Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Vollbüttel aufgeführt.
  • 29 neue Baugrundstücke für Vollbüttel

    Der Bauausschuss fasste den Auslegungsbeschluss.

    Daniela Burucker

    Ribbesbüttel. Mit seinem Votum für den Auslegungsbeschluss für den B-Plan "Langen Ehlern" hat der Bauausschuss die nächste Hürde für die Realisierung des Neubaugebiets im Nordosten von Vollbüttel genommen. Entgegen der bisherigen Planung soll das Regenrückhaltebecken weiter nördlich platziert werden.

    Das bringt Raum für zwei weitere Baugrundstücke. Insgesamt wird die Acker- und Weidelandfläche von knapp 2,4 Hektar zwischen Steinkamp und Franzosenweg so parzelliert, dass 29 jeweils etwa 700 Quadratmeter Baugrundstücke entstehen. Zwei Grundstücke grenzen an einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Rinderhaltung. "Es ist wichtig, das Kaufinteressenten schon beim Vergabetermin darüber informiert und die Karten offen auf den Tisch gelegt werden", forderte Ulf Kehlert (SPD). Der Entwurf sieht eine ringförmige Erschließung des Gebiets vor.

    Im letzten Moment brachte Ausschussvorsitzender Michael Kraft(CDU) eine wichtige Änderung ins Spiel, die am Tisch breite Zustimmung fand. Er regte an, zwei Zufahrten zu schaffen. Statt nur über den Franzosenweg sollen Fahrzeuge jetzt auch die Zufahrt Steinkamp nutzen können, die nur Fußgänger und Radfahrern vorbehalten sein sollte. Mit dieser Korrektur sprach sich das Gremium einstimmig für den Auslegungsbeschluss aus, den der Verwaltungsausschuss in seiner anschließenden Sitzung unter Dach und Fach brachte. Wann kann jetzt gebaut werden? Vorrangig diese Frage interessierte die Zuhörer, die angesichts des Zeitplans, den Planer Hermann Schütz grob skizzierte, enttäuscht reagierten. "Wenn alles nach Plan läuft, haben wir zur Sommerpause einen rechtskräftigen Bebauungsplan", fasste Kraft zusammen. Danach ist die Samtgemeinde am Zug, in deren Händen die Grundstücksvergabe sowie die Erschließung liegen. Für die Anlage des Rückhaltebeckens ist zudem der Wasserverband mit im Boot. Vor nächstem Frühjahr werden die Häuslebauer wohl nicht starten können.

    GR 12.02.2019

  • Warm Up vor Silvester: Markus Merz lädt Vollbüttel zum Feuerwerk ein

    Beeindruckende Choreographie aus Licht und Farben lockt wahre Pilgerströme an den östlichen Dorfrand

    Von Christina Rudert

    Vollbüttel.Nicht immer kommt das Beste zum Schluss, manchmal kommt es auch gleich ganz am Anfang. Wie das Feuerwerk vor Silvester, zu dem der Pyrotechniker Markus Merz am Donnerstagabend nach Vollbüttel eingeladen hatte.

    Babys im Kinderwagen, Senioren mit Rollatoren, Jugendliche mit einem Bollerwagen voller Getränke: Ganz Vollbüttel war am Donnerstagabend auf dem Weg an den östlichen Dorfrand, um beim Silvester-Warm-Up mit Pyrostern dabei zu sein und anschließend eine Bratwurst und einen Glühwein zu genießen.

    Sechs Minuten lang zeigte Merz zum Schluss, was er und sein Team drauf haben. Choreographiertes Feuerwerk zu fetziger Musik erleuchtete den Himmel über Vollbüttel in bunten Farben, Sternenregen ging auf das Feld nieder, Raketen krachten im Rhythmus der Musik. „Heute ist alles erlaubt – auch klatschen“, animierte Merz das Publikum.

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    Tolle Lichteffekte: Bunte Kaskaden ergossen sich über Vollbüttel. Cagla Canidar

    Das Wetter spielte mit – es gab nur wenig Wind und war nicht diesig, so dass die Effekte von überall gut zu sehen waren, zwischen Vor den Höfen und Raiffeisenstraße ebenso wie vom Druffelbecker Weg.

    Zu Beginn hatte Merz eine Auswahl dessen präsentiert, was er gestern und heute in Isenbüttel in seinem Shop verkauft. Batterien und Fontänen mit so fantasievollen Namen wie „Fire-Dragon“ und „Tanz der Vampire“ schossen in den Himmel. Die Pyrosterne hatten den Bereich großräumig abgesperrt, Sicherheit stand ganz oben auf der Agenda. Entsprechend gab Merz auch Hinweise fürs private Feuerwerk: „Zwei Kilogramm Sprengstoff ist das Maximum, das erlaubt ist – 30 Meter Sicherheitsabstand müssen da schon sein.“

    29.12.2018 AZ

     

  • Zündende Einstimmung auf die Silvesternacht in Vollbüttel

    Hunderte Zuschauer waren beim „Happy New Year warm up“ von Pyrotechniker Markus Merz dabei.

    Von Daniela Burucker

    Vollbüttel. Wer sich etwas anders auf Silvester einstimmen wollte, war beim „Happy New Year warm up“ von Markus Merz goldrichtig. Hunderte Schaulustige pilgerten zu dem Acker, auf dem der kreative Pyrotechniker zur Einstimmung auf den Jahreswechsel ein von ihm konzipiertes Musikfeuerwerk zündete und – abgestimmt auf drei Songs – Sterne vom Himmel regnen ließ.

    Bunte und goldene Fontänen, rot-sprühende Feuertöpfe und vieles mehr sorgten dafür, dass der Blick zum Himmel ein Augenschmaus wurde. Die sechsminütige Show auf der

    Ackerbühne hatte es in sich. Zum harmonischen Mix aus drei Musikstücken zündete Merz 20 Module mit etwa 500 Effekten, Feuertöpfen und Fontänen, die bis zu 160 Meter hoch stiegen. Dafür gab es viel Applaus.

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    Das Publikum war bunt gemischt. Senioren mit Rollatoren folgten der Show ebenso begeistert wie komplette Familien mit Kleinkindern, die auf Papas Arm zuschauten.

    „Für uns ist das toll, weil das Feuerwerk in der Silvesternacht zu spät für unsere Kinder ist“, erklärte Alex Winter aus Gifhorn. Auch die Teenager Lucie und Maja aus Leiferde (beide 16 Jahre alt) schauten mit schicken Kopfhörern über den Mützen zu: „Das ist gegen die Kälte und nicht wegen des Lärms.“ Der hielt sich in Grenzen, auch wenn Merz einige Leckerbissen für „Freunde des gepflegten Knalls“ präsentierte.

    Wer sich eigens für das Musikfeuerwerk auf den Weg gemacht hatte, musste sich jedoch gedulden, bis das zeitintensive Intro gelaufen war, bei dem Merz gepaart mit Erklärungen zahlreiche Feuerwerksartikel solo präsentierte und ohne Musikuntermalung zündete.

    GR 29.12.2018

  • Vollbüttel: Sven Böhnke gewinnt Weihnachtspreisschießen

    Vollbüttel.Großes Weihnachtsschießen bei den Vollbütteler Schützen: Erstmals luden sie alle Bürger zu dem Wettbewerb ein. Zuvor hatten sie ihn vereinsintern angeboten, doch nun verfolgt der Vorstand aufgrund des immer regeren Interesses in der Bevölkerung am Schießsport eine neue Strategie der Öffnung.

    Vorsitzender Lukas Pfeil erläuterte: „Wir haben unser Schweinepreisschießen bereits vor drei Jahren zu einem öffentlichen Wettbewerb umfunktioniert. Die Resonanz ist immer besser geworden. Daher folgt nun mit dem öffentlichen Weihnachtspreisschießen der nächste Schritt.“

    Bei dem Wettstreit gab es anders als beim Schweinepreisschießen für die besten Teilnehmer Geld- und Sachpreise. Intern war das Weihnachtsschießen schon lange sehr erfolgreich.

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    Weihnachtsschießen: Erstmals veranstalteten die Vollbütteler Schützen ihren Traditionswettbewerb öffentlich. Chris Niebuhr

    Geschossen wurde mit dem Luftgewehr. Zunächst galt es, auf eine Motivscheibe zu schießen, danach auf eine normale Scheibe mit Teiler. Aus den beiden Einzelwertungen wurden dann am Ende die besten Schützen ermittelt. Die Schießsportleitung hatte Frank Holste. Den Sieg sicherte sich Sven Böhnke (9-Teiler) vor Marion Holste (63-Teiler) und Yvonne Klan (67-Teiler).

    Eingerahmt worden war der Schießwettbewerb weihnachtlich mit Kaffee und Kuchen sowie entsprechender Dekoration im Schießheim. Die Resonanz war bei der Erstauflage ebenfalls gut. Zudem fand parallel auch noch ein vereinsinternes Kleinkaliberschießen statt. cn

    AZ 22.12.2018

     

  • Ein Weihnachtsgeschenk fürs Kinomuseum

    60 Kilogramm schwere Filmrolle für IMAX-Rundum-Kino aus dem Technik-Museum in Speyer in Vollbüttel eingetroffen

    Vollbüttel.Rundum-Kino, mittendrin im Film sein – eine Technik, die mit Hilfe von IMAX in den 1970-er Jahren ins Kino kam. Ein Stück dieser außergewöhnlichen Kinogeschichte nennt das Kinomuseum Vollbüttel jetzt sein eigen: Eine 60 Kilogramm schwere Filmrolle mit einem Durchmesser von 1,10 Meter gab’s als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für den Verein der Freunde und Förderer des Museums.

    Vereinsvorsitzender Peter Schade-Didschies war ein paar Tage in der Pfalz unterwegs und erkundete die Region. „Nahezu zwangsläufig kam ich auch auf die Idee, das Technik-Museum in Speyer zu besuchen.“ In diesem Museum gibt es das einzige IMAX-Dome-Theater in Deutschland. Im Museumsshop fand Schade-Didschies eine ausgebrannte Xenonlampe dieses Kinos, „an der ich verständlicherweise nicht vorbeigehen konnte“. Beim Kauf frage er, ob er nicht vielleicht mal mit dem Vorführer reden könne.

    Kein Problem: „Markus Albrecht hat mich sehr herzlich in das Allerheiligste, den Vorführraum, gebeten.“ Dabei meldete Schade-Didschies ganz vorsichtig Interesse an einer der nicht mehr vorführbaren Filmkopien an. „Natürlich rechnete ich vorerst nicht damit, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen würde.“

    Falsch gedacht – schon wenig später meldete sich Albrecht. „Danach ging alles sehr schnell.“ Gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden des Vereins, Bernd Riechers, fuhr Schade-Didschies nach Speyer. „Ein Riesen-Teil“, berichtet Riechers von dem Kraftakt, die 60 Kilogramm schwere Rolle in den Kofferraum zu bekommen. „Das passte gerade so.“

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    Kinomuseum Vollbüttel: Bernd Riechers (l.) und Peter Schade-Didschies haben die 60 Kilogramm schwere Filmrolle aus Speyer abgeholt. Sebastian Preuß

    In Vollbüttel wird der 42-minütige Film „The Flight“ wohl nie laufen können, dafür braucht es ein spezielles Vorführgerät – und die entsprechende Leinwand. „Im IMAX-Dome werden die Filme in einer Kuppel auf 800 Quadratmeter Leinwand gezeigt“, erklärt Riechers. Dank der ausführlichen Videoaufnahmen, die er dort gemacht hat, „können wir den Besuchern in der nächsten Saison einen Eindruck von der Vorführtechnik vermitteln“. Schade-Didschies lacht: „Wie lautete der Slogan unserer Ausstellung? ,Wir können auch größer’.“ Was damit wohl bewiesen wäre. tru

    AZ 22.12.2018

     

  • Kochen, Musik, chillen und spielen: Teenie-Treffs sind ein Volltreffer

    Angebot in Isenbüttel, Calberlah und Vollbüttel kommt bei Jugendlichen bestens an – Angebote für 2019 geplant

    Isenbüttel.Mit den Teenie-Treffs hat die Jugendförderung der Samtgemeinde Isenbüttel einen Volltreffer gelandet. „Es läuft super!“, berichtet Jugendpflegerin Kathrin Hotop von bis zu 20 Teilnehmern pro Abend. Das Jahr ließ der Nachwuchs in Isenbüttel jetzt mit einem Filmabend ausklingen.

    Der Teenie-Treff ist ein offenes Angebot für alle mindestens Zehnjährigen, die Lust haben, sich mit Gleichaltrigen zu treffen. Montags in Isenbüttel, freitags in Calberlah und Vollbüttel – jeweils von 17 bis 19 Uhr. Apropos Vollbüttel: „Dort war der Teenie-Treff seit Oktober geschlossen. Ab Januar startet er wieder durch“, sagte Hotop. Und zwar mit Sina Potratz als neuer Betreuerin. „Sie war früher als Honorarkraft für uns in Vollbüttel tätig“, freute sich Hotop über ihre Rückkehr. In Calberlah betreut Michael Volckmar den Teenie-Treff.

    Egal ob Kochen und Backen, Musik hören, Spielen, Sport treiben, Kickern, Playstation zocken oder einfach nur Chillen – im Teenie-Treff ist immer was los. Aktionen planen und gestalten Teenies und Betreuer gemeinsam. Für die Saison 2019 gibt es schon viele Ideen. Im ersten Quartal ist zum Beispiel an Marshmallows am Feuerkorb grillen, Eiertausch, Life-Hack mit Waffeleisen, Wahrheit oder Blödsinn, Drohnenfliegen, Wunschtag, Schokoladenkreationen, Airbrush-Tattoos, Domino Day, Escape Room und Girls Club gedacht.

    Letzterer ist übrigens brandneu im Programm. Einmal im Monat öffnet der von Hotop und Nicola Seil betreute Treff in Isenbüttel nur für Mädchen. Sie können an Konsolen zocken, was ihnen Spaß macht, zusammen basteln, kochen und Gesichtsmasken auflegen. Oder einfach nur Freundinnen treffen, quatschen und Tee trinken. Hotop ist zuversichtlich, dass der Girls Club ähnlich gut ankommt wie der Teenie-Treff selbst. Bei dem sind in Isenbüttel zwölf Stammgäste am Start. „Und 15 weitere Jugendliche schauen vorbei, wenn es ihre Zeit zulässt oder eine Aktion sie besonders anspricht“, sagte Hotop.

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    Super Saison: Die Teenies-Treffs der Jugendförderung in der Samtgemeinde Isenbüttel machen dem Nachwuchs viel Spaß. Ron Niebuhr

     

    Das komplette Programm fürs erste Quartal 2019 ist online abrufbar auf der Internetseite www.anmeldung.rabenspass.de. rn

    Der Treff in Vollbüttel war seit Oktober geschlossen – ab Januar startet er mit einer neuen Betreuerin wieder durch.

    AZ 19.12.2018

     

  • Klein, aber fein: Stark für Tiere lädt zum Weihnachtsmarkt

    Vollbüttel.Mit einem kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt erfreute der Vollbütteler Verein Stark für Tiere am Samstag Tierfreunde aus der Region. Hof, Scheune und Unterstände auf dem Grundstück der Vorsitzenden Jenny Breit waren adventlich dekoriert und mit mehreren Ständen bestückt.

    Vereins-Chefin Breit und ihr Team hatten angesichts des recht regnerischen Wetters „schon mit dem Schlimmsten gerechnet“. Aber es kam anders: „Unser Basar ist super besucht“, freute sich Breit über regen Zulauf. Und noch dazu zeigten sich die Besucher sehr interessiert an der Arbeit des Vereins. Der informierte über aktuell gerettete Tiere und die Saison über gelaufene Aktionen auf Stellwänden. Derzeit warten drei Zwergkaninchen, ein Deutscher Riese und vier Meerschweinchen auf ein neues Zuhause. „Sie kommen aus schlechter Haltung, wir päppeln sie gerade wieder auf“, sagte Breit.

    Auf mehreren Tischen fand sich Dekoratives und Nützliches wie Fröbel- und Aurelio-Sterne, Teelichthalter, Lesezeichen, Schlüsselanhänger und Schmuck. Besonderes Highlight: „Ketten mit Kugeln, in denen ausgebürstete Haare von Benjamin stecken“, sagte Breit. Benjamin ist ein Kalb, dass Stark für Tiere gerettet hat. Daneben konnten Kinder Windlichter und Lesezeichen aus Transparentpapier gestalteten.

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    Aktion für den Tierschutz: Vollbüttels Verein Stark für Tiere freute sich über reges Interesse an seinem Weihnachtsmarkt. Ron Niebuhr

    In einer Flohmarktecke konnten die Besucher gegen eine Spende aus neuwertigen Büchern kräftig Lesestoff für kalte Wintertage herauspicken. Für die kleine Stärkung zwischendurch war mit allerhand veganen Leckereien gesorgt: Punsch, Kakao, Kekse und gebrannte Mandeln zum Beispiel. Und Vizevorsitzende Cagla Canidar backte frische Waffeln - ebenfalls vegan. Der Erlös des Weihnachtsmarktes kam Stark für Tiere zu Gute. rn

    AZ 11.12.2018

     

  • Zum Schluss singen alle „Stille Nacht“

    Seniorenadventsfeier in Ribbesbüttel: Besinnliches Programm mit vielen Akteuren

    Ribbesbüttel.Adventlich geschmückte Sporthalle, adventlich gedeckte Tische und adventliches Programm aus Musik, Gesang und Geschichten, dazu Kaffee, Kekse und Kuchen - das ließ nur einen Schluss zu: Die Gemeinde Ribbesbüttel lud einmal mehr zur Seniorenadventsfeier ein.

    „Es ist richtig voll heute. Für 100 Gäste haben wir gedeckt, aber das reicht wohl noch nicht“, freute sich Bürgermeister Heinrich Stieghahn über den kaum nachlassenden Strom von Besuchern. Übrigens nicht nur Senioren, sondern auch viele Eltern, die den Auftritt ihrer Sprösslinge erleben wollten. Denn - so ist es guter Brauch - der Chor der Grundschule um Silvia Becker und Imke Wiekhorst trat natürlich wieder auf. „Die Kinder haben extra für uns ganz fleißig ein paar Lieder eingeübt“, erzählte Stieghahn.

    Daneben trug der Posaunenchor der Kirchengemeinde mit seinem Spiel zur adventlichen Atmosphäre bei. „Die Musiker sind schon an allen Ecken und Enden im Advent gefragt, haben aber noch Zeit für uns gefunden“, sagte Stieghahn. Der Gesangverein Vollbüttel-Ribbesbüttel steuerte unter Leitung von Daniel Sattelmaier ebenfalls einige schöne Lieder zum Nachmittag bei. Kräftige Verstärkung erfuhren die erfahrenen Sänger dabei durch die Chorklasse der Ribbesbütteler Grundschule.

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    Kleine Sänger, großer Auftritt: Der Schulchor der Grundschule bereicherte die Ribbesbütteler Seniorenadventsfeier. Ron Niebuhr

    Die Landfrauen um Ute Löbbecke hatten die Sporthalle dekoriert, versorgten alle mit Kaffee und Kuchen, überraschten sie mit Kekstüten und trugen weihnachtliche Geschichten vor. Pastor Michael Bausmann sei auf einem Lehrgang, berichtete Stieghahn. Pastor Norbert Schwarz vertrat ihn bei der Seniorenadventsfeier. „Auch das freut uns sehr“, sagte Stieghahn. Mit „O du fröhliche“ leiteten die Senioren die Feier selbst musikalisch ein. Und zum Abschluss sangen alle „Stille Nacht, heilige Nacht.“ r n

    AZ 11.12.2018

     

  • Vorschießen beim Pyrotechniker

    Vollbütteler Markus Merz stellt Effekte vor

    Vollbüttel.Er lässt es nicht nur zu Silvester richtig krachen: Der Vollbütteler Markus Merz ist Pyrotechniker mit Leib und Seele. Und für dieses Jahr lädt er die Vollbütteler wieder ein zu einem „Vorschießen“, wie er es nennt: Am Donnerstag, 27. Dezember, ab 18 Uhr demonstriert er in Vollbüttel an der Straße zwischen Raiffeisenstraße und Vor den Höfen in Richtung Feld, was man mit Feuerwerkskörpern alles für Effekte erzielen kann.

    „Natürlich stelle ich mein Sortiment vor, das man auch in meiner Firma Pyrostern kaufen kann“, sagt er, „aber zum Abschluss biete ich noch eine richtige Show.“ Die Beschallung wird von einer professionellen Agentur übernommen, eventuell gibt es sogar einen Getränkestand und einen Grill. „Ich will auch wieder was für die Dorfgemeinschaft tun.“

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    Markus Merz C. Canidar

    Insgesamt 32 Feuerwerkskörper stellt Merz vor, „von Fontänen bis Feuervögeln“. Es gibt Knall- und Heulerbatterien, „allerdings keine Raketen“. Willkommen sind alle, die noch etwas Besonderes für ihr privates Silvester-Feuerwerk suchen, aber auch alle, die an Pyrotechnik Spaß haben. tru

    AZ 10.12.2018

     

  • Entspannen und Gutes bewirken mit Meditation

    Vollbüttel: Spenden des Benefiz-Yoga-Workshops fließen nach Nepal

    Vollbüttel.„Also ich fühle mich jetzt richtig gut und ruhig, bin total geerdet für den Advent“, sagte Susanne Martin. Den Teilnehmerinnen ihres Benefiz-Yoga-Workshops zu Gunsten von Erdbebenopfern in Nepal ging es da nicht anders. Vor allem die abschließende Meditation wirkte Wunder.

    „Das wichtigste für mich ist, dass so viele Menschen hergekommen sind“, sagte Martin. Gemeinsam stimmten sie sich mit Yoga und Meditation auf die kommenden, häufig doch sehr hektischen und leider nur wenig besinnlichen Tage bis zum großen Weihnachtsfest ein. Die in Indien entwickelte Kundalini Meditation zielte genau darauf ab, all jene zur Ruhe kommen zu lassen, deren Geist im Alltag oft rastlos ist.

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    Für den guten Zweck: Susanne Martin sammelte Spenden für Erdbebenopfer in Nepal mit einem Yoga- und Meditationsworkshop in Vollbüttel. Ron Niebuhr

    Im dreistündigen Workshop bereiteten sich die Teilnehmerinnen zunächst mit Dehn- und Atemübungen auf die rund einstündige Meditation vor. Sanfte Klänge waren dabei als Hilfe gedacht, um den Alltag loszulassen. „Fasst die Ruhe, lasst sie in euer Herz. Nehmt die Stille und den Frieden mit in die nächsten Wochen“, sagte Martin zum Abschluss. Und: „Meine Seele verbeugt sich vor eurer Seele. Danke.“

    Übrigens auch für die Spenden. Die kommen eins zu eins von Erdbeben geplagten Menschen in Nepal zu Gute. Martin bricht Mitte Dezember wieder dorthin auf. „Die Menschen dort sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie sind wie eine Familie für mich“, sagte sie. Daher engagiere sie sich so sehr dafür, dass es ihnen wieder besser geht. Die Spenden ermöglichen den Wiederaufbau zerstörter Häuser und auch den Schulbesuch von Kindern in Nepal.

    Zudem stattet sie die Menschen dort mit in Deutschland ausrangierten Brillen aus: „Dafür brauche ich aber keine Geldspenden“, erklärte sie. Eventuelle Kosten für den Transport der Sehhilfen nach Nepal trägt sie selbst. Martin bietet Yoga über den MTV Vollbüttel an. Infos dazu gibt es im Internet auf www.mtv-vollbuettel.de. rn

    AZ 07.12.2018

  • Humorvolles mit Herz und Schmerz

    Die Lesung mit Emmi Ruprecht, die eigentlich Gesa Walkhoff heißt, und eine Kunstausstellung dienen einem guten Zweck.

    Christiane Schacht

    Meinersen. Mit einer Lesung inklusive Kunstausstellung wurde der Advent in Meinersen in gemütlicher Runde eingeläutet: Autorin Emmi Ruprecht - eigentlich Gesa Walkhoff aus Vollbüttel - las aus ihrem neuen Roman "Der Schundfilm meines Lebens". Gleichzeitig stellte Hofbräu-Eck-Wirtin Sandra Glaser ihre großformatigen Bilder aus. Die Erlöse waren für einen guten Zweck: Glaser setzt sich für den Tierschutz in Deutschland sowie für Straßenhunde in der Türkei und in Rumänien ein. In ihrer Begrüßung informierte sie, dass noch vor Weihnachten ein Transport geplant sei, für den sie noch "alles suche, was Hunde warm und satt macht", aber auch Geldspenden zum Beispiel für Ka-strationen.

     

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    Gesa Walkhoff aus Vollbüttel, die unter dem Namen Emmi Ruprecht veröffentlicht, und ihr Lebensgefährte Frank Bahn lasen in Meinersen.    FOTO: Christiane Schacht

    Auch Walkhoff spendete einen Teil aus ihrem Buchverkauf für diese Aktion. Gelesen hat sie, zusammen mit Lebensgefährte Frank Bahn, aus ihrem vierten veröffentlichten Roman. Die Zuhörer erlebten mit, wie sich Drehbuchautorin Hanna Wupper erstmals an einer leichten Komödie mit Herz und Schmerz versuchen muss, um sich finanziell über Wasser zu halten, aber um dann zu erleben, dass ihr Drehbuch erschreckend genau ihre eigene Welt abbildet. Die Autorin Emmi Ruprecht beantwortete im Anschluss gern Fragen und signierte ihre Bücher, zu denen auch "Ein Ort in Italien", "Drei Jahre später" und "Erleuchtet" gehörten.

    GR 07.12.2018

     

  • Weihnachtsbasar für den Tierschutz

    Vollbütteler Verein Stark für Tiere lädt ein

    Vollbüttel.Zum Weihnachtsbasar lädt der Verein Stark für Tiere nach Vollbüttel ein. Am Samstag, 8. Dezember, zwischen 15.30 und 18 Uhr gibt es am Schmiedeberg 7 diverse Aktionen, der Verein stellt aber auch die geretteten Tiere vor, die dort leben. So werden auf einer Infotafel aktuelle Notfälle präsentiert, aber auch Erfolgsgeschichten.

    In besinnlicher Atmosphäre, in einer schön geschmückten Scheune – daher ist die Veranstaltung vom Wetter unabhängig – gibt es einen Bastelstand, wo Kinder Lesezeichen und Windlichter herstellen können. Verkauft werden Teelichthalter, Kunsthandwerkslesezeichen, Schlüsselanhänger, Aurelio- und Fröbelsterne, alle handgefertigt durch die fleißigen Helferinnen, sowie Weihnachtstee. Und wer eine kleine Stärkung zwischendurch braucht, bekommt Punsch, veganen Kakao, veganes Gebäck, frische vegane Waffeln und hausgemachte gebrannte Mandeln.

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    Einladung zum Basar von Stark für Tiere: Jennifer Breit mit dem geretteten Schafkopfschaf Maite. privat

    Im Angebot sind aber auch Hundekekse, Näharbeiten wie Taschen, Tierspielzeug und Hundehalstücher, und in der Flohmarktecke sind neuwertige Bücher und Puzzle erhältlich. Außerdem können die Besucher Tier- und Familienfotos von einem Profi erstellen lassen. Natürlich sind Hunde an dem Tag willkommen.

    Die Einnahmen des Tages fließen komplett in die Tierschutzarbeit. Und wer diese Arbeit darüber hinaus unterstützen möchte, kann Sachspenden wie Futtermöhren, Äpfel, Salatköpfe, Stroh und Heu, Kleintierstreu und Hühnerkörnerfutter mitbringen.

    AZ 06.12.2018

  • Kleid schon vor dem Fest anprobiert 

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    Vollbüttel. Weihnachten war noch ganz anders, als Renate Finke aus Vollbüttel ein Kind von sechs oder sieben Jahren war, sagt sie: "Das war eine echte Familienweihnacht. Wir waren sechs Geschwister und die Oma war mit dabei. Und wir hatten sooo viel Zeit!" Besagte Oma spielt eine besondere Rolle in den Erinnerungen der heute 63-Jährigen. Sie habe den Mädchen als Geschenke selbst Kleider genäht. Vor dem Fest habe sie sie öfter zu sich gerufen, um das in Arbeit befindliche Kleid "der Schwester" anzuprobieren. Sie gab vor, die Mädchen hätten ja die gleiche Figur, seien nur unterschiedlich groß. Die Freude war groß, als dann das eigene Kleid zu Weihnachten "wie angegossen" passte. Wie hat die Oma das gemacht? "Sie hat uns natürlich jeweils das eigene Kleid anprobieren lassen, und wir haben das gar nicht gemerkt!" - heute lacht Finke darüber. Aber heute noch weiß sie genau: "Es war ein rotweißkariertes Kleid mit Faltenrock". rs

    Haben Sie auch mal ein unvergessliches Weihnachtsgeschenk bekommen? Dann mailen Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    GR 05.12.2018

  • Der Umbau der alten Schule würde 1,4 Millionen Euro kosten

    Finanzausschuss der Gemeinde Ribbesbüttel will vor endgültiger Entscheidung die Fördermöglichkeiten klären


    Ribbesbüttel.60.000 Euro Planungskosten und geschätzt 1,4 Millionen Euro für Sanierung und Umbau der alten Schule in Ribbesbüttel in ein Gemeindezentrum – so sieht die Kalkulation aus. „Wir werden dieses Geld in den Haushalt einstellen, aber damit ist noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob wir Umbau und Sanierung tatsächlich wollen“, formulierte Hans-Werner Buske als Vorsitzender des Finanzausschusses vorsichtig.

    Die Posten im Haushalt dienen zunächst nur dazu, die verschiedenen Fördermöglichkeiten abzuklopfen. „Eine endgültige Entscheidung ist erst möglich, wenn wir genau wissen, welche Fördermittel wir bekommen und welche Kosten auf die Gemeinde zukommen“, betonte Buske. „Aber“, so Bürgermeister Heinrich Stieghahn, „für die Förderanträge sind die Haushaltsansätze erforderlich.“ Als Maximalförderung sprach Buske von bis zu 620.000 Euro.

    In der Kostenschätzung sind bereits Preissteigerungen einkalkuliert, Außenanlagen und Ausstattung hingegen fehlen noch in der Summe. Als nächstes steht jetzt ein Gespräch mit der Kirche an, der das Gelände und das Gebäude gehören.

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    Alte Schule Ribbesbüttel: Umbau und Sanierung würden geschätzt 1,4 Millionen Euro kosten. Christina Rudert Archiv

    Im Entwurf des Haushaltsplans stehen auch 45.000 Euro für eine Dunkelampel auf der Hauptstraße. „Das wird nicht reichen, denn der zunächst vorgesehene Platz an der Bushaltestelle kommt ja nicht in Frage“, stellte Michael Kraft (CDU) fest. Etwas weiter westlich müsste allerdings ein Gehweg gepflastert und ein Graben verrohrt werden. „Trotzdem belassen wir es erstmal bei dieser Summe“, schlug Buske vor. Ihm geht es um das Prinzip: „Der Bornsiek hat eine Ampel bekommen, und wir wollen Gleichbehandlung.“ tru

    AZ 01.12.2018


  • Plan für 1,4 Millionen: Alte Schule umbauen

    Der Finanzausschuss berücksichtigt mit Weitsicht 60.000 Euro Planungskosten im Haushalt.

    Reiner Silberstein

    Ribbesbüttel. Die Gemeinde Ribbesbüttel hat im kommenden Jahr einige Investitionen auf der Agenda, wie während der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses zu hören war. 60.000 Euro sind für Hochwasserschutzmaßnahmen in den Vollbütteler Straßen Schmiedeberg und Hauptstraße vorgesehen, 45.000 Euro für den dortigen Düker. 26.000 Euro sollen für die Sanierung des Mühlenwegs, 8000 Euro in die des Wittekämpewegs und 15.000 Euro in die der Heerstraße in Ribbesbüttel ausgegeben werden. 3000 Euro sind für den Ausbau von Radwegen vorgesehen.

    Ein großes Fragezeichen steht noch hinter dem Projekt Dunkelampel an der Peiner Landstraße in Ribbesbüttel: "Weder Landkreis noch die Verkehrsbehörde in Wolfenbüttel haben die Anfrage bisher beantwortet", sagt Ausschussvorsitzender Hans-Werner Buske (CDU). Vorsorglich habe man aber 45.000 Euro im Haushaltsentwurf eingestellt.

    Obendrauf kommen noch 60.000 Euro Planungskosten - die Alte Schule in Ribbesbüttel soll möglichst als festes Domizil für das Projekt Dorfleben saniert und umgebaut werden. Buske: "Dazu braucht es noch Gespräche mit der Kirche und Förderanträge sind zu stellen, bevor der Beschluss fällt." Er rechne mit rund 1,4 Millionen Euro Baukosten, für die die Gemeinde später einen Kredit aufnehmen müsste. Immerhin seien auch bis zu 600.000 Euro als EU-Förderung denkbar - "theoretisch", sagt Buske, "aber die EU hat nicht mehr so viel Geld."

    Der Gesamtetat der Gemeinde beläuft sich wie im vergangenen Jahr auf rund 1,6 Millionen Euro.

    GR 01.12.2018

  • Doppel-Behandlung mit Rollsplit statt Kernsanierung für Heerstraße

    Bauausschuss der Gemeinde Ribbesbüttel verzichtet auf Grundausbau – so entstehen für Anlieger keine Kosten

    Ribbesbüttel.Die Heerstraße in Ribbesbüttel wird instand gesetzt. Dafür sprach sich der Umwelt-, Bau- und Wegeausschuss nun einstimmig aus. Kosten für die Anwohner entstehen nicht, da es sich um eine Unterhaltungsmaßnahme handelt, nicht um eine Sanierung.

    Ausschussvorsitzender Michael Kraft erläuterte, was geplant ist: „Wir haben dort eine doppelte Oberflächenbehandlung vorgesehen.“ Dabei werde eine Bitumenschicht aufgebracht, die zwei Mal mit Rollsplit abgestreut wird – erst grob, dann fein. „Das doppelte Verfahren ist etwas teurer als ein einfaches. Dafür ist es auch wesentlich haltbarer“, sagte Kraft. Die Bauzeit betrage zwei bis drei Tage. Von der Idee eines grundhaften Ausbaus habe man sich verabschiedet: „Das würde 300.000 bis 500.000 Euro kosten“, sagte Kraft. Und dabei wären Anliegerbeiträge fällig gewesen.

    Anwohner sprachen sich in der Sitzung mit großer Mehrheit für eine Einbahnstraße aus. Nur so lasse sich dort der Durchgangsverkehr verringern – die Heerstraße ist eine beliebte Ausweichroute bei Staus auf der B 4. Da sie aber für Begegnungsverkehr zu schmal ist, werde immer wieder die Gosse kaputt gefahren, so die Anwohner. Der Ausschuss signalisierte, dass man prüfen wolle, ob eine Einbahnstraße möglich ist.

    Ebenfalls ohne Gegenstimme empfahl der Ausschuss, den Mühlenweg sowie ein Teilstück des Wittenkämpeweges in Vollbüttels Feldmark auszubauen. Kosten: 34.000 Euro. Die Verwaltung soll prüfen, ob Zuschüsse zu bekommen sind.

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    Sanierung steht an: Ribbesbüttels Bauausschuss empfiehlt eine neue Oberfläche aus Bitumen und Rollsplitt für die Heerstraße. Ron Niebuhr

    „Wir müssen künftig wohl noch mehr Feldwege ausbauen“, sagte Bürgermeister Heinrich Stieghahn. Denn die landwirtschaftlichen Fahrzeuge würden immer schwerer. Dafür seien die alten Wege einfach nicht ausgelegt. rn

    AZ 27.11.2018

     

  • Teenietreff in Vollbüttel mangels Kinder bis Jahresende eingestellt

    Er soll ab Januar mit geändertem Öffnungstag neu starten. Politik kritisiert erneut den IT-Verbund.

    Reiner Silberstein

    Isenbüttel. Wegen mangelnden Interesses hatte die Samtgemeinde die Jugendtreffs in Isenbüttel und Vollbüttel Anfang des Jahres kurzerhand zu Teenie-Treffs ernannt - also für die Jüngeren ab zehn Jahren. Aber in Vollbüttel scheint das auch nicht zu fruchten. Das berichtete Petra Rodat, die Verwaltungsabteilungsleiterin Bürgerservice und Ordnung dem Jugend- und Sozialausschuss am Dienstagabend.

    Die Angebote würden in Calberlah und Isenbüttel "zufriedenstellend" angenommen, so Rodat, "aber in Vollbüttel geht es gegen Null." Deshalb werde man dort das Angebot bis zum Jahresende einstellen, und dann am 11. Januar mit einem anderen Öffnungstag versuchsweise neu starten: freitags statt dienstags.

    Erneut war der IT-Verbund zusammen mit anderen Kommunen des Kreises Thema in der Isenbütteler Politik: "Die Kosten sind viel zu hoch", monierte Hans-Werner Buske (CDU). Er kenne Angebote aus der freien Wirtschaft, die deutlich weniger verlangten.

    Der Vergleich bringe nichts, entgegnete Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff: "Dafür ist die IT-Landschaft von Kommune zu Kommune viel zu unterschiedlich." Vor diesem Hintergrund habe die Samtgemeinde vor dem Verbund auch externe Anbieter gefragt - deren Preise seien dann etwa doppelt so hoch gewesen wie die Bezahlung eines eigenen Mitarbeiters. Grund für den IT-Verbund sei laut Metzlaff aber auch nicht das Kostensparen gewesen, sondern ein Fachkräftemangel und die Gefahr von Cyberattacken.

    Es gibt eine neue Ordnungshüterin in der Samtgemeinde: Ulrike Dreher aus Gifhorn kümmert sich fortan um den Ort Isenbüttel.

    GR 08.11.2018

  • Preisschießen in Vollbüttel: Sven Böhnke holt den ersten Platz

    Vollbüttel.Mit einem spannenden Preisschießen unterhielt Vollbüttels Schützenverein jetzt das Dorf. 59 Schießsportbegeisterte wollten es an zwei Wochenenden wissen. Den Hauptpreis – ein halbes Schwein – sicherte sich Sven Böhnke mit einem Gesamtteiler von 14,3.

    Schießsportleiter Frank Holste und Stellvertreter Steffen Heuke freuten sich über starken Zuspruch beim traditionsreichen Wettbewerb. „Es machen von Saison zu Saison mehr Leute mit“, berichtete Holste. An vier Tagen hatten alle Teilnehmer die Chance, möglichst niedrige Gesamtteiler zu erzielen. Die ergaben sich aus den zwei besten Einzelteilern beim Schießen mit dem Luftgewehr, sitzend aufgelegt, auf zehn Meter entfernte Scheiben.

    „Nach dem Pflichtsatz konnte man so viele Schüsse nachkaufen, wie man wollte“, erklärte Holste. Angesichts attraktiver Schweinepreise machten nicht wenige Schützen im 59-köpfigen Teilnehmerfeld davon Gebrauch. Letztlich siegte Sven Böhnke mit einem Gesamtteiler von 14,3 vor Marion Holste (22,1) und Andreas Köller (22,3). Den ersten Platz belohnte der Schützenverein mit einem halben Schwein, den zweiten mit einem Vorder- und den dritten mit einem Hinterschinken. Und: „Alle weiteren Plätze erhalten ebenfalls Preise. Bei uns geht niemand leer aus“, versicherte Holste.

    Daneben prämierten sein Stellvertreter und er die tagesbesten Schützen im Wettbewerb. Gleich an zwei Tagen hatte Sven Böhnke mit Einzelteilern von 8,7 und 5,6 die Nase vorn – dafür bekam er einen Toaster. Marion Holste mit 8,6 und Silke Köhler mit 8,9 waren ebenfalls Tagesbeste und erhielten als Lohn jeweils Gutscheine über zehn Euro. rn

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    Glückwünsche: Frank Holste (2.v.l.) und Steffen Heuke (2.v.r.) kürten die Sieger des Vollbütteler Schweinepreisschießens. Ron Niebuhr  

    AZ 03.11.2018

  • Furcht vor Machtverlust überwiegt

    Bei der Abstimmung zum Thema Einheitsgemeinde gibt es in den Gemeinden mehr Argumente dagegen.

    Daniela Burucker, Daniela König und Reiner Silberstein

    Isenbüttel. Das Kapitel Einheitsgemeinde ist in Isenbüttel erst einmal beendet - drei Gemeinderäte haben dagegen gestimmt, nur Wasbüttel war dafür. So verliefen die Diskussionen dazu:

    Isenbüttel: Ein derart eindeutiges Votum hatte kaum jemand im Saal erwartet. Von Redner zu Redner wich die zu Beginn der Beratungen spürbare Anspannung. Bei seiner Stellungnahme arbeitete Gemeindedirektor Klaus Rautenbach die Beschlussvorlage der Samtgemeinde ab. "Bislang hat keiner belegt, dass die Arbeit für die Ortsräte weniger wird", sagte er. Auf der Habenseite sah er einzig eine spürbare Entlastung der Gemeindebürgermeister und echte Einsparungen lediglich durch den Wegfall der Fachausschüsse. Die Beschreibung etlicher Vorteile in der Vorlage bezeichnete er als "nicht ganz seriös." Rautenbach erinnerte an das hohe Niveau etwa bei der Sportförderung. "Ich wage die Prognose, dass wir das nicht halten könnten", sagte er.

    Jeder, der das Wort ergriff, tat das, um sein Nein zu begründen. Eine Lanze für die Einheitsgemeinde brach niemand. Einzig Elisabeth Krull (IWG) zählte Vorteile auf und hinterließ den Eindruck, dass sie bis zum Schluss mit sich rang.

    Zum Abschluss der Diskussion sprach sich auch Bürgermeisterin Tanja Caesar gegen die Aufnahme von Verhandlungen aus. Wie alle Vorredner widerstrebe ihr, dass der Gemeinde Entscheidungsbefugnis und Gestaltungsmöglichkeiten verloren gingen. "Ich bin für das jetzige Konzept", erklärte Ralf May (SPD). Trotz deutlicher Vorzeichen waren dennoch viele am Tisch erstaunt, das sich mit 15 von 17 Stimmberechtigten eine so überwältigende Mehrheit gegen den Vorschlag der Samtgemeinde aussprach. Das Bürgerinteresse war überschaubar. Nur etwa zehn Zuhörer folgten der Sitzung.

    Calberlah: Für Jochen Gese (CDU) war der Fall klar: "Ortsräte einer Einheitsgemeinde sind bestenfalls noch als Ausschüsse zu bewerten." Deshalb gab es vor den rund zehn Zuschauern im Gemeindebüro eine klare Absage der ganzen CDU-Riege. Annegret Langbein (CDU): "Wir wollen lieber selbstbestimmt bleiben als fremdbestimmt werden." Für Jörg Baronick (UWG) war klar: Man solle kein Geld mehr für etwas ausgeben, "was sowieso nicht kommt". Die Diskussion habe schon im Vorfeld viel Geld gekostet.

    Dabei hatte die SPD noch für die Umwandlung plädiert: "man sollte sich wenigstens nicht den Verhandlungen verwehren", sagte SPD-Sprecher Phillip Passeyer. Er beantragte die geheime Wahl.

    Mit Aufnahme von Verhandlungen sei noch keine Entscheidung gefallen und es gebe noch viele Ideen, sagte Monika Worgul (SPD). "Wir haben ja schon viel zentralisiert, weil wir es allein nicht mehr schaffen."

    Wasbüttel: Eine "harmonische Ratssitzung" sei es in Wasbüttel gewesen, bescheinigte Bürgermeister Hartmut Jonas der Diskussion im Wasbütteler Dorfkrug auf Rundschau-Nachfrage - mit Pro und Contra. Den Gegnern aus SPD und von den Grünen sei vieles noch "zu vage" gewesen. Es habe die Befürchtung bestanden, dass eine kleine Gemeinde wie Wasbüttel künftig in einem Einheitsrat überstimmt werde, weil sie nicht viele Stimmen erhalte.

    Die Befürworter - aus dem Lager der CDU - plädierten trotz vieler noch offenen Punkte dennoch dafür, erst einmal überhaupt Verhandlungen zu beginnen.

    Über allem habe aber bei der Beratung ohnehin die Überzeugung mitgeschwungen, dass die größeren Gemeinden gegen die Umwandlung seien. Der Eindruck trügte schließlich nicht. "Es ist, wie es ist", sagte Jonas, "wir nehmen das zur Kenntnis, das ist Demokratie."

    Ribbesbüttel: In der Gemeinde Ribbesbüttel hielten sich Pro und Contra die Waage. Hans-Werner Buske (CDU) befürchtete, dass gewisse Ansprüche aus den einzelnen Dörfern gar nicht mehr nach Isenbüttel gelangten. Und er rechnete mit mehr statt weniger Kosten. Zudem gab er zu bedenken, dass 44 Straßennamen, die in der Samtgemeinde doppelt vorkommen, umbenannt werden müssten. "Es bringt für Ribbesbüttel keinerlei Vorteile."

    Auch Andreas Guth (SPD) glaubte, dass die Belange der Gemeinde im Vergleich weniger berücksichtigt werden könnten. "Im Moment werden die Entscheidungen hier vor Ort getroffen. Bei einer Einheitsgemeinde wird der Arm länger. Wenn es später darum geht, Prioritäten abzuarbeiten, glaube ich, dass wir relativ weit nach hinten rücken werden."

    Ulf Kehlert (SPD) hingegen sah in einer Einheitsgemeinde unter anderem die Chance, Vereine besser fördern zu können. Seiner Meinung nach habe bislang in der Politik immer der Anspruch bestanden, für alle Mitgliedsgemeinden gleiche Rahmenbedingungen zu schaffen.

    Während Heimann Raimund (SPD) zufrieden sei, wie es derzeit in den Fachausschüssen laufe und keine Veränderung wolle, zeigte sich Hella Klinge (SPD) noch unentschlossen. Wenn verhandelt werde, müsse dies bis zum Schluss offen passieren. "Damit wir nicht das Gefühl haben, dass wir zu etwas genötigt werden, das wir nicht mittragen wollen." Zudem solle man das Gefühl, "die da oben machen doch eh, was sie wollen", das viele Bürger ohnehin schon hätten, nicht unterschätzen.

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  • Ribbesbüttels Politik erstellt Richtlinien zur Vereinsförderung

    Ribbesbüttel.Mit Anträgen für Zuschüsse an Vereine befasste sich Ribbesbüttels Jugend-, Kultur- und Sportausschuss am Donnerstagabend. Auch erwog das Gremium, sich mal grundsätzlich mit dem Thema zu befassen. Angedacht ist jetzt, Richtlinien zur Vereinsförderung zu entwickeln.

    Vollbüttels Schützen haben in ihrem Kleinkaliberschießstand die Fenster und Türen erneuert. Ausschussvorsitzender Raimund Heimann erläuterte, dass für Ausbau und Entsorgung der alten, undichten und nur schlecht isolierenden Türen und Fenster sowie Kauf und Einbau der neuen Kosten von 3432,87 Euro angefallen seien. Der Ausschuss empfahl, die Summe in voller Höhe zu übernehmen. „Das ist so üblich“, sagte Heimann.

    Für zehn Tische und 50 Stühle in Ribbesbüttels Schützenheim sollen im Haushaltsplan des kommenden Jahres nach einstimmigem Votum 7000 Euro vorgesehen werden. „Das vorhandene Mobiliar ist wohl noch älter als das Gebäude. Und das ist von 1995“, sagte Ulf Kehlert (SPD). In entsprechend schlechtem Zustand seien die jetzigen Tische und Stühle, ergänzte Christian Wrede (CDU): „Sie sind alle ziemlich hinüber.“

    Vollbüttels Kinomuseum soll bei Betriebskosten von rund 3000 Euro einen Zuschuss in Höhe von 2000 Euro erhalten – allerdings nur einmalig. Wie man künftig mit Zuschuss-Anträgen der Vereine umgeht, sollen Richtlinien vorgeben.

    Hella Klinge (SPD) erklärte sich bereit, ein Konzept zu entwerfen. Darüber soll in der kommenden Sitzung weiter beraten werden.

    Zudem empfahl der Ausschuss eine Sachspende im Gegenwert von rund 1500 Euro des Braunschweiger Hornbach-Baumarktes anzunehmen: entweder eine Kletterpyramide oder ein Kriechtunnel für den Spielplatz in Ausbüttel. Was es wird, sollen die Anwohner entscheiden. rn

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    Zuschuss gewährt: Die Gemeinde trägt die Betriebskosten des Vollbütteler Kinomuseums einmalig zu zwei Dritteln. Ron Niebuhr Archiv

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