Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Klein Vollbüttel aufgeführt.
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    Protokoll:     1. Treffen auf OrtsebeneGemeinde Ribbesbüttel für die Orte Vollbüttel, Klein Vollbüttel, Warmbüttel und Druffelbeck

    Datum:           10.10.2019

    Ort:                 Raiffeisengebäude Vollbüttel

    Uhrzeit:          19:00 Uhr - 20.30 Uhr

    Teilnehmer:     Liste der Teilnehmer (in der Gemeinde einsehbar)

    Tagesordnung

     

    1. Begrüßung, Vorstellungsrunde und kurze Einführung in die Thematik
    2. Abgleich der ortsbezogenen Maßnahmenansätze auf der Grundlage der Ortsbegehungen für die Orte Vollbüttel, Klein Vollbüttel, Warmbüttel und Druffelbeck, ggfs. Ergänzung
    3. Weitere Vorgehensweise und allgemeine Aussagen zu den Förderkonditionen

                           

    1. 1. Begrüßung, Vorstellungsrunde und kurze Einführung in die Thematik

    Herr Buske begrüßt die anwesenden Teilnehmer im Raiffeisengebäude in Vollbüttel und eröffnet die 1. Arbeitsgruppensitzung der Dorfentwicklung für die Orte Vollbüttel, Klein Vollbüttel, Warmbüttel und Druffelbeck. Im Anschluss daran geben Frau Traub und Herr Broja Hinweise zum Förderprogramm der Dorfentwicklung, zum weiteren Planungsablauf sowie weiteren Fördermöglichkeiten, die sich im Rahmen der ZILE Richtlinie für die Dorfregion Ribbesbüttel und Rötgesbüttel ergeben können.

    Ablauf der Arbeitsgruppensitzungen

    Die jeweiligen Arbeitsgruppensitzungen dauern ca. 2 Stunden. Grundsätzlich sind die Sitzungen offen für alle. Weitere interessierte Teilnehmer können sich über die Gemeinde Ribbesbüttel (Telefon Frau Ryll: 05374/3794, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.) jederzeit gerne anmelden.

    Die Protokollführung übernimmt das Planungsbüro. Die Einladungen zu den thematischen Arbeitsgruppensitzungen und die Verteilung der Protokolle erfolgt über die Gemeinde.

    Folgende Termine fanden bisher im Rahmen der Planerarbeitung statt: 

    Juni 2019      Auswahl des Planungsbüros

    Juli                Auftaktveranstaltung – Bildung der fünf thematischen Arbeitsgruppe(n)

    1. Soziales Leben und Daseinsvorsorge,
    2. Mobilität und Straßenraum,
    3. Bautradition und Siedlungsentwicklung,
    4. Ökologie und Umwelt,
    5. Wirtschaft und Tourismus

    31.08.             Ortsbegehungen

    30.09.            örtliche Versammlung in Rötgesbüttel

    07.10.            örtliche Versammlung in  Ribbesbüttel/Ausbüttel

    10.10.             örtliche Versammlung Druffelbeck, Klein Vollbüttel, Vollbüttel, Warmbüttel

    1. Abgleich der ortsbezogenen Maßnahmenansätze auf der Grundlage der Ortsbegehungen für die Orte Vollbüttel, Klein Vollbüttel, Warmbüttel und Druffelbeck, ggfs. Ergänzung

    Im Rahmen der 1. Sitzung auf Ortsebene wurden die Ergebnisse aus der Ortsbegehung, die die Orte Vollbüttel, Klein Vollbüttel, Warmbüttel und Druffelbeck betreffen, reflektiert bzw. weitere Maßnahmenansätze diskutiert.

    Folgende öffentliche Maßnahmenbereiche werden den folgenden thematischen Arbeitsgruppensitzungen (AK) zugeordnet und dort vertiefend behandelt:

    Gemeinde Ribbesbüttel:

    Vollbüttel:

    • Gestaltung des Festplatzes (AK Soziales Leben und Daseinsvorsorge*)
    • Nachnutzung ehem. Jugendtreff (AK Soziales Leben und Daseinsvorsorge*)
    • Errichtung einer Außenbühne (AK Wirtschaft und Tourismus*)
    • Anlage einer zentralen Spiel- und Freifläche (AK Soziales Leben und Daseinsvorsorge*)
    • Anlage einer Obstbaumwiese (AK Ökologie und Umwelt ***)
    • Innerörtliche Verkehrsberuhigungen (AK Mobilität und Straßenraum**)
    • Ergänzung: Aufwertung und Ergänzung der Räumlichkeiten vom Sportheim (AK Soziales Leben und Daseinsvorsorge*)

    Klein Vollbüttel:

    • Klein Vollbütteler Weg (AK Mobilität und Straßenraum**)
    • Burghardseiche (AK Ökologie und Umwelt ***)
    • Renaturierung der Vollbütteler Riede (AK Ökologie und Umwelt ***)

    Warmbüttel:

    1            Gestaltung des Straßenseitenraumes (AK Mobilität und Straßenraum**)

    Druffelbeck:

    • Zentraler Informations- und Aufenthaltsbereich (Soziales Leben und Daseinsvorsorge*)
    • Anlage eines Wendebereiches (AK Mobilität und Straßenraum**)

    Ansprechpartner / Moderation Planungsbüro Warnecke

    *          Herr Broja

    **         Frau Traub

    ***       Frau Frühauf

    1. Weitere Vorgehensweise und allgemeine Aussagen zu den Förderkonditionen

    Geplanter Ablauf der Erarbeitung der Dorfentwicklungsplanung:

    bis März 2020          Thematische Arbeitsgruppensitzungen  

    Mai                            Auslegung des Planentwurfes; Beteiligung der                                    Öffentlichkeit/Träger öffentlicher Belange

    Juni                            Beschluss des DE Planes in den Gemeinderäten

    Juni                            Beginn erster Beratungen für die Antragstellung

    Juli                             whs. Genehmigung des Dorfentwicklungsplanes

    Juni                            Bürgerinformation zur Planung und zur Förderung /

    15.09.                         Beantragung erster Vorhaben (2021/2022)

                                        Förderzeitraum zunächst whs. bis 2026

    Beantragung jeweils jährlich zum 15. Sept

     

    Förderkonditionen im Rahmen der Dorfentwicklung

    • Förderung für Gemeinden richtet sich nach sog. Steuereinnahmekraft
    • Förderquoten für kommunale Projekte (incl. Umsatzsteuer)
    • Gemeinde Rötgesbüttel z.Z. 63 %
    • Gemeinde Ribbesbüttel z.Z. 53 %
    • Samtgemeinde Isenbüttel und Papenteich z.Z. 53 %
    • Kirchengemeinden 35 %
      • ergibt sich eine Erhöhung um 10 % bei inhaltlicher Zuordnung zu den Zielen des ILE Südkreis
      • Bei baulichen Anlagen bestehen für Gemeinden Förderhöchstsummen von 150.000 bis 500.000 EURO.

    Vorstellung der förderfähigen Gebäude

    Auf der einen Seite soll durch die Förderung die historische Bausubstanz gesichert und erhalten bleiben, so dass die unverwechselbare gewachsene Struktur eines jeden Dorfes für die Bewohner im Sinne einer eigenen Identität erlebbar bleibt. Andererseits geht es darum, dass die historischen Gebäude aber auch den zeitgemäßen Ansprüchen hinsichtlich Wohnen und Arbeiten genügen können, um die Benutzbarkeit für die Bewohner entsprechend attraktiv auszubilden.

    Im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms des Landes Niedersachsen werden private Maßnahmen zur Erhaltung, Gestaltung und Verbesserung ländlicher, das Ortsbild prägender Bausubstanz, Umnutzungen von ehemals landwirtschaftlicher Bausubstanz sowie Maßnahmen zur Freiraumgestaltung gefördert.

    Grundsätzlich förderfähig sind:

    • alle landwirtschaftlich genutzten Gebäude

                          (unabhängig vom Baualter)

    • ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebäude

                    (ca. bis Ende der 1950er Jahre)

    • ortsbildprägende Gebäude (z.B. Baudenkmale)
    • Gebäude, die der Dorfgemeinschaft dienen (z.B. DGH, Feuerwehr, Schützenhaus)

    Protokoll erstellt am 30.10.2019

    Anlage Ortsbegehungskarten

  • Kleine Loks machen richtig Dampf

    In Klein Vollbüttel vereinen sich Eisenbahn-Nostalgie und Bastelspaß.

    Christian Franz

    Vollbüttel. Hauptbahnhof Vollbüttel: Einfahrt halten am Sonnabend ein Dutzend Modell-Lokomotiven im Maßstab 1:11 bezogen auf die Standardspur. Wie der Name schon sagt: Klein Vollbüttel. Dort betreibt der ebenso kleine, aber feine Dampfmodelltreff mit gerade sechs Mitgliedern eine bewaldete Traumstrecke von 220 Metern Gleisweg.

    Zur Saisoneröffnung reisten Modellbauer aus der Region, aus Sachsen und Bayern an. Allerdings mit dem Auto, die Loks im Kofferraum.

     

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    Bevor die Dampfrösser auf die Strecke gehen, müssen Steinkohle und Wasser gebunkert werden. FOTO: CHRISTIAN FRANZ

     

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    Eitel Moch bedient den maßstabsgetreuen Bagger. FOTO: CHRISTIAN FRANZ

     

     

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    In Werkstattgruben kommen die Modellbauer von allen seiten gut an ihre Dampfloks. Besucher bestaunen neue Einblicke.   FOTO: CHRISTIAN FRANZ

    Dazu pilgerten begeistert Zuschauer zum sogenannten Andampfen. Sie schauten den Hobby-Feinmechanikern an Werkbänken und Arbeitsgruben unter den Gleisen über die Schulter und teilten ihre Freude, "wenn die Lok läuft". Denn das ist gar nicht so einfach, glaubt man Mathias Herbig vom Sextett des Dampfmodelltreffs. Den archaischen Antrieb mit Anthrazit, also besonders schwefelarmer Steinkohle, und Wasser in Betrieb zu nehmen, steigert noch einmal die Herausforderung im Vergleich zu elektrisch angetriebenen Modellen.

    Die originalgetreuen Nachbauten berühmter Dampfloks selbst gibt es als Bausätze und Halbzeuge. Profis trauen sich sogar Maschinen nur nach Vorlagen und Bauplänen ohne vorgefertigte Teile zu. Und dann fahren diese Wunderwerke der Technik tatsächlich. Pfeifend, dampfend, rußend, rauchend, geht es geschmeidig voran. Die Frage nach der Leistung beantwortet Mathias Hertig nicht in PS oder Kilowatt: "Es reicht, bis zu acht Menschen zu ziehen." Auf, nicht in originalgetreuen Modellwaggons.

    Die Erfolge winterlicher Werkstattabende präsentierten die Modellbauer bei der großen Lokparade. Eitel Moch vom Dampfmodelltreff, der sich in der Aufwärmphase mit einem funktionstüchtigen Modellbagger durch den Waldboden gebaggert hatte, stellte die großen Namen der Dampflok-Ära vor. Ein besonderer Hingucker allerdings war die metallisch glänzende Reichsbahn-Elektrolok von AEG.

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  • Die Modellbauer drehen die letzten Runden des Jahres

    Der Dampfmodelltreff Klein Vollbüttel lässt die Saison beim Abdampfen ausklingen.

    Daniela Burucker

    Vollbüttel. Wenn der Winter naht, endet immer auch der Fahrbetrieb des Dampfmodelltreffs in Vollbüttel. Beim traditionellen Abdampfen drehten zum letzten Mal in dieser Saison etwa 15 Modellbauer mit ihren Loks und Elektrozügen auf der Anlage in Klein Vollbüttel ihre Runden.

    Zahlreiche Zaungäste bestaunten das Spektakel auf dem von 300 Meter Schienennetz durchzogenen Areal. Sie machten eifrig Fotos, fachsimpelten und schauten den Modellbauern bei ihren intensiven Vorbereitungen über die Schultern.

    "Bis die Lok startklar ist, vergehen beinahe zwei Stunden", erklärte Mathias Herbig, aus der Riege der gastgebenden Eisenbahn-Fans. Zuerst füllte er stark zerkleinerte Holzkohle, später Anthrazit und Wasser in die Kessel. Für Holger Plünnecke aus Peine war es ein großer Tag. Seine in Handarbeit aufgebaute Preußische P3.1-Lok ging auf Jungfernfahrt. Dabei kam sie beinahe mit dem Zug ins Gehege, auf den kleine Fahrgäste ihre Runden drehten. "Siggi, mach die Strecke frei! Ich habe keine Bremse", rief Plünnecke, als er mit Volldampf nahte. Ruck-Zuck wurde eine Weiche umgestellt und die Gefahr war gebannt.

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    Als alle Loks startklar waren, erfreuten die Hobbyisten ihr Publikum mit einer Parade auf den Schienen.

    GR 22.10.2018

  • Papagei soll vielen Menschen helfen

    Gino Angilotti hat einen Vogel, an dem sich viele Menschen erfreuen sollen. Mit seinem Gelbbrustara Fridolino hat der Klein Vollbütteler jedenfalls etwas Außergewöhnliches vor.

    Klein Vollbüttel

    Gino Angilotti hat einen Vogel, an dem sich viele Menschen erfreuen sollen. Mit seinem Gelbbrustara Fridolino hat der Klein Vollbütteler jedenfalls etwas Außergewöhnliches vor.

    Schüchtern ist Fridolino nicht. Der sieben Monate alte Papagei bändelt in der Gifhorner Fußgängerzone gleich mit Polizeikommissarin Christin Behnke an. Er sitzt ihr auf der Schulter, laut Angilotti ein deutliches Zeichen für Sympathie. Allerdings muss die junge Beamtin etwas auf ihre Fingernägel achten. Und gut, dass sie keine Ohrringe trägt:

    „Er knabbert alles an“, sagt Angilotti. „Er möchte wohl Materialtester werden.“

    Doch Angilotti hat einen anderen Job für sein pfiffiges Kerlchen im Sinn. Denn abgesehen von dieser Neugierde „hat der Vogel keine Macke“, sagt der Klein Vollbütteler Tierfreund und Reiki-Meister, der das wissen muss. Er habe unter anderem etwa 50 Vögel vom Kanaren über Zwergfinken bis zum Papagei – alle aus Tierheimen und Privatbesitz. „Fridolino wurde mir angetragen, weil seine Vorbesitzerin keine Voliere bauen durfte.“ Und mit ihm könne er sich die Umsetzung einer alten Idee vorstellen. „Mit ihm kann man was machen.“

    Angilotti bildet Fridolino zu einem Therapie-Vogel aus. „Wir besuchen Kindergärten und Altenheime.“ Auch im Kinderhospiz will er mit dem Papagei immer wieder mal für Abwechslung sorgen. Wie hoch soll die Gage sein? Da ist Angilotti noch nicht festgelegt. „Ich bin nicht so hinter Geld her“, sagt er angesichts der Sorgen in einem Kinderhospiz. Vielleicht laufe es auf Spendenbasis, immerhin fresse der Vogel ja auch etwas.

    „Er ist jetzt auch kurz davor zu sprechen“, sagt Angilotti, wie weit der siebenmonatige Gelbbrustara ist. „Er muss alle Alltagsbegebenheiten kennen.“ Deshalb bummelt der Klein Vollbütteler mit Fridolino auf der Schulter durch die Gifhorner Fußgängerzone, geht mit ihm im Baumarkt einkaufen und radelt mit ihm – „Er hat die Nase im Wind“ – Angilotti ist sich sicher, auf dem richtigen Weg zu sein. Oft beobachte er, wie die Menschen mit gesenktem Kopf durch die Städte eilen. Und dann sehen sie den Papagei: „Die Leute kriegen plötzlich ein Lächeln ins Gesicht.“ Wenn er dann mit Kindern ins Gespräch komme, kläre er sie gern über artgerechte Tierhaltung und Umweltschutz auf. Und darüber, dass Fridolino kein Streicheltier ist. „Er ist zum Angucken.“ Es sei denn, der Papagei will wie bei der Kommissarin von sich aus nähere Kontakte knüpfen.

    Von Dirk Reitmeister

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    Flirtender Papagei: Gelbbrustara Fridolino bändelt mit Polizeikommissarin Christin Behnke an. Quelle: Dirk Reitmeister

     

    AZ 30.07.2018

  • Klein Vollbüttel

    Damit endet die Saison traditionell. Und auch diesmal scharrte sich um Mathias Herbig, Eitel Moch, Wolfgang Ziener, Sascha Schwarz und Manfred Schmidt rasch eine illustre Truppe von Dampfmodellbauern und Hobby-Lokführern mit ihren teils zweckmäßig, überwiegend aber sehr detailgetreu gefertigten Eisenbahnmodellen. „Wir haben Besucher aus Paderborn, Dresden und Hannover hier. Manche kommen von noch weiter zu uns“, sagte Herbig.

    Das Abdampfen ist ein Treffen von Gleichgesinnten und offen für alle, die das Hobby Dampfmodellbau kennen lernen möchten. „Der größte Reiz liegt darin, eine funktionsfähige Lokomotive zu bauen“, sagte Moch. Das allein ist schon sehr aufwendig, zieht sich je nach verfügbarer Freizeit über viele Jahre hin. Mancher sei „beruflich vorbelastet“, etwa durch Jobs bei der Eisenbahn oder im Maschinenbau, erzählte Moch. Andere verwirklichen sich als Erwachsene mit dem Hobby, das sie sich in der Kindheit als Beruf wünschten.

    Dampfmodellbau in der Spurweite 127 Millimeter ist allerdings ein sehr aufwendiges Hobby. „Das ist nicht wie Modellbau in H0. Da hat jeder 20 Loks, bei uns in aller Regel nur eine“, sagte Moch. Eine ganze Reihe dieser Modelle war beim Abdampfen zu bestaunen. Zum Beispiel ein Nachbau der Kult-Lok überhaupt: Emma aus Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“.

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 16.10.2017

     

  • Vollbüttel

    „Wir wollen ja nicht mal Fernsehen übers Internet, sondern wären schon froh, wenn es überhaupt mal etwas schneller läuft“, sagte der Vollbütteler Ratsherr Hans-Werner Buske. Selbst die von Providern angebotenen kleinsten Pakete mit einer Übertragungsrate von maximal 16 Mbit/s reizen viele bei Weitem nicht aus. Für sie ist aktuell schon bei zwei Mbit/s oder weniger Schluss.

    Tobias Schweckendiek aus der Samtgemeindeverwaltung skizzierte, was sich bisher getan hat und auf absehbare Zeit tut für schnelles Internet in Ausbüttel, Ribbesbüttel, Vollbüttel, Klein Vollbüttel und Warmbüttel. Schon 2009 war ein Ausbau im Landkreis vorgesehen: „Damals galt alles unter zwei Mbit pro Sekunde als weißer Fleck“, sagte Schweckendiek. Für den nunmehr angestrebten Ausbau mit Fördermitteln von Bund und Land zählen alle Orte mit unter 30 Mbit/s dazu. Nach wie vor ist die Gemeinde Ribbesbüttel also dabei.

    Diesmal allerdings erfolgt der Ausbau zweigeteilt. Den Norden von Vollbüttel mit 120 Haushalten erschließt bis zum Jahresende die Deutsche Telekom. Sabine Köhler aus dem Infrastrukturvertrieb und Thomas Bartels als Fachmann für Breitbandtechnik erläuterten, dass man dort eine Übertragungsrate von 100 Mbit/s im Down- und 40 Mbit/s im Upload erreiche. Dazu verlege man 800 Meter Glasfaserkabel und stelle ein Multifunktionsgehäuse neu auf. Ribbesbüttel, Klein Vollbüttel und Warmbüttel dagegen plant der Landkreis mit 1000 Mbit/s zu versorgen über Glasfaserkabel. Dafür gibt es 20 Millionen Euro Förderung.

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 22.06.2017