Hier sind alle Artikel mit der Verschlagwortung Ausbüttel aufgeführt.
  • Kurviger Straßenverlauf erschwert Baumaßnahme in Ausbüttel

    Ribbesbüttel.Probleme mit Regenwasser in Vollbüttel und Baupläne für ein Mehrfamilienhaus in Ribbesbüttels Dorfmitte hielten den Bauausschuss auf Trab. Zudem ging es um Spielplätze und den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen.

    Bürgermeister Heinrich Stieghahn berichtete, dass für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle Ausbüttel Siedlung zwei Bäume gefällt werden müssen. Der nötige Grunderwerb sei bereits erfolgt. Bei der Bushaltestelle Ausbüttel Ort erschwere der kurvige Straßenverlauf den Ausbau.

    Ein Investor plant, in Ribbesbüttels Ortsmitte ein zweieinhalbgeschossiges Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten zu bauen. „Es waren sogar mal 24 Wohneinheiten vorgesehen. Es werden wohl noch zwei bis drei solcher Häuser folgen“, sagte Vorsitzender Michael Kraft. Im Ausschuss stieß das Vorhaben auf Widerstand. Derartige Gebäude passten nicht ins Dorfbild, hieß es. Der Bauausschuss empfahl, dem Projekt einen Riegel vorzuschieben mit einem Aufstellungsbeschluss für einen B-Plan für das noch unbeplante Areal.

    Das geplante Neubaugebiet macht in Vollbüttel ein Regenrückhaltebecken nötig. Es soll über einen Graben und einen noch zu bauenden Düker unter der Hauptstraße hindurch an den Holzgraben angeschlossen werden. Die Kosten von 90.000 Euro teilen sich die Samtgemeinde und der Abwasserverband. Vielleicht lasse sich das Wasser auch in die Riede nahe der Biogasanlage leiten, regte der Ausschuss als Alternative an.

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    Barrierefreier Ausbau: Für die Erneuerung der Bushaltestelle Ausbüttel Siedlung müssen wohl zwei Bäume weichen. Ron Niebuhr (Archiv)

    Im Süden des Dorfes werden Höfe mit Wasser geflutet, das die Hauptstraße entlang strömt. Angedacht ist, den Regenwasserkanal zu spülen und mit einer Kamera zu befahren. Zuvor soll geprüft werden, ob sich auf einem Acker südlich des Dorfes eine Senke als Regenrückhaltefläche nutzen lässt. rn

    AZ 27.11.2018

     

  • Nabu lobt Schwalbenhelfer

    An ihren Häusern finden die Fassadenbrüter noch Nistplätze

    Von Christian Franz

    Ausbüttel. Wo sind die Schwalben? Dıe eleganten Flieger sind nur eine jener Arten, die binnen weniger Jahre aus dem gewohnten Landschaftsbild zu fallen scheinen. Der Eindruck täuscht nicht, mahnen die Experten vom Naturschutzbund Nabu. Mit der Schwalbenplakette zeichnen sie Privatleute aus, die den Sommerboten beim Nisten an Gebäudefassaden helfen, selbst wenn der Vogelkot ziemlich lästig ist.

    Nabu-Kreischef Gerhard Braun beschreibt das Problem: Die Landschaft ist versiegelt, die Äcker werden immer intensiver bewirtschaftet, Schwalben fehlen Futterinsekten, Nestbaumaterial und Nistplätze. „Die Vögel gehören einfach zu unserem Ökosystem“, mahnt Braun. Doch gerade 2018 gebe es deutlich weniger Tiere, selbst wenn der Bestand offiziell nicht als gefährdet gilt.

    Umso besser, wenn Vogelfreunde den Mehl- und Rauchschwalben im wahrsten Sinne Tür und Tor öffnen. Albert Plate hat auf seinem Bauernhof in Ausbüttel eine Luke im Scheunentor im Sommer ausgebaut, damit die Vögel ungehindert ein- und ausfliegen können. Petra Romaker hat bestimmt 40 Nester in der Scheune ihres Resthofs in Grassel. „Wir haben ihnen ein Seil als Sitzplatz über den Hof gespannt“, sagt Romaker, die von der zwitschernden Lebendigkeit der Schwalbenkolonie schwärmt. Dass es keine Hofstelle braucht um Schwalben ein Zuhause zu ermöglichen, beweist Julia Koppe aus Isenbüttel. Bei ihr gibt es einfach keinen Dachkasten unter dem Überstand des Satteldachs, dafür vier Schwalbennester.

    An allen Adressen sowie bei einer Familie in Groß Oesingen prangt fortan die Plakette „Hier sind Schwalben willkommen“.

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    Der Naturschutzbund hat drel Hausbesitzer mit der Schwalbenplakette ausgezeichnet. FOTO: CHRISTIAN FRANZ

    GR 11.07.2018

  • Carlo Falk bleibt Schützenkönig

    Ausbüttel.Die Ausbütteler Schützen haben ein neues Königshaus. Bei schönstem Kaiserwetter schossen sie jetzt ihre Majestäten aus – und an der Spitze bleibt die Regentschaft unverändert: Der alte König ist auch der neue König, Carlo Falk.

    Als Kleiner König platzierte sich Marc Fischer, den Titel der Damenkönigin errang Katrin Pelzer. Prinzessin wurde Sigrid Fitz-Traichel.

    Nach der Proklamation verbrachten die Schützen eine gemütliche Zeit bei warmem Essen und kühlen Getränken.

     

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    Neues Königshaus: Die Ausbütteler haben ihre Majestäten ausgeschossen. privat

    AZ 07.06.2018

  • 32 Einsatzkräfte löschen Holzgebäude

    Beim Löschen mit dem Gartenschlauch erlitt der Eigentümer leichte Verletzungen: Ein Holzschuppen in Ausbüttel Siedlung ist am Donnerstagmittag vollständig ausgebrannt.

    Ausbüttel

    Ein Feuer hat am späten Donnerstagvormittag ein Holzgebäude in der Ausbütteler Siedlung völlig zerstört. Zwei Autos, die sich in dem Unterstand befanden, wurden ebenfalls ein Opfer der Flammen. 32 Einsatzkräfte löschten. Der Eigentümer des Gebäudes erlitt leichte Verletzungen.

    Um genau 11.29 Uhr gab die Rettungsleitstelle Alarm. Die Ortswehren aus Isenbüttel, Wasbüttel, Vollbüttel und Ribbesbüttel rückten an. Die Einsatzleitung hatte Harald Schönhoff von der Freiwilligen Feuerwehr Ribbesbüttel.

    „Bei unserem Eintreffen stand das Gebäude bereits vollständig in Flammen“, berichtet Isenbüttels Gemeindebrandmeister Björn Kölsch. Der Eigentümer, der anfangs mit einem Gartenschlauch selbst gelöscht hatte, habe sich dabei leichte Verletzungen zugezogen. Er musste jedoch nicht im Klinikum behandelt werden.

    „Auch zwei Autos, die sich in dem Gebäude befanden, wurden zerstört“, so Kölsch. Auf Grund der starken Rauchentwicklung seien drei Trupps unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen vorgegangen. „Gegen 12 Uhr war das Feuer vollständig unter Kontrolle“, erklärt der Gemeindebrandmeister. Für die Löscharbeiten sei kurzfristig eine Sperrung der B 4 notwendig gewesen.

    Die Ursache für den Brand ist noch unklar. „Die Ermittlungen zu dem Vorgang dauern an“, so Polizeisprecher Thomas Reuter.

    Von Uwe Stadtlich

    AZ 26.04.2018

    2018 04 26 AZ 32 Einsatzkraefte loeschen Holzgebaeude big teaser article

    Holzgebäude in Flammen: 32 Einsatzkräfte aus vier Ortswehren bekämpften am Donnerstag ein Feuer in der Ausbütteler Siedlung. Quelle: Sebastian Preuss

     

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    Kurzfristige Sperrung der Straße

  • Vollbütteler haben die Nase vorn

    Die Schützenvereine der Gemeinde Ribbesbüttel wollten es mal wieder wissen: Wer hat die besten Schießsportler in seinen Reihen? Mannschaften aus Ribbesbüttel und Vollbüttel traten gegen die Gastgeber aus Ausbüttel an. Und der Gemeinderat mischte auch mit.

    Ausbüttel

    „Früher gab es mal ein Samtgemeindepokalschießen. Das ist dann leider irgendwann eingeschlafen“, erinnerte sich Erich Müller, Vorsitzender des Ausbütteler Schützenvereins. Die drei Schützenvereine aus der Gemeinde zogen als Ersatz fürs Samtgemeindepokalschießen einen vergleichbaren Wettbewerb auf Gemeindeebene auf. Und der erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Müller übernahm bei der jüngsten Ausgabe die Leitung, Heinz Plagge die Standaufsicht.

    Die Schützenvereine können nahezu immer davon ausgehen, nicht das Schlusslicht zu sein. Schließlich ist der Gemeinderat mit von der Partie. Dessen Mannschaftsstärke entscheidet stets darüber, wie viele Schützen aus den Vereinen letztlich in die Wertung kommen. „Es ist schön, wie wir mit dem Pokalschießen das Miteinander pflegen“, betonte Müller. Zwischen den drei Vereinen und mit der Gemeinde. Fürs leibliche Wohl sorgten auch diesmal wieder die Gastgeber mit einem Imbiss und Getränken.

    Auf drei Probe- folgten je zehn Wertungsschüsse mit dem Kleinkalibergewehr sitzend aufgelegt. Den Wettbewerb gewannen die Vollbütteler mit 851 Ringen. Es folgten die Ribbesbütteler (836) und die Ausbütteler (822). Die rote Laterne schwangen erwartungsgemäß die Politiker mit 707 Ringen. Die besten Einzelschützen stellten Vollbüttel mit Marion Holste (97 Ringe) sowie Ribbesbüttel mit Katja Köritzer (96) und Ewald Plate (96). Bester Schütze des Gemeinderates war Christian Wrede mit 91 Ringen.

    Von Ron Niebuhr

    AZ 12.04.2018

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    Ausbüttel: Schützenvereine und Gemeinderat traten zum Schießen an.

  • Wertstoffhof Ausbüttel wird Abfallzentrum

    Künftig auch Annahme von Elektro-Altgeräten und modernere, bequemere Entsorgung in Containern

    Ausbüttel.Größeres Abgabe-Sortiment, bequemere Ablieferung: Der Umbau des Wertstoffhofs Ausbüttel in ein vollwertiges Abfallwirtschaftszentrum für den Südkreis steht kurz bevor. Der zuständige Fachausschuss des Landkreises hat gestern grünes Licht für das 4,2 Millionen Euro teure Konzept gegeben.

    Künftig können die Bewohner des Landkreises in Ausbüttel auch ihre Elektro-Altgeräte von der Stereoanlage über den Staubsauger bis zum Kühlschrank abliefern. Verschiedene Abfälle können die Bürger in acht tiefer gelegte Container werfen – so wie es in Wesendorf schon läuft. In der Mitte dieses zentralen Container-Kreisels wird die überdachte Schadstoffannahme sein.

    Die Zufahrt werde mehrere Spuren haben – eine separat für Grünabfall und Elektro, eine mit Waage (plus Ausfahrtswaage) und eine ohne Waage für Pauschalanlieferer. Planer Hermann Senner vom Büro S&P Engineering verspricht geringere Wartezeiten.

    Die Eingangskontrolle werde mit zwei Mitarbeitern besetzt sein. Auch an den Stationen – etwa der Schadstoffannahme – sollen Mitarbeiter sein. Der Landkreis will dort – über die weitere Tätigkeit der Mitarbeiter der Jugendwerkstatt hinaus – eigene Mitarbeiter beschäftigen. Verbessert werden soll auch die Zufahrt von der B 4 aus, erläuterte Senner.

    „Mit den vorbereitenden Arbeiten haben wir in der vorigen Woche begonnen“, berichtete Senner dem Ausschuss. Mit dessen Zustimmung und der endgültigen des Kreistags kann es nun in die Vollen gehen. Demnächst soll der Abbruch der alten Gebäude starten. Senner rechnet mit der eigentlichen Bauzeit von Juli/August bis April im kommenden Jahr. Der Landkreis will nun den Antrag beim Gewerbeaufsichtsamt einreichen.

    Während der Bauarbeiten soll der bisherige Betrieb des Repro--Wertstoffhofes in provisorischen Containern weiterlaufen. rtm

    AZ 22.03.2018

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    Ade Wertstoffhof: Aus der alten Anlage in Ausbüttel wird ein modernes Abfallwirtschaftszentrum. Christina Rudert Archiv

  • Ausbüttel: Musik prägt Seniorenweihnachtsfeier

    Ausbüttel.Nicht nur Kinder sehnen die Weihnachtsfeiertage herbei, auch viele Erwachsene freuen sich darauf. Die Gemeinde Ribbesbüttel lud nun die Senioren aus allen Ortsteilen zur gemeinsamen Weihnachtsfeier ins Ausbütteler Schützenheim ein.

    Bürgermeister Heinrich Stieghahn freute sich, wie viele Senioren der Einladung gefolgt waren. Und ebenso sehr begrüßte er es, dass musikalische Gruppen aus Vereinen, Schule und Kirchengemeinde den Nachmittag mit ihren Liedbeiträgen bereicherten. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so viele Sänger und Musiker bei uns in der Gemeinde haben“, sagte Stieghahn. Natürlich auch, dass es engagierten Chorleiter gelingt, ihr Talent voll auszuschöpfen.

    So sang der Chor der Ribbesbütteler Grundschule („Es ist für uns eine Zeit angekommen“, „Maria durch den Dornwald ging“, „Stern über Bethlehem“, „Vom Himmel hoch da komm ich her“, „Jingle Bells“), ehe der Gemischte Chor Vollbüttel-Ribbesbüttel gemeinsam mit der Chorklasse den aus Venezuela stammenden Titel „Hört den Ruf der heil’gen Nacht und kommt herbei ihr Hirten“ vortrug. Pastor Michael Bausmann und Gisela Gaus erzählten Geschichten.

    Zwischendrin spielte immer mal wieder der Posaunenchor der Kirchengemeinde Ribbesbüttel-Rötgesbüttel. Auch gemeinsam stimmten alle Mitwirkenden und Gäste Weihnachtslieder an: „Oh du fröhliche“ zum Auftakt, „Stille Nacht, heilige Nacht“ zum Abschluss. Und für Kaffee und Kuchen war während der gut zweieinhalbstündigen Weihnachtsfeier ebenfalls gesorgt. rn

    AZ 12.12.2017

    2017 12 12 AZ Gemeinde Weihnachtsfeier

  • Aufatmen: Endlich wieder freie Fahrt auf der B 4

    Arbeiten am Bahnübergang bei Ausbüttel beendet – Ampelanlage erneuert

    Gifhorn.Die Behinderungen auf der B 4 haben ein Ende: Die Arbeiten zur Erneuerung der Ampelanlagen an der Einmündung der L 320 in die B 4 bei Ausbüttel und dem benachbarten Bahnübergang im Zuge der B 4 sind abgeschlossen. Das teilte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr jetzt mit. Die Verkehrsfreigabe erfolge planmäßig bis zum Abend, hieß es gestern Nachmittag. Landesbehörde und die Deutsche Bahn AG haben parallel gearbeitet.

    Wie die Landesbehörde weiter mitteilte, wird damit auch die Sperrung der Bundesstraße 4 in Richtung Braunschweig aufgehoben. Auch alle Umleitungen seien aufgehoben.

    „Während der Bauarbeiten wurden Masten, Kabeltrassen, Schranken und die Ampeln im gesamten Kreuzungsbereich vollständig erneuert“, so die Behörde. Technisch seien die Ampelanlagen für Bahnübergang und Straßenkreuzung getrennt worden, so dass bei Ausfall einer der beiden Anlagen die andere weiterbetrieben werden könne. Sichtbar für die Verkehrsteilnehmer ist dies nach Behördenangaben dadurch, dass nun an den Ampelmasten mehrere Signalgeber für die Kreuzung und den Bahnübergang nebeneinander angebracht sind.

    Aller Zeitung 09.12.2017

     

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    Freigabe: Die B 4 ist nach Wochen langen Bauarbeiten bei Ausbüttel wieder frei befahrbar. Sebastian Preuß

    2017 12 09 AZ B4 Bahnuebergang Titelbild

     

     

     

     

  • Fachausschuss tagt – Pläne für Abfallwirtschaftszentrum vorgestellt

    Ein Großprojekt steht in Ausbüttel an. Der Landkreis Gifhorn baut dort ein neues Abfallwirtschaftszentrum für voraussichtlich bis zu 4,2 Millionen Euro. Die Gemeinde ihrerseits hat für die kommenden Jahre ebenfalls eine Reihe von Baumaßnahmen vorgesehen.

    Antje Präger und Torsten Möllenbernd vom Landkreis stellten Ribbesbüttels Bauausschuss vor, was in Ausbüttel geplant ist. „Wir errichten eine moderne Anlage“, sagte Präger. Die Jugendwerkstatt des Kirchenkreises wolle man gern als „schöne soziale Komponente“ an Bord behalten, betonte Präger.

    Nach Celler Vorbild ist auf 11.000 Quadratmetern unter anderem eine große Anlieferzone für staufreies An- und Abfahren vorgesehen, sagte Möllenbernd. Elektroschrott soll in einer Wertstoffhalle gesammelt, demontiert oder instand gesetzt werden. „Wir können dort alle Arten von Elektrogeräten annehmen“, sagte Möllenbernd. Dazu kommen neue Betriebsgebäude mit Sozialräumen und eine bessere Anbindung an die B4. Als Bauzeit geplant ist Juni 2018 bis Januar 2019.

    In Ribbesbüttel baut die Gemeinde in der Heerstraße Gehweg und Gosse aus, in der Masch erneuert sie einen Wassersammelschacht. Vorm Imbiss soll auf der Peiner Landstraße eine Querungshilfe errichtet werden. Am Kirchenhaus und dem Fußweg davor ist auch einiges zu tun. Und in Ausbüttel werden Absackungen in der Gartenstraße behoben.

    In Vollbüttel soll der Maschplatz umgestaltet und an der Peiner Landstraße von der Hauptstraße aus nach Osten ein Gehweg gebaut werden. Der Hochwasserschutz soll sich durch Entlastung des Mischwasserkanals, Freispülen von Leitungen sowie Freiräumen von Abflüssen der Klärteiche verbessern. Im Obergeschoss des Raiffeisengebäudes könnte man ein Archiv für historische Dokumente aus der Gemeinde einrichten. rn

    Aller Zeitung 09.11.2017

     

    Baumaßnahme vorgesehen: In Ribbesbüttels Heerstraße sollen Gehweg und Gosse ausgebaut werden – in der Gemeinde stehen weitere Baumaßnahmen an. Ron Niebuhr Archiv

  • Vollbüttel

    „Wir wollen ja nicht mal Fernsehen übers Internet, sondern wären schon froh, wenn es überhaupt mal etwas schneller läuft“, sagte der Vollbütteler Ratsherr Hans-Werner Buske. Selbst die von Providern angebotenen kleinsten Pakete mit einer Übertragungsrate von maximal 16 Mbit/s reizen viele bei Weitem nicht aus. Für sie ist aktuell schon bei zwei Mbit/s oder weniger Schluss.

    Tobias Schweckendiek aus der Samtgemeindeverwaltung skizzierte, was sich bisher getan hat und auf absehbare Zeit tut für schnelles Internet in Ausbüttel, Ribbesbüttel, Vollbüttel, Klein Vollbüttel und Warmbüttel. Schon 2009 war ein Ausbau im Landkreis vorgesehen: „Damals galt alles unter zwei Mbit pro Sekunde als weißer Fleck“, sagte Schweckendiek. Für den nunmehr angestrebten Ausbau mit Fördermitteln von Bund und Land zählen alle Orte mit unter 30 Mbit/s dazu. Nach wie vor ist die Gemeinde Ribbesbüttel also dabei.

    Diesmal allerdings erfolgt der Ausbau zweigeteilt. Den Norden von Vollbüttel mit 120 Haushalten erschließt bis zum Jahresende die Deutsche Telekom. Sabine Köhler aus dem Infrastrukturvertrieb und Thomas Bartels als Fachmann für Breitbandtechnik erläuterten, dass man dort eine Übertragungsrate von 100 Mbit/s im Down- und 40 Mbit/s im Upload erreiche. Dazu verlege man 800 Meter Glasfaserkabel und stelle ein Multifunktionsgehäuse neu auf. Ribbesbüttel, Klein Vollbüttel und Warmbüttel dagegen plant der Landkreis mit 1000 Mbit/s zu versorgen über Glasfaserkabel. Dafür gibt es 20 Millionen Euro Förderung.

    Von Ron Niebuhr

    Aller Zeitung Online 22.06.2017

     

  • Ausbüttel: Aus der alten Anlage soll das Abfallwirtschaftszentrum Süd werden.

    Von Reiner Silberstein

    Die Pläne des Landkreises für den Umbau des Wertstoffhofs bei Ausbüttel werden konkreter.

    Während die Samtgemeinde Isenbüttel bereits an der Änderung des Flächennutzungsplans feilt und die Gemeinde Ribbesbüttel am Bebauungsplan, berichtet Landrat Andreas Ebel auf Rundschau-Anfrage über Details. Eins ist Fakt: Die einstige Tierkörperbeseitigungsanlage wird komplett abgerissen, sowohl das Gebäude als auch die dafür errichtete, mittlerweile marode Infrastruktur. Denn es braucht Platz für Neues: „Zur Verbesserung des Dienstleistungsangebotes für die Bürger beabsichtigt der Landkreis für die private Selbstanlieferung von Abfällen neben der zentralen Entsorgungsanlage Wesendorf am Standort Ausbüttel das Abfallwirtschaftszentrum Süd zu errichten“, sagt Landrat Ebel. In der ersten Ausbaustufe erfolge die Bau eines komplett neuen Wertstoflhofes mit einem 100 Quadratmeter großen Betriebsgebäude und einer rund 400 Quadratmeter großen Halle. In Letzterer werde eine Werkstatt und eine Annahmestelle für Elektroschrott. eingerichtet. Auf den Außenflächen sollen die Verkehrsanlagen für den Anlieferverkehr aufgebaut werden. Der Flächenbedarf für die erste Ausbaustufe liege bei rund 9000 Quadratmetern, sagt Ebel.

    Für die Kosten für Vorarbeiten, Abriss und Neubau des Wertstoffhofes seien 4,2 Millionen Euro veranschlagt.

    Zu einem späteren Zeitpunkt könnte gegebenenfalls eine zweite Ausbaustufe folgen, die die Errichtung einer Umschlaghalle für die durch die Müllabfuhr eingesammelten Abfälle vorsieht. Dafür seien weitere 1000 Quadratmeter Grundstücksfläche nötig. Die Prognose des Kreises: Auf dem Betriebsgelände sollen rund 7000 Tonnen private und gewerbliche Abfälle pro Jahr angenommen und entweder der Verwertung oder der Beseitigung zugeführt werden. Dabei gehe es um Restabfall und Sperrmüll, Altholz, Elektronikschrott, Papier, Metall, Grünabfall und Bauschutt.

    Das bringt auch zusätzlichen Verkehr mit sich: Erwartet werden wöchentlich rund 1200 bis 1500 Anlieferungen und circa 25 Abfuhren per LKW. „Die Anlage soll werktags täglich geöffnet werden“, teilt der Landrat mit.

    An dem Standort sei mit Ausnahme der Tätigkeit der Jugendwerkstatt, die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für sozial benachteiligte Jugendliche anbietet, keine Behandlung der Abfälle vorgesehen.

    Sowohl während der Abrissarbeiten als auch während der Errichtungsphase werde der Repro-Betrieb fortgeführt. Ebel: „Hier für werden übergangsweíse die notwendigen Container für die Jugendwerkstatt des Kırchenkreıses auf einem separierten Teil des Betriebsgeländes gestellt.“ Auch Anlieferungen seitens der Bürger seien weiterhin möglich.

    Gifhorner Rundschau 10.06.2017

     

  • Gemeinderat landet chancenlos ganz hinten

    Pokalschießen endet mit Sieg für die Vollbütteler

    Ausbüttel (rn). Wer den Sieg nach Hause bringt. ist beim Pokalschießen der Schützenvereine aus Ribbesbüttel. Vollbüttel und Ausbüttel stets ungewiss. Klar ist eigentlich nur wer immer den letzten Platz belegt - nämlich der Vierte im Bunde: der Gemeinderat.

    Stolze Pokalsieger waren dieses Mal die Vollbütteler. Wer das Pokalschießen ausrichtet, wechselt von Jahr zu Jahr zwischen den Schützenverein. Nur der Gemeinderat ist immer Gast - er hat ja keinen Schießstand. Was sich wiederum in den Ergebnissen abzeichnet. Diesmal waren die Ausbütteler an der Reihe. Und folglich wählten sie die Disziplin aus: Kleinkalibergewehr, sitzend aufgelegt, 50 Meter entfernte Scheiben. „Jeder hat fünf Probe- und zehn Wertungsschüsse“. sagte Erich Müller.

    Der Ausbütteler Schießsportleiter und seine Helfer sorgten für einen fairen Ablauf, die Schützendamen bereiteten für alle einen Imbiss vor.

    Denn das Gemeindepokalschießen dient immer auch dem geselligen Miteinander zwischen Vereinen und Gemeinderat. Der entschied übrigens darüber wie groß die Teams waren:

    „Es sind nur so viele Schützen pro Mannschaft erlaubt, wie Ratsmitglieder am Wettbewerb teilnehmen", sagte Müller.

    Genutzt hat das dem Gemeinderat natürlich mal wieder rein gar nichts. Den Sieg holten die Vollbütteler mit 575 Ringen. Sie stellten mit Robert Voges (98 Ringe), Sven Böhnke (97) und Pascal Köhler (96) auch die drei besten Einzelschützen des Wettbewerbs. Auf den Plätzen zwei und drei in der Gesamtwertung lagen die Ribbesbütteler (559) und Ausbütteler (556). Das Ergebnis der Politiker wird wie üblich erst in der nächsten Ratssitzung verraten - und dann kürt das Ratsrund auch den besten Schützen aus seinen Reihen.

    Aller Zeitung 01.04.2015

  • Schützen: „Uns fehlt eine ganze Generation“

    Jahresversammlung in Ausbüttel Verein hat Erfolge im Schießsport, aber immer weniger Mitglieder

    Ausbüttel (rn). Die Ausbütteler Schützen blicken auf ein aktives Vereinsjahr mit einigen schießsportlichen Erfolgen zurück. Nur bei den Mitgliederzahlen klemmt es im Verein - die sind nun schon seit Jahren rückläufig. 85 Mitglieder zählt der Ausbütteler Schützenverein derzeit.

    „Wir haben 2014 zwar ein paar neue Mitglieder gewonnen, aber es sind auch einige Ältere verstorben“, sagte Schießsportleiter Erich Müller im AZ-Gespräch. Unterm Strich sei der Verein geschrumpft. Und leider gelinge es kaum, Jugendliche und junge Erwachsene für den Schießsport zu interessieren, sagte Schriftführerin Ursula Schreiber: „Uns fehlt im Grunde eine ganze Generation."

    An den Angeboten liegt es eher nicht. Mit Pokal- und Preisschießen sowie dem Unterhebel-Repetiergewehr-Vergleichsschießen gegen den befreundeten SV Meerdorf findet sich wohl für jedes Mitglied ein passender Wettbewerb. Wer darüber hinaus sportliche Ambitionen hegt, kann bei Rundenwettkämpfen, Kreis- und Landesmeisterschaften antreten.

    Auch pflegen die Schützen das Vereinsleben, beispielsweise mit einem Skat- und Knobelturnier. „Wir machen mehrere Ausflüge im Jahr“, sagte Schreiber. Etwa zu Weihnachtsmärkten oder zum Musical in Hamburg.

    Aller Zeitung 12.03.2015