Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Ribbesbüttel aufgeführt.
  • Testweise Tempo 30 vor Ribbesbütteler Schule

    Rat: Tempo-Messung für Hauptstraße Vollbüttel ausgewertet – Beschluss zur Beteiligung an Sozialgenossenschaft vertagt

    Ribbesbüttel.Erstmal ist es nur ein Versuch: Vor der Schule in Ribbesbüttel ist eine Tempo-30-Zone ausgewiesen worden. Das ist auf Anregung aus dem Gemeinderat geschehen, Bürgermeister Heinrich Stieghahn meldete bei der jüngsten Sitzung Vollzug. Und noch eine Information betraf das Thema Verkehr.

    Die Auswertung der Messung an der Hauptstraße in Vollbüttel lag vor. Demnach fahren 48,4 Prozent der Verkehrsteilnehmer zwischen 50 und 59 Stundenkilometer. 11,8 Prozent waren mit Tempo 60 bis 69 unterwegs, auf mehr als 70 Stundenkilometer kamen 2,5 Prozent der Autofahrer. Nach unten waren 10,6 Prozent mit weniger als 39 Stundenkilometer unterwegs, 26,7 Prozent fuhren zwischen 40 und 49 Stundenkilometer.

    Der Gemeinderat stimmte mit großer Mehrheit dafür den Beschluss zur Beteiligung und finanziellen Unterstützung der Sozialgenossenschaft zu vertagen, bis eine Informationsveranstaltung stattgefunden hat – die war in Vollbüttel ausgefallen. Außerdem ehrte Bürgermeister Stieghahn in der Sitzung Robert Uhde für 40 Jahre Treue als Außendienstmitarbeiter der Gemeinde.

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    Tempo 30 vor der Schule in Ribbesbüttel: Eine Anregung aus dem Gemeinderat wird nun versuchsweise umgesetzt. Cagla Canidar

    In seinem Bericht hatte Stieghahn außerdem darauf hingewiesen, dass für den Bau des Regenrückhaltebeckens im Baugebiet Langen Ehlern in Vollbüttel ein Flächentausch erforderlich ist. Bernd Stieghahn und Harald Schönhoff haben mittlerweile ein Begrüßungsschild von Winkel kommend aufgestellt und dazu eine Bank, von der aus ein Blick auf das Storchennest möglich ist. Und auf den Spielplätzen in Vollbüttel und Ausbüttel sollen in nächster Zeit die Spielgeräte aufgestellt werden.

    AZ 20.09.2018

  • Ribbesbütteler retten regionales Chorfestival

    Konzert in der Gifhorner Nicolai-Kirche mit Grundschülern – Anzahl der teilnehmenden Chöre nimmt kontinuierlich ab

    Gifhorn.Regionales Kinderchor-Festival in der Nicolai-Kirche: Zum fünften Mal fand nun ein Kinderchorkonzert statt im Rahmen des Niedersächsischen Kinderchor-Festivals in dem Gotteshaus. Dabei war dieses Mal allerdings nur der Chor der Grundschule Ribbesbüttel.

    Für Hans-Jürgen Ollech von der Kontaktstelle Musik ein Anlass zu besonderem Lob: „Ihr habt dieses regional Kinderchor-Festival gerettet. Darauf könnt ihr stolz sein“, betonte er. Ollech erinnert daran, dass man in den Jahren 2005 und 2008 noch 21 teilnehmende Chöre gehabt habe, im Jahr 2012 noch 18, im Jahr 2016 noch zehn. „Schön, dass ihr da seid und mitmacht, weil singen einfach Spaß macht“, begrüßte er die Ribbesbütteler Schüler.

    Schirmherr des Festivals war Landrat Andreas Ebel, der von seinem Stellvertreter Siegfried Weiß vertreten wurde. Auch Kultusminister Grant-Hendrik Tonne hatte absagen müssen; ihn vertrat der Landtagsabgeordnete Philipp Raulfs. Das Motto des Konzertes lautete einmal mehr „Kleine Leute, bunte Lieder“.

    Unter den Gästen waren außerdem auch Karl-Heinz Ente vom Kreischorverband und Johannes Günther, Präsident des Musikrates in Niedersachsen. Zudem waren viele Eltern und Großeltern im Publikum.

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    Kinderchor-Festival: In der Gifhorner Nicolai-Kirche sang gestern der Chor der Grundschule Ribbesbüttel. Chris Niebuhr

    Insgesamt gibt es dieses Mal elf derartige regionale Festivals in Niedersachsen. Im Programm sind dabei sowohl Lieder, die alle Chöre singen, aber auch solche, die nur von Chören bestimmter Altersstufen gesungen werden. ­ cn

    AZ 17.09.2018

  • Ribbesbütteler besuchen Landesgartenschau

    Besuch der Landesgartenschau: Die Gemeinde Ribbesbüttel hatte zur der Fahrt eingeladen. privat

    Ribbesbüttel.Gut gelaunt, trotz schlechter Wetterprognosen und bei zwei starken Regenschauern während des Ausfluges konnte es den 45 Fahrtteilnehmern die gute Laune nicht verderben. Sie waren auf Tour – auf Einladung der Gemeinde Ribbesbüttel besuchte die Gruppe die Landesgartenschau in Bad Iburg.

    In zwei Gruppen bummelten die Ribbesbütteler über das Gelände der Landesgartenschau. Dort wurde auch das Mittagessen eingenommen. Danach folgte während der Rückreise in einem Hofcafé ein gemütliches Kaffeetrinken.

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    Besuch der Landesgartenschau: Die Gemeinde Ribbesbüttel hatte zur der Fahrt eingeladen. privat

    Begeistert waren die Teilnehmer vom Baumwipfelpfad und den unglaublich schönen Anlagen auf dem Gelände der Landesgartenschau vor dem Schloss in Bad Iburg. Alle waren sich einig: „Dort hätten wir mehr Zeit gebraucht“.

    AZ 11.09.2018

  • Ribbesbüttel: Arbeitskreis denkt über Verein und Dorftreffpunkt nach

    Im Dorf leben spricht über Angebote und Ideen – Lesung mit Krimiautor Oliver Peetz geplant

    Von Ron Niebuhr

    Ribbesbüttel.Der Arbeitskreis „Im Dorf leben“ ist seit 2016 in Ribbesbüttel aktiv. Mit lebendigem Adventskalender, Bücherschrank und Mitbringfrühstück hat er das Dorfleben bereichert. Auch in der Flüchtlingshilfe und für die Storchennester engagiert er sich. Angedacht ist nun, einen Verein zu gründen.

    Der harte Kern traf sich am Mittwochabend im Gemeindehaus in Ribbesbüttel. Annekatrin Plate und Christine Sonnenfeld berichteten, wie sie Flüchtlingen in Eins-zu-Eins-Betreuung helfen, Deutsch zu lernen. „Das macht sehr viel Spaß und manchmal lernen sogar wir noch was in deutscher Grammatik dazu.“ Wer helfen möchte, schaut montags von 16 bis 18 Uhr im Gemeindehaus vorbei.

    Am Ribbesbütteler Storchennest hat der Arbeitskreis eine Bank aufgestellt, weitere sollen in Blickweite beider Ausbütteler Nester kommen. Der Bücherschrank ist sehr beliebt im Dorf. Das Team dahinter plant ein besonderes Schmankerl für 2019: eine voraussichtlich eintrittsfreie Lesung des Krimiautors Oliver Peetz (“Katzentango“, „Katzenblues“, „Katzenpolka“).

    Das monatliche Mitbringfrühstück hat derzeit 15 bis 20 Stammgäste, es dürften aber ruhig mehr sein. Und für den lebendigen Adventskalender sind noch Gastgeber gesucht. Wer daran Interesse hat, wendet sich an Marion Klopp unter Tel. 0172-1606372 oder an Christine Sonnenfeld unter Tel. 0160-97328488.

    Thorsten Müller empfahl, einen Verein zu gründen, um Finanzen zu verwalten, Ansprechpartner zu bieten und weitere Aktionen umzusetzen. „Wir haben so viele tolle Ideen. Es wäre schade, wenn sie liegen blieben“, sagte Müller. Er hoffte auf Unterstützer, die Verantwortung im Verein übernehmen. Angestrebt ist nach wie vor, dass Gemeindehaus zum Dorftreffpunkt zu machen. Die Planung läuft, Kosten und Finanzierung sind noch zu klären. „Vor 2021 ist daher wohl eher nicht mit dem Baubeginn zu rechnen“, schätzte Müller.

    Wir haben so viele tolle Ideen. Es wäre schade, wenn sie liegen blieben.

    Thorsten Müller

    Im Dorf leben

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    Tatkräftige Runde: Der Arbeitskreis „Im Dorf leben" hat schon viel fürs Miteinander in der Gemeinde Ribbesbüttel gewuppt. Ron Niebuhr

    AZ 31.08.2018

  • Abschlussjahrgang von 1975 trifft sich wieder

    Die ehemaligen Lehrer sind beim Besuch in der Grundschule Ribbesbüttel dabei – und eine Schultüte gibt’s auch

    Ribbesbüttel.Am Vormittag wurden in der Grundschule Ribbesbüttel noch neue 25 Erstklässler eingeschult, am Nachmittag kamen dann etwa 25 mittlerweile etwas ältere Schüler aus dem Abschlussjahrgang 1975 zu Besuch. Schulleiterin Gabriele Meiners ließ es sich nicht nehmen, die Ehemaligen zu begrüßen und durch die in 40 Jahren stark erweiterte Grundschule zu führen. Eine Mensa oder einen Serverraum gab es damals noch nicht.

    Die Freude am Wiedersehen war riesig – und sie wurde noch größer, als die damaligen Lehrer Brigitte und Klaus-Dieter Meyer unter großem Applaus ihre ehemaligen Schüler begrüßten. Viele hatten sich seit Ende der Grundschulzeit nicht mehr wiedergesehen.

    Brigitte Meyer überreichte Gerhard Riedel stellvertretend für den Jahrgang eine Schultüte, es war schließlich Einschulungstag. Klaus-Dieter Meyer erläuterte mit bekanntem Humor die schwierigen Umstände, unter denen dieser Jahrgang beschult worden war. Die Gebietsreform von 1974 stand bevor, und kleine Schulen sollten zugunsten größerer Einheiten geschlossen werden. Die Grundschüler aus Ribbesbüttel, Vollbüttel und Winkel wurden deshalb in mehrmals wechselnden Gruppen in Ribbesbüttel und Vollbüttel unterrichtet. Und wegen des Lehrermangels musste Klaus-Dieter Meyer den Vollbütteler Jahrgang ungewohnterweise sogar als Erstklässler übernehmen. Das hat aber allen, so die einhellige Meinung, garantiert nicht geschadet.

    Nach dem Schulbesuch wurde das Klassentreffen auf dem Sportplatz Ribbesbüttel weitergeführt. Die Organisatoren Andrea Betker und Gerhard Riedel hatten viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt und alte Bilder und Geschichten zusammengetragen. Das Klassentreffen endete erst gegen 23 Uhr und die Versammelten beschlossen, dass das nächste Treffen nicht noch mal so lange auf sich warten lassen darf. Spätestens zur 50-jährigen Einschulung 2021 wollen sich alle wiedersehen.

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    1975 haben sie diese Schule verlassen: Ehemalige Grundschüler aus Ribbesbüttel trafen sich nach 43 Jahren wieder. privat

    AZ 17.08.2018

  • Noch ’ne Vollsperrung: Auch auf der L 320 läuft nichts mehr

    Straße bekommt zwischen B 4 und Leiferde eine Splittdecke zur Oberflächenbehandlung

    Ribbesbüttel/Leiferde.Eine Vollsperrung kommt selten allein: Ab Montag, 9. Juli, ist auch die L 320 zwischen der B 4 bei Ausbüttel und Leiferde dicht. Die Umleitung läuft nun praktisch umgekehrt zu der des Kreiselbaus auf der B 188.

    Auf der gesamten Strecke nimmt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine Oberflächenbehandlung mit vollflächigem Splitt vor – nur vor der Einmündung kommt eine neue Deckschicht. Henning Schwägermann sagt: „Die Baumaßnahme soll am 17. Juli wieder beendet sein.“ Von da an gilt erst einmal Tempo 40, weil die kommenden Wochen darauf der Verkehr den Splitt festfahren wird. Mitte August, spätestens aber vor Ende der Ferien, werde die L 320 noch einmal für etwa einen Tag gesperrt, um restlichen Splitt abzufegen und die Markierungen aufzubringen.

    Die Umleitung für den Verkehr in Richtung Osten führt ab Leiferde zum neuen Kreisel zur B 188, weiter zur B 4 und dann nach Ausbüttel – für den Verkehr in Richtung Westen umgekehrt.

    Die VLG weist darauf hin, dass sich bei den Buslinien 111 und 157 nichts ändert. „Die Busse fahren mit Ausnahmegenehmigung ohne Umleitung und dürfen den gesperrten Abschnitt befahren.“

    Die Arbeitsschutzrichtlinien hätten sich geändert und räumten der Sicherheit der Straßenbauer ein höheres Gewicht ein, so Schwägermann. „Deshalb haben wir jetzt mehr Vollsperrungen.“ Dafür gehe es auf den Baustellen schneller voran, als wenn der Verkehr noch vorbei fährt.

    Dass sich die Straßenbaumaßnahmen in den Ferien ballten, ist laut Schwägermann kein Wunder.

    VW habe berechnet, dass durch die Werksferien 70 Prozent weniger Fahrzeuge auf den Straßen in der Region unterwegs seien. rtm

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    Ab Montag: Auch die L 320 wird gesperrt. Sebastian Preuß

    AZ 07.07.2018

  • Neues Bauland: Im Osten könnte Ribbesbüttel weiter wachsen

    Planer stellt Bauausschuss ersten Entwurf für Fortschreibung des Flächennutzungsplans vor

    Ribbesbüttel.Wie und vor allem wo sollen sich Baugebiete in der Gemeinde Ribbesbüttel entwickeln? Volkmar Bolze vom Planungsbüro Dr. Schwerdt stellte am Dienstagabend im Umwelt-, Bau- und Wegeausschuss gemeinsam mit Gunnar Windmüller vom Bauamt der Samtgemeinde einen ersten Entwurf vor.

    „Ziel ist die Fortschreibung des Flächennutzungsplans“, erklärte Bolze. Unter anderem Bürgermeister Heinrich Stieghahn (CDU) betonte ausdrücklich: „Wir haben über Generationen hin kein Bauland gehabt, so dass viele junge Leute das Dorf verlassen haben.“ Dabei sei es auch für die Arbeit in den Vereinen dringend nötig, diese Menschen im Ort zu halten.

    Der Ausschuss war sich einig, dass die Wiese im Dorfkern Ribbesbüttels nicht bebaut werden soll. Als „komfortable Fläche“ bezeichnete Bolze hingegen die Ländereien östlich des Dorfs, „da haben Sie eine offene Flanke, die nach Bedarf erschlossen werden kann“. Hans-Werner Buske (CDU) schlug vor, „lieber in Richtung Rötgesbüttel zu bauen“. Sein Argument war der Bahnhof, „wir gehören zu einer Kirchengemeinde“, und seine Vision sei eine Sporthalle für beide Orte.

    Andreas Guth (SPD) fragte nach der Fläche zwischen Ortholz und Tierheim. „Wohnbebauung dort würde einen dörflichen Eindruck schaffen und dazu führen, dass Autos langsamer fahren.“ Bolze war skeptisch: „Dort müsste vermutlich ein Lärmschutzwall hin.“ In diesem Zusammenhang kam die Frage nach der Zukunft des Tierheims, Buske schlug vor: „Zwischen Ausbüttel Siedlung und dem Wertstoffhof wäre doch eine gute Fläche.“

    Für Vollbüttel schlug Bolze vor, den Ort Richtung Druffelbeck zu entwickeln. Auch die Flächen zwischen Raiffeisenstraße und Friedhof könnten langfristig bebaut werden, so Bolze. Buske äußerte die Idee, die Einmündung der Hauptstraße auf die Peiner Landstraße mit einem Kreisel zu entschärfen und die Tankstelle auf die nördliche Seite der Landesstraße zu verlegen. tru

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    Langfristig günstige Flächen für Baulandentwicklung: Am südöstlichen Dorfrand könnte Ribbesbüttel weiter wachsen. Christina Rudert

    AZ 28.06.2018

  • Nächste Baustelle: Peiner Landstraße wird ab 9. Juli gesperrt

    Ribbesbüttel.Die geplagten Vollbütteler und Ribbesbütteler stehen vor der nächsten Verkehrs-Belastung: Michael Kraft (CDU), Vorsitzender des Umwelt-, Bau- und Wegeausschusses, teilte mit, dass die Peiner Landstraße von Montag, 9. Juli, bis Mitte August komplett gesperrt wird, weil sie saniert werden soll. „Das Ganze soll in vier Bauabschnitten passieren“, zählte er die Phasen auf: „Angefangen wird im Westen, zuerst ist der Abschnitt Leiferde bis Vollbüttel dran.“ Dann folgt die Strecke von Vollbüttel nach Ribbesbüttel, anschließend die Strecke Ribbesbüttel bis Ausbüttel, und zum guten Schluss werden die letzten 200 Meter von Ausbüttel zur Kreuzung mit der B 4 gemacht.

    Im Ausschuss stellte sich die Frage, wie man verhindern könne, dass der Umleitungsverkehr sich seinen Weg über Druffelbeck sucht. „Darauf werden wir die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel ausdrücklich hinweisen müssen“, betonte Bürgermeister Heinrich Stieghahn.

    Christian Wrede (CDU) merkte an, dass die letzte Sanierung gerade erst sieben Jahre her sei. „Die ist dann wohl nicht ordentlich gemacht – so etwas sollte doch eigentlich länger halten.“ tru

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    AZ 28.06.2018

  • Kommt Rasenmähverbund?
    Einige sind noch skeptisch

    Nicht alle Mitgliedsgemeinden finden die Idee gut

    Isenbüttel.Ein zentraler Bauhof für alle Mitgliedsgemeinden erscheint wenig sinnvoll. Einzelne Aufgaben aber könnten sehr wohl zentralisiert werden. Zum Beispiel die Rasenpflege auf Sportplätzen. Das allerdings stieß nicht bei allen Mitgliedern des Samtgemeinderats auf besonders viel Gegenliebe.

    Es gehe um eine Gesamtfläche von 18,5 Hektar, sagte Bauamtsleiter André Schulz. Die setze sich im Wesentlichen zusammen aus den Sportplätzen der Gemeinden Isenbüttel, Ribbesbüttel und Wasbüttel sowie dem Parkplatz am Freibad in Edesbüttel und dem Bolzplatz an der Calberlaher Sporthalle. Letztere Flächen gehören beide der Samtgemeinde. Die Gemeinde Calberlah sieht keinen Bedarf, dem Rasenmäher-Verbund beizutreten. Sie hat ausreichend Gerätschaften und Mitarbeiter, um die Grünpflege selbst zu leisten.

    Hans-Werner Buske (CDU) wunderte sich, dass aus Ribbesbüttel Bedarf bekundet worden sei, denn Sparpotential sei nicht zu erkennen. „Bei uns ist die Sportplatzpflege nämlich Sache der Sportvereine. Warum sollten wir jetzt dafür aufkommen?“ Und überhaupt hafte dem Vorhaben „so ein Geschmäckle nach Einheitsgemeinde an“, sagte Buske. Aus Wasbüttel dagegen kam Lob für den geplanten Verbund: „Das ist kein Vorgriff auf eine Einheitsgemeinde, sondern eine sinnvolle Sache. Wir hören endlich mit dem Gewurschtel auf und kriegen einen sauberen Schnitt“, sagte Hartmut Jonas (Grüne).

    Angeschafft werden soll dafür ein straßenverkehrstaugliches Rasenmähgerät, sagte Schulz. Denn das muss immerhin 86 Kilometer zurücklegen, um alle Fläche zu erreichen und zu mähen.

    Der Samtgemeinderat sprach sich bei sechs Enthaltungen dafür aus, den Rasenmäh-Verbund auf den Weg zu bringen, sofern auch die fraglichen Mitgliedsgemeinden zustimmen. rn

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    Rasenpflege zentralisieren? Die Samtgemeinde hat angeboten, große Flächen der Mitgliedsgemeinden – etwa die Sportplätze – zu mähen. Ron Niebuhr

    AZ 26.06.2018

  • Ribbesbüttel bekommt eine temporäre Fußgängerampel

    Ribbesbüttel.Wenigstens ein Teilerfolg für die Bürgerinitiative Verkehrsberuhigung in Ribbesbüttel um Jürgen Dimmler: Wie das Büro des SPD-Landtagsabgeordneten Philipp Raulfs gestern mitteilte, soll eine vorübergehende Fußgängerampel dafür sorgen, dass die Verkehrssicherheit erhöht wird.

    Aufgrund des Kreiselneubaus an der B188 kommt es aktuell gerade auf der ausgeschilderten Umleitungsstrecke zu einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen. In Ribbesbüttel setzt sich die örtliche Bürgerinitiative (BI) rund um Dimmler mit dieser Thematik auseinander. Eine der zentralen Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner war dabei, für die Zeit der Baumaßnahme eine vorübergehende Fußgängerampel errichten zu lassen, um so die Verkehrssicherheit zu erhöhen und auch für eine bessere Akzeptanz der Umleitungsstrecke zu sorgen.

    Nachdem die BI an den SPD-Landtagsabgeordneten Philipp Raulfs herangetreten war, konnte dieser nun den Landkreis erfolgreich davon überzeugen, eine temporäre Fußgängerampel zu errichten. Raulfs dazu: „Es ist mir gerade auch hier ein Anliegen gewesen, für die Schulkinder eine sichere Querung der Straße zu ermöglichen. Ich möchte mich daher besonders bei der Bürgerinitiative, der Polizeiinspektion Gifhorn sowie der Kreisverwaltung für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken, die diesen Schritt ermöglicht hat.“

    Der Landkreis hat ebenso schon vorab zugesichert, dass auch beim nächsten Bauprojekt, dem Brückenneubau Brenneckenbrück, eine temporäre Fußgängerampel errichtet werden soll.

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    Ein Erfolg: Der Protest der BI um Jürgen Dimmler hat zur Folge, dass Ribbesbüttel eine temporäre Ampel erhält. Christina Rudert Archiv

    AZ 20.06.2018

  • Ribbesbüttel: Biogasanlage für Besucher geöffnet

    Ribbesbüttel.Biogasanlage und Blockheizkraftwerk öffnete die Ribbesbütteler Familie Löbbecke am Samstag für Besucher. Die bekamen bei Führungen dank anschaulicher Erklärungen von Stefan Löbbecke eine Idee davon, wie viel Technik und auch Leidenschaft drinsteckt.

    Biogasanlage und Blockheizkraftwerk liegen gut 700 Meter auseinander, verbunden sind sie über unterirdische Leitungen. Die Anlage steht außerhalb, das Kraftwerk mittendrin in Ribbesbüttel. Letzteres aus gutem Grund: „So können wir die Wärme auf kurzem Weg zu unseren Kunden liefern“, sagte Löbbecke. Die Wärme, die 50 Haushalte über einen 1000-Kilowatt-Heizkessel im Dorf erreicht, entsteht als Nebenprodukt in der Stromerzeugung mittels eines 900-Kilowatt-Motors.

    Den Motor haben Löbbeckes erst Ende 2017 in Betrieb genommen. Zuvor setzten sie auf einen kleineren Motor: „Der lieferte nur 400 Kilowattstunden Strom und Wärme“, sagte Löbbecke. Er musste rund um die Uhr laufen, um den Bedarf zu decken. Jetzt dient er im Grunde nur noch dazu, möglichen Mehrbedarf an Strom oder Wärme aufzufangen. Der große Motor dagegen schafft in nur zehneinhalb Stunden das gleiche Pensum wie der kleine.

    Das Blockheizkraftwerk könnte zur Not übrigens auch mit Heizöl betrieben werden. Der 4000-Liter-Tank wäre aber wohl je nach Nachfrage in knapp sechs Stunden aufgebraucht. Da Wärme nicht immer gleich angefordert wird, hat die Ribbesbütteler Familie zwei Pufferspeicher aufgestellt. Oder besser gesagt hingelegt, denn „aufrecht wären sie wohl so hoch wie der Kirchturm“, fassen sie doch jeweils 120.000 Liter. rn

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    Leidenschaft für Technik: Stefan Löbbecke erklärte, wie Biogasanlage und Blockheizkraftwerk funktionieren. Ron Niebuhr

    AZ 18.06.2018

  • Waldbrand-Ausbreitung verhindern

    Gemeinsame Übung der Feuerwehren aus Allenbüttel, Calberlah, Isenbüttel, Wasbüttel und Ribbesbüttel

    Vollbüttel.„Die Kolonnenfahrt hat ja schon mal ganz gut geklappt“, stellte Übungsleiter Thomas Stahl am Donnerstagabend fest, als die fünf Einsatzfahrzeuge der Ortsfeuerwehren Allenbüttel, Calberlah, Isenbüttel, Wasbüttel und Ribbesbüttel mit insgesamt 47 Einsatzkräften am angenommenen Einsatzort westlich von Vollbüttel eingetroffen waren.

    Dort galt es laut Übungsplan für den Löschzug, eine Wasserversorgung über eine 400 Meter lange Wegstrecke aufzubauen und mit einer Riegelstellung die Ausbreitung eines Waldbrandes zu verhindern.

    Für den Erstangriff rückten die Tanklöschfahrzeuge aus Isenbüttel und Calberlah vor. Mit den 4300 Litern Wasser aus den beiden Tanks konnten die drei Löschtrupps die Zeit überbrücken, bis das Wasser aus dem Beregnungsbrunnen des ansässigen Gartenbaubetriebs zur Verfügung stand.

    Die Ribbesbütteler hatten mit ihrer Pumpe und den ersten Schlauchmetern ihren Einsatzort direkt am Brunnen. Wasbüttels Fahrzeug hat 1200 Meter bereits zusammengekoppelten B-Schlauch geladen, der von dem im Schritttempo fahrenden Wagen nach und nach abgerollt wurde. Und die Allenbütteler sorgten dafür, dass das ankommende Wasser auf die drei Schläuche der Löschtrupps verteilt wurde.

    Schnell stellte sich heraus, dass der Beregnungsbrunnen im Ernstfall nicht genügend Wasser hergegeben hätte. Gemeindebrandmeister Björn Kölsch, der die Übung beobachtete, erklärte: „Hier in der Gegend stehen im Ernstfall weder offene Gewässer noch Löschbrunnen zur Verfügung. Mit 300 Litern Wasser pro Minute aus dem Beregnungsbrunnen kommen wir aber nicht weit – es muss hier also etwas getan werden.“

    Mit der Kommunikation zwischen den Gruppenführern der Ortswehren waren sowohl Kölsch als auch Stahl zufrieden. „Es dauert etwa eine Stunde, bis unser Wagen nach so einer Übung oder einem Einsatz wieder eingeräumt ist“, berichtete Ortsbrandmeister Jens Zirbes – der neu angeschaffte Schlauchwickler kam zum ersten Mal zum Einsatz. „Der erleichtert das sehr“, stellte Kölsch fest, musste doch bislang jeder Schlauch auf dem Boden liegend per Hand aufgerollt werden. Für die Schlauchleitung gab es ein Extra-Lob vom Übungsleiter: „Die Schläuche lagen alle so, dass im Einsatzfall ein Fahrzeug daran vorbei gekommen wäre. tru

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    Erst in Kolonne fahren, dann Wasser über eine lange Wegstrecke heranführen: Der Löschzug Isenbüttel mit 47 Einsatzkräften aus fünf Ortswehren übte am Donnerstagabend. Christina Rudert

    AZ 16.06.2018

  • „Hupkonzert ohne Ende“ bei Protestaktıon auf der L 320

    Ribbesbütteler parken die Landesstraße zu.

    Von Reiner Silberstein

    Ribbesbüttel. Der Spaß sei jetzt vorbei, sagt Karsten Dimmler von der Bürgerinitiative verkehrsberuhigtes Ribbesbüttel. „Wir machen ernst.“ Um auf das große Verkehrsaufkommen auf der Peiner Landstraße (L 320) aufmerksam zu machen, haben die Anwohner am Dienstagnachmittag gegen 15.15 Uhr zu einem aufsehenerregenden Mittel gegriffen: Sie haben die Straße mit zehn Fahrzeugen im schönsten Berufsverkehr zugeparkt.

    Die Folge: „Es staute sich bis zur Bundesstraße 4“, so Dimmler. In die andere Richtung ebenfalls. „Im Ort ging nichts mehr. Es gab ein Hupkonzert ohne Ende. War aber alles legal.“ Die Mitglieder der Bürgerinitiative sind sich sicher, dass der Stau am Dienstag noch Wellen schlagen wird – bis nach Gifhorn.

    Andreas Schittko, der Leiter Einsatz- und Streifendienst bei der Polizei in Meine, bestätigt die Parkaktion gegenüber der Rundschau - denn die Beamten wurden etwa nach einer Stunde von Betroffenen hinzugerufen: „Wir haben mit den Leuten geredet, sie waren sehr vernünftig. Dann haben sie die Autos auch gleich beiseite gefahren.“ Kleinere Aktionen mit zwei Autos habe es auch schon zuvor gegeben - „ungefährlich“, so Schittko. Die Aktion am Dienstag mit zehn Autos hintereinander in der Nähe einer Kurve stuften die Beamten dann aber doch als Gefahrenstelle ein.

    Laut Polizei hätten die Ribbesbütteler als Grund für ihre Aktion Geschwindigkeitsüberschreitungen am westlichen Ortseingang angegeben. Schittko: „Bei dem Verkehr kann man aber nicht zu schnell fahren.“ Ein Messwagen habe innerhalb einer halben Stunde kurz vor der Aktion keine Verkehrssünder festgestellt.

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    Die Autos stauten sich vor Ribbesbüttel kilometerlang.      Foto: privat

    GR 07.06.2018

  • Querungshilfe an Bushaltestelle scheitert an den Hochborden

    Ribbesbüttel.Ribbesbüttels Bürgermeister Heinrich Stieghahn kann den Frust der Bürgerinitiative Pro Verkehrsberuhigung gut verstehen: „Die Behörden legen ihre Paragrafen zugrunde, ohne die Betroffenen zu sehen.“ Der Plan, an der Bushaltestelle Am Lindenhof eine Querungshilfe zu bauen, wird sich allerdings auch nicht umsetzen lassen.

    Stieghahn verweist darauf, dass die L 320 nicht nur bei Baumaßnahmen als Umleitungsstrecke ausgewiesen wird. „Jeder Unfall auf der B 4 ist bei uns zu merken, auch Staus auf der Autobahn.“ Aus der Ausnahmesituation ist der Normalzustand geworden.

    Dafür sprechen auch die Zahlen, Ribbesbüttels Verwaltungsleiterin Renate Finke hat sie für die AZ zusammengestellt: Täglich fahren von Vollbüttel kommend 6000 Fahrzeuge durch Ribbesbüttel – gezählt vor der Einrichtung der jüngsten Umleitung. Die Tempomesstafel hat als höchsten Wert 148 Stundenkilometer aufgezeichnet. Und etwa 40 Schul- und Kindergartenkinder leben nördlich der Peiner Landstraße.

    Die Querungshilfe an der Bushaltestelle scheitert daran, dass Fußgänger, die sie benutzen, dann direkt an den Kasseler Hochborden landen – eine Barriere für Rollstuhlfahrer, Rollator-Nutzer und Eltern mit Kinderwagen. „Und wenn wir die Querungshilfe um 100 Meter versetzen, nutzt sie keiner mehr, weil alle den kürzesten Weg nutzen“, vermutet Michael Kraft, Vorsitzender des Bauausschusses. Nicht der einzige Grund, warum eine Querungshilfe dort nicht geht: „Die Fläche reicht nicht“, sagt Kraft. tru

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    Problematisch: An der Bushaltestelle Am Lindenhof kann keine Querungshilfe gebaut werden, woanders ergibt sie weniger Sinn.

    AZ 02.06.2018

  • Umleitungen: Ribbesbüttel ächzt erneut unter dem Schwerlastverkehr

    Raser, Drängler und Lärm: Die Bürgerinitiative Pro Verkehrsberuhigung wirft den Behörden Desinteresse vor

    Ribbesbüttel.Zum wiederholten Mal stöhnt Ribbesbüttel unter dem Umleitungsverkehr, dieses Mal wegen des Kreiselbaus bei Leiferde auf der B 188. Die Bürgerinitiative Pro Verkehrsberuhigung um Karsten Dimmler und Dr. Jens Uwe Müller wirft den Behörden Desinteresse an den Problemen vor, die durch Raser und Lkw entstehen.

    Ob beim Bau der B 4-Brücke oder beim Umbau des Ausbütteler Bahnübergangs, die offizielle Umleitungsstrecke führt immer durch Ribbesbüttel. „Und beim Ausbau der B 4 sind wir wieder dran“, sagt Dimmler. Müller spricht von „katastrophalen Zuständen“, sogar an Sonn- und Feiertagen rausche der Schwerlastverkehr durchs Dorf. „Dass wir den Verkehr hier nicht rauskriegen, ist klar. Aber er sollte vernünftig geregelt werden“, sagt Dimmler. Die beiden berichten von wüsten Überholmanövern, Rasern, Schleichverkehr durch den Gartenweg, bis zu 20 Minuten Wartezeit, um im Schichtverkehr auf die Peiner Landstraße zu kommen.

    „Anfragen bei der Polizei, sich mit Kontrollen dieser Situation anzunehmen, werden mangels Personal zurückgewiesen“, stellt Müller fest. „Aus Gifhorn werden ständig neue Berichte über Radarkontrollen vermeldet, während auf den Durchgangsstraßen der Dörfer Anarchie herrscht.“ Er wirft dem Landkreis vor, sich seiner Verantwortung nicht bewusst zu sein. Dimmler spricht von fehlender Bürgernähe.

    Der Rat der Gemeinde hat mittlerweile den Vorstoß unternommen, in Höhe der Bushaltestelle Am Lindenhof eine Querungshilfe zu bauen, aber die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat ihr Veto eingelegt. „Angeblich wäre die Straße dann 50 Zentimeter zu schmal“, berichtet Dimmler. Um die Anwohner des Gartenwegs zu schützen, schlägt die Bürgerinitiative eine Einbahnstraßenregelung Richtung Westen vor. tru

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    Der Schwerlastverkehr rauscht nonstopp durch Ribbesbüttel: Jürgen Dimmler kämpft mit der Bürgerinitiative weiter für Verkehrsberuhigung. Christina Rudert (2)

    AZ 02.06.2018

  • Annette Böckler Große Königin in Ribbesbüttel

    Vier Tage lang stand Ribbesbüttel kopf. Dafür sorgte das Schützenfest mit seinen vielen feierfreudigen Gästen. Und damit nicht genug hat das Dorf seit Samstagabend endlich mal wieder eine Große Königin: Annette Böckler. Sie durchbrach die seit Jahren rein männliche Thronfolge.

    Ribbesbüttel. „Wir freuen uns riesig, dass wir eine Große Königin haben“, sagte Vorsitzender Jürgen Dimmler. Dass sich Annette Böckler gegen die Konkurrenz behauptete, sei das i-Tüpfelchen eines rundum gelungenen Schützenfestes gewesen. Neun Ribbesbütteler waren heiß auf den Titel, sechs schafften es in die Endrunde. Und da ging es mit der Armbrust noch einmal richtig hoch her: „Es waren unheimlich knappe Ergebnisse“, berichtete Dimmler.

    Die Große Königin Annette Böckler versammelt um sich den Kleinen König Kai Grünhage, den Hauptmann Christian Krüger sowie den Fahnenträger Norman Bark mit den Fahnenbegleitern Jens Schulz und Jürgen Dimmler. Jugendkönig ist Maximilian Bunge, flankiert von den Vizekönigen David Grünhage und Dennes Hufschmidt. Kinderkönigin Jette Linnecke stehen die Vizekönige Lara Köritzer und Simon Lang zur Seite. König der Könige ist Norman Bark und Volkskönig ist Stefan Bunge. Den Festorden gewann Kai Grünhage, den Schützenfest-Cup Annette Böckler und den Manschaftspokal das Team Dauer-Breit.

    Mit dem Verlauf des Wochenendes war Dimmler sehr zufrieden: „Zur Disco war das Zelt voll.“ Auch das Katerfrühstück war ausverkauft. Für die Proklamation hätte er sich mehr Besucher gewünscht. Insgesamt sei dank des tollen Wetters aber an allen Tagen viel los gewesen auf dem Festplatz. Besonders freute Dimmler, dass „wieder alle, wie in den Jahren zuvor auch, ganz friedlich miteinander gefeiert haben. So macht das Schützenfest Spaß.“

    Von Ron Niebuhr

    AZ 22.05.2018

    2018 05 22 AZ RB Annette Boeckler Grosse Koenigin in Ribbesbuettel big teaser article

    Thronfolge verändert: Erstmals seit vielen Jahren führt mit Annette Böckler (3.v.l.) eine Große Königin die Würdenträger an.

    Quelle: Ron Niebuhr

  • Ehrenamtliche wollen sich besser vernetzen

    Der Arbeitskreis „lm Dorfleben“ berät über neue Strukturen.

    von Daniela Burucker

    Ribbesbüttel. Ehrenamtliche Unterstützung erfahren die rund 30 Geflüchteten, die in der Gemeinde untergebracht sind, bereits an vielen Stellen. Anders als in Isenbüttel und Calberlah gibt es aber bislang keinen Helferkreis, der die Aktivitäten strukturiert und koordiniert sowie die Helfer untereinander vernetzt. Die Gründung einer solchen Gruppe hatte der Arbeitskreis „Im Dorfleben“ bei seiner Februar-Sitzung ins Auge gefasst. Darum ging es beim Treffen, zu dem Samtgemeinde- Sozialkoordinator Thorsten Müller ins Gemeindehaus eingeladen hatte. Zudem hatte die Samtgemeinde zuvor einen Aufruf gestartet, um das etwa zwölfköpfige Team zu verstärken. Mit Sozialarbeiterin Elena Fröhlich vom Landkreis Gifhorn hatte er jemanden dazu geholt, der die vielen Fragen rund um die Situation der Geflüchteten beantworten sollte. „Viele wollen schnell in eine eigene Wohnung, sind dort aber sofort auf sich alleine gestellt“, berichtete Fröhlich.

    Die damit verbundenen Probleme beschäftigen auch die Helfer in Ribbesbüttel. Sie fahren ihre Schützlinge regelmäßig zu Sprachkursen nach Isenbüttel, unterstützen sie bei Arztbesuchen und Behördenwegen und stoßen dabei oft an ihre Grenzen. Wo bekommt man was und wo schickt man die Leute hin? Mit Fragen wie diesen fühlt sich Anja Wendland ständig alleingelassen, seit sie versucht, der siebenköpfigen Familie aus Syrien, die in einer von ihr vermieteten Wohnung untergebracht ist, bei Alltagsdingen zu helfen.

    Antworten soll eine „to-do-Liste“ liefern, die alle zu erledigenden Dinge samt Kontaktdaten von Ansprechpartnern auflistet und die Fröhlich für die Helfer erstellen will.

    Eine Erkenntnis des Treffens war, dass es an Sozialarbeitern fehlt und dass das System ohne Ehrenamtliche kollabieren würde. „Zudem scheint klar, dass der Kreis hier nicht größer wird“, stellte Müller beim Blick in die Runde fest. Zu dem Schritt, der Gruppe eine neue Struktur zu geben und einen Koordinator aus ihren Reihen zu benennen, bei dem alle Fäden zusammenlaufen und der wie m Calberlah und Isenbüttel alle weiteren Schritte delegiert, kam es vorerst nicht.

    GR 16.03.2018

    2018 03 16 GR ise Helferkreis Im Dorfleben 3

    Elena Fröhlich und Thorsten Müller im Kreis der Helfer.        Foto: Burucker

  • Von Moses und zwei Steintafeln

    Die zehn Gebote sind Thema beim Projekt von Schule und Kirche.

    Von Daniela Burucker

    Ribbesbüttel. Es ging um Regeln für das Miteinander und um ihren Ursprung. Bei der Neuauflage des „Schik“-Projektes von Grundschule und Kirchengemeinde drehte sich einen Vormittag lang alles um das Thema „Die zehn Gebote“. Zank und Streit unter den Menschen gab es schon zu der Zeit, als das Alte Testament verfasst wurde. Die Überlieferung, wie Gott dem Propheten Moses daraufhin die zehn Gebote als Gesetz mitgab, war das Thema, mit dem Pastor Michael Bausmann in der Klasse 2 b auf gespannte Zuhörer traf. Mit einem Team Ehrenamtlicher aus der Kirchengemeinde tourte er durch alle Klassen, um den Kindern das Thema altersgerecht zu vermitteln. Für die 2b stand nach einem Frage -und-Antwort- Spiel rund ums Gehörte noch eine Bastelaktion auf dem Stundenplan, bei dem Moses aus Karton entstand. Zum Einstieg ins Thema hatten sich alle in der Petri-Kirche versammelt. Im Zusammenspiel mit Diakon Torben Lais hatte Bausmann den Bruch von Regeln und den Umgang damit auf der Kirchenbühne inszeniert. Laut Drehbuch futterte Lais dort eine Banane, telefonierte, fotografierte und tat einiges, was man nicht tun sollte. Nachdem die Kinder sein Verhalten im Auftaktplenum erörtert hatten, gab es Frühstück im Gemeindehaus. „Dazu hatte uns die Kirche eingeladen“ teilte Schulleiterin Gabriele Meiners mit.  Das Abschlussplenum fand wieder in der Kirche statt. Dort präsentierten alle die Ergebnisse der Arbeit in ihren Klassen. Die Viertklässler zeigten zum Thema ein kleines Rollenspiel.

    GR 03.03.2018

     

    2018 03 03 ise Schule in der Kirche Ribbesbuette

    Pastor Michael Baumann erklärte der 2b der Grundschule Ribbesbüttel die Entstehung der zehn Gebote. Foto Burucker

  • Pommes dürfen beim Kinderfasching nicht fehlen

    Kinderfeuerwehr Ribbesbüttel lädt zur Kostüm-Party ein

    Ribbesbüttel.Aschermittwoch ist längst gewesen. Eigentlich sollte der Spuk ja vorbei sein. Doch in Ribbesbüttel ging es am Samstagnachmittag noch einmal hoch her. Dort war – der Kinderfeuerwehr sei Dank – Fasching angesagt. Viele Mädchen und Jungen schauten in der Turnhalle vorbei.

    Dem Nachwuchs war vollkommen Schnuppe, dass die Faschingszeit bereits vorüber war. Er hatte trotzdem Spaß daran, sich zu verkleiden. Als Pirat oder Cowboy, Frosch oder Tiger, Prinzessin oder Hexe, Fee oder Magierin wirbelten die kleinen Ribbesbütteler durch die von der Kinderfeuerwehr, Eltern und aktiven Feuerwehrkameraden kunterbunt geschmückte Turnhalle.

    „Los geht’s mit ganz vielen Spielen“, sagte Kinderfeuerwehrwartin Alicia Schönhoff. Die kostümierten Kinder hüpften in Säcken um die Wette, versuchten sich im Leitergolf, ertasteten Gegenstände in Fühlboxen und warfen Bälle in einen Zielkreis. Wer alle Stationen abgeklappert hatte, bekam einen Preis: „Wir haben eine Kiste randvoll mit kleinen Präsenten. Die Kinder haben die freie Wahl“, sagte Schönhoff.

    Es folgten gemeinsame Ball- und Schwungtuchspiele sowie Tänze. „Und eine Kostümvorführung machen wir auch noch“, erzählte die Kinderfeuerwehr-Chefin. Nebenbei warb sie ein wenig für ihre Nachwuchstruppe. Die trifft sich jeden zweiten Montag im Monat von 16.30 bis 18 Uhr. Alle Kinder zwischen sechs und zehn Jahren können mitmachen.

    Beim Fasching sorgten zunächst fleißige Eltern mit selbstgebackenen Kuchen fürs leibliche Wohl. Zum Abschluss gab es dann im benachbarten Feuerwehrhaus ohne Ende Pommes: „Die dürfen bei unserer Party einfach nicht fehlen“, sagte Schönhoff. rn

    AZ 26.02.2018

    2018 02 26 AZ Fasching

    Verkleiden geht immer: Lange nach Aschermittwoch feierte der Nachwuchs aus Ribbesbüttel Fasching mit der Kinderfeuerwehr. Ron Niebuhr

  • Rollentausch in der Vorstandsriege des SV Ribbesbüttel

    Die Idee, Vorstandsmitglieder und ehrenamtliche Übungsleiter von Vereins- oder Spartenbeiträgen zu befreıen fındet keinen Zuspruch

    Von Daniela Burucker

    Ribbesbüttel. Mit bewährten Köpfen an der Spitze bleibt der SV Ribbesbüttel in der Spur. Bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim bestätigen die Mitglieder des 1.Vorsitzenden Andreas Guth und Kassiererin Christina Scharnhorst im Amt. Zu Guths Stellvertreter wählten die Sportler den bisherigen Schriftführer Sebastian Jäger.

    Damit kam es zum Rollentausch, denn die bisherige Vize Katrin Milde wurde zur Schriftführerin gewählt. Die neue Vorstandsriege komplettiert Dietmar Wiegmann, der erneut zum stellvertretenden Schriftführer gewählt wurde. Derzeit sind 216 Sportler in den acht Sparten aktiv. Den leichten Rückgang der Mitgliederzahlen erklärte Scharnhorst mit einer Bereinigung der Listen, in denen Personen geführt wurden, die nicht mehr dabei sind. Großen Zulauf hat die Tanzsparte. „Das ist ein Selbstläufer“, berichtete Guth. „Wu freuen uns, dass viele Jugendliche und etliche Jungen dabei sind.“ Ein Selbstläufer sind auch die Fahrradtouren, an denen Jedermann teılnehmen kann. Um über das bestehende Angebot hinaus weitere Kurse anbieten zu können, fehlen die Hallenzeiten. Kontrovers diskutiert wurde der Antrag, Vorstandsmitglieder und rein ehrenamtlich tätige Betreuer und Übungsleiter vom Vereins- oder Spartenbeitrag zu befreien. Für diese Idee hätte die Satzung geändert werden müssen. Dafür fand sich keine Mehrheit. Guth regte an, stattdessen den Einsatz der Helfer durch mehr gesellige Veranstaltungen auf Kosten des Vereins zu würdigen.

    GR 05.02.2018

    2018 02 05 GR ise JHV SV Ribbesbuettel 1

    Martina Kirsch (stellvertretende Kassiererin, von links) Christina Scharnhorst, Sebastian Jäger, Katrin Milde und Andreas Guth vom Vorstand der SV Ribbesbüttel.

    Foto: Burucker