Zündende Einstimmung auf die Silvesternacht in Vollbüttel

Hunderte Zuschauer waren beim „Happy New Year warm up“ von Pyrotechniker Markus Merz dabei.

Von Daniela Burucker

Vollbüttel. Wer sich etwas anders auf Silvester einstimmen wollte, war beim „Happy New Year warm up“ von Markus Merz goldrichtig. Hunderte Schaulustige pilgerten zu dem Acker, auf dem der kreative Pyrotechniker zur Einstimmung auf den Jahreswechsel ein von ihm konzipiertes Musikfeuerwerk zündete und – abgestimmt auf drei Songs – Sterne vom Himmel regnen ließ.

Bunte und goldene Fontänen, rot-sprühende Feuertöpfe und vieles mehr sorgten dafür, dass der Blick zum Himmel ein Augenschmaus wurde. Die sechsminütige Show auf der

Ackerbühne hatte es in sich. Zum harmonischen Mix aus drei Musikstücken zündete Merz 20 Module mit etwa 500 Effekten, Feuertöpfen und Fontänen, die bis zu 160 Meter hoch stiegen. Dafür gab es viel Applaus.

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Das Publikum war bunt gemischt. Senioren mit Rollatoren folgten der Show ebenso begeistert wie komplette Familien mit Kleinkindern, die auf Papas Arm zuschauten.

„Für uns ist das toll, weil das Feuerwerk in der Silvesternacht zu spät für unsere Kinder ist“, erklärte Alex Winter aus Gifhorn. Auch die Teenager Lucie und Maja aus Leiferde (beide 16 Jahre alt) schauten mit schicken Kopfhörern über den Mützen zu: „Das ist gegen die Kälte und nicht wegen des Lärms.“ Der hielt sich in Grenzen, auch wenn Merz einige Leckerbissen für „Freunde des gepflegten Knalls“ präsentierte.

Wer sich eigens für das Musikfeuerwerk auf den Weg gemacht hatte, musste sich jedoch gedulden, bis das zeitintensive Intro gelaufen war, bei dem Merz gepaart mit Erklärungen zahlreiche Feuerwerksartikel solo präsentierte und ohne Musikuntermalung zündete.

GR 29.12.2018

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Vollbüttel: Sven Böhnke gewinnt Weihnachtspreisschießen

Vollbüttel. Großes Weihnachtsschießen bei den Vollbütteler Schützen: Erstmals luden sie alle Bürger zu dem Wettbewerb ein. Zuvor hatten sie ihn vereinsintern angeboten, doch nun verfolgt der Vorstand aufgrund des immer regeren Interesses in der Bevölkerung am Schießsport eine neue Strategie der Öffnung.

Vorsitzender Lukas Pfeil erläuterte: „Wir haben unser Schweinepreisschießen bereits vor drei Jahren zu einem öffentlichen Wettbewerb umfunktioniert. Die Resonanz ist immer besser geworden. Daher folgt nun mit dem öffentlichen Weihnachtspreisschießen der nächste Schritt.“

Bei dem Wettstreit gab es anders als beim Schweinepreisschießen für die besten Teilnehmer Geld- und Sachpreise. Intern war das Weihnachtsschießen schon lange sehr erfolgreich.

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Weihnachtsschießen: Erstmals veranstalteten die Vollbütteler Schützen ihren Traditionswettbewerb öffentlich. Chris Niebuhr

Geschossen wurde mit dem Luftgewehr. Zunächst galt es, auf eine Motivscheibe zu schießen, danach auf eine normale Scheibe mit Teiler. Aus den beiden Einzelwertungen wurden dann am Ende die besten Schützen ermittelt. Die Schießsportleitung hatte Frank Holste. Den Sieg sicherte sich Sven Böhnke (9-Teiler) vor Marion Holste (63-Teiler) und Yvonne Klan (67-Teiler).

Eingerahmt worden war der Schießwettbewerb weihnachtlich mit Kaffee und Kuchen sowie entsprechender Dekoration im Schießheim. Die Resonanz war bei der Erstauflage ebenfalls gut. Zudem fand parallel auch noch ein vereinsinternes Kleinkaliberschießen statt. cn

AZ 22.12.2018

 

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Kochen, Musik, chillen und spielen: Teenie-Treffs sind ein Volltreffer

Angebot in Isenbüttel, Calberlah und Vollbüttel kommt bei Jugendlichen bestens an – Angebote für 2019 geplant

Isenbüttel. Mit den Teenie-Treffs hat die Jugendförderung der Samtgemeinde Isenbüttel einen Volltreffer gelandet. „Es läuft super!“, berichtet Jugendpflegerin Kathrin Hotop von bis zu 20 Teilnehmern pro Abend. Das Jahr ließ der Nachwuchs in Isenbüttel jetzt mit einem Filmabend ausklingen.

Der Teenie-Treff ist ein offenes Angebot für alle mindestens Zehnjährigen, die Lust haben, sich mit Gleichaltrigen zu treffen. Montags in Isenbüttel, freitags in Calberlah und Vollbüttel – jeweils von 17 bis 19 Uhr. Apropos Vollbüttel: „Dort war der Teenie-Treff seit Oktober geschlossen. Ab Januar startet er wieder durch“, sagte Hotop. Und zwar mit Sina Potratz als neuer Betreuerin. „Sie war früher als Honorarkraft für uns in Vollbüttel tätig“, freute sich Hotop über ihre Rückkehr. In Calberlah betreut Michael Volckmar den Teenie-Treff.

Egal ob Kochen und Backen, Musik hören, Spielen, Sport treiben, Kickern, Playstation zocken oder einfach nur Chillen – im Teenie-Treff ist immer was los. Aktionen planen und gestalten Teenies und Betreuer gemeinsam. Für die Saison 2019 gibt es schon viele Ideen. Im ersten Quartal ist zum Beispiel an Marshmallows am Feuerkorb grillen, Eiertausch, Life-Hack mit Waffeleisen, Wahrheit oder Blödsinn, Drohnenfliegen, Wunschtag, Schokoladenkreationen, Airbrush-Tattoos, Domino Day, Escape Room und Girls Club gedacht.

Letzterer ist übrigens brandneu im Programm. Einmal im Monat öffnet der von Hotop und Nicola Seil betreute Treff in Isenbüttel nur für Mädchen. Sie können an Konsolen zocken, was ihnen Spaß macht, zusammen basteln, kochen und Gesichtsmasken auflegen. Oder einfach nur Freundinnen treffen, quatschen und Tee trinken. Hotop ist zuversichtlich, dass der Girls Club ähnlich gut ankommt wie der Teenie-Treff selbst. Bei dem sind in Isenbüttel zwölf Stammgäste am Start. „Und 15 weitere Jugendliche schauen vorbei, wenn es ihre Zeit zulässt oder eine Aktion sie besonders anspricht“, sagte Hotop.

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Super Saison: Die Teenies-Treffs der Jugendförderung in der Samtgemeinde Isenbüttel machen dem Nachwuchs viel Spaß. Ron Niebuhr

 

Das komplette Programm fürs erste Quartal 2019 ist online abrufbar auf der Internetseite www.anmeldung.rabenspass.de. rn

Der Treff in Vollbüttel war seit Oktober geschlossen – ab Januar startet er mit einer neuen Betreuerin wieder durch.

AZ 19.12.2018

 

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Ein Weihnachtsgeschenk fürs Kinomuseum

60 Kilogramm schwere Filmrolle für IMAX-Rundum-Kino aus dem Technik-Museum in Speyer in Vollbüttel eingetroffen

Vollbüttel. Rundum-Kino, mittendrin im Film sein – eine Technik, die mit Hilfe von IMAX in den 1970-er Jahren ins Kino kam. Ein Stück dieser außergewöhnlichen Kinogeschichte nennt das Kinomuseum Vollbüttel jetzt sein eigen: Eine 60 Kilogramm schwere Filmrolle mit einem Durchmesser von 1,10 Meter gab’s als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für den Verein der Freunde und Förderer des Museums.

Vereinsvorsitzender Peter Schade-Didschies war ein paar Tage in der Pfalz unterwegs und erkundete die Region. „Nahezu zwangsläufig kam ich auch auf die Idee, das Technik-Museum in Speyer zu besuchen.“ In diesem Museum gibt es das einzige IMAX-Dome-Theater in Deutschland. Im Museumsshop fand Schade-Didschies eine ausgebrannte Xenonlampe dieses Kinos, „an der ich verständlicherweise nicht vorbeigehen konnte“. Beim Kauf frage er, ob er nicht vielleicht mal mit dem Vorführer reden könne.

Kein Problem: „Markus Albrecht hat mich sehr herzlich in das Allerheiligste, den Vorführraum, gebeten.“ Dabei meldete Schade-Didschies ganz vorsichtig Interesse an einer der nicht mehr vorführbaren Filmkopien an. „Natürlich rechnete ich vorerst nicht damit, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen würde.“

Falsch gedacht – schon wenig später meldete sich Albrecht. „Danach ging alles sehr schnell.“ Gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden des Vereins, Bernd Riechers, fuhr Schade-Didschies nach Speyer. „Ein Riesen-Teil“, berichtet Riechers von dem Kraftakt, die 60 Kilogramm schwere Rolle in den Kofferraum zu bekommen. „Das passte gerade so.“

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Kinomuseum Vollbüttel: Bernd Riechers (l.) und Peter Schade-Didschies haben die 60 Kilogramm schwere Filmrolle aus Speyer abgeholt. Sebastian Preuß

In Vollbüttel wird der 42-minütige Film „The Flight“ wohl nie laufen können, dafür braucht es ein spezielles Vorführgerät – und die entsprechende Leinwand. „Im IMAX-Dome werden die Filme in einer Kuppel auf 800 Quadratmeter Leinwand gezeigt“, erklärt Riechers. Dank der ausführlichen Videoaufnahmen, die er dort gemacht hat, „können wir den Besuchern in der nächsten Saison einen Eindruck von der Vorführtechnik vermitteln“. Schade-Didschies lacht: „Wie lautete der Slogan unserer Ausstellung? ,Wir können auch größer’.“ Was damit wohl bewiesen wäre. tru

AZ 22.12.2018

 

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Ribbesbüttel: Rat stoppt Hausbau an Dorfstraße

Veränderungssperre: Politiker befürchten, dass Mehrfamilienhaus nicht ins Ortsbild passt – Bebauungsplan wird erstellt

Ribbesbüttel. Ein Bauvorhaben im historischen Kern von Ribbesbüttel hat den Rat in Aufruhr versetzt. Die Politiker befürchteten, dass sich das geplante Mehrfamilienhaus nicht mit dem Dorfbild verträgt. Sie veranlassten eine Veränderungssperre. Auch ein Bebauungsplan wird aufgestellt.

Ursprünglich hatte die Gemeindeverwaltung für das Bauvorhaben ihr Okay gegeben, da es sich um „ein gewöhnliches Gebäude mit drei Eingängen“ handelt, das sich dort „gut einfügt“. Diesen Eindruck teilten Anwohner und Ratsmitglieder nicht. Der Bauausschuss hatte empfohlen, sich der Sache anzunehmen (AZ berichtete), der Gemeinderat kam dem jetzt nach. Die Verwaltung hat ihr Einvernehmen zum Bau inzwischen zurückgezogen.

Derzeit sehe es so aus, als ob der Abriss der alten Gebäude auf dem Grundstück an der Dorfstraße ruht, berichtete Bürgermeister Heinrich Stieghahn. Der Rat beschloss einstimmig, eine Veränderungssperre zu verhängen. Sie gilt mit der amtlichen Bekanntmachung am 31. Dezember für zunächst zwei Jahre. „Das reicht, um einen Bebauungsplan aufzustellen“, sagte Planer Hans Lindenlaub vom Braunschweiger Büro Schwerdt.

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Einstimmiges Votum: Ribbesbüttels Rat hat fürs Baugrundstück in der Dorfstraße eine Veränderungssperre erlassen. Ron Niebuhr

Parallel dazu wird noch eine Erhaltungssatzung erstellt. Sie sorgt dafür, dass das Erscheinungsbild des historischen Dorfkerns gewahrt bleibt. Man wolle sich schließlich der Gestaltungsfragen in Gänze annehme und nicht etwa eine Verhinderungsplanung gegen ein einzelnes Bauprojekt betreiben, erklärte der Rat dazu. Letztere wäre baurechtlich unzulässig.

Die Beschlüsse zum Aufstellen eines B-Planes und zum Erstellen einer Erhaltungssatzung traf der Rat einstimmig. Über den Geltungsbereich der Erhaltungssatzung entscheidet er zu einem späteren Zeitpunkt. „Unser Ziel ist, den dörflichen Charakter zu bewahren und keine städtische Bebauung zuzulassen“, so Stieghahn. rn

AZ 14.12.2018

 

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