 1987“, „Schützenfest“ und „Wolfsburger Moore“.

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    Heidrun Hirt aus Gifhorn überreicht Peter Schade-Didschies den Nachlass ihres Vaters Reinhard Biek aus Wolfsburg. Reiner Silberstein

    „Mein Vater ist 1995 gestorben“, erzählt Hirt. Und ihre Mutter Ursula sei kürzlich in ein Seniorenheim umgezogen. Somit hatte die Gifhornerin nun die Aufgabe, die Wohnung in der Wolfsburger Siemensstraße aufzulösen, die die vergangenen 55 Jahre das Zuhause des elterlichen Ehepaares war.

    Dabei blieb die Frage: Was soll mit dem riesigen Fundus an Medien geschehen, die der gelernte Flugzeugbauer und spätere Ingenieur in der Volkswagen-Entwicklung erstellt hat? Das sind knapp 6000 Dias und mehr als 70 Super-8-Filme mit etwa 45 Minuten Länge. „Ich habe zehn Jahre in Vollbüttel gewohnt, und so kam ich auf das Kinomuseum.“ Schade-Didschies habe auch gleich ja gesagt.

    „Ich wusste aber nicht, was auf uns zukommt“, gesteht der Vorsitzende des Museumsvereins. Sprich: Die Menge des Materials sei so umfangreich, dass man gar nicht alles unterbringen könne. „Die vielen Filme und Dias müssen einst ein Vermögen gekostet haben.“ Jetzt müsse man selektieren, was wirklich relevant und aufhebenswert ist – ein Job für die nächsten Jahre. „Wir suchen Informationen, die nicht überall verfügbar sind, und individuelle Sichtweisen.“

    Es gebe aber auch Filmaufnahmen aus den ersten Tagen des Gifhorner Mühlenmuseums und vom Bernsteinsee – also von lokalhistorischer Bedeutung. „Etliche Filme hat schon das Museum der Stadt Wolfsburg übernommen“, sagt Hirte.

    Das Gros beinhaltet jedoch Aufnahmen von den vielen Reisen Bieks. „Unsere erste ging mit dem Fahrrad zur Ostsee“, erinnert sich die Tochter.

    Später habe die Familie ganz Deutschland durchquert und ab den späten 70ern die ganze Welt. Die Tochter erinnert sich noch, wie die Kinder mithalfen, die schwere Ausrüstung des Vaters mit Praktika-, Rollei-, Nizo-Kamera und etlichen Objektiven bei 40 Grad Celsius durch die italienische Stadt Rimini schleppen musste – „ich fragte: Warum sind wir eigentlich nicht mehr Kinder? Dann hätten wir mehr Schultern zum Tragen!“ Ein Teil dieser Ausrüstung steht übrigens schon ein paar Jahre in den Vollbütteler Vitrinen.

    Zuhause veranstaltete der Vater dann Dia- und Filmvorträge unter anderem im Wolfsburger Kulturzentrum. Hirt: „Er hat immer alles akribisch recherchiert, die Plakate selbst erstellt und die Vorträge freihändig gehalten. Meine Mutter hat die Dias weitergeklickt. Die Säle waren immer voll.“ Alle Filme habe der Wolfsburger selbst geschnitten und vertont.

     

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    Die letzte Reise verursachte aber auch Bieks Tod: Er erlitt nach Beinbruch und Krankenhausaufenthalt in Thailand nach dem Rückflug eine Thrombose mit Herzinfarkt.

    „Das ist ein absolut spektakulärer Nachlass“, so Schade-Didschies, „so einen breiten Fundus habe ich von privat noch nicht gesehen. Reinhard Biek hat dafür gelebt.“ Wenn das Material gesichtet ist, soll es auch der Öffentlichkeit präsentiert werden.

    GR 07.07.2020

  • Rötgesbütteler wünschen sich eine bessere Busanbindung zur Bahn

    Rötgesbüttel.  Beim Diskussionsabend in der Bürgerhalle diskutierten Bewohner über den künftigen Stundentakt und den neue Haltepunkt.

    Dirk Kühn

    Ein Meilenstein für den Ort, eine große Errungenschaft für Rötgesbüttel und die umliegenden Orte – „besser geht es eigentlich nicht!“ Lukas Bluth, ÖPNV-Angebotsplaner beim Regionalverband, ließ am Montagabend in der Rötgesbütteler Bürgerhalle an Überzeugungskraft nichts aus, um die Vorzüge des im Bau befindlichen Ausweichgleises, des ab Dezember zu erwartenden Stundentakts auf der Bahnstrecke Braunschweig-Uelzen und des neuen Haltepunkts in Rötgesbüttel anzupreisen. Doch wirklich überzeugen konnte er nicht alle, der knapp 40 Gäste.

    Eingeladen hatte die Wählergemeinschaft in Rötgesbüttel (WiR), die Moderation übernahm Frank Schlimme. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Ideen, Vorschläge, Visionen, die im Idealfall dazu führen, dass von den 2300 Einwohnern der Gemeinde, möglichst viele das Auto stehen lassen, um mit Bus und Bahn zur Arbeit zu fahren. Aber wie soll der Busverkehr an den Bahnhaltepunkt angebunden werden, der künftig fast in der Feldmark liegt und nur über eine Straße erreichbar ist, die für einen Bus zu eng ist und keine Wendemöglichkeit bietet? Dazu Ribbesbüttels Bürgermeister Hans-Werner Buske: Die Planung sei unprofessionell, er habe sich an den Kopf gefasst, als er erstmals davon gehört habe. Diskutiert wurde eine Anbindung des Haltepunktes über die Kreisstraße. Das habe die Bahn jedoch bisher abgelehnt, so Hermann Schölkmann, Rötgesbütteler Bürgermeister. Er signalisierte, gern noch einmal nachhaken zu wollen. Unter Umständen könnte dann der ehemalige Rötgesbütteler Güterbahnhof genutzt werden, eine Fläche, die derzeit von der Kreisstraßenmeisterei in Beschlag genommen ist.

     

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    Ribbesbüttels Bürgermeister Hans-Werner Buske (von links), Rötgesbüttels Bürgermeister Hermann Schölkmann, VLG-Geschäftsführer Stephan Heidenreich und Lukas Bluth, ÖPNV-Angebotsplaner beim Regionalverband. Foto: Dirk Kühn

    Wenig Hoffnung für eine bessere Busanbindung machte auch VLG-Geschäftsführer Stephan Heidenreich den Zuhörern. Er verwies auf die Verknüpfungen in Meine und an der Waldried (Gifhorn-Süd). Der Takt der Linie 111 soll im nächsten Jahr verbessert werden, aber eine konkrete Planung für Rötgesbüttel gebe es nicht. Der Nahverkehrsplan sehe lediglich vor, das Angebot eines Rufbusses für eine Verbindung zwischen Ribbesbüttel und Rötgesbüttel. Auch der Vorschlag, die Linie 111 von Leiferde kommend über Vollbüttel und Ribbesbüttel künftig über Rötgesbüttel fahren zu lassen, fand bei Heidenreich keine Zustimmung. Das verlängere die Fahrt um 10 bis 15 Minuten. Er gestand ein: „Rötgesbüttel liegt so ein bisschen im Windschatten.“

    Klaus Rautenbach, Vorsitzender der Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen schlug vor, dass im Nordkreis geplante Bus-on-Demand-Projekt auch auf die Gemeinde Rötgesbüttel auszudehnen. Heidenreich dazu: Eine Ausweitung sei denkbar, wenn das Pilotprojekt zu positiven Ergebnissen führe.

    Rötgesbüttels Bürgermeister mahnte eine Busanbindung nach Leiferde vor allem wegen des Schülerverkehrs an. Wenn die Rötgesbütteler Schüler dort aufs Gymnasium sollen, dann müsse es auch eine Busverbindung geben. Heidenreich stimmte zu, da es derzeit nur ein einziger Schüler sei, habe die VLG eine Vereinbarung mit einem Taxiunternehmen getroffen.

    Zum neuen Haltepunkt erläuterte Schölkmann, dass ein Ingenieurbüro mit der Planung von 25 bis 30 Pendlerparkplatzen beauftragt sei. Sie sollen gegenüber des Regenrückhaltebeckens geschaffen werden.

    GR 10.03.2020

  • Ex-Jugendtreff bietet nun Raum für Generationen

    Die Gemeinde startet den Funktionswechsel mit einem Tag der offenen Tür. Die Besucher haben schon erste Ideen.

    Reiner Silberstein

    Vollbüttel Was macht man mit einem Jugendtreff ohne Jugendliche? Richtig, man holt die heran, die früher mal Jugendliche waren. Am Sonntag eröffnete die Gemeinde Vollbüttel die vor zwei Jahren geschlossene Einrichtung neu: als Multigenerationstreff.

    „Wir machen heute erste Gehversuche mit einem Tag der offenen Tür“, gestand Gemeindebürgermeister Hans-Werner Buske. Aber die ersten Schritte absolvierte das Baby schon mal sehr gut: rund 30 Vollbütteler aller Couleur kamen in die hinteren Räume des Raiffeisen-Gebäudes, um bei Brötchen, Kuchen und Kaffee erste Ideen auszutauschen.

    Es riecht noch nach frischer Farbe im Haus. Buske lobte ganz stolz: „Die Bürger haben alles in Eigenregie renoviert.“ Zudem hätten sie einiges für weitere technische Ausstattungen vorbereitet: An einer Wand hängt schon das Regal für den Beamer, den die Gemeinde noch anschaffen möchte.

    Die ersten Projekte stehen ebenfalls: Jeden ersten Montag im Monat wollen die Landfrauen jeweils ab 15 Uhr einen Spielenachmittag auf die Beine stellen. Der erste ist gleich ein Tag nach der Multitreff-Eröffnung, also am 2. März. Auch die neue MTV-Dart-Gruppe hat ihre ersten Würfe schon auf die fest montierten Profi-Dartscheiben abgegeben.

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    Wo sich die Dartspieler schon warmwerfen, könnten die Landfrauen demnächst auch basteln. Reiner Silberstein

    Die Landfrauen Betti Neuwirth und Anne Seeland haben noch mehr Ideen: zum Beispiel gemütliche Treffen am Sonntagnachmittag wie im Kultbahnhof mit „Zwischen Torte und Tatort“, Diavorträge von Reiselustigen, Adventskranzbinden oder Betonbasteln. „Man könnte hier auch gemeinsame Spaziergänge starten“, schlägt Raimund Heimann vor, der Vorsitzende des Jugend- und Kulturausschusses. Letztlich sei man für alle Vorschläge offen.

    Buske schweben noch andere Dinge vor: „Eine Idee ist auch ein Mitbringfrühstück, vielleicht alle vier Wochen. Da muss man schauen, wie die Resonanz ist.“ Großen Andrang gab es kürzlich beim Vortrag von Harald Mertins zum Thema Schulgeschichte in Vollbüttel. Dabei stelle sich laut Buske die Frage, ob man nicht so etwas wie einen Kreis von Geschichts- und Heimatinteressierten ins Leben rufen kann. Oder Leute helfen anderen beim Einrichten von Computern und Smartphones und beim Reparieren anderer elektrischer Geräte.

    Wenn der Andrang und die Ideen größer werden, gebe es laut Bürgermeister nicht nur bei schönem Wetter Ausweichmöglichkeiten nach draußen, sondern auch nach oben: „Der Dachboden könnte noch ausgebaut werden. Aber das ist Zukunftsmusik.“

    Wer Ideen und Bedarf hat, kann sich bei der Gemeinde melden: Telefon (05374) 3794 und E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    GR 02.03.2020

  • Schützen Vollbüttel freuen sich über neue Mitglieder

    Der Verein trifft sich zur Jahreshauptversammlung und wählt einen neuen Vorstand.

    Vollbüttel Bei der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Vollbüttel wies Vorsitzender Lukas Pfeil auf verschiedene geplante Aktivitäten der Gemeinde wie Bürgerfrühstück und Putzaktion im Ort hin. In seinem Jahresbericht zog er ein Fazit über die Veranstaltungen im abgelaufenen Schützenjahr und berichtete von sieben Neueintritten. Er ermutigte alle Vereinsmitglieder, den Vorstand weitgehend zu unterstützen, so dass man auch bei Veranstaltungen anderer Vereine und Gruppen präsent sei.

    Obwohl es immer schwieriger werde, einen Festwirt und insbesondere Schausteller für das Schützenfest zu verpflichten, ist es dem Vorstand gelungen, das Schützenfest 2020 vom 10. bis 12. Juli in gewohnter Form ausführen zu können, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins weiter. Zum Ablauf des Schützenfestprogramms wurden verschiedene Vorschläge für Neuerungen eingebracht, über die der Vorstand beraten wird.

    Der Kassenbericht des Kassierers Steffen Heuke gab zu keinen Beanstandungen Anlass, so dass einstimmig Entlastung erteilt werden konnte. Ralf Köhler und Christoph Kaufmanne wurden zu Kassenprüfern und Janine Stowar als Vertreterin gewählt. Schießsportwart Frank Holste berichtete, dass sowohl im Kleinkaliberstand als auch im Luftgewehrstand die Anlagen durch die Anschaffung und dank Spenden von Monitoren und eines Laptops technisch aufgerüstet worden sind.

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    Die Geehrten des Schützenvereins Vollbüttel. Schützenverein

    Gelobt wurde der Einsatz und Ehrgeiz der einzelnen Sportschützen und Mannschaften bei den Bedingungsschießen und den Rundenwettkämpfen, teilt der Verein weiter mit. Positiv bewertet wurde die gute Beteiligung am Preisschießen, während die Trainingsabende erneut nur mäßig besucht waren. Nach Bekanntgabe der Schießergebnisse bei den Rundenwettkämpfen und des Vereinsmeisterschießens wurde an die Vereinsmitglieder appelliert, weiterhin zum Wohle des Vereins mitzuwirken.

    Pascal Köhler gab einen kurzen Ablauf über die Arbeit in der Schützenjugend, die sich dank eines größeren Zulaufs wieder erfolgreich gestalte. Einmütigkeit erzielt wurde bei den Mitgliedszahlungen, die in der bisherigen Höhe bestehen bleiben sollen. Eine breite Diskussion nahm die Teilnahme von Vereinsmitgliedern an der Delegiertentagung des Kreisverbandes ein, zu der die Teilnehmer vorher namentlich gemeldet werden müssen.

    Die Wahlen des Vorstandes, über den aufgrund mehrerer Vorschläge teilweise geheim abgestimmt werden musste, nahmen einen breiten Raum der Versammlung ein, so dass sich erst nach einem dreistündigen offiziellen Teil der Versammlung ein gemütliches Beisammensein anschloss. Wahlen: 1. Vorsitzender Lukas Pfeil, 2. Vorsitzender und Zugführer Sven Böhnke, 1. Schießsportleiter Frank Holste, 2. Schießsportleiter Horst Theis, 1. Kassierer Steffen Heuke, 2. Kassiererin Sylke Schöne, 1. Schriftführerin Michaela Pfeil, 2. Schriftführerin Andrea Köller, 1. Damenleiterin Silke Köhler, 2. Damenleiterin Silvia Bosse, Jugendleiter Pascal Köhler und Florian Harke, Fahnenträger Marco Bosse und Pascal Köhler, Kommandeur Matthias Klan. Ehrengericht: Erich Schöne, Ralf Köhler, Inge Ahrens, Marlis Böhnke, Catharina Rinkel Ehrungen: 60 Jahre: Heinrich Möhle, 50 Jahre: Heinrich Scheller, Joachim Preuß, 40 Jahre: Inge Ahrens, 25 Jahre: Melanie Plättner, Thomas Schöne red

    GR 12.02.2020

     

  • Vollbüttels Feuerwehr lehnt Reduzierung der Hydranten ab

    Kritik am Vorstoß der Zusammenlegung von Standorten – Nach und nach neue Einsatzkleidung

    Von Ron Niebuhr

    Vollbüttel. Rückschau auf die Saison 2019 hielt Vollbüttels Feuerwehr am Samstagabend. Gelegenheit dazu bot die Jahresversammlung. Die nutzte Ortsbrandmeister Peter Evers darüber hinaus, um Kritik am Wasserverband Gifhorn und einer im Isenbütteler Samtgemeinderat angeschobenen Diskussion über die Schließung von Feuerwehrhäusern zu üben.

    Der Wasserverband hat ein neues Hydrantenkonzept entwickelt. Das sieht im Kern vor, Standort und Anzahl der Hydranten in den Ortslagen zu verändern. „Für Vollbüttel würde es den Wegfall von zwölf Hydranten bedeuten“, sagte Evers. Dabei habe der Wasserverband offenbar außer Acht gelassen, dass dieses zu einer „signifikanten Erhöhung der Abstände zwischen den Hydranten führt“, erläuterte Vollbüttels Ortsbrandmeister. Die auf den Einsatzfahrzeugen mitgeführten Schläuche würden dann nicht mehr ausreichen, um jede denkbare Einsatzstelle zu erreichen. „Daher haben wir das Konzept für Vollbüttel in Gänze abgelehnt“, stellte er klar.

    Noch einen großen Schritt weiter würde die jüngst im Samtgemeinderat vom Finanzausschussvorsitzenden Hans-Werner Buske angestoßene Diskussion führen. Er hatte die Zusammenlegung von Feuerwehrstandorten ins Gespräch gebracht, um die Kosten für die Modernisierung, Erweiterung und Instandhaltung von Gerätehäusern zu verringern. „Diese Äußerung ist sehr verwunderlich“, sagte Evers. Denn aus dem Bedarfsplan gehe eindeutig hervor, dass man auf keinen Standort verzichten könne, da sonst das rechtzeitige Eintreffen am Einsatzort nicht mehr zu gewährleisten sei. Zudem riskiere man, durch die Schließung von Feuerwehrhäusern tragende Säulen der Dorfgemeinschaft zu verlieren, denn motivierend sei das für die Mitglieder der Feuerwehren ganz sicher nicht. „Eins und eins macht hier eben nicht gleich zwei“, kommentierte Evers Buskes Denkanstoß.

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    Geehrt und befördert: Vollbüttels Feuerwehr hielt am Samstagabend ihre Jahresversammlung im Raiffeisengebäude ab. Foto: Ron Niebuhr

    Lob fand der Feuerwehrchef dagegen für die Beschaffung neuer Einsatzkleidung. 21 Anzüge habe man bereits erhalten, der Rest folge wohl noch in diesem Jahr. Ebenfalls erfreulich war, wie gut im Dorf die Veranstaltungen ankamen. „Darin zeigte sich die Verbundenheit der Bürger zur Feuerwehr“, verwies Evers etwa aufs Maibaum- und Adventskranzfest. Auch der kurzfristig ausgerichtete Orientierungsmarsch der Kinder- und Jugendfeuerwehren lief rund. Unverständlich war für Evers allerdings, dass der Blutspendedienst den Herbsttermin absagte, gleichzeitig aber zum Blutspenden aufrief, weil es zu wenig Spender gebe. „Das verstehe, wer will“, wunderte sich Evers.

    Sechs Einsätze verzeichnete Vollbüttels Feuerwehr für die abgelaufene Saison: vier Brände von Feldern und Dächern sowie zwei Hilfeleistungen – ein Mal wegen ausgelaufenen Kraftstoffes auf der Hauptstraße, ein Mal wegen eines Verkehrsunfalles auf der Bundesstraße 4 bei Ausbüttel. So erreichte man 155 Einsatzstunden. „Hinzu kam noch eine Übung in Wasbüttel“, sagte der Ortsbrandmeister. Die Zahl der Dienststunden insgesamt bezifferte Evers mit gut 2900. Dabei kam die Kameradschaftspflege nicht zu kurz. Dank galt dem Kommando, den 39 aktiven Kameraden, den sieben Jugendlichen, den acht Senioren, den 150 Förderern sowie Politik und Verwaltung.

    Geehrt wurden Helga Markert (25 Jahre aktiv) und Hans-Joachim Hodel (40 Jahre aktiv), Rosemarie Müller und Irene Priebe (25 Jahre fördernd) sowie Manfred Deneke (40 Jahre fördernd). Gustav Möhle ist der Feuerwehr sogar schon seit 60 Jahren treu – erst aktiv, inzwischen fördernd. Ortsbrandmeister Evers erhielt die Silberne Ehrennadel vom Kreisverband. Und Raffael Horn wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert.

    AZ 03.02.2020

     

  • Neujahrsempfang der Reservisten: Viele Prominente sind mit dabei

    Aktive Kameradschaft zählt 680 Mitglieder – Landrat lobt Einsatz bei Spendensammlung für Kriegsgräberfürsorge

    Von Ron Niebuhr

    Vollbüttel.Die Reservisten der Deutschen Bundeswehr sehen sich als gesellschaftliches Bindeglied zwischen Militär und Zivilbevölkerung. Die Kameradschaft Südheide weiß ein ungezwungenes Gespräch mit Politikern von Kommunal-, Landes- und Bundesebene stets zu schätzen. Eine Chance dazu bot jetzt der Neujahrsempfang.

    Heinrich Sven Neddermeier, Vorsitzender der Kreisgruppe Südheide im Niedersächsischen Reservistenverband, begrüßte in Vollbüttels Raiffeisengebäude eine ganze Reihe von Ehrengästen, unter anderem den Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs und den Bundestagsabgeordneten und Bundesvorsitzenden der Reservisten Professor Dr. Patrick Ernst Hermann Sensburg, Gifhorns Landrat Dr. Andreas Ebel sowie Gifhorns Polizeidirektor Thomas Bodendiek. Dazu gesellten sich rund 70 Gäste aus der 680 Mitglieder zählenden Kameradschaft Südheide.

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    Gutes Miteinander: Die Reservistenkameradschaft Südheide begrüßte Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker zum Neujahrsempfang. Foto: Ron Niebuhr

    Landrat Ebel freute sich „wieder hier zu sein“, hatte er den Neujahrsempfang doch wegen seines guten Essens in tollem Ambiente in bester Erinnerung. Obwohl man es nach wie vor sehr bedauere, dass die Traditionsstandorte Dedelstorf und Wesendorf aufgegeben worden sind, pflege man ein sehr gutes Verhältnis zur Bundeswehr. Ebel verwies auf den Gifhorn-Tag in Vorbereitung des Nijmegen-Marsches und auf die jährliche Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge. „Dabei erzielen die Soldaten stets Spitzenergebnisse“, lobte Ebel. Und im Katastrophenschutz arbeite man ebenfalls Hand in Hand.

    Die Militärlaufbahn von Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff endete zwar schon nach 18 Monaten Wehrdienst, tat ihm aber „in der Menschwerdung sehr gut“. Es sei falsch gewesen, die allgemeine Wehrpflicht auszusetzen, denn „dabei könnten auch heute noch viele junge Leute eine ganze Menge lernen.“ Polizeidirektor Bodendiek sagte, dass man sehr dankbar sei für die Hilfe von Bundeswehr und Reservisten im Katastrophenschutz: „Wir stehen bei großen Unglücksfällen Seite an Seite.“

    Stolz sei man darauf, dass die Militärhistorische Ausstellung der Reservisten in den Wesendorfer Hammersteinpark zurückgekehrt ist. „Sie war seit 2006 in Kartons verpackt", berichtete der Landesvorsitzende Manfred Schreiber. Zu erleben ist die Uniform- und Waffenentwicklung der deutschen Streitkräfte seit dem Kaiserreich anhand von Kopfbedeckungen, Orden und Ehrenzeichen, Fahnen, Blankwaffen und Munition. Die Ausstellung wird laufend ergänzt, weitere Exponate werden gesucht. Besichtigung ist nach Absprache unter Telefon (0 53 61) 65 54 19 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

    AZ 25.01.2020

     

    18 Monaten Wehrdienst, tat ihm aber „in der Menschwerdung sehr gut“. Es sei falsch gewesen, die allgemeine Wehrpflicht auszusetzen, denn „dabei könnten auch heute noch viele junge Leute eine ganze Menge lernen.“ Polizeidirektor Bodendiek sagte, dass man sehr dankbar sei für die Hilfe von Bundeswehr und Reservisten im Katastrophenschutz: „Wir stehen bei großen Unglücksfällen Seite an Seite.“

    Stolz sei

  • Reservisten treffen sich beim Neujahrsempfang

    Die Kreisgruppe Südheide tagt im Raiffeisengebäude in Vollbüttel. Zahlreiche Gäste nehmen an der Veranstaltung teil.

    Daniela Burucker

    Vollbüttel Stelldichein der uniformierten Prominenz beim Neujahrsempfang der Reservisten der Kreisgruppe Südheide. Unter den namhaften Gästen befand sich auch der Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg, auch Präsident des Deutschen Reservistenverbandes. Auch er nahm an der geselligen Zusammenkunft im Raiffeisengebäude teil.

    Bei der Reihenfolge der Grußworte an die Adresse der 73 Teilnehmer der Kameradschaftsveranstaltung  in Vollbüttel ließ Sensburg Landrat Andreas Ebel und Landtagsabgeordnetem Philipp Raulfs den Vortritt.

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    Als Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr führte Bundestagsabgeordneter Patrick Sensburg (rechts) die Riege der Ehrengäste beim Neujahrsempfang an. Daniela Burucker

    Andreas Ebel, der wegen eines Anschlusstermins auf die Uniform verzichtet hatte, dankte der Bundeswehr „für ihre gute Arbeit für die Sicherheit der Gesellschaft“. Raulfs zitierte Skilegende Rosi Mittermeier, die gesagt habe: „Kameradschaft ist ein Wert, der etwas aus der Mode gekommen ist, bei uns aber zählt.“

    Vor dem Banner mit der Aufschrift „Kameradschaft verbindet“, dankte Sensburg der Politik für ihre starke Präsenz. „Das zeigt den Rückhalt für die Bundeswehr“, sagte der CDU-Mann, der seinerzeit gegen die Abschaffung der Wehrpflicht gestimmt hatte und sich darin jetzt bestätigt und zudem ein Gerangel um die Reservisten kommen sieht.

    Kritik äußerte er an der Altersgrenze. „Es darf nicht sein, dass Wissen und Kompetenzen fallbeilartig gekappt werden“, sagte er und kündigte das Engagement des Verbandes gegen die Regelung an. Zudem sprach er während des Neujahrsempfangs die geplante Gründung weiterer Landesregimenter an.

    GR 16.01.2020


  • Pfeilsportler geben sich eine Doppelspitze

    Der MTV Vollbüttel hat eine Dart-Sparte gegründet. Die sportliche Zielsetzung ist noch offen.

    Vollbüttel Im ehemaligen Jugendtreff im Raiffeisengebäude fliegen künftig immer donnerstags die Pfeile. Auf diesen Trainingstag legten sich die Mitglieder bei der Gründungsversammlung der Dart-Sparte des MTV Vollbüttel fest. Mit Oliver Jäkel und Patrick Auersbach lenkt eine Doppelspitze die Geschicke der neuen Sparte.

    Bis aus der ersten Idee Realität wurde, gingen zwei Jahre ins Land. „Seit Mitte Oktober haben wir renoviert, gestrichen, die Elektrik teilweise erneuert, die Beleuchtung optimiert und eine Dartwand gebaut“, zählte MTV-Vorsitzender Kai Rinkel auf, was die Sportler ehrenamtlich getan haben, um ihr Hobby künftig dort auszuüben. Dabei hatten sich Frank Holste und Henning Reinecke besonders eingebracht.

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    Oliver Jäkel (links) und Patrick Auerswald leiten gemeinsam die neue Dart-Sparte des MTV Vollbüttel. Daniela Burucker

    Das Interesse an dem Angebot ist groß. „Wir haben 24 potenzielle Gründungsmitglieder und zudem etliche Anfragen aus umliegenden Orten“, berichtete Rinkel. Für Erwachsene wird Steeldart angeboten, ebenso für Jugendliche ab 14 Jahren in Begleitung ihrer Eltern. Dieser Tage soll zudem eine E-Dart-Scheibe folgen, an dem der Nachwuchs üben kann.

    Angedacht ist zudem ein langer Dartabend an einem festen Freitag pro Monat. Auch die sportliche Zielsetzung ist offen: Ob nur zum Spaß gespielt oder zum Saisonstart im August eine Mannschaft für die Dart-Liga gemeldet wird, soll in den nächsten Monaten geklärt werden. Wer bereits Mitglied im MTV ist und einer Sparte angehört, für den ist das neue Sportangebot gratis. db

    GR 07.12.2019

  • Protokoll zum Download - Klick HIER

    Uebersicht_Ortsbegehung_Vollbuettel_und_Druffelbeck.pdf - Download

    Uebersicht_Ortsbegehung_Klein_Vollbuettel.pdf - Download

    Uebersicht_Ortsbegehung_Warmbuettel.pdf - Download

     

    Protokoll:     1. Treffen auf OrtsebeneGemeinde Ribbesbüttel für die Orte Vollbüttel, Klein Vollbüttel, Warmbüttel und Druffelbeck

    Datum:           10.10.2019

    Ort:                 Raiffeisengebäude Vollbüttel

    Uhrzeit:          19:00 Uhr - 20.30 Uhr

    Teilnehmer:     Liste der Teilnehmer (in der Gemeinde einsehbar)

    Tagesordnung

     

    1. Begrüßung, Vorstellungsrunde und kurze Einführung in die Thematik
    2. Abgleich der ortsbezogenen Maßnahmenansätze auf der Grundlage der Ortsbegehungen für die Orte Vollbüttel, Klein Vollbüttel, Warmbüttel und Druffelbeck, ggfs. Ergänzung
    3. Weitere Vorgehensweise und allgemeine Aussagen zu den Förderkonditionen

                           

    1. 1. Begrüßung, Vorstellungsrunde und kurze Einführung in die Thematik

    Herr Buske begrüßt die anwesenden Teilnehmer im Raiffeisengebäude in Vollbüttel und eröffnet die 1. Arbeitsgruppensitzung der Dorfentwicklung für die Orte Vollbüttel, Klein Vollbüttel, Warmbüttel und Druffelbeck. Im Anschluss daran geben Frau Traub und Herr Broja Hinweise zum Förderprogramm der Dorfentwicklung, zum weiteren Planungsablauf sowie weiteren Fördermöglichkeiten, die sich im Rahmen der ZILE Richtlinie für die Dorfregion Ribbesbüttel und Rötgesbüttel ergeben können.

    Ablauf der Arbeitsgruppensitzungen

    Die jeweiligen Arbeitsgruppensitzungen dauern ca. 2 Stunden. Grundsätzlich sind die Sitzungen offen für alle. Weitere interessierte Teilnehmer können sich über die Gemeinde Ribbesbüttel (Telefon Frau Ryll: 05374/3794, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.) jederzeit gerne anmelden.

    Die Protokollführung übernimmt das Planungsbüro. Die Einladungen zu den thematischen Arbeitsgruppensitzungen und die Verteilung der Protokolle erfolgt über die Gemeinde.

    Folgende Termine fanden bisher im Rahmen der Planerarbeitung statt: 

    Juni 2019      Auswahl des Planungsbüros

    Juli                Auftaktveranstaltung – Bildung der fünf thematischen Arbeitsgruppe(n)

    1. Soziales Leben und Daseinsvorsorge,
    2. Mobilität und Straßenraum,
    3. Bautradition und Siedlungsentwicklung,
    4. Ökologie und Umwelt,
    5. Wirtschaft und Tourismus

    31.08.             Ortsbegehungen

    30.09.            örtliche Versammlung in Rötgesbüttel

    07.10.            örtliche Versammlung in  Ribbesbüttel/Ausbüttel

    10.10.             örtliche Versammlung Druffelbeck, Klein Vollbüttel, Vollbüttel, Warmbüttel

    1. Abgleich der ortsbezogenen Maßnahmenansätze auf der Grundlage der Ortsbegehungen für die Orte Vollbüttel, Klein Vollbüttel, Warmbüttel und Druffelbeck, ggfs. Ergänzung

    Im Rahmen der 1. Sitzung auf Ortsebene wurden die Ergebnisse aus der Ortsbegehung, die die Orte Vollbüttel, Klein Vollbüttel, Warmbüttel und Druffelbeck betreffen, reflektiert bzw. weitere Maßnahmenansätze diskutiert.

    Folgende öffentliche Maßnahmenbereiche werden den folgenden thematischen Arbeitsgruppensitzungen (AK) zugeordnet und dort vertiefend behandelt:

    Gemeinde Ribbesbüttel:

    Vollbüttel:

    • Gestaltung des Festplatzes (AK Soziales Leben und Daseinsvorsorge*)
    • Nachnutzung ehem. Jugendtreff (AK Soziales Leben und Daseinsvorsorge*)
    • Errichtung einer Außenbühne (AK Wirtschaft und Tourismus*)
    • Anlage einer zentralen Spiel- und Freifläche (AK Soziales Leben und Daseinsvorsorge*)
    • Anlage einer Obstbaumwiese (AK Ökologie und Umwelt ***)
    • Innerörtliche Verkehrsberuhigungen (AK Mobilität und Straßenraum**)
    • Ergänzung: Aufwertung und Ergänzung der Räumlichkeiten vom Sportheim (AK Soziales Leben und Daseinsvorsorge*)

    Klein Vollbüttel:

    • Klein Vollbütteler Weg (AK Mobilität und Straßenraum**)
    • Burghardseiche (AK Ökologie und Umwelt ***)
    • Renaturierung der Vollbütteler Riede (AK Ökologie und Umwelt ***)

    Warmbüttel:

    1            Gestaltung des Straßenseitenraumes (AK Mobilität und Straßenraum**)

    Druffelbeck:

    • Zentraler Informations- und Aufenthaltsbereich (Soziales Leben und Daseinsvorsorge*)
    • Anlage eines Wendebereiches (AK Mobilität und Straßenraum**)

    Ansprechpartner / Moderation Planungsbüro Warnecke

    *          Herr Broja

    **         Frau Traub

    ***       Frau Frühauf

    1. Weitere Vorgehensweise und allgemeine Aussagen zu den Förderkonditionen

    Geplanter Ablauf der Erarbeitung der Dorfentwicklungsplanung:

    bis März 2020          Thematische Arbeitsgruppensitzungen  

    Mai                            Auslegung des Planentwurfes; Beteiligung der                                    Öffentlichkeit/Träger öffentlicher Belange

    Juni                            Beschluss des DE Planes in den Gemeinderäten

    Juni                            Beginn erster Beratungen für die Antragstellung

    Juli                             whs. Genehmigung des Dorfentwicklungsplanes

    Juni                            Bürgerinformation zur Planung und zur Förderung /

    15.09.                         Beantragung erster Vorhaben (2021/2022)

                                        Förderzeitraum zunächst whs. bis 2026

    Beantragung jeweils jährlich zum 15. Sept

     

    Förderkonditionen im Rahmen der Dorfentwicklung

    • Förderung für Gemeinden richtet sich nach sog. Steuereinnahmekraft
    • Förderquoten für kommunale Projekte (incl. Umsatzsteuer)
    • Gemeinde Rötgesbüttel z.Z. 63 %
    • Gemeinde Ribbesbüttel z.Z. 53 %
    • Samtgemeinde Isenbüttel und Papenteich z.Z. 53 %
    • Kirchengemeinden 35 %
      • ergibt sich eine Erhöhung um 10 % bei inhaltlicher Zuordnung zu den Zielen des ILE Südkreis
      • Bei baulichen Anlagen bestehen für Gemeinden Förderhöchstsummen von 150.000 bis 500.000 EURO.

    Vorstellung der förderfähigen Gebäude

    Auf der einen Seite soll durch die Förderung die historische Bausubstanz gesichert und erhalten bleiben, so dass die unverwechselbare gewachsene Struktur eines jeden Dorfes für die Bewohner im Sinne einer eigenen Identität erlebbar bleibt. Andererseits geht es darum, dass die historischen Gebäude aber auch den zeitgemäßen Ansprüchen hinsichtlich Wohnen und Arbeiten genügen können, um die Benutzbarkeit für die Bewohner entsprechend attraktiv auszubilden.

    Im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms des Landes Niedersachsen werden private Maßnahmen zur Erhaltung, Gestaltung und Verbesserung ländlicher, das Ortsbild prägender Bausubstanz, Umnutzungen von ehemals landwirtschaftlicher Bausubstanz sowie Maßnahmen zur Freiraumgestaltung gefördert.

    Grundsätzlich förderfähig sind:

    • alle landwirtschaftlich genutzten Gebäude

                          (unabhängig vom Baualter)

    • ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebäude

                    (ca. bis Ende der 1950er Jahre)

    • ortsbildprägende Gebäude (z.B. Baudenkmale)
    • Gebäude, die der Dorfgemeinschaft dienen (z.B. DGH, Feuerwehr, Schützenhaus)

    Protokoll erstellt am 30.10.2019

    Anlage Ortsbegehungskarten

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    Die beiden Damen Anne Seeland und Betti Neuwirth von den Landfrauen haben am Donnerstag auf dem kleinen Bundesligarasen vor dem Raiffeisengebäude in Vollbüttel Krokusse gepflanzt.

    Wir sind gespannt darauf wie es hier im Frühjahr aussehen wird.

     

    20191031 VB 094528

    Foto: Hans-Werner Buske