Trotz Flaggen-Panne: Pokal für Ribbesbüttel

Der Orientierungsmarsch der Isenbütteler Wehren geht rund um Allenbüttel über die Bühne.

Daniela Burucker

Allenbüttel. Für die Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Isenbüttel stand am Samstag ein Orientierungsmarsch auf dem Programm. Ausrichter des unterhaltsamen Geländemarsches war die Ortswehr Allenbüttel. Als Erstplatzierter unter vier Gruppen nahm die Ortswehr Ribbesbüttel den Wanderpokal mit nach Hause.

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Die Ortswehr Ribbesbüttel war Sieger beim Orientierungsmarsch rund um Allenbüttel. FOTO: DANIELA BURUCKER

Dafür hatte die Truppe um Harald Schönhoff an den sieben Stationen auf der rund acht Kilometer langen Strecke alles gegeben. Auch das Marschtempo der Ribbesbütteler war beachtlich. Bereits an der dritten Station hatten sie zur Gruppe aus Wettmershagen aufgeschlossen, die eine Viertelstunde vor ihnen gestartet war. Dafür hatte die Truppe zuvor beim "Flaggen-Raten" Punkte liegenlassen, wo sie bei Estland und Bulgarien falsch lag. "Das lag an der schlechten Sicht", witzelte Schönhoff. Auf dem Hof Wehmann mussten die Gruppen einen Strohballen über eine 40 Meter lange Strecke hin- und zurückrollen, während einer von ihnen gegen die Laufrichtung über den Ballen robbte. Bei den Ribbesbüttelern wurde Andre Grimm für den waghalsigen Job als "Freiwilliger" auserkoren. "Schief, schief, schief", rief er von oben, während seine Jungs ihn unter den strengen Blicken von Eva Barkmann-Kölsch über die Reitbahn kullerten. Die Uhr tickte und die Ribbesbütteler schafften die Aufgabe. An anderen Stationen standen ein Gewürze-Quiz und feuerwehrtechnische Übungen auf dem Programm.

Start und Ziel des Marsches war das Allenbütteler Gerätehaus. Als Gastgeberin liefen dort bei Ortsbrandmeisterin Vera Hoppe alle Fäden zusammen. "Wir haben viel Zeit in die Vorbereitung investiert", sagte sie. "Mehr Teilnehmer wären schön gewesen." In der Endabrechnung landeten die Ribbesbüttel mit 220 Punkten klar auf dem Podest und verwiesen die Kameraden aus Wasbüttel (180 Punkte) auf den zweiten Platz. Mit jeweils 170 Punkten teilten sich die Gruppen aus Calberlah und Wettmershagen den dritten Platz.

GR 02.09.2019

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197 Legehennen und einen Hahn vor dem Tod gerettet

Einsatz von Stark für Tiere – Neues Zuhause für die Tiere gesucht

Vollbüttel. Der Verein Stark für Tiere hat 197 Hennen und einen Hahn vor der Tötung gerettet. Um 3.15 Uhr in der Nacht trafen sich dazu alle Helfer an einem Freilandhaltungsbetrieb im Kreis Gifhorn.

Mit Schutzanzügen bekleidet ging um 3.30 Uhr die Ausstallung der 15 Monate jungen Legehennen los. Diese Aktionen finden nachts statt, weil dann die Hühner schlafen und so nichts gestresst werden. Ohne Zwischenfälle und völlig reibungslos konnten die Tiere in Geflügelboxen untergebracht werden, mittlerweile sind sie bei ihren Adoptanten angekommen. Nun dürfen die Hennen ein glückliches Leben in Freiheit führen.

Der Betreiber informierte die Vereinsmitglieder, dass sie bereits im Oktober erneut die Chance haben, rund 200 Hennen und vermutlich zwei Hähne abzuholen. Es handelt sich um braune Legehybriden aus Freilandhaltung, etwa 15 Monate alt.

Auch für diese Tiere sucht der Verein im Vorfeld der Rettung dringend Lebensplätze. Die Hennen werden gegen Schutzvertrag und eine Spende in ein artgerechtes, selbstverständlich schlachtfreies Zuhause ohne Zuchtabsichten und mit tiermedizinischer Versorgung im Bedarfsfall abgegeben. Jeder, der auch nur zwei Hennen aufnehmen kann, ist eine große Hilfe und kann sich gerne für genauere Infos melden per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Nächtlicher Einsatz: Der Verein Stark für Tiere rettete 197 Legehennen sowie einen Hahn vor der Tötung. Foto: Stark für Tiere

Die geretteten Hennen gehören zu den rund 50 Millionen Legehennen, die jährlich nach einem Jahr im Betrieb entsorgt und durch jüngere, leistungsstärkere Hennen ersetzt werden. Sie werden mit drei Monaten eingestallt und verbleiben ein Jahr im Betrieb, bis ihre Legeleistung nachlässt. Sie legen dann nicht mehr täglich, sondern nur noch drei oder vier Eier pro Woche. Das macht sie für den Betrieb schon nicht mehr rentabel. Der Verein rettet etwa 3500 Hennen jährlich. Die Rettungen sind legal, der Betreiber ist mit der Abholung einverstanden und überlässt die Tiere kostenlos. Sie werden gegen eine Spende abgegeben, damit der Verein seine Kosten für Transport und Schutzkleidung decken kann.

TV-Tipp: Über die Arbeit des Vereins gibt es am Dienstag, 27. August, um 18.15 Uhr einen Beitrag in der NDR-Sendung „Natur Nah“.

AZ 24.08.2019

 

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Bürgerbrunch mit Importwürstchen

Rund 60 Ribbesbütteler sind dabei.

Reiner Silberstein

RibbesbüttelAlle vier Wochen organisieren Burglind und Michael Schilling vom Ribbesbütteler Verein "Im DorfLeben" ein Bürgerfrühstück - insbesondere für die älteren Bürger der Gemeinde, jeden dritten Dienstag im Monat. Allerdings waren bei diesen Terminen immer einige Menschen ausgeschlossen, sagen die beiden - nämlich die Menschen, die berufstätig sind. Das war der Grund, warum sie am vergangenen Wochenende mal einen Termin außerhalb der Reihe eingeschoben haben: Sonntag, gleich nach der Kirche. Dafür wurde aus dem Frühstück auch gleich ein Brunch. Und: Rund 60 Ribbesbütteler kamen.

"Der Anklang ist sehr groß", freute sich Michael Schilling. Und die paar Wolken am Himmel sollten die Stimmung nicht trüben: "Die schieben wir zu denen, die heute nicht da sind." DorfLeben-Vorstand Harald Schönhoff war begeistert: "Wir haben hier ein Büfett vom Feinsten, Burglind backt sogar das Brot selbst."

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Der Brunch sollte das monatliche Dorffrühstück ergänzen. Hier war es auch
für Berufstätige möglich teilzunehmen. FOTO: REINER SILBERSTEIN

Ansonsten hatte jeder etwas mitgebracht - von Salaten über Suppen bis zu Schinkenröllchen mit Melone. Die Bratwürstchen waren extra aus dem Frankenland importiert.

Einen besonderen Tag feierte beim Brunch Anke Wiegmann: Zu ihrem Geburtstag gab es ein Ständchen von der ganzen Runde und einen Blumenstrauß.

GR 20.08.2019

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Landkreis erneuert Radweg zwischen Rötgesbüttel und Ribbesbüttel

Radfahrer und Autofahrer müssen im Herbst mit dreiwöchiger Vollsperrung rechnen

Von Dirk Reitmeister

Rötgesbüttel/Ribbesbüttel. Zwischen Rötgesbüttel und Ribbesbüttel wird es noch in diesem Herbst Ernst: Der Landkreis Gifhorn hat die Erneuerung des maroden Radwegs fest eingeplant. Nicht nur die Radfahrer selbst, sondern auch die Autofahrer müssen mit Vollsperrung und Umleitung rechnen.

Für eine Radtour von Gifhorn nach Braunschweig spielt der Radweg entlang der Kreisstraße 52 zwischen Ribbesbüttel und Rötgesbüttel durchaus eine Rolle, sagt Wolfgang Harder, Kreisvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs ADFC. Und: „Das ist eine gute Verbindung, wenn man von Rethen nach Gifhorn will.“ Oder von Adenbüttel. Harder jedenfalls kennt die Route gut. „Wir fahren da öfter lang.“ Entsprechend ärgerte er sich in den vergangenen Jahren über den baulichen Zustand. „Da muss was gemacht werden.“

 

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Radweg zwischen Rötgesbüttel und Ribbesbüttel: Die marode Strecke wird im Herbst umfangreich erneuert. Foto: Dirk Reitmeister

Dem kommt der Landkreis nun nach. Zwischen Mitte/Ende September und Ende November sollen die Bauarbeiter dort tätig werden. Auf 1,1 Kilometern – zwischen dem Ende der gepflasterten Gehwegs am Ortsausgang Rötgesbüttel bis zum südlichen Ortseingang Ribbesbüttel – wird er für etwa 200 000 Euro den Radweg erneuern. In diesem Fall verzichtet der Landkreis auf eine Erneuerung der Tragschichten. Die Arbeiter werden die neue Asphaltdeckschicht auf der vorhandenen Asphalttragschicht aufbringen, erläutert Landrat Dr, Andreas Ebel.

Der Landkreis will die Verkehrsbehinderungen möglichst klein halten. Deshalb gibt er der Baufirma nur ein überschaubares Zeitfenster von drei Wochen für eine Vollsperrung von Kreisstraße und Radweg. Die Straße muss mit gesperrt werden, weil von ihr aus die Radweg-Baustelle bedient wird.

In jenen drei Wochen leitet der Landkreis sowohl die Radfahrer, als auch die Autofahrer über die L 320 und die B 4 um. Die Radfahrer können zwischen Ribbesbüttel und Ausbüttel Siedlung einen asphaltierten und mit Fahrradwegweisern ausgeschilderten Feldweg nutzen, da die L 320 keinen Straßen begleitenden Radweg hat.

AZ 22.08.2019

 


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Marion Holste ist neue Schützenkönigin

Die Vollbütteler Schützen feiern vier Tage lang ihr Volksfest.

Daniela Burucker

Vollbüttel Geballte Frauenpower beim Schützenverein. Mit Marion Holste als Große Majestät und Michaela Pfeil als Kleine Majestät ist das neue Königshaus jetzt fest in weiblichen Händen. Beim Fest ließen die Schützen und ihre Gäste es auf der Meile zwischen Sporthalle und Raiffeisengebäude vier Tage lang ordentlich krachen.

Neben dem treffsicheren Damen-Duo komplettieren Leon Holste als Juniorenkönig sowie Janik Heller als Großer Jugendkönig und Philip Plättner als Kleiner Jugendkönig das neue Königshaus.

Zum Auftakt der tollen Tage tanzte die Festgemeinde bei der Zelt-Disco mit DJ Behme am Freitag ausgelassen durch die Nacht. "Diese Veranstaltung war deutlich besser besucht als im Vorjahr", freute sich Schützen-Vorsitzender Lukas Pfeil.

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Das neue Königshaus um Marion Holste (Mitte).   Foto: Daniela Burucker

 

Tags drauf standen beim Umzug noch einmal die Vorjahres-Majestäten im Fokus. Nach der Proklamation ihrer Nachfolger gab es im Festzelt Kaffee und Kuchen sowie am Abend Tanz und Livemusik mit der Showband Facette.

An den Festumzug am Sonntag schlossen sich das Katerfrühstück sowie eine erneute Kaffeetafel an. Entgegen dem Trend anderer Schützenfeste, die teils nur noch an zwei Tagen stattfinden, wird in Vollbüttel weiterhin in die neue Woche hinein gefeiert. Das Fest endet am Montag mit dem traditionellen Eieressen auf dem Sportplatz. "Dabei hat die Schützenjugend den Hut auf", berichtete Pfeil.

GR 20.08.2019

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