Der Gabentisch für Tiere füllt sich mit Futter, Spielzeug und mehr

Trotz des schlechten Wetters ist im Tierschutzzentrum in Ribbesbüttel viel los

Ribbesbüttel. „Ich habe nicht die Zeit, mich regelmäßig zu engagieren, da ist so was eine tolle Gelegenheit“, stellte Kristin Röhrs gestern Nachmittag fest und legte Futter für Katzenbabys, Kuscheldecken und Spielzeug für die Katzen auf den Gabentisch für Tiere im Tierheim.

Das Tierschutzzentrum hatte eingeladen, und trotz des schlechten Wetters füllte sich der Hof schnell. „Damit hatte ich gar nicht gerechnet, das macht mich richtig glücklich“, strahlte Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins, in der Hand eine Tüte mit der Aufschrift „Berta“. „Berta teilt ihr Spielzeug nicht gern und verbuddelt es deshalb“, berichtete Asseburg-Schwalki. Nun kriegt die Hündin ihr eigenes. „Die wird sich freuen.“

Ingrid Gärtner und Horst Bock waren mit Hund Andy da. „Der hat es gut, besser als die Tiere hier. Deshalb ist es uns gerade vor Weihnachten ein Bedürfnis, zu spenden“, sagte das Ehepaar, das seit zehn Jahren regelmäßig im Tierheim ist.

Peter Neumann und Hündin Lilu posierten zwischen Tannenbäumchen und Christbaumkugeln vor der Kamera von Linda Terschluse, Martina Neumann beobachtete. „Das Foto ist für unsre Eltern“, sagte sie. Die Fotografin stellt den Erlös der Shootings dem Tierschutzverein zur Verfügung. Der freut sich: „Wir haben um die 40 Katzen hier“, sagte die 1. stellvertretende Vorsitzende Andrea Krüger. „Und viele teure“, ergänzte Asseburg-Schwalki. Eine Katze hatte einen Autounfall, eine andere eine Magen-OP, eine dritte hat ein Bein gebrochen. „Da sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Außerdem gehen die Kastrationen weiter.“ Und dann sind da zurzeit noch spezielle Gäste im Tierheim: sechs kaukasische Owtscharkas, vier Erwachsene und zwei Welpen. „Die werden sicher länger bei uns bleiben, bis wir geeignete Halter für die großen Hütehunde gefunden haben“, hofft Asseburg-Schwalki auf Paten. tru

Wir haben
um die
40 Katzen hier.

Andrea Krüger

Vorstand Tierschutzverein

2017 12 09 AZ Gabentisch Tierschutzzentrum

Futter, Spielzeug, Kuscheldecken: Trotz des schlechten Wetters füllte sich der Gabentisch für Tiere im Tierschutzzentrum. Christina Rudert

Aller Zeitung 09.12.2017

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Peiner Landstraße: Erster Entwurf für Querungshilfe

Vollbütteler reißen Bühne an Raiffeisengebäude in Eigeninitiative ab

Ribbesbüttel. Ein neues Baugebiet möchte Ribbesbüttels Gemeinderat in Vollbüttel ausweisen. Zudem wünscht er sich eine Querungshilfe auf der Peiner Landstraße auf Höhe des ehemaligen Lindenhofes. Für Irritation sorgte der Abriss der Bühne zwischen Kinomuseum und Raiffeisengebäude.

Das Baugebiet soll auf einer Teilfläche zwischen Raiffeisenstraße und Franzosenweg in zwei Abschnitten erschlossen werden. Den Anfang machen Bauplätze zwischen Franzosenweg und Steinkamp, später könnten weitere zwischen Steinkamp und Raiffeisenstraße folgen. Um bei der Planung mehr ins Detail zu gehen, fehlten noch die nötigen Unterlagen vom Katasteramt. Vorgesehen ist, interessierte Bürger und Bauwillige am Mittwoch, 17. Januar, ab 17.30 Uhr im Raiffeisengebäude umfassend über die Pläne für das Baugebiet zu informieren.

Für die Querungshilfe auf der Peiner Landstraße lag dem Rat ein erster Entwurf vor. „Allerdings setzt die Straßenbaubehörde in Wolfenbüttel andere Maßstäbe“, berichtete Bauausschussvorsitzender Michael Kraft. Sie fordere eine mindestens drei Meter breite Insel. „Dabei sollten zwei bis zweieinhalb Meter eigentlich reichen“, sagte Kraft. Auch eine Fahrbahnbreite von mindestens 3,65 Meter sei übertrieben. 3,25 bis 3,5 Meter sollten genügen, führte Kraft weiter aus. Der Platzbedarf soll jetzt mit der Behörde zunächst geklärt werden.

Die Bühne zwischen Kinomuseum und Raiffeisengebäude drohte einzustürzen. Dem sind Vollbütteler durch einen Abriss zuvor gekommen. Der war allerdings – nach Ansicht des Rates – nicht mit der Gemeinde abgesprochen. Man freue sich, dass die Vollbütteler zur Eigenleistung bereit waren, dennoch sei der Vorstoß unglücklich gewesen. Immerhin: Mittel für einen Neubau sind schon im Haushaltsplan für 2018 vorgesehen. rn

Aller Zeitung 09.12.2017

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 Abgerissen: Vollbütteler haben die marode Bühne am Raiffeisengebäude entfernt. Die Gemeinde hat erst hinterher davon erfahren. Ron Niebuhr Archiv

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Ribbesbütteler Rat stimmt für neues Baugebiet

Vollbüttel. Die Vollbütteler sollen demnächst neue Häuser bauen können, und zwar auf einem Areal südlich des Birkenwegs, östlich
von der Hauptstraßenbebauung. Dazu gab es im Gemeinderat Ribbesbiittel einen einstimmigen Grundsatzbeschluss. Das Neubaugebiet soll zunächst bis zur Höhe Steinkamp reichen, gegebenenfalls später erweitert werden. Die genaue Planung lag dem Rat jedoch noch nicht vor. Erschließungsträger soll die Samtgemeinde sein. Das Thema Querungshilfe in Ribbesbüttel auf Höhe Lindenhof wurde vertagt. Warum? Laut
Michael Kraft (CDU) sei die von der Straßenbaubehörde vorgesehene Inselbreite von drei Metern problematisch. Eventuell müsse die Gemeinde dafür erst Grundstückskäufe tätigen. Nun will der Rat erst einmal anhand von anderen Beispielen prüfen, ob es nicht auch schmaler machbar ist. Laut Bürgermeister Heinrich Stieghahn (CDU) gibt es Gespräche mit der Samtgemeinde über einen gemeinsamen Bauhof. rs

Gifhorner Rundschau 09.12.2017

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Aufatmen: Endlich wieder freie Fahrt auf der B 4

Arbeiten am Bahnübergang bei Ausbüttel beendet – Ampelanlage erneuert

Gifhorn. Die Behinderungen auf der B 4 haben ein Ende: Die Arbeiten zur Erneuerung der Ampelanlagen an der Einmündung der L 320 in die B 4 bei Ausbüttel und dem benachbarten Bahnübergang im Zuge der B 4 sind abgeschlossen. Das teilte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr jetzt mit. Die Verkehrsfreigabe erfolge planmäßig bis zum Abend, hieß es gestern Nachmittag. Landesbehörde und die Deutsche Bahn AG haben parallel gearbeitet.

Wie die Landesbehörde weiter mitteilte, wird damit auch die Sperrung der Bundesstraße 4 in Richtung Braunschweig aufgehoben. Auch alle Umleitungen seien aufgehoben.

„Während der Bauarbeiten wurden Masten, Kabeltrassen, Schranken und die Ampeln im gesamten Kreuzungsbereich vollständig erneuert“, so die Behörde. Technisch seien die Ampelanlagen für Bahnübergang und Straßenkreuzung getrennt worden, so dass bei Ausfall einer der beiden Anlagen die andere weiterbetrieben werden könne. Sichtbar für die Verkehrsteilnehmer ist dies nach Behördenangaben dadurch, dass nun an den Ampelmasten mehrere Signalgeber für die Kreuzung und den Bahnübergang nebeneinander angebracht sind.

Aller Zeitung 09.12.2017

 

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Freigabe: Die B 4 ist nach Wochen langen Bauarbeiten bei Ausbüttel wieder frei befahrbar. Sebastian Preuß

2017 12 09 AZ B4 Bahnuebergang Titelbild

 

 

 

 

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Bahnübergang in Ausbüttel soll Mitte Dezember fertig sein

Ausbüttel Die neue Signalanlage für Bahnübergang und Straßenkreuzung ist bereits in Betrieb. Derzeit laufen Asphaltierungs- und Markierungsarbeiten.

Unsere Leserin Jutta Hübener aus Gifhorn fragt: Wie läuft es am Bahnübergang in Ausbüttel? Wann fließt der Verkehr wieder normal?

Die Antwort recherchierte Daniela König

Nach Bechtsbüttel, Meine und Tappenbeck nähern sich nun auch die Bauarbeiten an der B 4 im Bereich des Bahnübergangs dem Ende: Dort sind Bauarbeiter seit Mitte Oktober dabei, die komplette Signalanlagen-Technik auszutauschen. Ziel ist es, dass die Anlage für den Bahnübergang und die für die Straßenkreuzung technisch unabhängig voneinander laufen, so dass bei einem Ausfall die andere funktionstüchtig bleibt.

Dafür wurde die B 4 für den Verkehr aus Gifhorn nach Braunschweig gesperrt, Autofahrer müssen seither im Kreuzungsbereich (Einmündung L 320 in die B 4) in Richtung Ribbesbüttel abbiegen und eine Umleitung nehmen. Die Strecke von Braunschweig nach Gifhorn ist als Einbahnstraße befahrbar. Unsere Leserin Jutta Hübener hakt jetzt nach, ob es bei der geplanten Fertigstellung Mitte Dezember bleibt. „Wie läuft es am Bahnübergang in Ausbüttel? Wann fließt der Verkehr wieder normal?“

Dazu teilt die Bahn auf Nachfrage mit: Die Arbeiten kommen gut voran, nach jetzigem Stand werden die Arbeiten zum geplanten Zeitpunkt abgeschlossen sein. Die neuen Signale seien bereits seit dem 17. November in Betrieb. „Es wurde die gesamte Sicherungstechnik erneuert sowie diverse Signale und Leittechnik entlang der Strecke. Neu ist der Übergang für Radweg mit Schranke und Lichtzeichen“, sagt eine Sprecherin.

Und weiter: „Die B 4 in Fahrtrichtung Süden wird mit der Inbetriebnahme der Anlage voraussichtlich Mitte Dezember wieder freigegeben.“ Einen konkreteren Termin mit Angabe der Kalenderwoche nennt die Sprecherin dabei nicht.

In den kommenden Tagen werden noch Asphaltierungsarbeiten erledigt, die Fahrbahnmarkierung aufgebracht und einige Restarbeiten erfolgen. Zudem werden Anlagen geprüft und abgenommen.

Auf die Frage, ob es bei den Kosten in Höhe von einer Million Euro bleibt, antwortet die Sprecherin „Den abschließenden Betrag können wir noch nicht benennen, aber es bewegt sich im genannten Rahmen.“

Autofahrer und auch Anwohner dürften sich freuen, wenn nach zwei Monaten endlich Entlastung naht. Die Heerstraße war für Autofahrer, die die Umleitung (über Leiferde und Groß Schwülper umgehen wollten und den kürzeren Weg zurück zur B 4 über Ribbesbüttel und Rötgesbüttel suchten, gesperrt worden. Auch über die Dorfstraße hatten sich viele einen Weg gebahnt. Die ist inzwischen für Lastwagen über 7,5 Tonnen längst tabu.

20171207 GR Ausbuettel

Bauarbeiten am Bahnübergang Ausbüttel und im Einmündungsbereich L 320/B 4: Seit Oktober ist die Strecke von Braunschweig nach Gifhorn als Einbahnstraße frei, in entgegengesetzter Richtung müssen Autofahrer eine Umleitung fahren. Mitte Dezember soll alles erledigt sein.  Foto: Daniela König

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