Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Ribbesbüttel aufgeführt.
  • Ribbesbüttel

    Eine erfolgreiche Premiere erlebte Ribbesbüttel am Samstag mit dem ersten Kartoffelfest. Selbst der Regen konnte dem von allen Vereinen, Kirche, Kita und Schule gestalteten sowie von Gemeinde und Samtgemeinde unterstützten Fest nichts anhaben. Den Gästen machte es viel Spaß.

    Anfang Juli spielte man in Ribbesbüttel mit dem Gedanken, vielleicht mal ein Dorffest auf die Beine zu stellen. „Daraus entwickelte sich dann die Idee fürs Kartoffelfest“, berichtete Jörn Schlüsche. Beim Ortsbrandmeister liefen die Fäden zusammen, zig Helfer beteiligten sich an der Planung und Umsetzung. Das Ergebnis des dörflichen Teamworks konnte sich sehen lassen.

    Den Anfang machte ein Gottesdienst, danach gab Bürgermeister Heinrich Stieghahn den Startschuss fürs bunte Treiben. Die Landfrauen sorgten für Kaffee und Kuchen, die Feuerwehr für Gegrilltes, Schützen- und Sportverein für Getränke. Der Tierschutzverein war mit Dosenwerfen dabei, Schule und Kindergarten mit Mal-, Bastel- und Experimentiertischen.

    Die Jugendförderung der Samtgemeinde ermunterte die kleinen Besucher dazu, Kartoffeln zu ernten wie zu Opas und Omas Zeiten: „Da können die Kinder mal richtig schön mit der Hacke in der Hand auf Knien durch den Dreck rutschen“, sagte Schlüsche. Ein weiteres Highlight war – neben allerhand Gerichten rund um die tolle Knolle – der Kartoffelwettbewerb. Den Mehrkampf aus urigen Disziplinen für sechs Teams hatten Thorsten Müller und Harald Schönhoff ausgetüftelt: „Wir haben nächtelang gefeilt“, sagten sie. Die Mühe lohnte sich, Zuschauer und Akteure hatten ihre helle Freude.

    Mit der Resonanz am Nachmittag war Schlüsche zufrieden: „Wenn die Disco heute Abend genauso gut läuft, ist alles okay“, sagte er. Ob und wann es eine Neuauflage gibt, ließ er offen: „Es steckt ja ein Riesenaufwand dahinter.“

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 22.10.2017

     

  • Isenbüttel

    Die SPD-Fraktion hatte beantragt, eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu gründen. Der Rat folgte dem Antrag am 16. Juni 2016 – wohl auch vorm Hintergrund der damals hohen Flüchtlingszahlen. Inzwischen sei es aber so, dass ein erhöhter Bedarf für günstigen Wohnraum in der Samtgemeinde nicht mehr besteht, sagte Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff. Auch in Nachbarkommunen wie der Samtgemeinde Meinersen und der Gemeinde Sassenburg werde das Thema derzeit nicht mehr mit Nachdruck verfolgt.

    Metzlaff verwies zudem auf bereits erfolgte und laufende Projekte wie die Fertighäuser in Ribbesbüttel und die Wohnungen am Isenbütteler Wendehof. Sehr stark werde weiterhin in Gifhorn in Wohnungsbau investiert. Die kommunalen Wohnungen in der Samtgemeinde dagegen ließen sich schwieriger vermieten als erwartet, berichtete Metzlaff. Er riet daher davon ab, bei der Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft die „Vorreiterrolle“ zu übernehmen. Man sollte mindestens das Konzept des Landkreises abwarten.

    Hans-Werner Buske (CDU) erklärte, dass der Schwerpunkt für sozialen Wohnungsbau eh in den Städten liege, sprich „in Gifhorn, Gifhorn und noch mal Gifhorn“. Aktuell bestehe kein Bedarf an einer Wohnungsbaugesellschaft. Es sei aber auch kein Problem, das Vorhaben wieder aufzugreifen, sollte sich das ändern. Jannis Gaus (SPD) regte an, die bereits errichteten Gebäude in eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu überführen. Der Rat beschloss letztlich auf Gaus’ Antrag, das Thema auf die nächste Sitzung zu vertagen.

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 29.09.2017

  • Tankumsee: 250 Besucher bei Taufgottesdienst

    Mit Wasser aus dem Tankumsee wurden am Samstagnachmittag 20 Täuflinge der Kirchengemeinden Ribbesbüttel-Rötgesbüttel getauft. Zu dem Gottesdienst unter freiem Himmel kamen 250 Besucher.

    Einen Gottesdienst unter freiem Himmel feierten am Samstagnachmittag am Tankumsee gut 250 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Für 20 von ihnen war er etwas ganz Besonderes: Sie ließen sich von den Pastoren Julia Kettler und Michael Bausmann taufen – im See!

    „Das ist eine sehr ursprüngliche Art. Ungefähr so muss es gewesen sein, als sich die ersten Christen taufen ließen“, sagte Bausmann. Wohl 3000 Menschen versammelten sich damals. Am Tankumsee waren es jetzt zwar etwas weniger, aber dennoch eine stolze Zahl. „Ich habe nicht nachgezählt, aber wir sind vielleicht 250 heute. Das ist große Klasse“, freute sich Pastor Bausmann.

    Darunter 20 Täuflinge. Und zwar keineswegs nur Säuglinge, sondern auch Kinder und sogar ein paar Konfirmanden und ihre jüngeren Geschwister. Alle stiegen nacheinander mit ihren Eltern und Paten zusammen zu Bausmann und seiner Kollegin Kettler hinab ins witterungsbedingt doch recht kühle Nass des Tankumsees. Dort empfingen sie durch die Pastoren mit Wasser des Sees ihre Taufe. „Sie macht uns zu Söhnen und Töchtern Gottes. Sie ist die Adoption durch Gott“, sagte Kettler. Die Erinnerung an die Taufe gebe Halt in schweren Zeiten. Das Wasser stehe für Gottes lebensspendende Kraft, erklärte die Pastorin.

    Den Taufgottesdienst auf der Wiese nahe der Wasserrutsche feierten die Kirchengemeinden Ribbesbüttel-Rötgesbüttel und Meine gemeinsam nun schon zum zweiten Mal. „Die besondere Atmosphäre am See macht ihn so attraktiv für viele Familien“, sagte Bausmann. Die Kirchenband aus Ribbesbüttel und der Posaunenchor aus Meine trugen mit ihrem Spiel wesentlich dazu bei. Von der Mückenplage am See blieben die Besucher verschont: „Wir können dankbar sein für den starken Wind. Er vertreibt die Mücken“, sagte Bausmann.

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 21.08.2017

  • Ribbesbüttel/Rötgesbüttel

    Wir bütteln gemeinsam“ oder „Gemeinsames Wir nach der B 4“? Darüber werden sich die Politiker aus Ribbesbüttel und Rötgesbüttel jetzt ein paar Tage intensiv Gedanken machen, denn für den Antrag auf Aufnahme der frisch installierten Dorfregion ins Dorferneuerungsprogramm braucht es ein griffiges Motto.

    „Und am besten auch ein Logo, das gibt Punkte“, gab Holger Broja vom Amt für Landentwicklung den beiden Gemeinderäten beim Antrags-Workshop als Hausaufgaben mit. Drei Stunden lang waren er und Volker Warnecke vom gleichnamigen Planungsbüro mit den Räten den Antrag Schritt für Schritt durchgegangen, hatten Schwächen und Stärken, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gemeinden herausgearbeitet.

    Klammer für die Dorfregion ist die Infrastruktur. Die neue B 4-Trasse wird gravierende Auswirkungen auf die Ortsdurchfahrten Rötgesbüttel und Ausbüttel haben. „Und wegen des Umleitungsverkehrs bei kaputter Schranke auch auf Ribbesbüttel“, ergänzte Rötgesbüttels Bürgermeister Hermann Schölkmann. Schon bei der Anbindung der Dörfer an Gifhorn, Braunschweig und Wolfsburg durch Nahverkehr hapert es, von einer Vernetzung der Dörfer untereinander ganz zu schweigen. „Deshalb muss in diesen Antrag ein Radweg von Druffelbeck nach Rötgesbüttel zum Bahnhof“, meinte Hans-Werner Buske (Ribbesbüttel). „Schreiben Sie so viele Projekte wie möglich in den Antrag“, ermunterte Warnecke, „je mehr desto besser.“

    Buskes Ratskollegin Hella Klinge verwies darauf, dass zwar durch die Verlegung der B 4 die enorme Verkehrsbelastung entfällt, „aber es gibt ja womöglich auch negative Auswirkungen, zum Beispiel für die Gewerbebetriebe“. Auch Tourismus, Klimaschutz, soziales Leben und Denkmalschutz sind Themen der Dorferneuerung. Eine Woche lang haben die beiden Räte nun Zeit, den Antrags-Entwurf Warneckes mit konkreten Punkten zu füttern. Denn „am 1. August muss der Antrag beim Landwirtschafts-Ministerium vorliegen, viel Zeit haben wir also nicht“, so Broja.

    Von Christina Rudert

    Aller Zeitung Online 08.07.2017

  • Messtafel soll Temposünder feststellen

    Die Gemeinde Ribbesbüttel will an verschiedenen Punkten in der Gemeinde die gefahrenen Geschwindigkeiten messen. Bürgermeister Heinrich Stieghahn informierte den Rat jetzt darüber, an welchen Stellen Steckdosen an den Straßenlaternen installiert werden, um die mobile Messanlage dort anschließen zu können.

    „Diese Messanlagen informieren heutzutage darüber, zu welcher Uhrzeit und welche Fahrzeugart dort wie schnell fährt“, betonte Stieghahn, dass die jeweilige Verkehrssituation auch sofort ausgewertet wird. „Wir wissen dann, ob es ein Pkw oder ein Lkw oder ein Motorrad war.“ So soll unter anderem an der Hauptstraße in Vollbüttel kontrolliert werden, ebenso auf der Raiffeisenstraße in höhe Sportplatz, in Druffelbeck und an der Heerstraße in Ribbesbüttel. Darüber hinaus an den Ortsausgängen Ribbesbüttels in Richtung Vollbüttel und in Richtung Rötgesbüttel. „Wir sollten lieber ein paar mehr Steckdosen einbauen als zu wenig“, empfahl Andreas Guth eine möglichst flächendeckende Stromversorgung für in Frage kommende Standorte der Messtafel.

    „Außerdem ist die Gemeinde von mehreren Bürgern angesprochen worden, dass vor der Schule zu schnell gefahren wird“, teilte Stieghahn mit. Deshalb will die Politik sich demnächst mit dem Thema Verkehrsberuhigung dort beschäftigen – in Form von Markierungen oder eines Überwegs. „Das gilt auch für die Bushaltestelle Lindenhof, denn dort müssen Kinder die Peiner Landstraße queren“, so Stieghahn.

    Die Aufträge für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen Ribbesbüttel Schule und südliche Landesstraße 320 können dieser Tage vergeben werden.

    Von Christina Rudert

    Aller Zeitung Online 30.06.2017

     

    Ribbesbüttel plant Tempomessungen: Auch vor der Schule will die Politik über Verkehrsberuhigung nachdenken.

    Quelle: Christina Rudert

  • Ribbesbüttel will mit Rötgesbüttel in Dorfentwicklung

    Nachdem Isenbüttel und Wasbüttel ausgestiegen sind, tut sich die Gemeinde Ribbesbüttel jetzt mit ihrem Nachbarn Rötgesbüttel zusammen, um als Dorfregion die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm zu beantragen. Der Rat in Rötgesbüttel hatte schon sein Votum gegeben, am Dienstag folgten die Ribbesbütteler ebenfalls einstimmig.

    Hermann Schölkmann, Bürgermeister von Rötgesbüttel, war nach Ribbesbüttel in die Sitzung gekommen, um die Ideen seines Gemeinderates zu skizzieren und von einem ersten Gespräch mit Volker Warnecke vom gleichnamigen Planungsbüro zu berichten. Nun sind die Ribbesbütteler gefragt, die sich in interfraktionellen Gesprächen bereits über das Thema ausgetauscht haben, aber in der Ideenfindung noch nicht so konkret sind wie die Rötgesbütteler. „Spannend ist es allemal, über die Grenzen der Samtgemeinden hinweg zu kooperieren, aber da wir zu einer gemeinsamen Kirchengemeinde gehören, gibt es ja auch viel Verbindendes“, so Schölkmann.

    Einen konkreten Punkt für die Dorfentwicklung hatte der Rat im Mai schon angesprochen: den Umbau der Alten Schule in Ribbesbüttel zu einem Treffpunkt. Auf einen weiteren Punkt wies Hans-Werner Buske (CDU) in der Sitzung hin: „Die Erreichbarkeit des Bahnhofs Rötgesbüttel, denn der ist für uns näher als der Bahnhof in Isenbüttel.“ „Die konkreten Dinge müssen wir klären, aber nicht heute“, stellte Bürgermeister Heinrich Stieghahn fest.

    Eine Möglichkeit dafür bietet ein Termin nächste Woche, den Volker Warnecke für ein Treffen mit beiden Gemeinderäten vorgeschlagen hat.

    Bis zum 1. August muss der Antrag der Dorfregion beim Planungsbüro eingegangen sein. Ob er bewilligt wird, entscheidet sich nächstes Jahr im Mai.

    Der Rat beschloss am Dienstagabend außerdem einstimmig die Jahresrechnung 2011 und erteilte dem damaligen Bürgermeister Ulf Kehlert Entlastung.

    Der Spielplätz-TÜV hat bei den Spielplätzen in Vollbüttel und Ausbüttel mehrere morsche Balken gefunden, die ausgetauscht werden müssen. „Außerdem sollten wir den Sand austauschen“, empfahl Stieghahn.

    Von Christina Rudert

    Aller Zeitung Online 28.06.2017

     

  • Vollbüttel

    „Wir wollen ja nicht mal Fernsehen übers Internet, sondern wären schon froh, wenn es überhaupt mal etwas schneller läuft“, sagte der Vollbütteler Ratsherr Hans-Werner Buske. Selbst die von Providern angebotenen kleinsten Pakete mit einer Übertragungsrate von maximal 16 Mbit/s reizen viele bei Weitem nicht aus. Für sie ist aktuell schon bei zwei Mbit/s oder weniger Schluss.

    Tobias Schweckendiek aus der Samtgemeindeverwaltung skizzierte, was sich bisher getan hat und auf absehbare Zeit tut für schnelles Internet in Ausbüttel, Ribbesbüttel, Vollbüttel, Klein Vollbüttel und Warmbüttel. Schon 2009 war ein Ausbau im Landkreis vorgesehen: „Damals galt alles unter zwei Mbit pro Sekunde als weißer Fleck“, sagte Schweckendiek. Für den nunmehr angestrebten Ausbau mit Fördermitteln von Bund und Land zählen alle Orte mit unter 30 Mbit/s dazu. Nach wie vor ist die Gemeinde Ribbesbüttel also dabei.

    Diesmal allerdings erfolgt der Ausbau zweigeteilt. Den Norden von Vollbüttel mit 120 Haushalten erschließt bis zum Jahresende die Deutsche Telekom. Sabine Köhler aus dem Infrastrukturvertrieb und Thomas Bartels als Fachmann für Breitbandtechnik erläuterten, dass man dort eine Übertragungsrate von 100 Mbit/s im Down- und 40 Mbit/s im Upload erreiche. Dazu verlege man 800 Meter Glasfaserkabel und stelle ein Multifunktionsgehäuse neu auf. Ribbesbüttel, Klein Vollbüttel und Warmbüttel dagegen plant der Landkreis mit 1000 Mbit/s zu versorgen über Glasfaserkabel. Dafür gibt es 20 Millionen Euro Förderung.

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 22.06.2017

     

  • Beim Feuerwehrmarsch sind 1000 Leute dabei.

    Zehn Kilometer marschierten die Feuerwehrleute aus Ribbesbüttel beim Marsch der Kreisfeuerwehr Schleswig-Flensburg im hohen Norden.

    Laut Mitteilung der Ribbesbütteler Wehr war die Gemeinde Erfde in der Nähe von Rendsburg Start und Ziel des Marsches. Knapp 1000 Feuerwehrleute nahmen an dem 41. Lauf teil.

    Zum Abschluss der Veranstaltung wurde jedem Teilnehmer ein Orden an die Jacke geheftet, und zur Stärkung gab es ein Erbsensuppenessen. Thomas Stobbe wurde beim Garagenfest am Vorabend des Laufes eine besondere Ehre zuteil. Er hat als einziger Kamerad an allen bisherigen zehn Märschen teilgenommen, an der die Ribbesbütteler Wehr beteiligt war. Hierzu gab es eine Urkunde.

    Auch weiterhin gab es ein buntes Rahmenprogramm. So trat Knut, der Wikinger, auf und brachte den Ribbesbüttelern mit einer Met-Verköstigung und einem „Skol!“, auch die nordische Mythologie bei. Beim anschließenden Axtwerfen musste die Treffsicherheit bewiesen werden.

    Mit einem gemütlichen Beisammensein am Abend und dem traditionellen Frühstück am Sonntag bei Wehrführer Ralf Steinmüller ließen die Feuerwehrleute das Wochenende ausklingen.

    Gifhorner Rundschau 07.06.2017

     

  • SG Ribbesbüttel gewinnt den Gemeindepokal

    Zur Pflege des Miteinanders: Schützen und Ratsmitglieder im Schießvergleich

    Knapp: Beinahe wäre es Ribbesbüttels Gemeinderat gelungen, die rote Laterne im Pokalschießen abzugeben. Foto: Ron Niebuhr
    Ribbesbüttel. Drei Mannschaften liefern sich ein heißes Rennen und eine trottet irgendwie hinterher. So ist man es vom Ribbesbütteler Gemeindepokalschießen gewohnt. Die drei Schützenvereine und der Gemeinderat tragen es jährlich aus. Doch diesmal lief es anders – nicht grundlegend, aber doch ein wenig.

    „Mein lieber Mann, das war aber knapp!“, staunte Jürgen Dimmler bei der Auswertung. Gemeint war weniger das Rennen um den Gemeindepokal, den sich die Gastgeber aus Ribbesbüttel mit 832,2 Ring sicherten, als viel mehr der Kampf um Platz drei oder besser gesagt gegen die rote Laterne. Beinahe hätte der Gemeinderat sie erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs abgegeben. Viel fehlte nicht: 785,0 Ring verbuchte Dimmler für die Politiker, 792,1 Ring für die Ausbütteler Schützen. Platz zwei belegte Vollbüttel mit 820,2 Ring.

    Ein ähnliches Bild ergab sich beim Blick auf die Einzelwertung. Die ersten beiden Ränge belegten Schützen der siegreichen Ribbesbütteler Mannschaft: Jürgen Dimmler (106,5 Ring) und Jens Schulz (105). Platz drei ging an den Vollbütteler Sven Böhnke (104,9). Und auf Platz vier landete glatt ein Politiker: Andreas Guth (104,6)! Das lässt aus Sicht des Rates für die kommende Saison hoffen.

    Schützenvereine und Rat trugen den Wettbewerb mit dem Luftgewehr sitzend aufgelegt auf zehn Meter entfernte Scheiben aus. Die Vollbütteler traten mit 15 Schützen an, die Ausbütteler mit 13 und die Ribbesbütteler mit zehn. Wie viele in die Gesamtwertung kamen, gab der Rat durch seine Teilnehmerzahl vor: acht.

    Dimmler war mit der Resonanz auf das zur Pflege des Miteinanders gedachte Pokalschießen sehr zufrieden. „Und die Stimmung ist auch prima“, freute sich Bürgermeister Heinrich Stieghahn. Vorstellbar sei, den Wettbewerb auch mal mit Armbrüsten auszutragen: „Dabei ist der Spaßfaktor riesig“, sagte Dimmler.

    Aller Zeitung 29.03.2017

  • Biogasanlage: 40 Bürger kommen zur Infoveranstaltung

    Mit so viel Interesse am Umbau der Biogasanlage hatten die Betreiber Ute und Stefan Löbbecke nicht gerechnet: Um die 40 Ribbesbütteler kamen am Sonntagmorgen.

    Grund für die kurzfristig angesetzte Veranstaltung waren die Bedenken von Helga Meyer und anderer Anlieger der Anlage mitten im Dorf gewesen, dass Infraschall und Schwingungen ihre Lebensqualität noch stärker als bisher beeinträchtigen.

    „Wir nehmen das sehr ernst“, sagte Löbbecke und brachte zum Ausdruck, dass „die Kritik uns persönlich sehr nahe geht“. Ihm sei bewusst, dass es eine technische und eine emotionale Seite gebe, „das macht es schwierig.“

    Eine zentrale Frage von Helga Meyer war: „Wieso kann der Wärmespeicher und der Motor für die Stromerzeugung nicht am Ortsrand stehen?“ „Das macht technisch und finanziell keinen Sinn“, erklärte Stefan Löbbecke. Anhand von Skizzen zeigten er und seine Frau, dass sowohl für Schallschutz als auch für Schwingungsschutz deutlich mehr getan werde als nötig. „Wir bauen hier eine deutschlandweit einmalige Anlage, wir unterschreiten sämtliche Grenzwerte.“ Mit dem neuen Motor wird nur noch tagsüber, dann aber die doppelte Menge Strom produziert - die 24-Stunden-Bilanz bleibt unverändert. „Unser Ziel ist, dass dieser Motor optisch ansprechend umbaut wird - da redet auch der Denkmalschutz mit - und nicht mehr zu hören ist“, sagte Ute Löbbecke.

    Die Nachfrage, ob weitere Haushalte ins Nahwärmenetz eingebunden werden können, musste Löbbecke verneinen. „Vier, fünf neue Anschlüsse innerhalb des existierenden Netzes sind möglich, aber verlängern können wir das Netz nicht.“ Baustart für die neuen Motoren und den größeren Wärmespeicher wird in den nächsten Wochen sein, Ute Löbbecke rechnet mit drei bis vier Monaten Bauzeit.

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    Aller Zeitung Online 19.03.2017

     

     Eine technische und eine emotionale Seite: Helga Meyer (l.) fühlt sich von der Anlage gestört, Stefan und Ute Löbbecke (hinten stehend) suchen nach Kompromissen.

    Quelle: Christina Rudert

     

  • Mitbringfrühstück: Premiere kommt gut an

    Als hätten die Ribbesbütteler nur auf so ein Angebot gewartet: 30 Anmeldungen gab es für das erste Mitbringfrühstück gestern im Gemeindehaus. „Das ist ein guter Auftakt“, freuten sich die Initiatoren Burglind und Michael Schilling, Martina Höppner, Christa Gruber und Uta Bausmann - Gisela Gaus musste krankheitsbedingt auf die Premiere verzichten.

    Dorfgemeinschaft beleben, die Kontakte zwischen Ausbüttel und Ribbesbüttel intensivieren, vielleicht auch eine Anlauf- und Kontaktstelle für die Flüchtlinge schaffen: Das war die Motivation, dieses Angebot im Netzwerk „Im DorfLeben“ ins Leben zu rufen. Zweimal hatte sich das Team im Vorfeld getroffen und war einmal in Wasbüttel zum Frühstücken, um sich Tipps zu holen. „Man muss das Rad ja nicht neu erfinden“, schmunzelte Christa Gruber.

    „Als wir die Flyer verteilt hatten, kam erstmal gar keine Resonanz“, erinnert sich Burglind Schilling an bange Momente zum Auftakt. Aber dann häuften sich die Anrufe mit Anmeldungen, „jedes Mal verbunden mit einem längeren Gespräch, die Leute wollen den Kontakt“, freute sich Michael Schilling.

    Am Vorabend hatte das Team die Tische eingedeckt und liebevoll dekoriert, überall standen Narzissen, an jedem Platz lag ein Ferrero-Küsschen. Gestern Morgen ging es um 7.30 Uhr mit Kaffeekochen los, Michael Schilling besorgte Brötchen und kümmerte sich um den Fahrdienst für die Ausbütteler.

    Und dann ging es ans Buffet, reich gedeckt mit Fisch, Wurst, Käse, selbstgebackenem Brot, frisch gekochten Eiern, selbstgemachten Marmeladen und Obst: „Ein Angebot wie in einem Fünf-Sterne-Hotel“, staunte Albert Jäger.

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    Aller Zeitung 21.02.2017

    Initiatoren des Mitbringfrühstücks in Ribbesbüttel: Martina Höppner (v.l.), Uta Bausmann, Michael

    und Burglind Schilling und Christa Gruber.

    Quelle: Christina Rudert

     

  • Lebendiger Advent …

    ... im Schein von Schwedenfeuer und Lichterketten

    Aktion der Initiative „Im Dorfleben“ kommt gut an – Schon viele Gastgeber für das nächste Jahr

    Der lebendige Adventskalender in Ribbesbüttel ist wirklich sehr lebendig: „Am ersten Abend waren 30 Leute da, am zweiten sogar 60“, berichtet Diakon Thorben Lais, der die Organisation im Rahmen der frisch gestarteten Initiative „Im DorfLeben“ übernommen hat. Am dritten Abend tummelten sich gut 50 Besucher aller Altersgruppen auf dem Hof von Marion Klopp.

    Die Dorfbewohner haben wohl nur auf so ein Angebot gewartet: „Es haben sich jetzt schon Leute gemeldet, die beim nächsten Adventskalender als Gastgeber dabei sein möchten“, freut sich Lais über das rege Interesse.

    Marion Klopp hatte den Hof stimmungsvoll illuminiert mit Lichterketten und Schwedenfeuern, die Jagdhornbläser Hehlenriede grüßten die Gäste mit mehreren Jagdsignalen und einem Jägermarsch. Und unter dem Schauer standen Tee, Punsch und Glühwein sowie mehrere Teller mit Keksen. Obwohl die heißen Getränke bei schneidender Kälte viel Absatz fanden, war das eigentliche Anliegen der Gäste doch ganz eindeutig, miteinander ins Gespräch zu kommen. „Das Ende des Abends wird wohl von der Temperatur definiert“, stellte ein Besucher allerdings fest.

    Aller-Zeitung 07.12.2016

     

    Foto: Christina Rudert, Aller-Zeitung

  • Ideen für eine gemeinsame Zukunft im Dorf

    Ribbesbüttel. Ein Raum ist da: die alte Schule. Fehlen nur noch die Leute. Ribbesbütteler und Ausbütteler, die gemeinsam etwas machen, wozu sie Lust haben, wofür ihnen aber bislang Gleichgesinnte fehlten. Das soll sich ändern.

    Unter dem Titel „im DorfLeben“ sammelt eine Arbeitsgruppe seit Februar Ideen - vom lebendigen Adventskalender über Dorffrühstück bis zu Spielenachmittagen reicht die Sammlung. Die soll allen Bürgern am Mittwoch, 2. November, um 18.30 Uhr im Gemeindehaus vorgestellt werden, jeder Haushalt hat per Post eine Einladung bekommen.

    „So was wie die Alte Schule in Wasbüttel wünschen sich die Leute hier auch“, sagt Sozialkoordinator Thorsten Müller. „Etwas, was nicht an einen Verein gebunden ist“, ergänzt Bürgermeister Ulf Kehlert. „Etwas, was Spaß macht und Beziehung schafft“, fügt Pastor Michael Bausmann hinzu. „Bei der 1000-Jahr-Feier vor neun Jahren hat sich im Dorf beeindruckend viel getan“, erinnert sich Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff. An diese Zeit soll das neue Projekt anknüpfen - und vielleicht sogar noch darüber hinaus gehen.

    „Wir möchten unser Haus für das ganze Dorf öffnen“, lädt Bausmann ins Gemeindehaus ein, für das ohnehin gerade eine umfangreiche Sanierung ansteht. Nun könnte von den Ribbesbüttelern gemeinsam ein Konzept entwickelt werden, welches Ziel diese Sanierung haben muss. Vielleicht kommt ja sogar ein ehrenamtlich betriebener Dorfladen dabei heraus - „wenn sich jemand findet, der Spaß daran hätte“, betont Müller. Erlaubt ist, was gefällt: „Das ganze Dorf kann seine eigene Zukunft mitgestalten.“

    Der Startschuss fällt am Mittwoch, 2. November. Ein zweites Treffen ist auch schon festgelegt: Am Dienstag, 15. November, um 18.30 Uhr im Gemeindehaus soll es dann konkret werden.

    tru

    Aller Zeitung 25.10.2016

     

    Was möchten die Ribbesbütteler auf die Beine stellen? Thorsten Müller (v.l.), Ulf Kehlert, Hans Friedrich Metzlaff und Michael Bausmann laden zum Thema Dorfleben ein.

    Quelle: Christina Rudert

     

  • Harmonischer Ausklang: Isenbüttels scheidender Samtgemeinderat trat am Donnerstag zur letzten Sitzung der Wahlperiode zusammen. Feierlicher Höhepunkt war die einstimmige Ernennung des Ribbesbütteler Feuerwehrmannes Harald Schönhoff zum Ehrenbrandmeister.

    -Ehre wem Ehre gebührt", brachte es Ratsvorsitzende Annegret Langbein in ihrer Laudatio auf den Punkt. Der Ribbesbütteler Jahrgang 1968 führte die Feuerwehr seines Heimatdorfes als Ortsbrandmeister 18 Jahre lang an. Zuvor war er von 1996 bis 1998 stellvertretender Zeugwart und von 1988 bis 1994 Jugendfeuerwehrwart.

    1981 ist er in die Feuerwehr eingetreten. Auf Antrag der Gemeindekommandos der Feuerwehr ernannte ihn der Samtgemeinderat nun zum Ehrenbrandmeister.

    Aller Zeitung 26.09.2016

  • 220 Stände beim Ribbesbütteler Dorfflohmarkt

    Organisatoren „rundum zufrieden“ mit der Resonanz auf die Neuauflage

    - Von dem Erlös profitiert die Dorfgemeinschaft

    Ribbesbüttel. Mit der gestrigen Neuauflage ihres Dorfflohmarktes unterstrichen die Ribbesbütteler, wo das Mekka für Flohmarktfreunde im Landkreis Gifhorn liegt. 220 Stände zählten die Organisatoren. Damit können wir rundum zufrieden sein“, freute sich Bürgermeister Ulf Kehlert.

    Alle Vereine. Feuerwehr, Gemeinde und Kirchengemeinde beteiligten sich an Organisation und Gestaltung des Flohmarktes. Und damit bewiesen sie einmal mehr eindrucksvoll, wie gut es um die Dorfgemeinschaft bestellt ist. Ribbesbütteler bauten ihre Stände überwiegend auf dem eigenen Grundstück oder bei Nachbarn auf, manche holten noch Freunde von außerhalb dazu.

    Ausbütteler und Vollbütteler Besucher nutzen den Hof vor Löbbeckes Scheune. Auswärtige tummelten sich mit ihren Waren auf dem Schulhof. Bei uns findet jeder einen Platz. Nur gewerbliche Händler möchten wir hier nicht haben erklärte Schützen-Chef Jürgen Dimmler. Mit 220 Ständen habe man einen guten Wert erreicht. sagte Sportvereinsvorsitzender Andreas Guth: „Es sind deutlich mehr als früher.“

    2014 hat der Dorfflohmarkt nach vierjähriger Pause eine Neuauflage erfahren. Nach dem verregneten Neustart hatten die Ribbesbütteler diesmal mehr Glück mit dem Wetter. So schlenderten schon bald viele Besucher auf der Suche nach Schnäppchen durchs Dorf. Vor der Sporthalle servierte das Team von Modes Heideschinken deftige Leckereien. in der Halle lockten Helfer aller Vereine mit einer riesigen Auswahl an Kuchen und Torten.

    Vom Erlös profitiert wieder die Dorfgemeinschaft. Eine weitere hölzerne Ortstafel soll angeschafft und am nördlichen Ortseingang aufgestellt werden. Und fürs Sportheim möchten wir einen Treppenlift gebraucht kaufen“ sagte Kehlert. Der Gemeinschaftsraum im Obergeschoss ist sonst nicht für alle Bürger erreichbar. Rn

    Aller Zeitung 15.08.2016