Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Vollbüttel aufgeführt.
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    „Der Saal reloaded“: Die SG Vollbüttel/Ribbesbüttel ließ im Raiffeisengebäude die Silvesterparty wieder aufleben.

    Quelle: Christina Rudert, AZ 02.01.2018

  • Trends in Gifhorn

    Silvesterfeuerwerk muss schön sein

    Nicht nur „Bumm“, sondern „Ah“: Der Trend beim Silvesterfeuerwerk hin zu aufwändigen, hochwertigen Batterieverbünden wird sich auch in dieser Feuerwerks-Saison fortsetzen. Davon ist der Fachhandel in Gifhorn überzeugt. Inzwischen gibt die Nachfrage offenbar schon einen Markt für reine Saison-Fachgeschäfte her.

    „Batteriefeuerwerk wird immer stärker nachgefragt“, sagt Toom-Marktleiter Stephan Rauls. „Wo Sie einmal anzünden und dann lange genießen können.“ Dabei seien die Feuerwerke immer ausgefeilter mit immer mehr Effekten.

    Auch Uwe Baumann vom Real-Markt weiß, was er ordern muss: Feuerwerks-Batterien. Die haben schon das vorige Jahr zu einem guten Silvestergeschäft gemacht. „Wir hoffen, dass wir noch leicht etwas drauf legen können.“

    „Es geht um das Kreieren von Emotionen, wenn ich Shows mache“, sagt Markus Merz aus Vollbüttel, der sich als professioneller Feuerwerker nun auch ein weiteres Standbein in Isenbüttel aufbaut: mit einem Shop, der ab heute an den drei Tagen vor Silvester von 9 bis 20 Uhr öffnet. Als Feuerwerker, der das ganze Jahr über Hochzeits- und Geburtstags-Aufträge hat, sehe er den Trend zu anspruchsvollen Shows am Nachthimmel. Und das spiegele sich auch bei den Silvestertrends wider. „Der Wunsch nach besonderen Dingen ist da.“ Deshalb verspreche er sich einen Markt für sein Geschäft auch in Konkurrenz zu Discountern.

    Erst gucken, dann kaufen: Während Merz für seine Produkte Vorführ-Videos hat, steigt beim Hagebau-Markt in Gifhorn am heutigen Donnerstag ab 17.30 Uhr wieder eine Live-Vorführung des Sortiments. „Es wurde immer gut angenommen“, blickt stellvertretender Marktleiter Lieven Wilkerling auf die Vorjahre zurück. Gerade durch den Trend hin zum anspruchsvollen optischen Genuss seien solche Angebote wichtig: „Man kann vorher schon mal schauen.“

    Einen Abgesang auf den klassischen Böller sieht Merz derweil keineswegs. Im Gegenteil, der althergebrachte Knaller und der Knallfrosch seien inzwischen wieder gefragt. „Retro-Böller werden gerade wieder entdeckt. Knaller, die richtig aus Papier gewickelt sind. Das wird extrem nachgefragt“, sagt Merz. „Die werden wohl schon am ersten Tag vergriffen sein.“

    Von Dirk Reitmeister

    Aller Zeitung 28.12.2017

     

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    Fachhandel für Silvester-Feuerwerk: Markus Merz sieht einen Markt für hochwertige Ware.

    Quelle: Cagla Canidar

  • Vollbütteler üben die 108 Sonnengrüße

    Beim ersten Yoga-Workshop des MTV tanken die Teilnehmer Energie für die Weihnachtszeit.

    Von Reiner Silberstein

    Vollbüttel. Das ganze Dorf ist im Yoga-Fieber. Nachdem im AnschIuss an das Sportfest im Sommer dieses Jahres auf Anregung der stellvertretenden Schriftführerin des MTV Vollbüttel, Sabine Stork, nicht nur genügend Teilnehmer für einen Testkurs zusammenkamen, sondern gleich reichlich Interessenten für drei Kurse, setzte Yoga-Lehrerin Susanne Martin aus Isenbüttel auf mehr. Daraus wurde der erste Yoga-Workshop im MTV Vollbüttel.

    18 Frauen mit reichlich Vorerfahrung machten sich in der Sporthalle nach dem Aufwärmen daran, die 108 Sonnengrüße mit jeweils zwölf Übungen durchzuexerzieren - begleitet von Suria Mantras. Das Motto: „Meditation in Bewegung“.

    „Das ist eine gute Sache, gerade in der Weihnachtszeit, in der man viel Energie abgeben muss“, sagte Martin, „hier können wir wieder auftanken.“ Zwischendurch war auch immer wieder Zeit für eine Teepause.

    Und warum so viele Übungen? Auch dafür hatte die Yoga-Expertin, die ihr Handwerk direkt in Indien gelernt hat, eine Antwort parat: „Forscher sagen: Was man mehr als 100-mal macht, kann man als Anfänger beginnen und als Profi beenden.“

    Der Spendenerlös aus dem Workshop geht nach Indien zurück - Martin sammelt für die von Erdbeben betroffenen Regionen und bringt das Geld persönlich dorthin.

    Die nächsten Yogakurse des MTV beginnen in der dritten Kalenderwoche des nächsten Jahres und finden jeweils Dienstagabend, Donnerstagvormittag und Freitagnachmittag statt. Anmeldungen bei Susanne Martin unter (0 53 74) 56 62.

     

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    1. Yoga-Workshop In Vollbüttel.                                                                               Foto: Reiner Silberstein

     

     

  • Vollbüttel: Alte Bühne weicht einer neuen

    Vollbüttel.Zweiter Arbeitseinsatz: Freiwillige Helfer haben der maroden Bühne zwischen Raiffeisengebäude und Kinomuseum endgültig den Garaus gemacht – und damit Platz für Neues geschaffen.

    „Die Helfer unter der Leitung von Lutz Denecke wurden aus allen Vollbütteler Vereinen zusammengetrommelt“, freut sich Ratsherr Ulf Kehlert. Bei der Versorgung der Tatkräftigen wechselten sich der Gesangverein und die Landfrauen ab. Die Bühne hatte rund zehn Jahre an ihrem Platz gestanden: „Sie war im wahrsten Sinn des Wortes in die Jahre gekommen“, so Kehlert. Die Verkehrssicherheit sei nicht mehr gegeben gewesen: Die Deckplatten hätten sich bereits abgelöst und die Unterkonstruktion sei morsch gewesen.

    Um so mehr freue man sich, dass im Frühjahr kommenden Jahres eine neue Bühne aufgebaut werden soll. Wieder mit ehrenamtlichen Helfern: „Die Materialkosten werden von der Gemeinde Ribbesbüttel getragen“, erklärt Ulf Kehlert. Diese übernimmt auch die Kosten für die Entsorgung der alten Bühne, die einen 35-Kubikmeter-Container mit Altholz füllte. Und ein festes Termin-Ziel fürs Neue gibt es natürlich auch schon: „Spätestens zum Sportfest des MTV Vollbüttel im Juni 2018 soll die neue Bühne in Betrieb genommen werden“, sagt Kehlert.

    Aller Zeitung 21.12.2017

     

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    Vollbüttel: Ehrenamtliche Helfer reißen die Bühne zwischen Raiffeisengebäude und Kinomuseum ab – nächstes Jahr soll dort eine neue entstehen. privat

  • Die Nordmanntanne bleibt der Liebling

    Seit knapp einer Woche läuft der Weihnachtsbaum-Verkauf im Kreis Gifhorn. Der Start war verhalten, doch für das dritte Adventswochenende wird stärkere Nachfrage erwartet, es geht langsam auf Heiligabend zu. Das Preisniveau wird auf dem Niveau der Vorjahre angegeben mit 18 bis 22 Euro pro laufendem Meter.

     „Es lief schleppend an“, sagt Bastian Ehrhardt vom Gut Brenneckenbrück. Wahrscheinlich habe das Wetter am zweiten Adventwochenende abgeschreckt. Davon ist Annette Siemer vom Forsthof Grußendorf überzeugt. Einige Kunden hätten ihr gesagt, dass sie eigentlich erst gar nicht los wollten. Allerdings gelte auch: „Das muss sich erst warm laufen.“ Das zweite Adventswochenende sei für den Weihnachtsbaumverkauf recht früh. Für das Wochenende erwartet sie da mehr Kundschaft. Genauso Ernst-Christian Schölkmann, der bei Vollbüttel seine Plantage hat: „Die ganze Familie steht parat.“

    Neue Trends bei der Ware sehen die Baumverkäufer nicht. Die Nordmanntanne „ist und bleibt“ der Renner, sagt Schölkmann. „Wobei die Blaufichte gut riecht“, ergänzt Siemer. Und man könne diese gut schmücken. Dafür habe die Nordmanntanne weiche und dichte Nadeln, zählt Ehrhardt deren Stärken auf. „Sie macht einen kompakten Eindruck, eben der Bilderbuchweihnachtsbaum.“

    Der Einkauf wird dagegen immer mehr zum Event, sagt Schölkmann. Familien kommen mit den Kindern, um sich den Baum auszusuchen. „Das macht wirklich Spaß, wenn die sich ihren ersten Baum holen.“ Diese Erfahrung macht auch Siemer: „Die Leute wollen ein Erlebnis haben.“ Deshalb gehe auch der Trend hin zum selber Schlagen. Während Schölkmann nur Bäume zum selber Schlagen hat, sollten Kunden bei Ehrhardt sich dafür vorher telefonisch anmelden. Ehrhardt hat diesmal auch getopfte Christbäume, die im Garten gepflanzt werden können.

    Von Dirk Reitmeister

    Aller Zeitung 15.12.2017

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    Ab Samstag geht’s rund beim Weihnachtsbaumverkauf: Ernst-Christian Schölkmann in Vollbüttel ist gewappnet.  

    Quelle: Cagla Canidar 

  • Peiner Landstraße: Erster Entwurf für Querungshilfe

    Vollbütteler reißen Bühne an Raiffeisengebäude in Eigeninitiative ab

    Ribbesbüttel.Ein neues Baugebiet möchte Ribbesbüttels Gemeinderat in Vollbüttel ausweisen. Zudem wünscht er sich eine Querungshilfe auf der Peiner Landstraße auf Höhe des ehemaligen Lindenhofes. Für Irritation sorgte der Abriss der Bühne zwischen Kinomuseum und Raiffeisengebäude.

    Das Baugebiet soll auf einer Teilfläche zwischen Raiffeisenstraße und Franzosenweg in zwei Abschnitten erschlossen werden. Den Anfang machen Bauplätze zwischen Franzosenweg und Steinkamp, später könnten weitere zwischen Steinkamp und Raiffeisenstraße folgen. Um bei der Planung mehr ins Detail zu gehen, fehlten noch die nötigen Unterlagen vom Katasteramt. Vorgesehen ist, interessierte Bürger und Bauwillige am Mittwoch, 17. Januar, ab 17.30 Uhr im Raiffeisengebäude umfassend über die Pläne für das Baugebiet zu informieren.

    Für die Querungshilfe auf der Peiner Landstraße lag dem Rat ein erster Entwurf vor. „Allerdings setzt die Straßenbaubehörde in Wolfenbüttel andere Maßstäbe“, berichtete Bauausschussvorsitzender Michael Kraft. Sie fordere eine mindestens drei Meter breite Insel. „Dabei sollten zwei bis zweieinhalb Meter eigentlich reichen“, sagte Kraft. Auch eine Fahrbahnbreite von mindestens 3,65 Meter sei übertrieben. 3,25 bis 3,5 Meter sollten genügen, führte Kraft weiter aus. Der Platzbedarf soll jetzt mit der Behörde zunächst geklärt werden.

    Die Bühne zwischen Kinomuseum und Raiffeisengebäude drohte einzustürzen. Dem sind Vollbütteler durch einen Abriss zuvor gekommen. Der war allerdings – nach Ansicht des Rates – nicht mit der Gemeinde abgesprochen. Man freue sich, dass die Vollbütteler zur Eigenleistung bereit waren, dennoch sei der Vorstoß unglücklich gewesen. Immerhin: Mittel für einen Neubau sind schon im Haushaltsplan für 2018 vorgesehen. rn

    Aller Zeitung 09.12.2017

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     Abgerissen: Vollbütteler haben die marode Bühne am Raiffeisengebäude entfernt. Die Gemeinde hat erst hinterher davon erfahren. Ron Niebuhr Archiv

  • Ribbesbütteler Rat stimmt für neues Baugebiet

    Vollbüttel. Die Vollbütteler sollen demnächst neue Häuser bauen können, und zwar auf einem Areal südlich des Birkenwegs, östlich
    von der Hauptstraßenbebauung. Dazu gab es im Gemeinderat Ribbesbiittel einen einstimmigen Grundsatzbeschluss. Das Neubaugebiet soll zunächst bis zur Höhe Steinkamp reichen, gegebenenfalls später erweitert werden. Die genaue Planung lag dem Rat jedoch noch nicht vor. Erschließungsträger soll die Samtgemeinde sein. Das Thema Querungshilfe in Ribbesbüttel auf Höhe Lindenhof wurde vertagt. Warum? Laut
    Michael Kraft (CDU) sei die von der Straßenbaubehörde vorgesehene Inselbreite von drei Metern problematisch. Eventuell müsse die Gemeinde dafür erst Grundstückskäufe tätigen. Nun will der Rat erst einmal anhand von anderen Beispielen prüfen, ob es nicht auch schmaler machbar ist. Laut Bürgermeister Heinrich Stieghahn (CDU) gibt es Gespräche mit der Samtgemeinde über einen gemeinsamen Bauhof. rs

    Gifhorner Rundschau 09.12.2017

  • Die Videoaktiven entführen die Zuschauer im Kinomuseum in ferne Länder.

    Von Stefan Lohmann

    Vollbüttel. Gefühlte kalte und heiße Momente erlebten die Zuschauer in der letzten Matinee - Vorstellung des Kinomuseums.

    Zunächst war es Reisefilmer Klaus Dettmer, der mit eindrucksvollen Aufnahmen von einer Schiffspassage durch die Antarktis Momente von Gänsehautgefühl bei den Zuschauern erzeugte.

    „So etwas vergisst man nie“, beschrieb Dettmer immer noch selbst sichtlich beeindruckt von den Erlebnissen wie die Beobachtung von riesigen Walen, bizarren Eisbergen und Auge-in-Auge-Begegnungen mit possierlichen Pinguinen.

    Sein aus 10 Stunden Rohmaterial montierter 20-minütiger Streifen sollte aber auch zeigen, welch schützenswerte Natur diese zugleich unwirtlich wie faszinierend wirkende Landschaft darstellt.

    In eher schweißtreibenden Gefilden ließ Bernd Riechers seine Kamera laufen. Auf Lanzarote hielt der  Videofilmer Naturschauspiele und Orte fest, die sich zu seiner Überraschung seit seinem letzten Besuch vor 25 Jahren kaum verändert hätten.

    „Für uns ist es heute mal eine ganz komfortable Situation“, sagte Kinomuseums-Vorsitzender Peter Schade-Didschies, „denn wir sind nur Zuschauer". Das Matinee-Programm gestalteten mit Dettmer und Riechers zwei Mitglieder der Videoaktiven Gifhorn, die auch für ihre aufwendige mediale Begleitung der Gifhorner Altstadtfeste bekannt sind. Ihre Filme können auf dem eigenen Youtube-Kanal der Initiative angeschaut werden.

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    Die Gifhorner Videoaktiven Bernd Riechers (links) und Klaus Dettmer zeigten im Vollbütteler Kinomuseum ihre Reisefilme.                                                                          Foto: Stefan Lohmann

    Gifhorner Rundschau 21.11.2017

  • Fachausschuss tagt – Pläne für Abfallwirtschaftszentrum vorgestellt

    Ein Großprojekt steht in Ausbüttel an. Der Landkreis Gifhorn baut dort ein neues Abfallwirtschaftszentrum für voraussichtlich bis zu 4,2 Millionen Euro. Die Gemeinde ihrerseits hat für die kommenden Jahre ebenfalls eine Reihe von Baumaßnahmen vorgesehen.

    Antje Präger und Torsten Möllenbernd vom Landkreis stellten Ribbesbüttels Bauausschuss vor, was in Ausbüttel geplant ist. „Wir errichten eine moderne Anlage“, sagte Präger. Die Jugendwerkstatt des Kirchenkreises wolle man gern als „schöne soziale Komponente“ an Bord behalten, betonte Präger.

    Nach Celler Vorbild ist auf 11.000 Quadratmetern unter anderem eine große Anlieferzone für staufreies An- und Abfahren vorgesehen, sagte Möllenbernd. Elektroschrott soll in einer Wertstoffhalle gesammelt, demontiert oder instand gesetzt werden. „Wir können dort alle Arten von Elektrogeräten annehmen“, sagte Möllenbernd. Dazu kommen neue Betriebsgebäude mit Sozialräumen und eine bessere Anbindung an die B4. Als Bauzeit geplant ist Juni 2018 bis Januar 2019.

    In Ribbesbüttel baut die Gemeinde in der Heerstraße Gehweg und Gosse aus, in der Masch erneuert sie einen Wassersammelschacht. Vorm Imbiss soll auf der Peiner Landstraße eine Querungshilfe errichtet werden. Am Kirchenhaus und dem Fußweg davor ist auch einiges zu tun. Und in Ausbüttel werden Absackungen in der Gartenstraße behoben.

    In Vollbüttel soll der Maschplatz umgestaltet und an der Peiner Landstraße von der Hauptstraße aus nach Osten ein Gehweg gebaut werden. Der Hochwasserschutz soll sich durch Entlastung des Mischwasserkanals, Freispülen von Leitungen sowie Freiräumen von Abflüssen der Klärteiche verbessern. Im Obergeschoss des Raiffeisengebäudes könnte man ein Archiv für historische Dokumente aus der Gemeinde einrichten. rn

    Aller Zeitung 09.11.2017

     

    Baumaßnahme vorgesehen: In Ribbesbüttels Heerstraße sollen Gehweg und Gosse ausgebaut werden – in der Gemeinde stehen weitere Baumaßnahmen an. Ron Niebuhr Archiv

  • Sie suchen eine Örtlichkeit für Ihre Feier?

    Dann sind Sie beim alten Raiffeisengebäude in Vollbüttel an der richtigen Adresse. 

    Ansprechperson für die Vermietung ist:

    Albert Jäger,Tel. 05373 - 6739

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  • Vollbüttel

    Zehn Prozent des Fundus schafften es in die engere Wahl für den Abend. „Wir mussten jede Platte reinigen. Damit sie die Nadel nicht runieren – und auch nicht unsere Trommelfelle“, sagte Schade-Didschies. 70 bis 80 Platten standen letztlich bereit für eine Reise durch rund 40 Jahre Musikgeschichte. „Vieles ist 100 Jahre alt, manches sogar noch älter“, sagte Schade-Didschies.

    Der Museumsleiter konnte – wie schon bei der Premiere im vergangenen Jahr – auf Tobias Imker zählen. „Ohne ihn würde der Abend nicht laufen. Er hat die Schlussauswahl getroffen und an der Technik gefeilt“, sagte Schade-Didschies. Dank umgebauter Verstärkeranlage waren beide sehr zuversichtlich, im stilvoll zum Jazzkeller der 1950-Jahre umgestalteten Kinosaal des Museums eine „ordentliche Beschallung“ hinzubekommen. Und das gelang auch.

     

    Das Format „Herr Schade öffnet seinen Schallplattenschrank“ erinnerte übrigens an den Radio-Klassiker „Herr Sanders öffnet seinen Schallplattenschrank“. Der lief ab 1949 im damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk und war ein „ähnlicher Straßenfeger wie später die ersten Fernsehsendungen“, erinnerte sich Museumssprecher Wolfgang Graewert. Auch die Hommage des Kinomuseums hat das Zeug dazu, Wiederholung zu finden. „Nach der Premiere haben uns viele intensiv dazu ermutigt“, erzählte Schade-Didschies. In der Sammlung jedenfalls stecken „ungeheure akustische Schätze“ für viele weitere Schallplatten-Abende.

     

    Von Ron Niebuhr

     

     

    Aller Zeitung 31.10.2017

  • Vollbüttel

    Eine Kreuzfahrt soll Entspannung bringen, kann aber auch für Spannung sorgen. Zumindest wenn sie so verläuft wie im Krimi „Moffenkind“. Den stellte Autor Jörg Böhm am Freitagabend im Vollbütteler Raiffeisengebäude auf Einladung der Landfrauen aus Meinersen und Ribbesbüttel vor.

    Die Meinerser Landfrauen-Chefin Ilse-Marie Brennecke begrüßte Böhm und die Zuhörer im voll besetzten Saal gemeinsam mit ihrer Ribbesbütteler Kollegin Ute Löbbecke. Böhm stellte zunächst seinen Aida-Kreuzfahrt-Krimi „Moffenkind“ vor und las später aus Landhaus-Krimis der Reihe um Ermittlerin Emma Hansen. Eine Fragerunde schloss sich an. Und wer wollte, konnte Bücher signieren lassen.

    Seit vier Jahren macht Böhm Lesereisen auf Aida-Kreuzfahrtschiffen. „Nun werden Sie vielleicht sagen, dass ich da leichtes Spiel habe. Es kann ja niemand weg. Aber man glaubt gar nicht, wie schnell sie da die Rettungsboote zu Wasser lassen können“, scherzte er. Besonders freute sich der 37-jährige Journalist, Soziologe und Philosoph, immerhin zwei Männer im Vollbütteler Publikum zu entdecken. „Ich hoffe mal, Sie sind nicht nur wegen des Käses hier“, sagte er mit Blick auf die Pausen-Snacks.

    Vorab erklärte Böhm, was ein „Moffenkind“ ist: „Moffe“ ist ein Schimpfwort der Holländer für Deutsche. „So nennt man dort das Poloch eines Affen“, verriet Böhm. Und ein Moffenkind ist ein während der Besetzung im Zweiten Weltkrieg gezeugtes Kind einer Holländerin und eines Deutschen. Damit war klar: Auch in Böhms Kreuzfahrtkrimi ging es wie in den meisten seiner Werke um ein Ereignis in der Vergangenheit, das sich bis in die Gegenwart tödlich auswirkt.
     

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 21.10.2017

  • Das Norddorf rast im Internet voraus, der Süden folgt 2018

    Die Telekom schaltet den Verteilerkasten für die Vektoring-Technik an der Hauptstraße frei.

    Von Reiner Silberstein

    Vollbüttel. Ab sofort sind die Bür­ger im nördlichen Teil Vollbüttels schneller im Internet unterwegs: Gestern gaben Erster Samtgemeinderat Jürgen Wisch, Rats­herr Hans-Werner Buske sowie Sabine Köhler und Oliver John von der Telekom das Startsignal dafür. Mit der Vektoring-Technik steige das Tempo nun auf 100 Me­gabit pro Sekunde im Download und 40 MBit/s im Upload. Die Te­lekom habe für die jetzt rund 120 bedienten Haushalte etwa 800 Meter Glasfaserleitung neu ver­legt und einen Verteiler mit mo­dernster Technik an der Hauptstraße aufgestellt, berichtete der Breitbandbeauftragte im Fest­netz, Oliver John. „Wir begrüßen es, dass Vollbüttel damit aus dem Dornröschen-Schlaf geweckt wird“, so Buske. Nun fehle nur noch der südliche Teil des Dorfs inklusive Klein Vollbüttel.

    Der soll schon im kommenden Jahr aufgerüstet werden, so die Regio-Managerin Köhler. Im sel­ben Zug könnte das ganze Dorf dann auch auf das Super-Vektoring umgeschaltet werden, das bis zu 250 MBit/s erlaube. Wisch: „Die Technik stellt einen großen Schritt dar.“ Später müsse aber Glasfaser bis an die Häuser gelegt werden.

    Gifhorner Rundschau 19.10.2017

     

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    Oliver John (von links), Sabine Köhler, Hans-Werner Buske und Jürgen Wisch drücken den Start-Button für das schnelle Internet in Vollbüttel.

  • Vollbüttel

    Die Saison des Museums steht unterm Motto „Wir können auch größer“, fürs Freiluftkino gab es der gezeigte Film vor: „Wir können auch anders...“. Das Roadmovie aus dem Jahr 1993 erzählt von der Odyssee der westdeutschen Analphabeten und Brüder Kipp (Joachim Król) und Most (Horst Krause) durch Ostdeutschland. Der Film war sicherlich vielen Besuchern bekannt. Das trübte den Kinoabend keineswegs, denn die Steigerung zwischen Fernseher und großer Leinwand „liegt bei mehr als 100 Prozent“, sagte Peter Schade-Didschies.

    Der Museumsleiter freute sich, fürs Sommerkino auf „mannigfaltige Hilfe“ zählen zu können. Ob in der Küche oder bei der Technik, hinter der Theke oder auf der Bühne - überall engagierten sich Freunde und Förderer des Museums. „Ich wollte sie eigentlich alle namentlich erwähnen. Aber das allein wäre schon ein abendfüllendes Programm gewesen“, sagte Schade-Didschies.

    Das Publikum war wie üblich bunt gemischt und zahlreich. Und zwar trotz stars@ndr2 in Gifhorn. „Aber wir sprechen vielleicht eine andere Klientel an und haben auch sehr viele Stammgäste“, sagte Schade-Didschies. Die aufwendige Deko musste leider ohne zum Film passende Autos auskommen. Dafür machte die Band „B and the Rattlesnakes“ dem Museum zum 20-jährigen Bestehen mit ihrem lässigen Auftritt ein ganz besonderes Geschenk.

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 30.07.2017

     

  • Vollbüttel

    Bisher feierten die Schützen am Samstagabend ihres Festwochenendes direkt im Anschluss an die Proklamation den traditionellen Königsball. Doch diesmal strickten sie das Programm um: Die neuen Würdenträger riefen sie bereits am Samstagnachmittag aus. Abends legten sie die Uniformen ab, schlüpften stattdessen in Dirndl oder Lederhose passend zum Bayern-Gaudi genannten Partyknaller.

    Der zündete etwas später als erhofft, dafür aber dann gewaltig: „Die Stimmung war richtig klasse“, berichtete Böhnke. Maßgeblich dazu bei trug die Dampferband aus Müden. Die kultige Gruppe um Günter Koch hielt die Gäste nämlich kräftig auf Trab mit einem kunterbunten Mix aus Volksmusik, Schlagern, Partyhits und lässigen Eigenkompositionen. „Klasse, wie die Dampferband uns eingeheizt hat“, freute sich Böhnke. Zu fortgeschrittener Stunde legte dann DJ Walerie für die überwiegend bajuwarisch gekleideten Nachtschwärmer Musik auf.

    Der Festwirt und sein Team versorgten alle partyhungrigen Gäste mit deftigen Leckereien und kühlem Gerstensaft. Die erste Runde spendierte übrigens der Schützenverein, läutete Chef Böhnke die Sause doch souverän mit dem obligatorischen Fassanstich und Freibier ein. Dabei warb er auch gleich mal für die Tombola: „Kauft kräftig Lose! Der Erlös ist für unsere Schützenjugend bestimmt.“

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 17.07.2017

     

  • Vollbüttel

    Die Mitglieder und Helfer des Vollbütteler Vereins Stark für Tiere wollen dieses Mal 198 Legehennen vor dem Tod retten – in Zusammenarbeit mit dem Inhaber des Legehennenbetriebs.

    „Wir kommen früh morgens, da schlafen die Hühner noch. Dadurch haben sie weniger Stress, weil wir sie nicht einfangen müssen, sondern einfach von der Stange pflücken können“, berichtet Jennifer Breit vom Verein. Rund ein Jahr lang legen die Hühner täglich Eier, dann lässt ihre Leistung nach. In vielen Betrieben werden die Legehennen dann entsorgt, eine weitere Verwendung, beispielsweise als Fleischlieferant, gibt es für sie nicht. Sie werden vom Abdecker abgeholt – oder von Jennifer Breit und ihren Helfern, um in ein neues Zuhause vermittelt zu werden, wo sie in „Legehennenrente“ gehen können.

    Mit Spenden finanziert der Verein Kosten für Fahrten und Tierarzt

    Diesmal waren es 198 Legehennen aus einer Freilandhaltung. „Die Tiere hatten wir vorher komplett vermitteln können“, freut sich Jennifer Breit. Die neuen Besitzer erhalten die Tiere gegen eine Spende. „Daraus finanzieren wir Ausgaben wie Fahrtkosten, die Schutzanzüge für den Einsatz im Stall, Tierarztkosten.“ Auch ein Hahn aus privater Haltung wurde mit vermittelt. „Aber wir haben noch zehn bis 15 auf der Warteliste“, sagt Jennifer Breit.

    Wer Legehennen aufnehmen möchte, muss einen mardersicheren Stall mit Freilauf haben und tierärztliche Versorgung im Bedarfsfall gewährleisten. Geschlachtet werden dürfen die Tiere nicht. Gelegenheit, Tiere aufzunehmen, gibt es schon bald wieder. Im September werden aus dem gleichen Betrieb weitere 400 bis 450 Tiere geholt. Bei Bedarf werden auch Sammeltransporte organisiert, diesmal gingen welche nach Hamburg, Bremen, Berlin. Wer Interesse hat, kann sich bei Jennifer Breit unter Tel. 05373-3090023 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

    Von Thorsten Behrens

    Aller Zeitung Online 12.07.2017

  • Vollbüttel

    „Wir wollen ja nicht mal Fernsehen übers Internet, sondern wären schon froh, wenn es überhaupt mal etwas schneller läuft“, sagte der Vollbütteler Ratsherr Hans-Werner Buske. Selbst die von Providern angebotenen kleinsten Pakete mit einer Übertragungsrate von maximal 16 Mbit/s reizen viele bei Weitem nicht aus. Für sie ist aktuell schon bei zwei Mbit/s oder weniger Schluss.

    Tobias Schweckendiek aus der Samtgemeindeverwaltung skizzierte, was sich bisher getan hat und auf absehbare Zeit tut für schnelles Internet in Ausbüttel, Ribbesbüttel, Vollbüttel, Klein Vollbüttel und Warmbüttel. Schon 2009 war ein Ausbau im Landkreis vorgesehen: „Damals galt alles unter zwei Mbit pro Sekunde als weißer Fleck“, sagte Schweckendiek. Für den nunmehr angestrebten Ausbau mit Fördermitteln von Bund und Land zählen alle Orte mit unter 30 Mbit/s dazu. Nach wie vor ist die Gemeinde Ribbesbüttel also dabei.

    Diesmal allerdings erfolgt der Ausbau zweigeteilt. Den Norden von Vollbüttel mit 120 Haushalten erschließt bis zum Jahresende die Deutsche Telekom. Sabine Köhler aus dem Infrastrukturvertrieb und Thomas Bartels als Fachmann für Breitbandtechnik erläuterten, dass man dort eine Übertragungsrate von 100 Mbit/s im Down- und 40 Mbit/s im Upload erreiche. Dazu verlege man 800 Meter Glasfaserkabel und stelle ein Multifunktionsgehäuse neu auf. Ribbesbüttel, Klein Vollbüttel und Warmbüttel dagegen plant der Landkreis mit 1000 Mbit/s zu versorgen über Glasfaserkabel. Dafür gibt es 20 Millionen Euro Förderung.

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 22.06.2017

     

  • Menschlich anmutende Körper

    Zur Zeit sind die beiden menschlich anmutenden Körper von Anke Sondhof und Christoph Luley-Sondhof...

    29.01.2000 Menschlich anmutende Körper

  • AZ 25.01.2000

    Albert Jäger übernimmt den Vorsitz

    AZ 25.01.2000

  • Raiffeisengebäude Vollbüttel

    Die alten Waagen bleiben erhalten

    Vollbüttel Raiffeisengebäude