Klein, aber fein: Stark für Tiere lädt zum Weihnachtsmarkt

Vollbüttel. Mit einem kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt erfreute der Vollbütteler Verein Stark für Tiere am Samstag Tierfreunde aus der Region. Hof, Scheune und Unterstände auf dem Grundstück der Vorsitzenden Jenny Breit waren adventlich dekoriert und mit mehreren Ständen bestückt.

Vereins-Chefin Breit und ihr Team hatten angesichts des recht regnerischen Wetters „schon mit dem Schlimmsten gerechnet“. Aber es kam anders: „Unser Basar ist super besucht“, freute sich Breit über regen Zulauf. Und noch dazu zeigten sich die Besucher sehr interessiert an der Arbeit des Vereins. Der informierte über aktuell gerettete Tiere und die Saison über gelaufene Aktionen auf Stellwänden. Derzeit warten drei Zwergkaninchen, ein Deutscher Riese und vier Meerschweinchen auf ein neues Zuhause. „Sie kommen aus schlechter Haltung, wir päppeln sie gerade wieder auf“, sagte Breit.

Auf mehreren Tischen fand sich Dekoratives und Nützliches wie Fröbel- und Aurelio-Sterne, Teelichthalter, Lesezeichen, Schlüsselanhänger und Schmuck. Besonderes Highlight: „Ketten mit Kugeln, in denen ausgebürstete Haare von Benjamin stecken“, sagte Breit. Benjamin ist ein Kalb, dass Stark für Tiere gerettet hat. Daneben konnten Kinder Windlichter und Lesezeichen aus Transparentpapier gestalteten.

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Aktion für den Tierschutz: Vollbüttels Verein Stark für Tiere freute sich über reges Interesse an seinem Weihnachtsmarkt. Ron Niebuhr

In einer Flohmarktecke konnten die Besucher gegen eine Spende aus neuwertigen Büchern kräftig Lesestoff für kalte Wintertage herauspicken. Für die kleine Stärkung zwischendurch war mit allerhand veganen Leckereien gesorgt: Punsch, Kakao, Kekse und gebrannte Mandeln zum Beispiel. Und Vizevorsitzende Cagla Canidar backte frische Waffeln - ebenfalls vegan. Der Erlös des Weihnachtsmarktes kam Stark für Tiere zu Gute. rn

AZ 11.12.2018

 

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Zum Schluss singen alle „Stille Nacht“

Seniorenadventsfeier in Ribbesbüttel: Besinnliches Programm mit vielen Akteuren

Ribbesbüttel. Adventlich geschmückte Sporthalle, adventlich gedeckte Tische und adventliches Programm aus Musik, Gesang und Geschichten, dazu Kaffee, Kekse und Kuchen - das ließ nur einen Schluss zu: Die Gemeinde Ribbesbüttel lud einmal mehr zur Seniorenadventsfeier ein.

„Es ist richtig voll heute. Für 100 Gäste haben wir gedeckt, aber das reicht wohl noch nicht“, freute sich Bürgermeister Heinrich Stieghahn über den kaum nachlassenden Strom von Besuchern. Übrigens nicht nur Senioren, sondern auch viele Eltern, die den Auftritt ihrer Sprösslinge erleben wollten. Denn - so ist es guter Brauch - der Chor der Grundschule um Silvia Becker und Imke Wiekhorst trat natürlich wieder auf. „Die Kinder haben extra für uns ganz fleißig ein paar Lieder eingeübt“, erzählte Stieghahn.

Daneben trug der Posaunenchor der Kirchengemeinde mit seinem Spiel zur adventlichen Atmosphäre bei. „Die Musiker sind schon an allen Ecken und Enden im Advent gefragt, haben aber noch Zeit für uns gefunden“, sagte Stieghahn. Der Gesangverein Vollbüttel-Ribbesbüttel steuerte unter Leitung von Daniel Sattelmaier ebenfalls einige schöne Lieder zum Nachmittag bei. Kräftige Verstärkung erfuhren die erfahrenen Sänger dabei durch die Chorklasse der Ribbesbütteler Grundschule.

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Kleine Sänger, großer Auftritt: Der Schulchor der Grundschule bereicherte die Ribbesbütteler Seniorenadventsfeier. Ron Niebuhr

Die Landfrauen um Ute Löbbecke hatten die Sporthalle dekoriert, versorgten alle mit Kaffee und Kuchen, überraschten sie mit Kekstüten und trugen weihnachtliche Geschichten vor. Pastor Michael Bausmann sei auf einem Lehrgang, berichtete Stieghahn. Pastor Norbert Schwarz vertrat ihn bei der Seniorenadventsfeier. „Auch das freut uns sehr“, sagte Stieghahn. Mit „O du fröhliche“ leiteten die Senioren die Feier selbst musikalisch ein. Und zum Abschluss sangen alle „Stille Nacht, heilige Nacht.“ r n

AZ 11.12.2018

 

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Entspannen und Gutes bewirken mit Meditation

Vollbüttel: Spenden des Benefiz-Yoga-Workshops fließen nach Nepal

Vollbüttel. „Also ich fühle mich jetzt richtig gut und ruhig, bin total geerdet für den Advent“, sagte Susanne Martin. Den Teilnehmerinnen ihres Benefiz-Yoga-Workshops zu Gunsten von Erdbebenopfern in Nepal ging es da nicht anders. Vor allem die abschließende Meditation wirkte Wunder.

„Das wichtigste für mich ist, dass so viele Menschen hergekommen sind“, sagte Martin. Gemeinsam stimmten sie sich mit Yoga und Meditation auf die kommenden, häufig doch sehr hektischen und leider nur wenig besinnlichen Tage bis zum großen Weihnachtsfest ein. Die in Indien entwickelte Kundalini Meditation zielte genau darauf ab, all jene zur Ruhe kommen zu lassen, deren Geist im Alltag oft rastlos ist.

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Für den guten Zweck: Susanne Martin sammelte Spenden für Erdbebenopfer in Nepal mit einem Yoga- und Meditationsworkshop in Vollbüttel. Ron Niebuhr

Im dreistündigen Workshop bereiteten sich die Teilnehmerinnen zunächst mit Dehn- und Atemübungen auf die rund einstündige Meditation vor. Sanfte Klänge waren dabei als Hilfe gedacht, um den Alltag loszulassen. „Fasst die Ruhe, lasst sie in euer Herz. Nehmt die Stille und den Frieden mit in die nächsten Wochen“, sagte Martin zum Abschluss. Und: „Meine Seele verbeugt sich vor eurer Seele. Danke.“

Übrigens auch für die Spenden. Die kommen eins zu eins von Erdbeben geplagten Menschen in Nepal zu Gute. Martin bricht Mitte Dezember wieder dorthin auf. „Die Menschen dort sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie sind wie eine Familie für mich“, sagte sie. Daher engagiere sie sich so sehr dafür, dass es ihnen wieder besser geht. Die Spenden ermöglichen den Wiederaufbau zerstörter Häuser und auch den Schulbesuch von Kindern in Nepal.

Zudem stattet sie die Menschen dort mit in Deutschland ausrangierten Brillen aus: „Dafür brauche ich aber keine Geldspenden“, erklärte sie. Eventuelle Kosten für den Transport der Sehhilfen nach Nepal trägt sie selbst. Martin bietet Yoga über den MTV Vollbüttel an. Infos dazu gibt es im Internet auf www.mtv-vollbuettel.de. rn

AZ 07.12.2018

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Vorschießen beim Pyrotechniker

Vollbütteler Markus Merz stellt Effekte vor

Vollbüttel. Er lässt es nicht nur zu Silvester richtig krachen: Der Vollbütteler Markus Merz ist Pyrotechniker mit Leib und Seele. Und für dieses Jahr lädt er die Vollbütteler wieder ein zu einem „Vorschießen“, wie er es nennt: Am Donnerstag, 27. Dezember, ab 18 Uhr demonstriert er in Vollbüttel an der Straße zwischen Raiffeisenstraße und Vor den Höfen in Richtung Feld, was man mit Feuerwerkskörpern alles für Effekte erzielen kann.

„Natürlich stelle ich mein Sortiment vor, das man auch in meiner Firma Pyrostern kaufen kann“, sagt er, „aber zum Abschluss biete ich noch eine richtige Show.“ Die Beschallung wird von einer professionellen Agentur übernommen, eventuell gibt es sogar einen Getränkestand und einen Grill. „Ich will auch wieder was für die Dorfgemeinschaft tun.“

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Markus Merz C. Canidar

Insgesamt 32 Feuerwerkskörper stellt Merz vor, „von Fontänen bis Feuervögeln“. Es gibt Knall- und Heulerbatterien, „allerdings keine Raketen“. Willkommen sind alle, die noch etwas Besonderes für ihr privates Silvester-Feuerwerk suchen, aber auch alle, die an Pyrotechnik Spaß haben. tru

AZ 10.12.2018

 

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Humorvolles mit Herz und Schmerz

Die Lesung mit Emmi Ruprecht, die eigentlich Gesa Walkhoff heißt, und eine Kunstausstellung dienen einem guten Zweck.

Christiane Schacht

Meinersen. Mit einer Lesung inklusive Kunstausstellung wurde der Advent in Meinersen in gemütlicher Runde eingeläutet: Autorin Emmi Ruprecht - eigentlich Gesa Walkhoff aus Vollbüttel - las aus ihrem neuen Roman "Der Schundfilm meines Lebens". Gleichzeitig stellte Hofbräu-Eck-Wirtin Sandra Glaser ihre großformatigen Bilder aus. Die Erlöse waren für einen guten Zweck: Glaser setzt sich für den Tierschutz in Deutschland sowie für Straßenhunde in der Türkei und in Rumänien ein. In ihrer Begrüßung informierte sie, dass noch vor Weihnachten ein Transport geplant sei, für den sie noch "alles suche, was Hunde warm und satt macht", aber auch Geldspenden zum Beispiel für Ka-strationen.

 

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Gesa Walkhoff aus Vollbüttel, die unter dem Namen Emmi Ruprecht veröffentlicht, und ihr Lebensgefährte Frank Bahn lasen in Meinersen.    FOTO: Christiane Schacht

Auch Walkhoff spendete einen Teil aus ihrem Buchverkauf für diese Aktion. Gelesen hat sie, zusammen mit Lebensgefährte Frank Bahn, aus ihrem vierten veröffentlichten Roman. Die Zuhörer erlebten mit, wie sich Drehbuchautorin Hanna Wupper erstmals an einer leichten Komödie mit Herz und Schmerz versuchen muss, um sich finanziell über Wasser zu halten, aber um dann zu erleben, dass ihr Drehbuch erschreckend genau ihre eigene Welt abbildet. Die Autorin Emmi Ruprecht beantwortete im Anschluss gern Fragen und signierte ihre Bücher, zu denen auch "Ein Ort in Italien", "Drei Jahre später" und "Erleuchtet" gehörten.

GR 07.12.2018

 

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