Vollbütteler Vereine wollen ehemaligen Jugendtreff nutzen

Daniela Burucker

Vollbüttel.  Aus dem Jugendtreff könnte ein Dorftreffpunkt werden. Spontan haben sich vier Koordinatoren gefunden, die einen Nutzungsplan ausarbeiten wollen.

Wie und von wem sollen die Räumlichkeiten des ehemaligen Jugendtreffs im Raiffeisengebäude künftig genutzt werden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich etwa 20 Vertreter von Vereinen und Gruppen, die der Einladung der Samtgemeinde gefolgt waren.

Landfrauen, Sportverein und Radfahrer: Interessenten gibt es reichlich, die sich dort künftig für kleinere Veranstaltungen treffen wollen. Auch eine im Aufbau befindliche Dart-Sparte im MTV Vollbüttel meldete Bedarf an. „Seit drei Jahren sind wir auf der Suche nach Räumen“, sagte ein Vertreter dieser Gruppe. „Das hier wäre ideal für uns.“ Andere Teilnehmer regten an, eine Art Dorftreffpunkt zu etablieren, in dem man sich zum Kartenspielen oder Klönen treffen kann.

Aus Sicht der Samtgemeinde ist das nebeneinander gut möglich, sofern sich ein Team findet, dass ein Nutzungskonzept entwickelt und umsetzt. „Es bleiben Räume der Samtgemeinde, die wir aber gerne in die Schlüsselgewalt der Vereine überstellen, sobald es ein Konzept und Menschen gibt, die es umsetzen“, sagte Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff. Als Kopf einer solchen Gruppe stellte sich spontan Kulturausschussvorsitzender Raimund Heimann zur Verfügung.

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Sozialkoordinator Thorsten Müller (3. v.r.) und Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff hatten zu dem Gespräch eingeladen.  Foto: Daniela Burucker / BZV

Zu ihm gesellten sich Jörg Alpers, Oliver Jäkel und Betti Neuwirth, die gemeinsam bis September den Entwurf für ein Nutzungskonzept entwickeln wollen. „Wir freuen uns über weitere Mitstreiter“, erklärte Heimann. „Interessenten können sich bei der Gemeinde oder direkt bei mir melden.“

Sozialkoordinator Thorsten Müller dachte bereits einen Schritt weiter: „Wenn Ihr hier Kaffeetrinken wollt, braucht Ihr mehr Stühle.“ Metzlaff ergänzte: „Die Räume müssen so möbliert werden, dass es für viele Gruppen nutzbar ist.“

GR 13.08.2019

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