Outdoor-Cooking beliebt:

39 Teilnehmer sind dabei

Ribbesbüttel. Zum Kochen braucht man keine Küche: Das zeigte sich beim Outdoor-Cooking von „Im DorfLeben“ in Ribbesbüttel. Harald Schönhoff, Andreas Schreiber und Thorsten Müller zauberten Leckeres im Dutch Oven. 39 Teilnehmer ließen sich den kulinarischen Spaß nicht entgehen.

„Gerechnet hatten wir mit vielleicht zehn bis 15 Interessierten“, sagte das Trio. Doch den Ansturm flaute nicht ab, so standen letztlich 15 Ribbesbütteler auf der Warteliste und 39 weitere im Garten an der Alten Schule. Dort empfingen Müller, Schreiber und Schönhoff die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer ersten, süßen Köstlichkeit aus dem Dutch Oven: frisch gebackenem Apfelkuchen. Dazu gab es Vanille-Eis. „Das Rezept dafür und für die anderen Gerichte verteilen wir später“, sagte Schönhoff.

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Super angekommen: „Im DorfLeben“ rief zum Outdoor-Cooking im Dutch Oven auf. 39 Ribbesbütteler machten mit. Ron Niebuhr

So kann es jeder nachkochen. Vorausgesetzt er nennt einen Dutch Oven sein Eigen. Der gusseiserne Topf wird von unten und oben mit Eierkohlen kräftig angeheizt. In den USA und in Australien wird er seit dem 18. Jahrhundert zum Kochen, Braten und Backen genutzt. In Ribbesbüttel bereitete „Im DorfLeben“ mit seinen Gästen darin zwei Mal Schichtfleisch und ein Mal Chili con carne zu. „Wer in welche Gruppe kommt, losen wir aus. So bilden sich nicht immer die gleichen Cliquen“, sagte Schönhoff. Die Idee des gemeinsamen Kochens: neue Leute kennenlernen.

Da passte es wunderbar, dass „nicht nur die üblichen Verdächtigen hier sind, sondern auch viele neue Gesichter“, freute sich Schönhoff. Ebenso klasse war, dass die Aktion alle Generationen ansprach. Übrigens: „Wir haben auch ein paar Nieten im Lostopf. Wer sie zieht, ist mit Abwaschen dran“, scherzten Schönhoff, Schreiber und Müller. rn

25.02.2019 AZ

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Ribbesbüttel: Rat stimmt für Kauf der Alten Schule

Kosten von 1,4 Millionen Euro – Erste Pläne für Nutzung

Ribbesbüttel. Ein großes Projekt kommt auf Ribbesbüttel zu. Denn der Gemeinderat beschloss am Donnerstag, der Kirche die Alte Schule abzukaufen und das historische Gebäude zum Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft umzugestalten – geschätzte Kosten: 1,4 Millionen Euro.

Noch gehört die Alte Schule der St. Petri Kirchengemeinde. Im Arbeitskreis „Im DorfLeben“ kam der Wunsch auf, das Gebäude zum Ortsmittelpunkt zu machen. Den ersten großen Schritt dafür schaffte nun der Rat.

Vorgesehen ist, das Haupthaus nebst Anbau energetisch zu modernisieren und umzubauen. Im dann barrierefreien Erdgeschoss sollen Saal, Küche, Gruppenräume und Toiletten Platz finden, im Obergeschoss weitere Gruppenräume. Ein Aufzug lässt sich im oder am denkmalgeschützten Gebäude nicht realisieren. Im Anbau könnte das Gemeindebüro untergebracht werden. Und die Kirchengemeinde möchte Räume mieten.

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Vom Rat einstimmig beschlossen: Die Gemeinde Ribbesbüttel kauft die Alte Schule von der St. Petri Kirchengemeinde. Ron Niebuhr

Der Rat fasste seinen Beschluss unter dem Vorbehalt, dass Fördermittel fließen: 500.000 Euro aus ZILE-Basisdienstleistungen, 120.000 Euro aus ZILE-Kulturerbe, 300.000 Euro von der Kirche. So bliebe bei Gesamtkosten von 1,4 Millionen Euro ein Eigenanteil der Gemeinde von 480.000 Euro. Weitere Zuschüsse könnten aus der Aktion Mensch und der Klosterkammer kommen. „So viel Beachtung, wie unser Projekt überregional findet, stehen unsere Chancen wohl nicht schlecht für Fördermittel“, sagte Stefan Löbbecke (CDU).

Die ZILE-Fördermittel wären zwar für zwölf Jahre zweckgebunden, das Risiko sei dennoch gering: „Zur Not stoßen wir das Gebäude danach wieder ab“, sagte Löbbecke. Hans-Werner Buske empfahl dennoch, schon mal nach neuen Einnahmequellen zu suchen, um Unterhaltung, Abschreibungen und womöglich Kredittilgung zu leisten. rn

AZ 23.02.2019

 

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29 neue Baugrundstücke für Vollbüttel

Der Bauausschuss fasste den Auslegungsbeschluss.

Daniela Burucker

Ribbesbüttel. Mit seinem Votum für den Auslegungsbeschluss für den B-Plan "Langen Ehlern" hat der Bauausschuss die nächste Hürde für die Realisierung des Neubaugebiets im Nordosten von Vollbüttel genommen. Entgegen der bisherigen Planung soll das Regenrückhaltebecken weiter nördlich platziert werden.

Das bringt Raum für zwei weitere Baugrundstücke. Insgesamt wird die Acker- und Weidelandfläche von knapp 2,4 Hektar zwischen Steinkamp und Franzosenweg so parzelliert, dass 29 jeweils etwa 700 Quadratmeter Baugrundstücke entstehen. Zwei Grundstücke grenzen an einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Rinderhaltung. "Es ist wichtig, das Kaufinteressenten schon beim Vergabetermin darüber informiert und die Karten offen auf den Tisch gelegt werden", forderte Ulf Kehlert (SPD). Der Entwurf sieht eine ringförmige Erschließung des Gebiets vor.

Im letzten Moment brachte Ausschussvorsitzender Michael Kraft(CDU) eine wichtige Änderung ins Spiel, die am Tisch breite Zustimmung fand. Er regte an, zwei Zufahrten zu schaffen. Statt nur über den Franzosenweg sollen Fahrzeuge jetzt auch die Zufahrt Steinkamp nutzen können, die nur Fußgänger und Radfahrern vorbehalten sein sollte. Mit dieser Korrektur sprach sich das Gremium einstimmig für den Auslegungsbeschluss aus, den der Verwaltungsausschuss in seiner anschließenden Sitzung unter Dach und Fach brachte. Wann kann jetzt gebaut werden? Vorrangig diese Frage interessierte die Zuhörer, die angesichts des Zeitplans, den Planer Hermann Schütz grob skizzierte, enttäuscht reagierten. "Wenn alles nach Plan läuft, haben wir zur Sommerpause einen rechtskräftigen Bebauungsplan", fasste Kraft zusammen. Danach ist die Samtgemeinde am Zug, in deren Händen die Grundstücksvergabe sowie die Erschließung liegen. Für die Anlage des Rückhaltebeckens ist zudem der Wasserverband mit im Boot. Vor nächstem Frühjahr werden die Häuslebauer wohl nicht starten können.

GR 12.02.2019

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Die Vereinsgründung "Im Dorfleben" fällt heute aus

Die Gemeindeverwaltung konnte satzungsrechtliche Fragen nicht rechtzeitig klären.

Ribbesbüttel. Der Arbeitskreis im Dorfleben Ribbesbüttel teilt mit, dass irrtümlich für den heutigen Mittwoch, 13. Februar, im Gemeindehaus "Alte Schule" ein Spieleabend für Familien angekündigt worden war. Diese Terminierung war falsch, wie Thorsten Müller vom Fachbereich Bürgerdienste, Ordnung und Jugend - Jugend & Soziales - der Samtgemeinde Isenbüttel mitteilt.

Geplant gewesen sei an diesem Tag die Vereinsgründung "Im Dorfleben". Allerdings müsse die für den 13. Februar um 18.30 Uhr geplante Gründung des Vereins "Im Dorfleben" verschoben werden, heißt es in der Pressemitteilung.

Zur Begründung heißt es, dass satzungsrechtliche Fragen vorher nicht abschließend geklärt werden konnten. Ein neuer Termin zur Vereinsgründung werde über die Tageszeitung bekannt gegeben, kündigt Thorsten Müller an.

Die Veranstaltung "Draußen Kochen" am Samstag, 23. Februar, sei erfreulicherweise ausgebucht.

Weitere Anmeldungen können deshalb nicht mehr berücksichtigt werden, so die Samtgemeindeverwaltung.

Es sei geplant, diese Veranstaltung im zweiten Quartal dieses Jahres zu wiederholen. Details seien der Tageszeitung oder einem Flyer zu entnehmen.

Ferner müsse der Spieleabend am Samstag, 23. Februar, um 18 Uhr aufgrund der Veranstaltung "Draußen Kochen" ausfallen, so die Pressemitteilung.

Der nächste Spieleabend findet dann am Freitag, 29. März , von 18?Uhr an im Gemeindehaus "Alte Schule" statt, heißt es abschließend. red

13.02.2019 GR

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Warm Up vor Silvester: Markus Merz lädt Vollbüttel zum Feuerwerk ein

Beeindruckende Choreographie aus Licht und Farben lockt wahre Pilgerströme an den östlichen Dorfrand

Von Christina Rudert

Vollbüttel. Nicht immer kommt das Beste zum Schluss, manchmal kommt es auch gleich ganz am Anfang. Wie das Feuerwerk vor Silvester, zu dem der Pyrotechniker Markus Merz am Donnerstagabend nach Vollbüttel eingeladen hatte.

Babys im Kinderwagen, Senioren mit Rollatoren, Jugendliche mit einem Bollerwagen voller Getränke: Ganz Vollbüttel war am Donnerstagabend auf dem Weg an den östlichen Dorfrand, um beim Silvester-Warm-Up mit Pyrostern dabei zu sein und anschließend eine Bratwurst und einen Glühwein zu genießen.

Sechs Minuten lang zeigte Merz zum Schluss, was er und sein Team drauf haben. Choreographiertes Feuerwerk zu fetziger Musik erleuchtete den Himmel über Vollbüttel in bunten Farben, Sternenregen ging auf das Feld nieder, Raketen krachten im Rhythmus der Musik. „Heute ist alles erlaubt – auch klatschen“, animierte Merz das Publikum.

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Tolle Lichteffekte: Bunte Kaskaden ergossen sich über Vollbüttel. Cagla Canidar

Das Wetter spielte mit – es gab nur wenig Wind und war nicht diesig, so dass die Effekte von überall gut zu sehen waren, zwischen Vor den Höfen und Raiffeisenstraße ebenso wie vom Druffelbecker Weg.

Zu Beginn hatte Merz eine Auswahl dessen präsentiert, was er gestern und heute in Isenbüttel in seinem Shop verkauft. Batterien und Fontänen mit so fantasievollen Namen wie „Fire-Dragon“ und „Tanz der Vampire“ schossen in den Himmel. Die Pyrosterne hatten den Bereich großräumig abgesperrt, Sicherheit stand ganz oben auf der Agenda. Entsprechend gab Merz auch Hinweise fürs private Feuerwerk: „Zwei Kilogramm Sprengstoff ist das Maximum, das erlaubt ist – 30 Meter Sicherheitsabstand müssen da schon sein.“

29.12.2018 AZ

 

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