Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Vollbüttel aufgeführt.
  • Poetry Slam, Songs und Improvisationstheater mit Wortspiel

    Poetry Slam, Singer-Songwriting und Improvisations-Theater trafen in Vollbüttel am Samstagabend in der Gruppe Wortspiel aufeinander. Denn das Sportwochenende des MTV Vollbüttel weiß nun schon seit ein paar Jahren auch kulturell zu gefallen. Mehr als 200 Zuschauer hatten Spaß daran.

    2016 beim ersten Auftritt in Vollbüttel war sie noch ein Geheimtipp, inzwischen ist die Gruppe international gefragt. Insofern freute es MTV-Chef Kai Rinkel ganz besonders, dass es glückte, das 14-beinige Sextett – eine Frau, vier Männer und ein Hund – erneut auf die Bühne zwischen Kinomuseum und Raiffeisengebäude zu lotsen. Apropos Bühne: „Die alte ist ja abgerissen worden. Mit der neuen sind wir volles Risiko gegangen“, sagte Rinkel. Es handelte sich um früher im Vollbütteler Saal genutzte und in Ribbesbüttel eingelagerte Elemente – insgesamt 18 Quadratmeter. Obwohl ungewiss war, ob es sonnig bleiben würde, „haben wir die Bühne draußen aufgebaut“, sagte Rinkel. Der Mut zahlte sich aus, denn das Wetter hielt. So erlebten die Besucher den tollen Abend mit Wortspiel im Freien.

    Mitch und Hund (Autor/Poetry), Fabian (Singer/Songwriter), Jan und Jürgen (Impro-Theater 12 Meter Hase) gaben wie schon 2016 Vollgas. Neu an Bord war Lena (Poetry Slam). Wie üblich bezogen sie ihr Publikum immer wieder mit ein, sei es mit Liedvorschlägen („Ode an die Freude“), Gedichtvorträgen („Zicke zacke Hühnerkacke“) oder als Kanon („Yeah, yeah!“ – „Oh, oh, oh!“). Dazwischen streuten sie eigene Beiträge ein. Fabian etwa gab den „postmodernen Trabadour“ mit Versen wie „Baby, Baby, das ist zum Verlieben schön: Der Himmel und ich und deine Augen sind blau“. Im Anschluss spielte die Band Crash Boom Bang um den Volbütteler Gunther Lorch. rn

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    Wieder ein Hit: Die Gruppe Wortspiel gastierte erneut in Vollbüttel. Gut 200 Zuschauer hatten viel Spaß daran. Ron Niebuhr

    AZ 12.06.2018

  • Sportliche Shows und Partyspaß beim Vollbütteler Sportwochenende

    Volles Programm mit Spiel ohne Grenzen, Fahrradrallye und Tombola – 300 Gäste bei Disco im Raiffeisengebäude

    Vollbüttel.Mit der Dorfmeisterschaft im Quidditch (AZ berichtete) erlebte das Vollbütteler Sportwochenende einen bemerkenswerten Höhepunkt. Das umfangreiche Programm erschöpfte sich darin aber noch lange nicht. Es folgte eine Reihe weiterer tollen Aktionen, etwa ein Spiel ohne Grenzen.

    „Alles gut, wir sind glücklich“, fasste MTV-Chef Kai Rinkel das mit Events zum Mitmachen und Mitfiebern randvoll bestückte Sportwochenende zusammen. Die Tischtennis-Show etwa am Samstag war der Hammer: „Das war so was von genial, was die mit Schläger und Ball drauf hatten. Absolut irre.“ Sogar mit Kopf und Füßen lupften sie die kleinen weißen Bälle sauber übers Netz. Und zwar selbst dann noch, wenn sich die Platte im Kreis drehte.

    Auch die Neuauflage des Sommerbiathlon am Freitagabend lief rund. „Es ist nach wie vor beliebt im Dorf“, freute sich Rinkel. Und zur Disco mit DJ Soundmaster steuerten rund 300 Partyfreunde das Raiffeisengebäude an. „Wir haben wohl so viel Umsatz gemacht wie noch nie“, erzählte Rinkel.

    Am Sonntagvormittag startete der MTV mit seinen Gästen zur Fahrradrallye, nachmittags konnten sich die Kinder schminken lassen, während das Eltern-Kind-Turnen zeigte, warum seine Übungsstunden so viel Laune machen. Abends verteilte der MTV als Finale die Preise der großen Tombola.

    Zuvor legten sich die Vollbütteler noch beim Spiel ohne Grenzen ins Zeug. Dabei stellten sich vier Teams mit je sechs Akteuren – Feuerwehr, MTV, Gemeinderat, Schützen, Bewegungsgruppe und Jugendclub – lustigen Disziplinen wie Mülltonnen-Rennen, Fische füttern und Nase-Kopf-Knie. rn

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    Lustiger Mehrkampf: Der MTV Vollbüttel rief beim Sportwochenende auch wieder zum Spiel ohne Grenzen auf. Ron Niebuhr

    AZ 12.06.2018

  • Wer den Schnatz stibitzt, gewinnt: Dorfmeisterschaften im Quidditch

    Sportwochenende des MTV Vollbüttel kommt im Harry-Potter-Style daher – Sechs Mannschaften gehen an den Start

    Von Ron Niebuhr

    Vollbüttel.Im Harry-Potter-Style kam Vollbüttels Sportwochenende in dieser Saison daher. Denn der MTV als Veranstalter holte die Braunschweiger Broomicorns an Bord – das Quidditch-Top-Team schlechthin aus der Region. Gemeinsam trugen sie die Dorfmeisterschaft aus.

    Quidditch ist ein noch recht junger Sport, der in Anlehnung ans Vorbild aus den Harry-Potter-Romanen seinen Ursprung in den USA fand. „Es ist grob gesagt ein Mix aus Handball, Rugby und Völkerball“, erklärte Olaf Stork vom MTV Vollbüttel. Quidditch spricht bisher vor allem jene an, die mit anderen Ballsportarten wenig bis gar nichts anfangen konnten. Und zwar obwohl es den Spielern viel Konzentration, Geschicklichkeit, Schnelligkeit und auch Ausdauer abverlangt. „Quidditch ist sehr beliebt bei Studenten“, sagte Stork.

    Sechs aus Vollbütteler Straßenzügen rekrutierte Mannschaften mit je sieben Spielern trugen die Dorfmeisterschaft aus. „Es gibt Angreifer, Verteidiger und einen Torwart. Man erkennt sie an den farbigen Stirnbändern“, erläuterte Stork. Mit zwei Bällen verteidigt man die eigenen drei Tore, mit einem versucht man, eines der drei gegnerischen Tore zu treffen. Geworfen und gefangen wird einhändig. Die andere Hand umklammert ständig einen zwischen die Beine geklemmten Besenstil – eine Hommage an Harry Potter.

    Die Spiele entschieden sich auf zwei Arten. Gewinner war, wer nach zehn Minuten Spielzeit mehr Punkte erzielt hatte. Oder wer dem Gegner einen Puschel von der Hose stibitzt hatte, den Schnatz. Auch das war Harry-Potter-Lesern ein Begriff. Spaß konnten aber alle Zuschauer und Akteure haben, selbst wenn die Romanreihe spurlos an ihnen vorübergezogen ist. „Die Regeln allerdings sind unfassbar komplex“, sagte Stork. Umso mehr überraschte es ihn, dass die Teams nahezu fehlerfrei Quidditch spielten. rn

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    Nur scheinbar chaotisch: Der MTV Vollbüttel trug mit den Braunschweiger Broomicorns die Dorfmeisterschaft im Quidditch aus. Ron Niebuhr

    AZ 11.06.2018

  • MTV Vollbüttel holt Harry-Potter-Sport in die reale Welt

    Vollbüttel. Beim Sportwochenende des Vereins wird ein Quidditch-Turnier gespielt. Profis geben Anleitung. Die Mannschaft aus dem Neubaugebiet wird Dorfmeister.

    Von Daniela Burucker

    Vollbüttel. In der Zauberwelt von Harry Potter ist Quidditch die Sportart schlechthin. Statt auf Besen fliegend wie im Film und in der Literatur dargestellt, spielt man diesen Sport mittlerweile auch im realen Leben. Und zwar auf dem grünen Rasen. Wie der Mix aus Hand- und Völkerball sowie Rugby funktioniert, zeigten die Braunschweig Broomicorns beim Sportwochenende des MTV Vollbüttel.

    Das Runde muss ins Runde – so viel war den Zuschauern bei der Präsentation der Quidditch-Bundesliga-Mannschalt schnell klar.

    Allein mit Zuschauen war es für viele Vollbütteler aber nicht getan.

    „Es ist Tradition, dass wir unsere Dorfmeisterschaften beim Sportwochenende stets in einer anderen und möglichst wenig bekannten Sportart austragen“, erklärte Olaf Stork, der das Turnier an der Seite von Vereinsvorsitzenden Kai Rinkel organisiert hatte.

    Im Modus jeder gegen jeden traten sechs Mannschaften zum Wettstreit gegeneinander an. Spielmaterial und Schiedsrichter stellten die Broomicorns, die Teams mit je sieben Spielern die Ortsteile Druffelbeck, Klein Vollbüttel, Über-, Mittel- und Unterdorf sowie das Neubaugebiet

    Beim Turnier ging es sofort zur Sache. Statt auf einen Besen schwangen sich die Spieler auf eine leichte PVC-Stange. Ziel war es, Bälle in die Torringe zu werfen, die von Hütern bewacht wurden.

    In der Endabrechnung bekam die Mannschaft aus dem Neubaugebiet das am besten hin und wurde zum Dorfmeister gekürt.

    Zahlreiche Zuschauer verfolgten das ungewöhnliche Treiben auf dem Spielfeld oder saßen am Raiffeisengebäude zusammen, wo die Folk-Band Wortspiel im Rahmen des Sportwochenendes aufspielte.

     

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    Beim Sportwochenende des MTV Vollbüttel wurde Quidditch gespielt. Statt eines Besens gab es PVC-Stangen. Beim Turnier hieß es jeder gegen jeden. Foto: Daniela Burucker

    GR 11.06.2018

  • Reise nach früher zeigt Filme der 1950er Jahre

    Mit der Matinee unter dem Motto „Reise nach Früher“ setzte das Kinomuseum seine Reihe „Im Rückspiegel“ fort. Bei der Premiere ging es um den Marshall-Plan, diesmal um den Alltag der Menschen in den 1950er Jahren. Das Interesse daran war groß.

    Vollbüttel. Museumsleiter Peter Schade-Didschies veranschaulichte die Situation der Deutschen kurz nach Kriegsende anhand von ein paar Filmen.

    Zeitreise in bewegten Bildern

    Mit dieser Zeitreise in bewegten Bildern rückte er in den Fokus, was mittlerweile fast schon verloren gegangen ist: die Erzählkultur. „Kinder informieren sich heute doch nahezu ausschließlich übers Internet. Dass der Opa mal von früher erzählt, wo gibt es das heute noch?“, bedauerte Schade-Didschies.

    Parallelen zur Gegenwart

    „Nicht vergessen“ etwa rückte den Umgang der Deutschen mit ihren Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg in den Fokus. „Den Film hat Thomas Garzke mitgebracht. Die Parallelen zur Gegenwart sind schon erschreckend“, sagte Schade-Didschies.

    Den englischen Zeichentrickfilm „Der Schuhmacher und der Hutmacher“ widmete der Museumsleiter dem US-Präsidenten Donald Trump. Nach dem Weltkrieg kehrte man sich unter Regie der Engländer und Amerikaner vom Protektionismus ab, unter Trump sind die Amerikaner Vorreiter bei Schutzzöllen. Der Film zeigte, wohin so etwas führt.

    „Müllerstraße 3“ von 1953 entpuppte sich als ein heute noch wertvolles „Lehrstück in Sachen Demokratie“, denn der Film erklärt, wie wichtig es ist, das Wahlrecht wahrzunehmen.

    Jammern auf hohem Niveau

    Und der 1954 ursprünglich zur Verkehrserziehung gedrehte Streifen „Achtung, Bahnübergang!“ zeigte, wie typisch deutsch das Jammern auf hohem Niveau ist. „Das gab es schon damals – keine zehn Jahre nach Kriegsende“, sagte der Museumsleiter. Die Reihe „Im Rückspiegel“ möchte er in loser Folge mit vielen weiteren tollen Filmen fortsetzten.

    Von Ron Niebuhr

    AZ 12.05.2018

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    „Im Rückspiegel": Das Vollbütteler Kinomuseum setzte seine Reihe jetzt mit der Matinee „Reise nach Früher" fort.

    Quelle: Ron Niebuhr

  • Fahrer (62) stirbt nach schwerem Unfall

    Tödlich verletzt wurde ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen auf der Landesstraße 320 bei Vollbüttel.

    Vollbüttel

    Der 62-jährige aus Lehrte fuhr mit seinem Mercedes von Leiferde nach Ribbesbüttel. Dort überholte er mehrere Fahrzeuge, ehe unmittelbar vor ihm ein Auto ausscherte. Der Lehrter versuchte auszuweichen und kam mit seinem Pkw nach links von der Fahrbahn ab, wo er gegen einen Baum prallte. Hierbei erlitt er tödliche Verletzungen.

    Nur wenig später landete der Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 aus Hannover. Dieser konnte jedoch auch nur noch den Tod des Verunfallten feststellen.

    Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger aus dem Landkreis Celle hinzugezogen.

    Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die L 320 voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über Hillerse/Rolfsbüttel und Ribbesbüttel/Rötgesbüttel örtlich umgeleitet. Die Autofahrer wurden durch eine Rundfunkdurchsage hierüber informiert. Dennoch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da die Landesstraße derzeit als Umleitungsstrecke wegen einer Baustelle auf der Bundesstraße 188 genutzt wird.

    Von unserer Redaktion AZ 02.05.2018

    2018 05 02 AZ VB Fahrer 62 stirbt nach schwerem Unfall big teaser article 

    Unfall bei Vollbüttel: Ein 62-jähriger Autofahrer erlag am Mittwochmorgen seinen schweren Verletzungen.

    Quelle: Sebastian Preuß

  • Leichte Liebeskomödie statt anspruchsvollem Roman

    Die Vollbütteler Autorin Gesa Walkhoff hat unter ihrem Pseudonym Emmi Ruprecht ihren vierten Roman veröffentlicht: Er heißt „Der Schundfilm meines Lebens“. Walkhoff-Kenner werden schmunzelt – weißt die Handlung doch erstaunliche Parallelen zu ihrem eigenen Leben auf.

    Vollbüttel

    Eigentlich will sie anspruchsvolle Drehbücher schreiben – schließlich ist ihr Erstling über eine Gruppe von Menschen, die in Italien auf der Suche nach sich selbst sind, ja auch angenommen worden. Aber nun muss Drehbuchautorin Hanna Wupper aus wirtschaftlichen Gründen doch klein beigeben und eine leichte Liebeskomödie zu Papier bringen. „Der Schundfilm meines Lebens“ heißt der gerade erschienene vierte Roman der Vollbüttelerin Gesa Walkhoff, die unter dem Pseudonym Emmi Ruprecht schreibt.

    Plott lässt Walkhoff-Kenner schmunzeln

    Schon dieser Plott auf den ersten Seiten des Romans lässt Emmi-Ruprecht-Kenner schmunzeln, handelte doch deren erster Roman „Ein Ort in Italien“ genau von dieser Gruppe von Menschen, die in Italien auf der Suche nach sich selbst sind. Wobei Leser der Ruprecht-Romane vermutlich bislang nie den Eindruck hatten, dass sich psychologischer Tiefgang und humorvoller Schreibstil widersprechen müssen.

    Liebeskomödie für die Quoten

    Hier läuft es anders: Fernseh-Produzent Andreas Hansen macht der Drehbuchautorin Hanna Wupper unmissverständlich klar, dass mit „die Psyche erforschenden Filmen“ keine Quotenerfolge zu erzielen sind. Rosamunde Pilcher zieht mehr. „Ich soll romantische Komödien schreiben? Liebesfilme? TV-Schmachtfetzen? Das ist schlimmer, als nicht unterhaltsam zu sein. Das ist vernichtend“, lässt Gesa Walkhoff ihre Romanheldin Hanna Wupper schimpfen.

    Drehbuchautorin lenkt ein

    Aber die Drehbuchautorin lenkt ein und entwickelt eine Story um Sibille, deren intakt geglaubte Ehe in die Brüche geht, als sie ihren Mann mit ihrer besten Freundin erwischt. Macht sich Hanna Wupper anfangs noch über die ihrer Meinung nach völlig unrealistische Handlung lustig, wird ihr nach und nach bewusst, dass ihr Drehbuch erschreckend genau ihre eigene Realität abbildet.

    Der Schundfilm meines Lebens

    „Der Schundfilm meines Lebens“ ist Emmi Ruprechts vierter Roman, erschienen bei epubli als Taschenbuch, und hat 371 Seiten. Für 12,99 Euro ist er sowohl im Internet als auch im Buchhandel erhältlich, außerdem als eBook bei fast allen Online-Buchhändlern für 2,99 Euro. Die ISBN lautet 978-3-7467-1521-6.

    Wer möchte, kann Gesa Walkhoff auch unter www.emmi-ruprecht.de zu einer Lesung ins eigene Wohnzimmer einladen.

    Von Cristina Rudert

    AZ 18.04.2018

    2018 04 18 AZ VB Leichte Liebeskomoedie statt anspruchsvollem Roman big teaser article

    „Der Schundfilm meines Lebens": Die Vollbütteler Autorin Gesa Walkhoff, die unter dem Pseudonym Emmi Rupprecht schreibt, hat ihr viertes Buch veröffentlicht. Quelle: privat

  • Vollbütteler haben die Nase vorn

    Die Schützenvereine der Gemeinde Ribbesbüttel wollten es mal wieder wissen: Wer hat die besten Schießsportler in seinen Reihen? Mannschaften aus Ribbesbüttel und Vollbüttel traten gegen die Gastgeber aus Ausbüttel an. Und der Gemeinderat mischte auch mit.

    Ausbüttel

    „Früher gab es mal ein Samtgemeindepokalschießen. Das ist dann leider irgendwann eingeschlafen“, erinnerte sich Erich Müller, Vorsitzender des Ausbütteler Schützenvereins. Die drei Schützenvereine aus der Gemeinde zogen als Ersatz fürs Samtgemeindepokalschießen einen vergleichbaren Wettbewerb auf Gemeindeebene auf. Und der erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Müller übernahm bei der jüngsten Ausgabe die Leitung, Heinz Plagge die Standaufsicht.

    Die Schützenvereine können nahezu immer davon ausgehen, nicht das Schlusslicht zu sein. Schließlich ist der Gemeinderat mit von der Partie. Dessen Mannschaftsstärke entscheidet stets darüber, wie viele Schützen aus den Vereinen letztlich in die Wertung kommen. „Es ist schön, wie wir mit dem Pokalschießen das Miteinander pflegen“, betonte Müller. Zwischen den drei Vereinen und mit der Gemeinde. Fürs leibliche Wohl sorgten auch diesmal wieder die Gastgeber mit einem Imbiss und Getränken.

    Auf drei Probe- folgten je zehn Wertungsschüsse mit dem Kleinkalibergewehr sitzend aufgelegt. Den Wettbewerb gewannen die Vollbütteler mit 851 Ringen. Es folgten die Ribbesbütteler (836) und die Ausbütteler (822). Die rote Laterne schwangen erwartungsgemäß die Politiker mit 707 Ringen. Die besten Einzelschützen stellten Vollbüttel mit Marion Holste (97 Ringe) sowie Ribbesbüttel mit Katja Köritzer (96) und Ewald Plate (96). Bester Schütze des Gemeinderates war Christian Wrede mit 91 Ringen.

    Von Ron Niebuhr

    AZ 12.04.2018

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    Ausbüttel: Schützenvereine und Gemeinderat traten zum Schießen an.

  • Neue Ausstellung im Kinomuseum Vollbüttel

    „Achtung, Aufnahme!“, heißt es ab sofort im Vollbütteler Kinomuseum. Das Team um Peter Schade-Didschies hat die neue Ausstellung „auf den letzten Drücker“ vollendet. Pünktlich zum Saisonstart war sie am Sonntagvormittag erstmals für das Publikum geöffnet.

    Vollbüttel

    Drei Monate hat das Museum auf die neue Sonderausstellung hingearbeitet. „Und ich denke, sie ist wirklich repräsentativ geworden“, sagte Schade-Didschies mit Blick auf die prall gefüllte Glasvitrine. Neben großen Kameras fanden sich sogar Plätzchen für liebevolle Details, etwa die Nagra III: „Das ist der Rolls Royce unter den Tonbandmaschinen“, sagte Schade-Didschies.

    Der Museumsleiter freute sich, dass Kameras, mit denen er selbst gedreht hat, Einzug in die Ausstellung erhielten: einige Modelle der Arriflex und auch eine Photosonics. Letztere mache bis zu 500 Bilder pro Sekunde, „verzeiht aber keine Fehler. Da ist sie typisch amerikanisch“, scherzte Schade-Didschies. Und das russische Pendant aus dem Hause Krasnogorski sei zwar „sehr laut und ruppig“, liefere aber „unheimlich schöne Bilder“, erzählte er.

    Die Herzstücke der Ausstellung

    Herzstück ist die BR34 des Winkelers Wilhelm Müller. In seinem Nachlass entdeckte das Museum auch dessen alten Presseausweis der Wochenschau. Und ein Einzelbild aus dem Film „Tönende Tasten“: „Ob er den jemals fertig gestellt hat, wissen wir nicht“, sagte Schade-Didschies. Der Museumsleiter hofft übrigens, dass sich jüngere Helfer fürs Museum begeistern lassen: „Man muss den historischen und praktischen Wert alter Technik zu schätzen wissen“, sagte er. Alles andere bringe die Museumsmannschaft Neulingen bei.

    Die Öffnungszeiten

    Mit Ausnahme von Feiertagen ist das Museum sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Sonderöffnungszeiten sind auf Anfrage möglich. Gruppen werden um Anmeldung gebeten unter Telefon 05304-2521.

    Von Ron Niebuhr

    AZ 09.04.2018

    2018 04 09 AZ VB Neue Ausstellung im Kinomuseum Vollbuettel big teaser article

    „Achtung, Aufnahme!": In der großen Glasvitrine im Schauraum des Museums findet sich eine neue Sonderausstellung. Quelle: Ron Niebuhr

  • Landfrauen erfahren Wege aus dem Alltagsstress

    Beim Osterbrunch schaut Kinesiologe Vincent Kirchmann vorbei.

    Vollbüttel. Beim Osterbrunch der Landfrauen im frühlingshaft dekorierten Raiffeisengebäude kamen nicht nur leckere Speisen, sondern auch Wissenswertes über ganzheitliches Heilen auf den Tisch. Nachdem die Frauen aus der altersmäßig bunt gemischten Truppe ihren Appetit gestillt hatten, sprach der ortsansässige Kinesiologe Vincent Kirchmann über Alltagsstress, alternative Behandlungsmethoden und den Weg zur eigenen Mitte. „Er ist mein Nachbar und hat sich spontan bereiterklärt, vor uns zu sprechen“, sagte Anne Seeland, die aus einem vierköpfigen Team die Geschicke der Ortsgruppe lenkt.         Db

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    Anne Seeland (Vierte von links) und ihre Mitstreiter beim Osterbrunch der Landfrauen im frülingshaft dekorierten

    Raiffeisengebäude.     Foto: Burucker

  • Neuer Bildband: 120 Seiten starke Liebeserklärung an Vollbüttel

    Edgar Brost hat ein Jahr lang Leben, Stimmungen und Momente im Dorf und seinen Ortsteilen fotografiert

    Von Christina Rudert

    Vollbüttel. Eigentlich war das Buch als Abschiedsgeschenk an sich selbst gedacht. „Das wäre schade gewesen, das muss an die Öffentlichkeit“, fanden aber Ribbesbüttels Bürgermeister Heinrich Stieghahn und Verwaltungsleiterin Renate Finke – und baten Edgar Brost, seinen Bildband über Vollbüttel auch zum Verkauf anzubieten.

    33 Jahre hat Brost in Vollbüttel gelebt, demnächst zieht er weg. „Ich wollte Erinnerungen mitnehmen.“ Und da Brost leidenschaftlich gerne fotografiert, hat er sein Dorf samt der Ortsteile ein Jahr lang mit der Kamera durchstreift. Herausgekommen ist eine 120 Seiten dicke Liebeserklärung an Vollbüttel.

    Gewitterstimmung am Nachmittag. Die Tankstelle in der Sonne. Landwirte bei der Getreideernte. Eine Fußballmannschaft, ein Volleyballspiel: „Ich liebe Details“, sagt Brost. „Und die Menschen aus dem Dorf sollten sich wiederfinden.“ Die Fotos – digital aufgenommen – sind so gut wie gar nicht nachbearbeitet, Brost wartet lieber bis zum richtigen Moment, bis die Sonne richtig steht, bis die Wolken diesen zartorangenen Rand haben. Aber auch Schnappschüsse sind dabei, zum Beispiel der froschgrüne Lkw, dessen Front gerade eben auf dem winterlichen Bild mit dem Baum im Mittelpunkt auftaucht. „Das gibt dem Foto erst den richtigen Kick“, findet Brost. Und bei Porträtfotos nutzt er die Möglichkeit der Kamera, Reihenaufnahmen zu machen.

    In den 1970er Jahren hat er mit dem Fotografieren angefangen, damals mit einer analogen Canon AE1 Programm. „Dann kamen der Hausbau und die Kinder.“ Seit 2015 gehört Brost zum Forum für Fotografie in Meinersen, nicht zuletzt wegen der Chance, seine Fotos auch bei Ausstellungen zu präsentieren. „Bilder, die nur auf irgendwelchen Festplatten in Vergessenheit geraten, sind nicht so meins.“

    „Vollbüttel – Das Buch von Edgar Brost“ liegt jetzt im Gemeindebüro. Wer es sich ansehen möchte, kann während der Öffnungszeiten vorbei kommen. Und wer gerne selber ein solches Buch haben möchte, kann es noch bis Ende April bestellen.

    Von Christina Rudert

    AZ 23.03.2018

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    Toller Bildband: Edgar Brost (v.r.) präsentiert Vollbüttel von seinen schönsten Seiten, Renate Finke und Heinrich Stieghahn freuen sich über die bunte Dokumentation.

    Quelle: Christina Rudert

     

  • Vollbüttel: Unerwarteter Zuspruch bei der Sportnacht

    Vollbüttel.Der Runde Tisch zur Jugendarbeit fand kaum Zuspruch bei Vollbüttels Nachwuchs (AZ berichtete). Da überraschte es sehr, dass sich bei der Sportnacht mit den Betreuern Michael Volckmar und Saskia Zimmermann bereits eine knappe halbe Stunde nach dem Start 20 Jugendliche in der Turnhalle tummelten.

    „Damit habe ich im Leben nicht gerechnet. Ich dachte eigentlich, ich kann spätestens um 22 Uhr das Licht ausmachen und die Halle abschließen, weil eh keiner kommt“, erzählte Volckmar. Dass dann doch so viele Jugendliche vorbeischauten, freute den Betreuer und Kollegin Zimmermann sehr.

    Ein kleines Signal war es zwar, dass Vollbüttels Nachwuchs doch Interesse an Aktionen der Jugendförderung hat. Aber überbewerten durfte man es wohl nicht. Denn neben ein paar Vollbüttelern waren vor allem Ribbesbütteler und Isenbütteler am Start, ja sogar Calberlaher Sportnacht-Stammgäste. „Sie haben Fahrgemeinschaften gebildet, um auch hier dabei zu sein“, berichtete Volckmar.

    Zunächst überließen es Volckmar und Zimmermann komplett den Jugendlichen, womit sie sich auspowerten: Federball, Fußball, Handball, Basketball – alles war möglich. Die Jugendlichen fanden sich in Gruppen zusammen und legten einfach los. „Manche spielen sogar kleine Turniere in Eigenregie“, beobachtete Volckmar. Später am Abend motivierten seine Kollegin und er die Jugendlichen dazu, alle zusammen Turniere in einer Sportart auszutragen.

    Voran gegangen waren der Sportnacht bereits andere Aktionen wie Dart-Turnier, Air-Brush-Tattoos und Nail-Design, um Vollbüttels Jugendtreff wiederzubeleben. Kicker und Spielekonsolen stehen dort ebenfalls bereit. Und jeden Freitag steigt ab 17 Uhr das Kochlabor mit wechselnden selbst zubereiteten Gerichten wie Crêpes, Gyros mit Zaziki oder auch Spaghetti. rn

    AZ 07.02.2018

    2018 02 07 AZ VB Sportnacht

    Gut besucht: Die Vollbütteler Sportnacht der Isenbütteler Jugendförderung fand am Samstag großen Zuspruch.  Ron Niebuhr

  • Vollbüttel: Wetter hält Feuerwehr auf Trab

    Drei heftige Hochwasser-Einsätze im vergangenen Jahr – Werben um aktive Mitglieder

    Vollbüttel.Angesichts der Einsätze in der Saison 2017 - und auch der Vorjahre – müsste man inzwischen oft wohl eher von einer Wasserwehr sprechen. Das verdeutlichte Ortsbrandmeister Peter Evers bei der Jahresversammlung.

    Am 13. Mai war Hochwasser im Boldecker Land. Am 22. Juni fiel extremer Regen in der Samtgemeinde Isenbüttel. „Auch in Vollbüttel hat es Keller erwischt. Selbst unser Gerätehaus blieb nicht verschont“, sagte Evers. Und am 26. Juli kam es erneut zu Überschwemmungen. Man war mehr als 24 Stunden im Dauereinsatz. Einige Bürger packten mit an beim Sandsäcke befüllen und schleppen, andere sorgten für Verpflegung - vorbildlich. Mancher aber wollte partout nicht einsehen, dass Straßen unpassierbar waren oder sein Grundstück nicht komplett trocken gelegt wurde.

    Lob fand Evers für die Samtgemeinde: „Alle von uns beantragten Bauarbeiten am Gerätehaus sind erledigt worden.“ Die Tore wurden erneuert, die Windbretter verschiefert und das Betonpflaster vorm Gerätehaus hergerichtet. Weniger schön: „Die Bürokratie nimmt immer weiter überhand“, verwies Evers auf steigenden Arbeitsaufwand im Kommando. „So wird es sicher nicht einfach, Führungskräfte auf Dauer zu halten, geschweige denn, junge Kameraden für solche Aufgaben zu begeistern“, warnte Evers.

    Sieben Mal rückte Vollbüttels Feuerwehr 2017 aus – ein Brand, fünf technische Hilfeleitungen und ein Fehlalarm. Zum Jahreswechsel zählte die Truppe 207 Mitglieder: 36 Aktive, davon zehn Frauen, vier Jugendliche, acht Senioren sowie 159 Förderer und Ehrenmitglieder. „Wir können noch ein paar Mitglieder gebrauchen, die sich bei den Aktiven einreihen“, sagte Evers. Und zusätzliche Förderer seien immer gern gesehen. rn


    AZ 06.02.2018

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    Geehrt und befördert: Vollbüttels Feuerwehr um Peter Evers (l.) und Cathy Rinkel (hinten Mitte) hielt ihre Jahresversammlung ab.  Ron Niebuhr

  • Vollbütteler Schützen wählen Lukas Pfeil zum neuen Vorsitzenden

    Jahresversammlung: Sven Böhnke tritt nicht erneut an – 60 Jahre Mitglied: Ehrung für Erich Schöne

    Vollbüttel.Vorstandswahlen und Ehrungen galt das Hauptaugenmerk der Jahresversammlung des Vollbütteler Schützenvereins. Der bisherige Vorsitzende Sven Böhnke kandidierte nicht erneut. Statt ihm nahm nach einstimmiger Wahl Lukas Pfeil im Chefsessel Platz.

    Vollbüttels Schützen vergeben Vorstandsposten für zwei Jahre. Sven Böhnke, der erst 2016 den Vorsitz übernommen hatte, verzichtete auf die Kandidatur um eine weitere Amtszeit. Er führte persönliche Gründe für seinen Rückzug aus der ersten Reihe des Vereins ins Feld: „Er steckt gerade mitten in der Bauphase“, erklärte sein einstimmig gewählter Nachfolger Lukas Pfeil gegenüber der AZ.

    Dem neuen Chef steht Benjamin Blechinger als Vizevorsitzender zur Seite. Die weiteren gewählten Vorstandsmitglieder sind: Steffen Heuke (Kassierer) mit Sylke Schöne (Stellvertreterin), Frank Holste (Schießsportleiter) mit Steffen Heuke (Stellvertreter), Michaela Pfeil (Schriftführerin) mit Marion Holste (Stellvertreterin), Florian Harke (Jugendleiter) mit Pascal Köhler (Stellvertreter), Silvia Bosse (Damenleiterin) mit Michaela Brandt (Stellvertreter), Matthias Klan (Kommandeur), Sven Böhnke (Zugführer) sowie Boris Rinkel (Fahnenträger) mit Pascal Köhler (Stellvertreter).

    Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Erich Schöne geehrt, für 25-jährige Treue Michaela Pfeil. Der scheidende Vizevorsitzende Gustav Knupper zeichnete Frank Holste mit der Ehrennadel des Kreisschützenverbandes in Bronze aus. Die KSV-Ehrennadel in Silber bekam Sven Böhnke. Besonderes Lob verdienten sich auch Marlis Böhnke für 14 Jahre als Damenleiterin, Danica Scheller für zwölf Jahre als Jugendwartin, Silke Köhler für zehn Jahre als Vize-Damenleiterin sowie allen weiteren ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder. rn

    AZ 01.02.2018

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    Wahlen und Ehrungen: Vollbüttels Schützen versammelten sich, um einen neuen Vorstand zu formieren und treue Mitglieder auszuzeichnen. Ron Niebuhr

  • Jugendliche nutzen Vollbütteler Treff kaum

    Beim runden Tisch geht es um die Frage, wie viel Zeit die jungen Nutzer haben

    Von Daniela Burucker

    Vollbüttel. Gibt es noch eine Zukunft für den Jugendtreff? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Runder Tisch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung. Von 166 Jugendlichen, die schriftlich dazu eingeladen wurden, nahmen nur drei an der Runde im Treff im Raiffeisengebäude teil. Die Bilanz ist ernüchternd. Seit Ende der Sommerferien ist die durchschnittliche Besucherzahl von 4 auf 1,2 pro Tag gesunken. Meist sitzt Betreuer Michael Volckmar allein mit einem Jugendlichen die Öffnungszeiten ab. Und das trotz Angeboten, wie Kochlabor und Gaudi-Olympiade, die auf Flyern beworben werden - und dann mangels Teilnehmern ins Wasser fallen. Warum das so ist und was man anders machen müsste, damit der Treff voll wird, wollte die Runde um Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff (parteilos) von Niclas Peters und Simon Lang (beide 12) aus Ribbesbüttel sowie von Marie-Therese hören. „Es wäre gut, wenn hier am Wochenende geöffnet wäre“, meinte die Druffelbeckerin. Niclas regte einen Tag der offenen Tür mit den Vereinen im Ort an. Die Jungen bemängelten zudem das fehlende W-LAN. Letzteres soll demnächst zur Verfügung stehen. Hauptproblem scheint die knappe Freizeit der Jugendlichen und deren Engagement in Vereinen und Feuerwehr zu sein. „Wir wollten mit den Treffs eine Alternative schaffen, aber nie in Konkurrenz zu Vereinen treten" erklärte Metzlaff. „Die Politik muss entscheiden, wie es hier weitergeht.“ Beim Ringen um eine Strategie, wie der Treff zu retten sein könnte, soll die Idee von Ratsfrau Hella Klinge aufgegriffen und an den Bushaltestellen mit Flyern für Aktionen wie die Sportnacht am 8. Februar geworben werden.

    GR 27.01.2018

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    Die Erwachsenen waren beim Runden Tisch in Vollbüttel deutlich In der Über-

    zahl. Auch die Nachfrage der Jugendlichen nach einem Treffpunkt ist deutlich

    gesunken.   Foto Daniela Burucker

    HINGEHEN

    Der Jugendtreff öffnet

    mittwochs und freitags von 16 bis 21 Uhr.

    Das Angebot ist für Jugendliche ab etwa zwölf Jahren gedacht. 

  • 26 Grundstücke: Bauausschuss Ribbesbüttel gibt grünes Licht für Wohngebiet „Langen Ehlern“

    Bebauung der 2,4 Hektar großen Fläche soll spätestens 2019 starten – Beratung über Maßnahmen zum Hochwasserschutz

    Vollbüttel.Zur ersten Sitzung dieses Jahres fand sich am Mittwochabend der Bauausschuss der Gemeinde Ribbesbüttel im Raiffeisengebäude zusammen. Der Ausschuss entschied sich einstimmig für eine Bebauung des neuen Wohngebiets „Langen Ehlern“. Außerdem ließ sich der Ausschuss vom Wasserverband Gifhorn über mögliche Baumaßnahmen gegen Hochwasser informieren.

    Das neue Wohngebiet soll auf einer 2,4 Hektar großen Fläche zwischen Franzosenweg im Norden und Steinkamp im Süden entstehen. Der aktuelle Bebauungsplan umfasst 26 Baugrundstücke, weiteres ist jedoch noch offen, beispielsweise ist die Straßenplanung noch nicht fertig. Über die einstimmige Annahme des Aufstellungsbeschlusses freute sich der Ausschussvorsitzende Michael Kraft. Nun gelte es, das Thema weiter voran zu bringen, sodass die Bebauung spätestens 2019 beginnen könne.

    Außerdem berichtete Bürgermeister Heinrich Stieghahn. Um die Schließung des schlecht besuchten Jugendtreffs in Vollbüttel vermeiden zu können und wieder mehr Kinder und Jugendliche zu erreichen, soll nun vermehrt auf die Räumlichkeiten und ihre Öffnungszeiten aufmerksam gemacht werden. Stieghahn berichtete auch von der Erneuerung der Druffelbecker Brücke, die durch Hochwasser unterspült worden war.

    Hochwasser war an diesem Abend auch das Thema von Carmen Otten und Heinrich Wrede vom Wasserverband Gifhorn. In der Vergangenheit hatten Starkregen und gesättigte Böden für Hochwasser und damit verbundene Schäden gesorgt. „Es hat immer mal wieder Extremsituationen gegeben,“ so Diplomingenieurin Carmen Otten. Für zukünftigen Hochwasserschutz sei die Entlastung der bestehenden Kanäle und die Errichtung eines Regenrückhaltebeckens sinnvoll. hb

    AZ 26.01.2018

    2018 01 26 AZ Bauausschuss

    Vollbüttel wächst: Der Bauausschuss der Gemeinde sprach sich einstimmig für das neue Wohngebiet „Langen Ehlern“ aus. Henning Brunkhorst

  • Werbung und WLAN soll mehr Besucher in den Jugendtreff locken

    Drei Jugendliche reden mit Politikern über die Zukunft der Einrichtung – Kooperation mit Vereinen?

    Vollbüttel.„Seit dem Sommer kommt kaum noch jemand her“, stellte Samtgemeindejugendpfleger Thorsten Müller fest. Deshalb hatten Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff und er 166 Jugendliche aus Ribbesbüttel, Vollbüttel, Druffelbeck und Klein Vollbüttel zum Runden Tisch in den Jugendtreff eingeladen, um über die Zukunft des Treffs zu beraten. Gekommen waren drei Jugendliche und etliche Politiker.

    Niclas Peters, Simon Lang und Marie-Theres von Bothar nutzten die Gelegenheit, ihre Wünsche und Anmerkungen loszuwerden. „Ich komme aus Ribbesbüttel, und der Weg hierher ist blöd ausgeleuchtet. Das schränkt mich gerade im Winter ein“, stellte Niclas fest. Simon, der in den vergangenen Wochen häufig der einzige Besucher des Treffs war, stellte fest: „Es ist langweilig geworden, weil immer weniger Leute kommen.“ Und Marie-Theres erklärte: „Ich komme erst spät aus der Schule. Und Hausaufgaben muss ich ja auch noch machen.“

    Verschiedene Ansätze wurden diskutiert. Ribbesbüttels Ratsherr Hans-Werner Buske kündigte an, dass der Jugendtreff demnächst WLAN bekomme – vielleicht ein Magnet. Niclas und Simon stellten fest, dass stärker auf den Jugendtreff aufmerksam gemacht werden müsste, „zum Beispiel mit einem Aushang an den Bushaltestellen“, schlug Ratsfrau Hella Klinge vor. Auch eine Kooperation mit Vereinen könnte ein Weg sein, oder „Mehrgenerationenangebote“, so Buske.

    Inzwischen gibt es im Vollbütteler Treff regelmäßig besondere Angebote, für Samstag, 3. Februar, ist die erste Sportnacht im Dorf geplant. „Die werden wir jetzt noch mal gezielt bewerben“, kündigte Metzlaff an. Und Thorsten Müller ermutigte die Jugendlichen: „Wenn ihr so einen Raum haben wollt, soll es den geben, aber ihr müsst noch mal tüchtig Reklame machen.“ tru

    AZ 25.01.2018

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    Wie soll es mit dem Jugendtreff in Vollbüttel weiter gehen? Drei Jugendliche waren der Einladung zum Runden Tisch gefolgt, außerdem viele Politiker. Christina Rudert

  • MTV Vollbüttel hat zwei neue Sparten

    Vorsitzender zieht Bilanz bei Jahresversammlung: Neue Turngeräte angeschafft und Homepage neu gestaltet

    Vollbüttel.Der MTV Vollbüttel blickte am Samstagabend auf eine lebhafte Saison zurück. Vorsitzender Kai Rinkel erinnerte die 76-köpfige Jahresversammlung daran, wie Events des Vereins dank tatkräftiger Hilfe gelangen, berichtete aber auch, wie sehr der Vorstand Kritik beherzigt hat.

    Gegen den Zustand der Kästen in der Turnhalle, der Volleyballpfosten und der Homepage richtete sich der Unmut der Jahresversammlung im Januar 2017. Alles bekam der Vorstand in den Griff: „Die Samtgemeinde hat einen neuen Kasten angeschafft“, sagte Rinkel. Nach knapp zehnmonatigem Hin und Her sind auch die Volleyballpfosten erneuert worden. Und die Homepage des MTV hat Hans-Werner Buske neu gestaltet. Sie ging zum Sportfest online: „Vielen, vielen Dank, Hans-Werner“, betonte Rinkel.

    Der MTV-Chef freute sich zudem, dass der Verein mit Yoga und Drachenboot zwei neue Sparten beheimatet. Angebote von ersterer nehmen durchschnittlich 45 Frauen wahr, letztere belegte als Druffelbeck Dragons im Funlauf der Hobbyteams bei Sport am Tankumsee den zweiten Platz. „Zum Sieg fehlte nur ein Wimpernschlag von 76 Hundertsteln“, sagte Rinkel. Wieder zurück im Angebot des MTV sind Kinderturnen für Drei- bis Fünfjährige und Kindersport für alle ab sechs Jahren. Die Übungsleiter Anja Kettner und Holger Sonntag leisteten „hervorragende Arbeit“, lobte Rinkel.

    Ebenfalls gut angekommen sind Wanderungen ins Viehmoor und in die Wälder bei Rötgesbüttel. Weitere Touren sollen folgen. Die marode Bühne zwischen Raiffeisengebäude und Kinomuseum haben Vollbüttels Vereine im Teamwork abgerissen. Man sei guter Dinge, während der Sportwoche am Sonntag, 10. Juni, eine neue Bühne mit den aus 2016 bekannten Jungs von „Wortspiel“ einweihen zu können, sagte Rinkel. rn

    AZ 23.01.2018

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    Gewählt und geehrt: Der MTV Vollbüttel traf sich am Samstagabend zur Jahresversammlung im Raiffeisengebäude. Ron Niebuhr

  • 26 neue Baugrundstücke in Vollbüttel geplant

    Planer und Rat informieren: Bebauung frühestens im zweiten Halbjahr 2019

    Vollbüttel soll wachsen: Gut 70 Zuhörer informierten sich am Mittwochabend im Raiffeisengebäude übers geplante Baugebiet „Langen Ehlern". Ron Niebuhr

    Vollbüttel.Die Zeichen stehen auf Wachstum für Vollbüttel. Vorgesehen ist, eine Acker- und Weidelandfläche von knapp 2,4 Hektar in 26 Baugrundstücke umzuwandeln. Ribbesbüttels Gemeinderat und Planer Hermann Schütz informierten am Mittwochabend gut 70 Zuhörer über das Vorhaben.

    Bereits 2012 kam der Vorschlag auf, Bauland in Vollbüttel auszuweisen, sagte Bürgermeister Heinrich Stieghahn. Damals habe man die Idee zurückgestellt, da man zunächst den Umbau des Raiffeisengebäudes fertigstellen wollte. Seit 2015 sei man an der Sache aber wieder dran, so Stieghahn. Nun endlich könne man den Bürgern „eine Planung vorstellen, die Hand und Fuß hat.“

    Planer Schütz wies darauf hin, dass Vollbüttel nur über eine schwache Infrastruktur verfügt, mit einer Tankstelle und zwei Hofläden zwar, aber weder Schule noch Kita oder Einkaufsmarkt. Der Regionalverband Großraum Braunschweig erlaube daher, 3,5 Wohneinheiten pro Jahr und 1000 Einwohnern auszuweisen. „Und darauf achtet der Verband sehr genau“, sagte Schütz. Da in Vollbüttel lange kein neues Bauland erschlossen wurde, seien die jetzt geplanten 26 Baugrundstücke aber „unproblematisch“, versicherte Schütz.

    Entstehen sollen sie auf dem Acker- und Weideland zwischen Franzosenweg im Norden und Steinkamp im Süden. Autos gelangen über den Franzosenweg ins neue Wohngebiet „Langen Ehlern“, zum Steinkamp führt ein Rad- und Fußweg. Gedacht ist an ein allgemeines Wohngebiet für Einfamilienhäuser und eventuell auch Doppelhäuser bestehend aus einem Vollgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss auf durchschnittlich 700 Quadratmeter großen Grundstücken.

    Mit einer Bebauung sei – trotz des erstmals im Landkreis angewandten beschleunigten Planverfahrens – frühestens im zweiten Halbjahr 2019 zu rechnen, erklärten Schütz, Stieghahn und Ratsherr Hans-Werner Buske. rn

    AZ 19.01.2018

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    Vollbüttel soll wachsen: Gut 70 Zuhörer informierten sich am Mittwochabend im Raiffeisengebäude übers geplante Baugebiet „Langen Ehlern". Ron Niebuhr

  • Gesangverein Vollbüttel: Frühlingskonzert mit befreundeten Chören

    Vollbüttel.Wie steigen Sänger in ein Treffen ein? Ganz klar: mit einem Lied! Und so eröffnete der Gesangverein Vollbüttel um Saskia Limant seine Jahresversammlung mit „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“. 24 Mitglieder und Gäste nahmen teil.

    Im Anschluss genoss die Runde erst einmal gemeinsam – so ist es guter Brauch – Grünkohl und Bregenwurst. Gut gestärkt widmeten sich die Sänger dann den Formalien. In ihrem Rückblick erinnerte Vorsitzende Limant an zahlreiche Geburtstagsständchen sowie die musikalische Mitgestaltung der Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde, der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag und der Verabschiedung von Leiferdes Pastor Thomas Duntsch durch den Chor unter Leitung von Daniel Sattelmaier.

    Höhepunkt des Jahres war das Adventskonzert in Leiferdes Kirche mit befreundeten Chören aus der Umgebung, bei dem die Kinder der Musikschule Sattelmaier mit ihren Solo-Auftritten besonders glänzten. „Da die Resonanz auf das Adventskonzert so gut war, ist im Frühjahr ein weiteres Konzert vorgesehen“, sagte Limant. Zudem sei ein Tag der Vereine in Vollbüttel für den 9. September geplant. „Auch daran nehmen wir teil“, sagte die Vorsitzende.

    Vorgesehen ist auch ein Wiedersehen mit dem befreundeten Chor aus Allendorf/Eder. Da mehrtägige Fahrten für beide Vereine nicht mehr machbar sind, treffen sie sich kurzerhand auf halber Strecke in Bad Karlshafen. Angedacht ist eine gemeinsame Fahrt auf der Weser. Die Freundschaft fußt darauf, dass die ehemaligen Vorsitzenden beider Chöre – Willy Wolf und Hermann Wulfes – zusammen in Kriegsgefangenschaft waren.

    Wahlen: Yvonne Voges (Kassiererin) mit Manfred Deneke (Stellvertreter). rn

    AZ 18.01.2018

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    Neues Event: Auf erfolgreiche Adventskonzerte des Gesangsvereins Vollbüttel mit befreundeten Chören soll jetzt ein Frühlingskonzert folgen. Ron Niebuhr (Archiv)