Warm Up vor Silvester: Markus Merz lädt Vollbüttel zum Feuerwerk ein

Beeindruckende Choreographie aus Licht und Farben lockt wahre Pilgerströme an den östlichen Dorfrand

Von Christina Rudert

Vollbüttel. Nicht immer kommt das Beste zum Schluss, manchmal kommt es auch gleich ganz am Anfang. Wie das Feuerwerk vor Silvester, zu dem der Pyrotechniker Markus Merz am Donnerstagabend nach Vollbüttel eingeladen hatte.

Babys im Kinderwagen, Senioren mit Rollatoren, Jugendliche mit einem Bollerwagen voller Getränke: Ganz Vollbüttel war am Donnerstagabend auf dem Weg an den östlichen Dorfrand, um beim Silvester-Warm-Up mit Pyrostern dabei zu sein und anschließend eine Bratwurst und einen Glühwein zu genießen.

Sechs Minuten lang zeigte Merz zum Schluss, was er und sein Team drauf haben. Choreographiertes Feuerwerk zu fetziger Musik erleuchtete den Himmel über Vollbüttel in bunten Farben, Sternenregen ging auf das Feld nieder, Raketen krachten im Rhythmus der Musik. „Heute ist alles erlaubt – auch klatschen“, animierte Merz das Publikum.

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Tolle Lichteffekte: Bunte Kaskaden ergossen sich über Vollbüttel. Cagla Canidar

Das Wetter spielte mit – es gab nur wenig Wind und war nicht diesig, so dass die Effekte von überall gut zu sehen waren, zwischen Vor den Höfen und Raiffeisenstraße ebenso wie vom Druffelbecker Weg.

Zu Beginn hatte Merz eine Auswahl dessen präsentiert, was er gestern und heute in Isenbüttel in seinem Shop verkauft. Batterien und Fontänen mit so fantasievollen Namen wie „Fire-Dragon“ und „Tanz der Vampire“ schossen in den Himmel. Die Pyrosterne hatten den Bereich großräumig abgesperrt, Sicherheit stand ganz oben auf der Agenda. Entsprechend gab Merz auch Hinweise fürs private Feuerwerk: „Zwei Kilogramm Sprengstoff ist das Maximum, das erlaubt ist – 30 Meter Sicherheitsabstand müssen da schon sein.“

29.12.2018 AZ

 

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