Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Vollbüttel aufgeführt.
  • Vollbüttel

    Die Mitglieder und Helfer des Vollbütteler Vereins Stark für Tiere wollen dieses Mal 198 Legehennen vor dem Tod retten – in Zusammenarbeit mit dem Inhaber des Legehennenbetriebs.

    „Wir kommen früh morgens, da schlafen die Hühner noch. Dadurch haben sie weniger Stress, weil wir sie nicht einfangen müssen, sondern einfach von der Stange pflücken können“, berichtet Jennifer Breit vom Verein. Rund ein Jahr lang legen die Hühner täglich Eier, dann lässt ihre Leistung nach. In vielen Betrieben werden die Legehennen dann entsorgt, eine weitere Verwendung, beispielsweise als Fleischlieferant, gibt es für sie nicht. Sie werden vom Abdecker abgeholt – oder von Jennifer Breit und ihren Helfern, um in ein neues Zuhause vermittelt zu werden, wo sie in „Legehennenrente“ gehen können.

    Mit Spenden finanziert der Verein Kosten für Fahrten und Tierarzt

    Diesmal waren es 198 Legehennen aus einer Freilandhaltung. „Die Tiere hatten wir vorher komplett vermitteln können“, freut sich Jennifer Breit. Die neuen Besitzer erhalten die Tiere gegen eine Spende. „Daraus finanzieren wir Ausgaben wie Fahrtkosten, die Schutzanzüge für den Einsatz im Stall, Tierarztkosten.“ Auch ein Hahn aus privater Haltung wurde mit vermittelt. „Aber wir haben noch zehn bis 15 auf der Warteliste“, sagt Jennifer Breit.

    Wer Legehennen aufnehmen möchte, muss einen mardersicheren Stall mit Freilauf haben und tierärztliche Versorgung im Bedarfsfall gewährleisten. Geschlachtet werden dürfen die Tiere nicht. Gelegenheit, Tiere aufzunehmen, gibt es schon bald wieder. Im September werden aus dem gleichen Betrieb weitere 400 bis 450 Tiere geholt. Bei Bedarf werden auch Sammeltransporte organisiert, diesmal gingen welche nach Hamburg, Bremen, Berlin. Wer Interesse hat, kann sich bei Jennifer Breit unter Tel. 05373-3090023 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

    Von Thorsten Behrens

    Aller Zeitung Online 12.07.2017

  • Vollbüttel

    „Wir wollen ja nicht mal Fernsehen übers Internet, sondern wären schon froh, wenn es überhaupt mal etwas schneller läuft“, sagte der Vollbütteler Ratsherr Hans-Werner Buske. Selbst die von Providern angebotenen kleinsten Pakete mit einer Übertragungsrate von maximal 16 Mbit/s reizen viele bei Weitem nicht aus. Für sie ist aktuell schon bei zwei Mbit/s oder weniger Schluss.

    Tobias Schweckendiek aus der Samtgemeindeverwaltung skizzierte, was sich bisher getan hat und auf absehbare Zeit tut für schnelles Internet in Ausbüttel, Ribbesbüttel, Vollbüttel, Klein Vollbüttel und Warmbüttel. Schon 2009 war ein Ausbau im Landkreis vorgesehen: „Damals galt alles unter zwei Mbit pro Sekunde als weißer Fleck“, sagte Schweckendiek. Für den nunmehr angestrebten Ausbau mit Fördermitteln von Bund und Land zählen alle Orte mit unter 30 Mbit/s dazu. Nach wie vor ist die Gemeinde Ribbesbüttel also dabei.

    Diesmal allerdings erfolgt der Ausbau zweigeteilt. Den Norden von Vollbüttel mit 120 Haushalten erschließt bis zum Jahresende die Deutsche Telekom. Sabine Köhler aus dem Infrastrukturvertrieb und Thomas Bartels als Fachmann für Breitbandtechnik erläuterten, dass man dort eine Übertragungsrate von 100 Mbit/s im Down- und 40 Mbit/s im Upload erreiche. Dazu verlege man 800 Meter Glasfaserkabel und stelle ein Multifunktionsgehäuse neu auf. Ribbesbüttel, Klein Vollbüttel und Warmbüttel dagegen plant der Landkreis mit 1000 Mbit/s zu versorgen über Glasfaserkabel. Dafür gibt es 20 Millionen Euro Förderung.

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 22.06.2017